Der Beginn

Die Junge Deutsche Philharmonie

1980

Wyk auf Föhr · Das von Friederike Latzko und Richard Duven gegründete ›Kammerorchester der Jungen Deutschen Philharmonie‹ trifft sich zu einer ersten Probenphase im Hause des Insellehrers, dem Vater von Gründungsmitglied Hanna Nebelung – ein in den ersten drei Jahren von den Gründern selbst organisierter, basisdemokratischer Zusammenschluss von Musikstudenten entsteht. Man kommt regelmäßig zusammen, um Konzertprogramme einzustudieren und diese Konzertveranstaltern anzubieten. Vier Musiker der ersten Stunde sind auch heute noch Orchestermitglieder der Deutschen Kammer­philharmonie Bremen: Ulrike Rüben, Hanna Nebelung, Friederike Latzko und Klaus Heidemann.

1983

New York · Vielbeachteter Auftritt der Jungen Deutschen Philharmonie vor der UNO.

1984/1985

Österreich · Einladung Gidon Kremers zum renommierten Kammermusikfest Lockenhaus im Burgenland.

Frankfurt

Die Deutsche Kammerphilharmonie

1987

Frankfurt am Main · Unterstützt von ersten Geldgebern (die Stadt Frankfurt und die Deutsche Bank) gründet sich das Orchester neu, als GbR und unter dem Namen Deutsche Kammer­philharmonie. Die Idee dahinter: ein mittelgroßes Orchester, das die Transparenz und Feinheit eines Kammerorchester-Klangs mit der Klangmacht eines Philharmonischen Orchesters verbinden kann.

Erste Abonnementkonzerte im Mozart-Saal der Alten Oper, die sich schnell großer Beliebtheit beim Frankfurter Konzertpublikum erfreuen. Zudem bietet das junge Orchester regelmäßig Konzerteinführungen und Workshops für das Publikum an.

Es folgen weltweite Tourneen und Schallplattenaufnahmen, oft mit international gefragten Solisten.

Der zweite ›Erste Gastdirigent‹ Heinrich Schiff gibt der künstlerischen Entwicklung des Orchesters eine klare Richtung. Prägend wirkt auch die Arbeit mit Vorreitern der historischen Aufführungspraxis wie Jaap ter Linden, Frans Brüggen sowie Sándor Végh, der noch mit Pablo Casals und Wilhelm Furtwängler gemeinsam Kammermusik gemacht hat.

1988

Mit dem Schweizer Mario Venzago gibt es erstmals einen ›ständigen ersten Gastdirigenten‹. Mit ihm vertieft sich die Kammer­philharmonie vor allem in die Werke der Zweiten Wiener Schule.

1990

Musiker der Deutschen Kammer­philharmonie gründen die Bläsersolisten – ein festes Ensemble, das sich mit großem Erfolg der Bläserkammermusik widmet.

Der Cellist und Dirigent Heinrich Schiff wird ›erster Gastdirigent‹. Gemeinsam mit dem renommierten Instrumentalisten nähert sich das Orchester vermehrt dem klassischen Repertoire. Die ersten beiden CDs mit Beethoven-Sinfonien entstehen aus der Zusammenarbeit mit Heinrich Schiff.

1991

Japan und New York · Mit Gidon Kremer geht die Deutsche Kammer­philharmonie auf ihre erste Japan-Tournee. Ebenfalls mit Gidon Kremer gibt das Orchester im Rahmen einer USA-Tournee sein Debüt in der New Yorker Carnegie Hall.

Bremen

Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen

1992

Bremen · Umzug des Orchesters vom Main an die Weser. In der Freien Hansestadt bietet sich die Möglichkeit, den in Frankfurt eingeschlagenen Kurs fortzusetzen. Langfristig unterstützt von der Stadt und weiterhin souverän in der Gestaltung des Spielplans, kann sich das Orchester musikalisch weiter in Richtung Weltspitze entwickeln. Unter dem Namen Die Deutsche Kammer­philharmonie Bremen entstehen zwei Abonnement- und zwei Kammermusikreihen.

