• Do. 09.05.
  • 20.00 Uhr
  • Aachen
    ·Eurogress

Werke von Mozart, Chopin und Bartók

Programm

    • Wolfgang Amadeus Mozart (1756–1791)
    • Sinfonie Nr. 26 Es-Dur KV 184/161a
    • Frédéric Chopin (1810–1849)
    • Klavierkonzert Nr. 2 f-Moll op. 21
    • Béla Bartók (1881–1945)
    • Musik für Saiteninstrumente, Celesta und Schlagzeug Sz. 106 BB 114

Klavier

Jan Lisiecki

Für seine außergewöhnliche künstlerische Reife, seinen unverwechselbaren Klang, seine poetische Empfindsamkeit und technische Brillanz erntet Jan Lisiecki allenthalben große Anerkennung. Die New York Times nannte ihn »einen Pianisten, der jeder Note Bedeutung verleiht«. Für die Londoner Financial Times zählt der gerade mal 24-jährige Kanadier bereits jetzt zu den großen Pianisten unserer Zeit. 2013 erhielt er als jüngster Gewinner den ›Young  Artist of the Year Award‹ des Gramophone Magazine und darüber hinaus den Leonard Bernstein Award des Schleswig-Holstein Musik Festival. 2017 wurde Lisiecki zudem mit dem Echo Klassik sowie dem kanadischen Juno Award ausgezeichnet. Beide Preise ehrten eine Chopin-Einspielung mit dem NDR Elbphilharmonie Orchester und Krzysztof Urbański. Lisieckis aktuelles Album, aufgenommen mit dem Orpheus Chamber Orchestra, umfasst u. a. beide Mendelssohn Konzerte.

Auf der Bühne ist Lisiecki international und mit den weltweit renommiertesten Orchestern zu sehen. Er arbeitete bereits eng mit berühmten Dirigenten wie Sir Antonio Pappano, Daniel Harding und Claudio Abbado zusammen. Zu den Höhepunkten der letzten Zeit zählen etwa Rezitaltourneen durch Europa und Asien sowie Abonnementkonzerte mit dem Boston Symphony Orchestra, dem Pittsburgh Symphony Orchestra, den Wiener Symphonikern und der Sächsischen Staatskapelle Dresden. In dieser Saison tritt der Pianist erneut mit dem Philadelphia Orchestra in der Carnegie Hall auf. Das Konzert in der Glocke ist sein Debüt mit der Deutschen Kammer­philharmonie Bremen.

Dirigentin

Alondra de la Parra

Die mexikanische Dirigentin Alondra de la Parra wurde international bekannt durch ihre mitreißenden Konzerte und ihr Engagement für die Musik lateinamerikanischer Komponisten. Inzwischen ist sie offizielle Kulturbotschafterin ihrer Heimat Mexiko. Heute arbeitet Alondra de la Parra regelmäßig mit renommierten internationalen Orchestern, darunter dem Orchestre de Paris, dem London Philharmonic Orchestra oder dem Tonhalle-Orchester Zürich. Seit Anfang 2017 ist sie Generalmusikdirektorin des Queensland Symphony Orchestra und damit die erste Dirigentin, die diese Position in der gesamten Geschichte des australischen Orchesters überhaupt innehat.

Die Höhepunkte der letzten Saisons waren außerdem ihr Abonnement-Debüt mit dem Tokioter NHK Symphony Orchestra und ein Debüt beim Beethovenfest Bonn, ihr Dirigat beim Orchestre de Paris, dessen Konzert live auf Arte ausgestrahlt wurde, sowie Engagements mit dem Verbier Festival Orchestra, dem BBC Philharmonic oder auch die Live-Orchesterbegleitung des Films ›West Side Story‹ im Auditorio Nacional in Mexiko. In der Saison 2018/2019 kehrt Alondra de la Parra unter anderem in die Elbphilharmonie und auch zur Deutschen Kammer­philharmonie Bremen zurück. Highlight des Jahres 2019 sind die Weltpremiere der neuen Produktion T.H.A.M.O.S bei der Mozartwoche Salzburg, zusammen mit der Camerata Salzburg und dem Theaterkollektiv La Fura dels Baus um Carlus Padrissa, sowie ihr Debut beim Festival de Pâques in Aix-en-Provence.