• Mo. 18.02.
  • 20.00 Uhr
  • Bremen
    ·Die Glocke

Benefizkonzert des Bundespräsidenten

Werke von Mozart, Gershwin und Bernstein

Der Erlös des Konzerts kommt der Haifa Arts Foundation sowie dem Verein ›Erinnern für die Zukunft e. V.‹ zugute.

Nach dem Konzert laden der Bundespräsident und der Präsident des Senats der Freien Hansestadt Bremen zu einem Empfang ein. Bitte beachten Sie unbedingt die Sicherheitshinweise.

Veranstalter: Senatskanzlei der Freien Hansestadt Bremen

Sicherheitshinweise

  1. Der Einlass beginnt um 18.00 Uhr.
  2. Bitte nehmen Sie bis 19.45 Uhr Ihre Sitzplätze ein.
  3. Bitte planen Sie wegen der Sicherheitskontrollen ausreichend Zeit ein.
  4. Das Ticket und ein gültiger Personalausweis oder Pass sind zum Einlass erforderlich.
  5. Bitte bringen Sie keine größeren Gepäckstücke, Rucksäcke oder große Taschen mit.

Hinweise für Fotoaufnahmen

  1. Es werden Audio-, Video- und Fotoaufnahmen gemacht, auf denen Sie bzw. Ihre Kinder abgebildet sein können. Mit der Teilnahme stimmen Sie deren Anfertigung und Verwendung für Öffentlichkeitsarbeit des Bundespräsidenten und derSenatskanzlei des Landes Bremen (z.B. Internetseite, facebook) zu. Sie können die Einwilligung jederzeit gegenüber dem Bundespräsidialamt und der Senatskanzlei des Landes Bremen widerrufen und Auskunft über die Verwendung dieser Aufnahmen verlangen.
  2. Audio-, Video- und Fotoaufnahmen des Konzerts sind nicht gestattet.

Programm

    • Wolfgang Amadeus Mozart (1756–1791)
    • Don Giovanni Ouvertüre KV 527
    • Klavierkonzert C-Dur Nr. 21 KV 467
    • Leonard Bernstein (1918–1990)
    • Candide, Ouvertüre
    • George Gershwin (1898–1937)
    • Selections from Porgy & Bess (arr. Sayre)
    • Leonard Bernstein
    • On the Town (Three Dance Episodes)

Klavier

Fazil Say

Der türkische Pianist und Komponist Fazil Say gilt als Extrem-Musiker und Grenzgänger, wie es nur wenige gibt. In Ankara, Düsseldorf und Berlin studierte er Klavier. Sein kompositorisches Talent wurde bereits von seinem ersten Klavierlehrer Mithat Fenmen gefördert, indem er den jungen Fazil Say dazu anregte, jeden Tag vor dem eigentlichen Klavierüben mit Improvisationen über Themen des Alltags zu beginnen.

Als Pianist zeichnet er sich durch Virtuosität und Temperament, Eigenwilligkeit und Durchsetzungskraft sowie eine außergewöhnliche Musikalität und einen enorm weiten musikalischen Horizont aus. Dabei sind seine intensiven Interpretationen teilweise durchaus ungewöhnlich. Für seine Kompositionen ist die Verschmelzung von klassischer und orientalischer Musik mit dem Jazz kennzeichnend.

Fazil Say ist Gewinner des internationalen Wettbewerbs ›Young Concert Artists‹ in New York. Er spielte mit sämtlichen renommierten amerikanischen und europäischen Orchestern und zahlreichen großen Dirigenten zusammen und interpretierte dabei ein breites Repertoire mit Werken von Johann Sebastian Bach über die Klassik und Romantik bis zur zeitgenössischen Musik, eingeschlossen seine eigenen Kompositionen für Klavier.

Er war ›artist in residence‹ u.a. am Konzerthauses Dortmund, am Konzerthaus Berlin, beim Schleswig-Holstein-Festival, bei den Hamburger Elbphilharmonie-Konzerten, am Pariser Théâtre des Champs-Élysées sowie beim Musikfest Bremen.

Dirigent

Steven Sloane

Künstlerische Vision und unermüdliches kulturpolitisches Engagement: Diese Qualitäten haben den amerikanisch-israelischen Dirigenten Steven Sloane weltweit bekannt gemacht. Schon früh prägte Sloane Festivals und Opernhäuser wie das Spoleto Festival in Charleston oder die Opera North in Leeds. Er wirkte als Chefdirigent des American Composers Orchestra sowie des Stavanger Symphony Orchestra und gastiert regelmäßig bei weltweit renommierten Klangkörpern wie dem London Philharmonic Orchestra, San Francisco Symphony, Chicago Symphony, Tokyo Metropolitan Symphony, Sydney Symphony, dem hr-Sinfonieorchester und dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin. Darüber hinaus ist er ein gefragter Operndirigent mit Engagements an großen Häusern wie dem Royal Opera House London, der Königlichen Oper Kopenhagen, der Oper Frankfurt oder der Deutschen Oper Berlin sowie bei Festivals von Salzburg bis New York.

Unter seiner Leitung als langjähriger Generalmusikdirektor avancierten die Bochumer Symphoniker zu einem der führenden Orchester Deutschlands. So gastierte das Orchester zuletzt unter anderem mit Mahlers 9. Sinfonie beim südkoreanischen Tongyeong Festival 2018 und beeindruckte bei der Ruhrtriennale in einer Inszenierung von Hans Werner Henzes ›Floß der Medusa‹. Seit Beginn der Spielzeit 2018/19 wirkt Steven Sloane als Erster Gastdirigent und Künstlerischer Berater an der Oper Malmö. Als Professor an der Berliner Universität der Künste verwirklicht er seit Herbst 2013 seine Vision einer International Conducting Academy.