1993

Jirí Belohlávek, Spezialist für die tschechischen Meister sowie für die Epochen der Romantik und des Impressionismus, arbeitet als ›erster Dirigent‹ mit dem Orchester zusammen.

1995

Bremen, Knoops Park · Geburtsstunde des Open-Air-Festivals ›Sommer in Lesmona‹ der Deutschen Kammer­philharmonie Bremen. Das Klassikfest im Knoops Park findet von nun an jeden Sommer statt und gewinnt schnell große Beliebtheit beim Bremer Publikum und bei internationalen Gästen.

Thomas Hengelbrock wird zum ersten Musikalischen Leiter der Deutschen Kammer­philharmonie Bremen gewählt. Mit ihm baut das Orchester seinen Erfolg weiter aus und vertieft seinen breit gefächerten stilistischen Ansatz durch das Spiel mit historischer Spieltechnik auf authentischem Instrumentarium.

Auf Tour durch die USA begeistert Die Deutsche Kammer­philharmonie Bremen u. a. in Tanglewood und in der legendären Hollywood Bowl ihr Publikum.

1998

Das Orchester erobert sich einen festen Platz beim Musikfest Bremen. Hier beteiligt es sich insbesondere an musikalisch-theatralen Produktionen, u. a. mit Klaus Maria Brandauer.

1999

Daniel Harding wird Musikalischer Direktor und bleibt dies bis 2003. Die Deutsche Kammer­philharmonie Bremen etabliert sich mit CD-Einspielungen (u. a. mit Sinfonien von Beethoven, Brahms, Saint-Saëns, Berlioz, Milhaud) und mit internationalen Konzertreisen bei Publikum, Kritik und Veranstaltern als eines der weltweit führenden Kammerorchester.

Ab diesem Jahr wird Albert Schmitt Geschäftsführer. Er verantwortet den Umbau des Orchesters zu einem Orchesterunternehmen. Als alleinige Gesellschafter der GmbH sind die Musiker nicht nur für die künstlerische, sondern auch für die wirtschaftliche Seite verantwortlich. Mit dieser Organisationsform erwirtschaftet das Orchester eine in der Branche unübliche Eigenfinanzierungsquote (61 Prozent in 2012, heute rund 75 Prozent).

Daniel Harding erhält den Echo Klassik als Nachwuchs-Künstler des Jahres.

An die Spitze mit Paavo Järvi

Mit dem Bremer Beethoven um die Welt

2004

Der estnisch-amerikanische Dirigent Paavo Järvi, mit dem das Orchester seit 1995 bereits mehrfach zusammengearbeitet hat, wird Künstlerischer Leiter. Mit ihm spielt sich das Orchester endgültig an die Weltspitze.

Erster Schwerpunkt der gemeinsamen Arbeit ist das ›Beethoven-Projekt‹ – die Aufführung sämtlicher Sinfonien Ludwig van Beethovens sowie deren Aufzeichnung in höchster Klangqualität.

Mit Paavo Järvi und anderen international gefragten Gastdirigenten und -solisten ist Die Deutsche Kammer­philharmonie Bremen weltweit auf Festivals und Konzertpodien zu Gast.

2005

Bonn · Die Deutsche Kammer­philharmonie Bremen wird ›Orchestra in Residence‹ des internationalen Beethovenfestes Bonn und bleibt es über zehn Jahre.

2006

Yokohama · Erste Aufführung des kompletten Beethoven-Zyklus innerhalb von drei Tagen. Bis 2010 bejubeln Konzertbesucher weitere Gesamt-Aufführungen in Lanaudière (Kanada), Strasbourg, Paris, Salzburg, Bonn, Warschau und Sao Paulo.

2007

Bremen, Osterholz-Tenever · Im April bezieht Die Deutsche Kammer­philharmonie Bremen neue Probenräume in der Gesamtschule Bremen-Ost. Die einfach aber zweckmäßig ausgebauten Räume bieten nicht nur sehr gute Bedingungen für Orchesterproben, sondern ermöglichen auch die Musikaufzeichnungen in besonders hochauflösender SACD-Qualität. Zwei der später mit einem Echo Klassik aufgezeichneten CDs werden hier aufgenommen.

