• So. 04.08.
  • 18.00 Uhr
  • Schweiz
    ·Klosters
    ·Festival Hall

Werke von Mozart, Haydn und Mendelssohn Bartholdy

Klosters Music

Programm

    • Wolfgang Amadeus Mozart (1756–1791)
    • Violinkonzert Nr. 3 G-Dur KV 216
    • Joseph Haydn (1732–1809)
    • Sinfonie Nr. 80 d-Moll Hob. I:80
    • Felix Mendelssohn Bartholdy (1809–1847)
    • Violinkonzert e-Moll op. 64

Violine und Leitung

Christian Tetzlaff

In der Klassikwelt ist der Geiger Christian Tetzlaff als Ausnahmemusiker bekannt und wird für seine ausdrucksstarken wie einfühlsamen Interpretationen hoch gelobt. Seine individuelle Herangehensweise an die Partitur, bei der er stets nach der emotionalen und strukturellen Tiefe der Komposition sucht, wird im Konzert oft als regelrecht existenzielle Erfahrung beschrieben. Seit seinem spektakulären Debüt mit dem Schönberg-Violinkonzert 1988 in Berlin, München und Cleveland ist der Geiger mit bedeutenden Orchestern von höchstem Rang aufgetreten und arbeitet er mit namhaften Dirigenten zusammen. Sein umfangreiches Repertoire reicht von Bachs Solosonaten und Partiten über weniger bekannte Konzerte von Giovanni Battista Viotti und Joseph Joachim bis hin zu zeitgenössischen Werken von György Ligeti, Jörg Widmann und Thomas Ades. Im Februar 2026 gibt der Violinist die Weltpremiere von Ondrej Adameks Violinkonzert Nr. 2 in Paris, gefolgt von nationalen Premieren in der Schweiz und der Tschechischen Republik.

Die Kammermusik ist ein fester Bestandteil in der Karriere von Christian Tetzlaff. Im Jahr 1994 gründete er zusammen mit der Cellistin Tanja Tetzlaff, seiner Schwester, das mit dem Diapason d’or l’année ausgezeichnete Tetzlaff Quartett. Auch für seine zahlreichen Einspielungen als Solist wurde der Geiger mehrfach mit dem Diapason d’or, dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik und dem Midem Classical Award geehrt. Im Jahr 2023 übernahm er zudem die Künstlerische Leitung des Spannungen-Festivals in Heimbach. Mit der Deutschen Kammer­philharmonie Bremen verbindet den außergewöhnlichen Musiker seit Jahren eine enge Freundschaft.

Konzertmeister und Leitung (Haydn)

Ludwig Müller

Ludwig Müller, geboren in Leoben (Steiermark), studierte an den Musikhochschulen in Graz und Wien bei Valery Gradow und Klaus Eichholz, Günther Pichler und Ernst Kovacic. Sein Diplom im Konzertfach Violine erhielt er mit einstimmiger Auszeichnung.

Er ist Gastkonzertmeister bei der Deutschen Kammer­philharmonie Bremen, dem BBC Symphony Orchestra, dem OBC Barcelona, dem Orquestra de Castilla y Leon und dem Orquestra Gulbenkian. Seit 1986 ist er Konzertmeister des Wiener Kammerorchesters und seit 1992 auch des Orquestra de Cadaques.

In dieser Funktion musizierte er mit Dirigenten wie Ivor Bolton, Richard Eggar, Reinhard Goebel, Thomas Hengelbrock, Heinz Holliger, Sir Neville Marriner, Krysztof Penderecki, Vasily Petrenko, Jukka-Pekka Saraste, Heinrich Schiff sowie Yehudi Menuhin und Sándor Végh.

Als Solist und künstlerischer Leiter trat er in vielen renommierten Konzertzyklen u.a. in Wien (Konzerthaus und Musikverein), Salzburg (Mozarteum), Berlin (Philharmonie und Schauspielhaus), Paris (Théâtre des Champs-Elysées), New York (Carnegie Hall), Tokio (Suntory Hall), Osaka (Symphonie Hall) auf und spielte zahlreiche Werke für Rundfunk und auf CD ein.

Von 1988 bis 1998 spielte Ludwig Müller als Mitglied des Arcus Ensembles Wien Konzerte in ganz Europa, Israel, Japan und den USA und bestritt einen eigenen Abonnementzyklus im Wiener Konzerthaus.

Anlässlich der Eröffnung des Arnold Schönberg Centers Wien gründete Ludwig Müller 1998 das Aron Quartett Wien, das dort als ›quartet in residence‹ 10 Jahre lang einen eigenen Zyklus gestaltete. Darüber hinaus tritt das Quartett regelmäßig im Wiener Konzerthaus und im Wiener Musikverein auf und ist Gast in zahlreichen internationalen Kammermusikzyklen und Musikfestivals. Die Gesamteinspielung der Streichquartette Arnold Schönbergs wurde von der internationalen Fachpresse als neue Referenzaufnahme dieser Werke bezeichnet. Seit 2008 gestaltet das Aron Quartett sein eigenes Kammermusikfestival im Schloß Laudon in Wien.

Ludwig Müller ist Gründungsmitglied des Korngold Ensemble Wien.

Violine und Leitung

Christian Tetzlaff

In der Klassikwelt ist der Geiger Christian Tetzlaff als Ausnahmemusiker bekannt und wird für seine ausdrucksstarken wie einfühlsamen Interpretationen hoch gelobt. Seine individuelle Herangehensweise an die Partitur, bei der er stets nach der emotionalen und strukturellen Tiefe der Komposition sucht, wird im Konzert oft als regelrecht existenzielle Erfahrung beschrieben. Seit seinem spektakulären Debüt mit dem Schönberg-Violinkonzert 1988 in Berlin, München und Cleveland ist der Geiger mit bedeutenden Orchestern von höchstem Rang aufgetreten und arbeitet er mit namhaften Dirigenten zusammen. Sein umfangreiches Repertoire reicht von Bachs Solosonaten und Partiten über weniger bekannte Konzerte von Giovanni Battista Viotti und Joseph Joachim bis hin zu zeitgenössischen Werken von György Ligeti, Jörg Widmann und Thomas Ades. Im Februar 2026 gibt der Violinist die Weltpremiere von Ondrej Adameks Violinkonzert Nr. 2 in Paris, gefolgt von nationalen Premieren in der Schweiz und der Tschechischen Republik.

Die Kammermusik ist ein fester Bestandteil in der Karriere von Christian Tetzlaff. Im Jahr 1994 gründete er zusammen mit der Cellistin Tanja Tetzlaff, seiner Schwester, das mit dem Diapason d’or l’année ausgezeichnete Tetzlaff Quartett. Auch für seine zahlreichen Einspielungen als Solist wurde der Geiger mehrfach mit dem Diapason d’or, dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik und dem Midem Classical Award geehrt. Im Jahr 2023 übernahm er zudem die Künstlerische Leitung des Spannungen-Festivals in Heimbach. Mit der Deutschen Kammer­philharmonie Bremen verbindet den außergewöhnlichen Musiker seit Jahren eine enge Freundschaft.