• Di. 07.05.
  • 20.00 Uhr
  • Bremen
    ·Die Glocke

Überflieger

3. Highlight-Abonnementkonzert

Werke von Mozart, Chopin und Bartók

»Wenn du die Technik einmal draufhast, kannst du dich ganz um die Musik kümmern.« Klingt furchtbar einfach, und wenn man Jan Lisiecki an seinem Instrument erlebt, könnte man glatt meinen, Klavierspielen sei lediglich ein Elfentanz mit Fingern, fernab von zäher Arbeit und spröder Disziplin. Für Lisiecki scheint vieles denkbar einfach, er ist ein wahrer Überflieger. Zu Schulzeiten durfte er vier Klassen mit einem Satz überspringen. Seine Devise als Musiker: »Musik sollte man grundsätzlich genießen. Meine Aufgabe ist es, die Musik von früher mit Emotionen von heute zu füllen.« Behände und mit wachem gestalterischem Sinn bewegt sich Lisiecki durch die Musikgeschichte, als sei er seit ewigen Zeiten mit ihren wichtigsten Kapiteln vertraut. Mit Alondra de la Parra begrüßt das Orchester eine Dirigentin, die 2016 beim ›Sommer in Lesmona‹ ihr Bremer Debüt gegeben hat und nun schon zum dritten Mal bei der Deutschen Kammer­philharmonie gastiert.

Programm

    • Wolfgang Amadeus Mozart (1756–1791)
    • Sinfonie Nr. 26 Es-Dur KV 184/161a
    • Frédéric Chopin (1810–1849)
    • Klavierkonzert Nr. 2 f-Moll op. 21
    • Béla Bartók (1881–1945)
    • Musik für Saiteninstrumente, Celesta und Schlagzeug Sz. 106 BB 114

Dirigentin

Alondra de la Parra

Die mexikanische Dirigentin Alondra de la Parra wurde international durch ihre mitreißenden Konzerte und ihr Engagement für die Musik lateinamerikanischer Komponisten bekannt. Sie ist offizielle Kulturbotschafterin ihrer Heimat Mexiko und hat bisher über Hundert der weltweit renommiertesten Orchester dirigiert, darunter das Orchestre de Paris, das London Philharmonic Orchestra, die Bamberger Symphoniker und das Tonhalle-Orchester Zürich. Von 2017 bis 2019 war Alondra de la Parra darüber hinaus Generalmusikdirektorin des Queensland Symphony Orchestra und damit die erste Chefdirigentin eines australischen Orchesters überhaupt.

Einem breiteren Publikum bekannt wurde die Dirigentin zudem durch verschiedene Konzertübertragungen oder Fernsehauftritte, etwa durch das Web- und TV-Format ›Musica Maestra‹ der Deutschen Welle, in dem Alondra de la Parra als Protagonistin und Reporterin in Erscheinung tritt. In der Saison 2019/20 wurde das von ihr dirigierte Konzert mit der Staatskapelle Dresden in der Frauenkirche vom ZDF übertragen, ebenso wie ihre gefeierte Rückkehr zum Orchestre de Paris, die live über den Fernsehsender Arte mitverfolgt werden konnte. Weitere Highlights der letzten Saisons waren etwa die Weltpremiere der neuen Produktion T.H.A.M.O.S bei der Mozartwoche Salzburg zusammen mit der Camerata Salzburg und dem Theaterkollektiv La Fura dels Baus um Carlus Padrissa sowie ihr Debüt beim Festival de Pâques in Aix-en-Provence. Mit der Deutschen Kammer­philharmonie verbindet die Künstlerin seit Jahren eine enge und regelmäßige Zusammenarbeit.

Klavier

Jan Lisiecki

Für seine außergewöhnliche künstlerische Reife, seinen unverwechselbaren Klang, seine poetische Empfindsamkeit und technische Brillanz erntet Jan Lisiecki allenthalben große Anerkennung. Die New York Times nannte ihn »einen Pianisten, der jeder Note Bedeutung verleiht«. Für die Londoner Financial Times zählt der gerade mal 24-jährige Kanadier bereits jetzt zu den großen Pianisten unserer Zeit. 2013 erhielt er als jüngster Gewinner den ›Young  Artist of the Year Award‹ des Gramophone Magazine und darüber hinaus den Leonard Bernstein Award des Schleswig-Holstein Musik Festival. 2017 wurde Lisiecki zudem mit dem Echo Klassik sowie dem kanadischen Juno Award ausgezeichnet. Beide Preise ehrten eine Chopin-Einspielung mit dem NDR Elbphilharmonie Orchester und Krzysztof Urbański. Lisieckis aktuelles Album, aufgenommen mit dem Orpheus Chamber Orchestra, umfasst u. a. beide Mendelssohn Konzerte.

Auf der Bühne ist Lisiecki international und mit den weltweit renommiertesten Orchestern zu sehen. Er arbeitete bereits eng mit berühmten Dirigenten wie Sir Antonio Pappano, Daniel Harding und Claudio Abbado zusammen. Zu den Höhepunkten der letzten Zeit zählen etwa Rezitaltourneen durch Europa und Asien sowie Abonnementkonzerte mit dem Boston Symphony Orchestra, dem Pittsburgh Symphony Orchestra, den Wiener Symphonikern und der Sächsischen Staatskapelle Dresden. In dieser Saison tritt der Pianist erneut mit dem Philadelphia Orchestra in der Carnegie Hall auf. Das Konzert in der Glocke ist sein Debüt mit der Deutschen Kammer­philharmonie Bremen.

Dirigentin

Alondra de la Parra

Die mexikanische Dirigentin Alondra de la Parra wurde international durch ihre mitreißenden Konzerte und ihr Engagement für die Musik lateinamerikanischer Komponisten bekannt. Sie ist offizielle Kulturbotschafterin ihrer Heimat Mexiko und hat bisher über Hundert der weltweit renommiertesten Orchester dirigiert, darunter das Orchestre de Paris, das London Philharmonic Orchestra, die Bamberger Symphoniker und das Tonhalle-Orchester Zürich. Von 2017 bis 2019 war Alondra de la Parra darüber hinaus Generalmusikdirektorin des Queensland Symphony Orchestra und damit die erste Chefdirigentin eines australischen Orchesters überhaupt.

Einem breiteren Publikum bekannt wurde die Dirigentin zudem durch verschiedene Konzertübertragungen oder Fernsehauftritte, etwa durch das Web- und TV-Format ›Musica Maestra‹ der Deutschen Welle, in dem Alondra de la Parra als Protagonistin und Reporterin in Erscheinung tritt. In der Saison 2019/20 wurde das von ihr dirigierte Konzert mit der Staatskapelle Dresden in der Frauenkirche vom ZDF übertragen, ebenso wie ihre gefeierte Rückkehr zum Orchestre de Paris, die live über den Fernsehsender Arte mitverfolgt werden konnte. Weitere Highlights der letzten Saisons waren etwa die Weltpremiere der neuen Produktion T.H.A.M.O.S bei der Mozartwoche Salzburg zusammen mit der Camerata Salzburg und dem Theaterkollektiv La Fura dels Baus um Carlus Padrissa sowie ihr Debüt beim Festival de Pâques in Aix-en-Provence. Mit der Deutschen Kammer­philharmonie verbindet die Künstlerin seit Jahren eine enge und regelmäßige Zusammenarbeit.