In Bremens Stadtteil mit den größten sozialen Herausforderungen entwickelt sich schnell eine enge Zusammenarbeit zwischen Orchester, Schule und Stadtteilbewohnern. Aus persönlichen Begegnungen zwischen Musikern, Lehrern, Schülern und Anwohnern entstehen im vielfach preisgekrönten Zukunftslabor nachhaltige musikalisch-soziale Projekte wie die Bühnenshow ›Melodie des Lebens‹, die jährliche ›Stadtteil-Oper‹ und das jüngste Produkt, der ›Club 443 Hz‹. Erklärtes Ziel dieses sozialen Engagements ist es, Schülern und Stadtteilbewohnern zu helfen, neue Zukunftsperspektiven zu gewinnen. Noch im selben Jahr gibt es dafür den Zukunftsaward 2007 für »Musik als Entwicklungsmotor einzelner Menschen, aber auch als Motor der Entwicklung von Gemeinschaften, wie dem Orchester, der Schule und dem Stadtteil«.

Ebenfalls in diesem Jahr wird Die Deutsche Kammer­philharmonie Bremen mit dem renommierten Jahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet.

2008

Das Orchester erhält den Sonderpreis des Deutschen Gründerpreises – einen Unternehmerpreis, der von ZDF, Stern, Porsche und den Sparkassen für besondere unternehmerische Leistungen vergeben wird.

2009

Gleich drei weitere CD-Produktionen werden mit dem Echo Klassik ausgezeichnet.

Die vierte Dekade

Auf allen Ebenen erstklassig

2010

Hamburg · Die Deutsche Kammer­philharmonie Bremen wird Residenzorchester der Elbphilharmonie Konzerte.

Die Deutsche Welle produziert alle neun Beethoven-Sinfonien für DVD und eine vielfach ausgezeichnete Musikdokumentation zum Beethoven-Projekt.

Die Deutsche Kammer­philharmonie Bremen wird für ihre herausragenden Musikeinspielungen als erstes Orchester überhaupt mit dem renommieren Ehrenpreis der Deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet.

Für sein soziales Engagement an der Gesamtschule Bremen-Ost erhält das Orchester den Bremer Stadtmusikantenpreis.

2011

Unter der Leitung von Paavo Järvi macht sich das Orchester an die Erarbeitung einer Neuinterpretation der Sinfonien Robert Schumanns. Das ›Schumann-Projekt‹ wird zu einem weiteren Schwerpunkt der musikalischen Zusammenarbeit. Noch im selben Jahr erscheint die erste CD mit den Sinfonien Nr. 3 & 1.

Als beispielhafte Initiative zeichnet die Stiftung ›die schwelle‹ die ›Stadtteil-Oper‹ der Deutschen Kammer­philharmonie Bremen mit dem 5. Internationalen Bremer Friedenspreis aus.

2012

Die Deutsche Welle produziert in einem ehemaligen Werftgebäude im Bremer Hafen alle vier Schumann-Sinfonien für DVD und mit ›Schumann at Pier 2‹ die zweite filmische Musikdokumentation über Die Deutsche Kammer­philharmonie Bremen.

Das Zukunftslabor der Deutschen Kammer­philharmonie Bremen erhält den Echo Klassik für seine Nachwuchsarbeit.

Die Schumann-Sinfonien werden beim Beethovenfest Warschau sowie im Konzerthaus Wien zyklisch aufgeführt.

Im Oktober erscheint die zweite CD des Schumann-Zyklus mit der 2. Sinfonie und Ouvertüren.

2013

Mit dem Vision Award, dem »Nobelpreis für soziales Unternehmertum«, erhält Die Deutsche Kammer­philharmonie Bremen eine weitere Auszeichnung für ›Pionierleistungen für eine Lernkultur der Potenzialentfaltung‹.

