• Mi. 20.05.
  • 19.30 Uhr
  • Sottrum
    ·St. Georg-Kirche

Akademie-Kammerkonzert

Werke von Mozart, Mendelssohn-Bartholdy, Dvořák, Rameau u.a.

Mit Akademisten der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen

Anfang April ist ein neuer Jahrgang in die zweijährige Ausbildungszeit der Akademie der Deutschen Kammer­philharmonie Bremen gestartet. Wir freuen uns über zehn wunderbare Instrumentalistinnen und Instrumentalisten, die mit diesem Kammerkonzert und einem vielseitigen Programm mit Werken von unter anderem Mozart, Dvořák, Rameau und Mendelssohn-Bartholdy ihren Einstand geben. Unser großer Dank gilt dabei Silvia Jacobs, die als Initiatorin und Förderin die Konzerte der jungen Akademie-Mitglieder in Sottrum unterstützt, und der Konzertvereinigung Wümme Wieste e. V., die in gemeinschaftlicher Kooperation mit der Deutschen Kammer­philharmonie Bremen die Kammerkonzerte in Sottrum organisiert. In der besonderen Atmosphäre der St. Georg-Kirche gibt es dann auch die Gelegenheit, die jungen Akademisten einmal bei einem persönlichen Gespräch kennenzulernen.

Für mehr Informationen zur Akademie der Deutschen Kammer­philharmonie Bremen klicken Sie hier.

Programm

    • August Walter (1821–1896 )
    • Allegro moderato aus Oktett B-Dur op. 7
    • Wolfgang Amadeus Mozart (1756–1791)
    • Cassation Es-Dur für Oboe, Klarinette, Horn und Fagott KV Anh. C 17.11
    • Felix Mendelssohn Bartholdy (1809–1847)
    • Streichquartett Nr. 6 f-Moll op. 80
    • Nicolas Martynciow (*1964)
    • Tchik
    • Antonín Dvořák (1841–1904)
    • Zwei Walzer für 2 Violinen, Viola, Violoncello und Kontrabass op. 54
    • Jean-Philippe Rameau (1683–1764 )
    • Suite aus ›Dardanus‹

Klarinette

Hana Lee

Geboren in Seoul, Südkorea, begann Hana Lee im Alter von neun Jahren mit dem Instrumentalunterricht und entwickelte schon früh eine große Leidenschaft für Musik. Während ihrer Ausbildung in Südkorea wurde sie bei zahlreichen nationalen Wettbewerben ausgezeichnet. Eine prägende Erfahrung war die Teilnahme an einer Masterclass von Thomas Lindhorst in Seoul, bei der sie ihren heutigen Professor kennenlernte. Diese Begegnung inspirierte sie dazu, ihr Studium in Deutschland fortzusetzen. Heute studiert Hana Lee an der Hochschule für Musik Detmold, wo sie ihr Masterstudium erfolgreich abgeschlossen hat und derzeit im Konzertexamen-Studiengang ihre künstlerische Entwicklung weiter vertieft.

Im Jahr 2024 gewann die Klarinettistin gemeinsam mit ihrem Quartett den Interpretationswettbewerb des Alumnivereins der Hochschule für Musik Detmold und trat anschließend im Rahmen des Preisträgerkonzerts mit dem Ensemble auf. Seit 2026 ist Hana Lee außerdem Akademistin der Mahler Chamber Orchestra Academy. Im Rahmen dieser Tätigkeit trat sie bereits in bedeutenden Konzertsälen wie der Philharmonie Essen, dem Konzerthaus Dortmund und der Kölner Philharmonie auf.

Oboe

Lilli Hermes

Lilli Hermes wurde 2003 in Lübeck geboren. Ab ihrem fünften Lebensjahr begann sie zunächst Geige zu lernen, bevor sie im Alter vom elf Jahren zur Oboe wechselte. Bis 2020 erhielt sie Unterricht bei Cornelia Hemme und in ihrem letzten Schuljahr am Institut für schulbegleitende Musikausbildung der Musikhochschule Lübeck lernte sie bei Johannes Brüggemann. Seit dem Wintersemester 2021 absolviert sie ihr Bachelorstudium bei Kai Frömbgen an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover.

Erste Orchestererfahrungen sammelte Lilli Hermes im Jugendsinfonieorchester Lübeck, dem Landesjugendorchester Schleswig-Holstein und dem Landesjugendensemble für Neue Musik Schleswig-Holstein. Seit ihrem Studienbeginn in Hannover durfte sie auch bei unterschiedlichen Projekten in Berufsorchestern mitwirken, etwa bei der Nordwestdeutschen Philharmonie, der Philharmonie Südwestfalen und bei Kooperationsprojekten mit der NDR Radiophilharmonie. Außerdem war sie Teil des Moritzburg Festival Orchestra und der Internationalen Sommerakademie für Kammermusik Frenswegen. Im Sommer 2025 war sie Mitglied beim Schleswig-Holstein Musik Festival Orchester, wo sie unter anderen unter Michael Sanderling und Christoph Eschenbach spielte. Weitere musikalische Impulse erhielt sie vom Nick Deutsch, Ralph van Daal, Diethelm Jonas und anderen.

