• Fr. 04.01.
  • 20.00 Uhr
  • Bremen
    ·Die ›Kammer-Philharmonie‹
    ·Gesamtschule Bremen-Ost

Werke von Gershwin und Rantala

Öffentliche CD-Aufnahme

Programm

    • Iiro Rantala (*1970)
    • F minor Tangonator (Arr.: Oliver Groenewald)
    • George Gershwin (1898–1937)
    • Porgy and Bess Suite (Bearb.:Jascha Heifetz / Arr.: Oliver Groenewald)
    • Rhapsody in Blue (Arr.: Ferde Grofé) für Klavier und Orchester
    • Iiro Rantala
    • Final Fantasy (Arr.: Jaakko Kuusisto) für Klavier und Orchester
    • Hard Score (Bearb.: Teppo Ali-Mattila / Arr.: Oliver Groenewald)
    • Anyone with a Heart (Bearb.: Teppo Ali-Mattila / Arr.: Oliver Groenewald)
    • Freedom (Bearb.: Teppo Ali-Mattila / Arr.: Oliver Groenewald)

Klavier

Iiro Rantala

Der 1970 geborene und vielfach preisgekrönte Pianist gilt als »Finnlands international bekanntester Jazzmusiker« (Jazz Finland). Als „Naturereignis an den Tasten“ (Jazzthing) beherrscht Iiro Rantala sein Instrument auf einzigartige Weise und verfügt über die Fähigkeit, Virtuosität mit viel Intelligenz, Gefühl und Humor meisterhaft zu verbinden. Rantala studierte Jazzpiano an der Sibelius-Akademie in Helsinki sowie klassisches Piano an der Manhattan School of Music. In seinem Heimatland ist er ein Superstar und Musikbotschafter mit eigener Fernsehsendung. Aber auch weit über die Grenzen Skandinaviens hinaus kennt man den mit einem ›Echo Jazz‹ in der Kategorie ›Bester internationaler Pianist‹ ausgezeichneten Allrounder. Mit dem von ihm gegründeten Trio Töykeät spielte er bis 2006 an die 2300 Konzerte in über 40 Ländern und stellte mit seinen überraschenden Ideen vor allem den Tango regelrecht auf den Kopf.

Darüber hinaus komponierte Rantala Musik für zahlreiche Theaterstücke, Musicals sowie für einige Spielfilme. Seit 2011 leitet er das Jazz-Piano-Festival in Kapsäkki. Neben seiner Arbeit für Film, Fernsehen, Radio und als gefragter Solo-Künstler brachte Rantala ebenso zahlreiche großartige Alben hervor: Das 2011 erschienene Klavier-Album ›Lost Heroes‹ wurde als »Meisterwerk« (Süddeutsche Zeitung) gefeiert und erhielt u. a den Preis der Deutschen Schallplattenkritik. Auch seine Konzeptalben, auf denen er sich sowohl mit der Musik von Johann Sebastian Bach als auch mit dem Werk John Lennons auseinandersetzt, zeigen seine Vielseitigkeit und sind mit Preisen bedacht.

Dirigent

Jonathan Bloxham

Der 1988 in Newcastle, England, geborene Dirigent Jonathan Bloxham war 2016 – 2018 Assistant Conductor des City of Birmingham Symphony Orchestra und darüber hinaus Gründer sowie Künstlerischer Leiter des Northern Chords Festivals, das in diesem Jahr sein 10-jähriges Jubiläum feiert. In der Saison 2017-18 debütierte er mit zahlreichen Orchestern wie dem RTE Concert Orchestra oder dem BBC Scottish Symphony Orchestra. Seine Musikerkarriere startete Jonathan Bloxham ursprünglich als Cellist. Als gefeierter Instrumentalist gab er 2012 sein Konzertdebüt in der Berliner Philharmonie und erhielt zahlreiche Preise renommierter internationaler Wettbewerbe. Er ist Gründungsmitglied des Busch Trios, mit dem er bis 2015 konzertierte und ebenfalls etliche Preise gewann. Als Kammermusiker arbeitet er bis heute mit namhaften Musikern zusammen, tritt regelmäßig u. a. in der Wigmore Hall auf und ist ebenso gern gesehener Gast im Klassikprogramm des BBC-Senders Radio 3.

In seiner Funktion als Dirigent gab er kürzlich sein Hongkong-Debüt mit dem City Chamber Orchestra in Hongkong und wirkte als Cover Conductor bei den New Yorker Philharmonikern in den USA. In der aktuellen Saison wird der britische Musiker, der u. a. bei herausragenden Dirigenten wie Sian Edwards sowie Nicolas Pasquet und Paavo Jarvi studierte, erstmals das Malaysian Philharmonic Orchestra, das RTE Concert Orchestra und das BBC Scottish Symphony Orchestra dirigieren. Zum Saisonabschluss steht zudem sein offizielles Debüt mit dem CBSO und dem Pianisten Peter Donohoe an. Neben seiner »angeborenen Musikalität und tiefem Wissen für das symphonische Repertoire« (Paavo Järvi) gilt Bloxhams Leidenschaft auch der zeitgenössischen Musik.