Für die ›Melodie des Lebens‹ erhält Die Deutsche Kammer­philharmonie Bremen die Auszeichnung des Jahres 2012 der start Jugend Kunst Stiftung.

2014

Im Mai erscheint die dritte CD des Schumann-Projektes mit der Sinfonie Nr. 4 und dem Konzertstück für Hörner.

Im Juni folgt Die Deutsche Kammer­philharmonie Bremen einer Einladung des Bundespräsidenten Joachim Gauck und spielt unter dem Dirigat von Paavo Järvi in Schloss Bellevue.

Die Deutsche Kammer­philharmonie Bremen ergänzt den Beethoven-Zyklus um die Ouvertüren. Die CD erscheint im Oktober bei RCA.

»In Anerkennung ihrer künstlerischen Arbeit, ihrer vorbildlichen Stadtteil- und Jugendprojekte sowie in Würdigung ihrer Unternehmenskultur« wird Die Deutsche Kammer­philharmonie Bremen im November mit dem Würth-Preis der Jeunesse Musicales Deutschland geehrt.

Die CD-Einspielung von Louis Spohrs Oratorium ›Die letzten Dinge‹ mit der Deutschen Kammer­philharmonie Bremen und dem Kammerchor Stuttgart unter der Leitung von Frieder Bernius wird mit dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet.

2015

Albert Schmitt wird von Bundespräsident Joachim Gauck in Schloss Bellevue in Berlin mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet.

Die Deutsche Kammer­philharmonie Bremen gründet eine Akademie für junge Musikerinnen und Musiker, mit dem Ziel exzellente und visionäre Instrumentalisten auf eine erfolgreiche Karriere in der Kulturlandschaft des 21. Jahrhunderts vorzubereiten.

Die französische Musikzeitschrift Diapason zeichnet die Einspielung der 4. Sinfonie von Robert Schumann der Deutschen Kammer­philharmonie Bremen mit dem Diapason d´Or aus.

Rio de Janeiro, Buenos Aires, São Paulo, Lima – im Frühjahr steht eine Rundreise durch Südamerika mit dem umjubelten Pekka Kuusisto als Solist und Konzertmeister auf dem Reiseplan.

Im Juni erhält die Einspielung der Beethoven Ouvertüren der Deutschen Kammer­philharmonie Bremen und Paavo Järvi den Diapason d’Or.

Erste Aufführungen des gesamten Sinfonien-Zyklus von Johannes Brahms in St. Petersburg und beim Rheingau Musik Festival in Wiesbaden. Auf CD erscheint ein Sampler mit Highlights aus den bisherigen Zyklen Beethoven und Schumann sowie Neueinspielungen der Ungarischen Tänze Nr. 1, 3 & 10 von Johannes Brahms.

Paavo Järvi wird in London mit einem der wichtigsten Klassik-Musikpreise, dem Gramophone Classical Music Award, als ›Künstler des Jahres‹ ausgezeichnet.

Anlässlich eines Pressetermins geben der Kissinger Oberbürgermeister Kay Blankenburg und der künftige Intendant des Kissingers Sommers bekannt: Die Deutsche Kammer­philharmonie Bremen wird ab 2017 Festivalorchester des Kissinger Sommers.

Offizieller Auftakt des Brahms-Projektes der Deutschen Kammer­philharmonie Bremen und Paavo Järvi mit Konzerten in Bremen, Berlin, Hamburg, Wien, Amsterdam, Paris und Baden-Baden.

2016

Die Deutsche Kammer­philharmonie Bremen wird erstes ›Orchester des Jahres‹ bei Deutschlandfunk Kultur.

Im Ranking des international angesehenen japanischen Fachmagazin Record Geijutsu erreicht die Kammer­philharmonie mit ihrer Einspielung aller neun Beethoven-Sinfonien die beste Platzierung aller Konkurrenten.

2017

Die Deutsche Kammer­philharmonie Bremen wird Festivalorchester beim Kissinger Sommer.

