Programm

    • Wolfgang Amadeus Mozart (1756–1791)
    • Sinfonie Nr. 26 Es-Dur KV 184/161a
    • Frédéric Chopin (1810–1849)
    • Klavierkonzert Nr. 2 f-Moll op. 21
    • Béla Bartók (1881–1945)
    • Musik für Saiteninstrumente, Celesta und Schlagzeug Sz. 106 BB 114

Klavier

Jan Lisiecki

Den Namen Jan Lisiecki solle man sich merken, meinte die Londoner Financial Times über den gerade 23-Jährigen, der bereits jetzt als einer der großen Pianisten unserer Zeit gilt. Verantwortlich dafür ist seine außergewöhnliche künstlerische Reife, sein unverwechselbarer Klang, seine poetische Empfindsamkeit und technische Brillanz, für die er große Anerkennung erntet. Die New York Times nannte ihn »einen Pianisten, der jeder Note Bedeutung verleiht«.

Im Jahr 2013 wurde der junge Kanadier vom Gramophone Magazine zum jüngstem Gewinner des ›Young  Artist of the Year Award‹ gekürt und darüber hinaus mit dem Leonard Bernstein Award des Schleswig-Holstein Musik Festival ausgezeichnet. 2017 erhielt Lisiecki den Echo Klassik sowie den Juno Award, die wichtigste Ehrung der kanadischen Musikindustrie. Beide Preise ehrten eine Einspielung von Chopins seltener gespielten Werken für Klavier und Orchester mit dem NDR Elbphilharmonie Orchester und Krzysztof Urbański. Sein neues Album für das Label Deutsche Grammophon, veröffentlicht im Februar 2019 und aufgenommen mit dem Orpheus Chamber Orchestra, umfasst beide Mendelssohn Konzerte sowie ausgewählte Solowerke.

Auch auf der Bühne ist Lisiecki international und mit den weltweit renommiertesten Orchestern zu sehen. Er hat bereits eng mit berühmten Dirigenten wie Sir Antonio Pappano, Yannick Nézet-Séguin, Daniel Harding, und Claudio Abbado zusammengearbeitet. Zu den Höhepunkten der letzten Zeit zählen außerdem Rezitaltourneen durch Europa und Asien sowie Abonnementkonzerte etwa mit dem Boston Symphony Orchestra, dem Pittsburgh Symphony Orchestra, den Wiener Symphonikern und der Sächsischen Staatskapelle Dresden. In dieser Saison tritt Jan Lisiecki u. a. erneut mit dem Philadelphia Orchestra in der Carnegie Hall auf. Das Konzert in der Glocke ist sein Debüt mit der Deutschen Kammer­philharmonie Bremen.

Dirigentin

Alondra de la Parra

Die mexikanische Dirigentin Alondra de la Parra wurde international bekannt durch ihre mitreißenden Konzerte und ihr Engagement für die Musik lateinamerikanischer Komponisten. Sie war die erste mexikanische Frau, die je in New York City dirigierte, inzwischen ist sie offizielle Kulturbotschafterin ihrer Heimat Mexiko. Heute arbeitet Alondra de la Parra regelmäßig mit renommierten internationalen Orchestern, darunter dem Orchestre de Paris, dem London Philharmonic Orchestra oder dem Tonhalle-Orchester Zürich. Seit Anfang 2017 ist sie Generalmusikdirektorin des Queensland Symphony Orchestra und damit die erste Dirigentin, die diese Position in der gesamten Geschichte des australischen Orchesters überhaupt innehat.

Die Höhepunkte der letzten Saisons waren außerdem ihr Abonnement-Debüt mit dem Tokioter NHK Symphony Orchestra und ein Debüt beim Beethovenfest Bonn, ihr Dirigat beim Orchestre de Paris, dessen Konzert live auf Arte ausgestrahlt wurde, sowie Engagements mit dem Verbier Festival Orchestra, dem BBC Philharmonic oder auch die Live-Orchesterbegleitung des Films ›West Side Story‹ im Auditorio Nacional in Mexiko. In der Saison 2018/2019 kehrt Alondra de la Parra unter anderem in die Elbphilharmonie und auch zur Deutschen Kammer­philharmonie Bremen zurück. Highlight des Jahres 2019 wird die Weltpremiere der neuen Produktion T.H.A.M.O.S bei der Mozartwoche Salzburg sein, welches sie zusammen mit der Camerata Salzburg und dem Theaterkollektiv La Fura dels Baus um Carlus Padrissa auf die Bühne bringen wird, sowie ihr Debut beim Festival d’Aix-en-Provence.