Im Herbst startet das Orchester seine erste China-Tournee. In Städten wie Macau, Peking und Shanghai spielt Die Deutsche Kammer­philharmonie Bremen den kompletten Beethoven-Zyklus und wird vom Publikum mit Standing Ovations belohnt.

Zudem erscheint im Oktober die erste CD des Brahms-Zyklus mit der 2. Sinfonie sowie der Tragischen Ouvertüre und der Akademischen Festouvertüre.

Das Zukunftslabor feiert mit drei Konzerten in der Kammer-Philharmonie sein zehnjähriges Jubiläum. Auf dem Programm stehen ein Best-Of ›Stadtteil-Oper‹ und ›Melodie des Lebens‹, kulturelle Begegnungen und Songs aus Osterholz-Tenever.

Chefdirigent Paavo Järvi wird im Dezember im Bremer ›Mall of Fame‹ in Bronze verewigt.

2018

Für die Einspielung der 2. Sinfonie, der Tragischen Ouvertüre und der Akademischen Festouvertüre von Johannes Brahms erhält das Orchester den Opus Klassik in der Kategorie Sinfonische Einspielung des Jahres, Musik des 19. Jahrhunderts. Der Opus Klassik wird erstmals am 14. Oktober 2018 im Berliner Konzerthaus verliehen und vom ZDF übertragen.

Im Oktober 2018 folgt die zweite CD des Brahms-Zyklus mit der 1. Sinfonie und Variationen über ein Thema von Joseph Haydn.

Nach dem großen Erfolg der Beethoven-Sinfonien auf Vinyl erscheint im Dezember auch die Aufnahme aller Schumann-Sinfonien auf Vinyl.

Im Dezember 2018 tourt das Orchester erneut durch Japan und Südkorea: auf dem Programm stehen vornehmlich Werke der Wiener Klassik: Haydn, Mozart und die Sinfonien Schuberts. Während Die Deutsche Kammer­philharmonie Bremen in Yokohama mit einem reinen Schubert-Abend den Auftakt für die Tournee setzt ist bei den folgenden sieben Konzerten die US-amerikanische Star-Violinistin und dreifache Grammy-Preisträgerin Hilary Hahn die Solistin des Abends. Nach den Konzerten in Japan liegen die nächsten drei Konzertstationen in Südkorea.

2019

Im März erscheint die dritte und letzte CD des Brahms-Zyklus mit den Sinfonien 3 und 4.

Die Deutsche Kammer­philharmonie Bremen erhält den Ribke-Preis der Gunter und Juliane Ribke-Stiftung. Gewürdigt wird damit das soziale Engagement des Orchesters im Rahmen des Zukunftslabors. Der Preis der Ribke-Stiftung wird im Rahmen eines Konzerts im April 2019 beim Internationalen Musikfest Hamburg verliehen.

Die Deutsche Kammer­philharmonie Bremen wird als erstes Orchester mit dem Rheingau-Musik-Preis 2019 ausgezeichnet. Den Preis erhalten das Orchester und ihr künstlerischer Leiter Paavo Järvi anlässlich eines Konzerts am 12. Juli 2019 im Kurhaus Wiesbaden. Für die Jury ist das Orchester ein »echtes Phänomen in der deutschen Orchester- und Kulturlandschaft: Für ihre künstlerischen Leistungen weltweit bewundert und gefeiert, haben sie gemeinsam wegweisende Projekte realisiert und Interpretationsgeschichte geschrieben«. Aber auch »ihr Innovationsgeist ist in struktureller, organisatorischer und gesellschaftlicher Hinsicht einzigartig und erfordert dabei Mut, Haltung und Engagement eines jedes einzelnen Musikers und des gesamten Kollektivs.«

Im September ist das Orchester zum vierten Mal bei den BBC Proms in der Royal Albert Hall zu Gast.

Beim Musikfest Bremen ist Die Deutsche Kammer­philharmonie Bremen in diesem Jahr mit insgesamt drei Konzerten vertreten. Höhepunkt ist eine Operngala mit Star Sopranistin Anna Netrebko und Yusif Eyvazov.