Fagott

Woo Ah Kim

Woo Ah Kim wurde 1999 in Seoul, Südkorea, geboren. An der Seoul National University erlangte sie ihren Bachelor-Abschluss und studiert derzeit im Masterstudiengang an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover. Zudem ist sie Stipendiatin der Yehudi Menuhin Stiftung. Bereits während ihrer Ausbildung in Südkorea gewann sie zahlreiche erste Preise bei Wettbewerben und wurde darüber hinaus beim Internationalen Wettbewerb für Auslandseinsätze durch den Deutschen Musikrat ausgezeichnet.

Im Rahmen der Kumho Young Artist Concert Series gab Woo Ah Kim ein Solorezital. Außerdem konzertierte sie mit dem Busan Philharmonic Orchestra. Als Gastmusikerin wirkte sie unter anderem beim Tongyeong Festival Orchestra, dem Gyeonggi Philharmonic Orchestra, dem Gangnam Symphony Orchestra, dem Gwangju Philharmonic Orchestra, dem Hwaum Chamber Orchestra sowie beim Korean Chamber Orchestra mit und nahm an Festivals wie dem Jeonju International Chamber Music Festival, dem Seocho Chamber Music Festival und dem Verbier Festival teil. Neben ihrer Position als Akademistin bei der Deutschen Kammer­philharmonie Bremen ist die Fagottistin zudem Mitglied des Verbier Festival Chamber Orchestra, der Jungen Deutschen Philharmonie, des TIMF Ensemble Seoul sowie Solofagottistin im Ditto Orchestra, im Seoul Youth Orchestra und im Orchestra Ensemble Seoul.

Horn

Gréta Anna Déri

Im Alter von zwölf Jahren begann Gréta Anna Déri in ihrer Heimatstadt in Ungarn mit dem Hornspielen. In Budapest setzte sie ihre Studien fort, bevor sie schließlich nach Deutschland wechselte, um an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg zu studieren. Seit April 2024 studiert sie bei Szabolcs Zempléni an der Universität der Künste Berlin und nimmt regelmäßig an Meisterkursen bei Christian Dallmann, Raimund Zell, Johannes Hinterholzer und Frøydis Ree Wekre teil.

Erfahrungen in Orchestern, verbunden mit Auftritten in renommierten Konzertsälen wie der Berliner Philharmonie, dem Concertgebouw in Amsterdam und der Elbphilharmonie in Hamburg, sammelte Gréta Anna Déri etwa beim Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, beim Kammerensemble der Staatskapelle Berlin, beim Folkwang Kammerorchester Essen und im Rahmen des Concertgebouw Young Programms. Darüber hinaus hatte sie auch Auftritte in kammermusikalischen Besetzungen und gewann mehrere Preise bei internationalen Wettbewerben, darunter den 1. Preis beim Wiener Klassiker International Music Competition im Jahr 2021 sowie 2024 den 1. Preis und als ›Absolute Winner‹ beim 14. International Interpretative Competition for Wind Instruments im tschechischen Brno. Seit 2023 ist die Hornistin festes Mitglied der Jungen Deutschen Philharmonie, mit der sie europaweit auftritt.

Violine

Rebecca Tillmanns

Im Jahr 2003 in Frankfurt am Main geboren, begann Rebecca Tillmanns im Alter von sechs Jahren Geige zu spielen. In Frankfurt absolvierte sie auch ihr Jungstudium und den ersten Teil ihres Bachelor-Studiums in der Klasse von Ulrich Edelmann. 2023 wechselte sie an die Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover zu Elisabeth Kufferath, wo sie zurzeit im Bachelor studiert. Darüber hinaus wurde Rebecca Tillmanns u.a. von Midori, Ingolf Turban, Michael Sanderling, Oliver Wille und Maria Egelhof unterrichtet. Seit 2024 ist die Violinistin zudem Stipendiatin der Studienstiftung des Deutschen Volkes.

Als begeisterte Orchestermusikerin sammelte Rebecca Tillmanns bereits erste Erfahrungen im Bundesjugendorchester, sie war Stimmführerin im Gustav Mahler Jugendorchester, spielte als Akademistin in der Spielzeit 2025/26 in der NDR Radiophilharmonie und tourte als Gast mit der Staatskapelle Dresden nach Südkorea. Rebecca Tillmanns spielt eine Jacobs-Geige aus dem Jahr 1699, eine Leihgabe der Deutschen Musikinstrumentenstiftung.

Violine

Biel Ricart Gélinas

Der in Barcelona geborene spanisch-kanadische Geiger, begann im Alter von vier Jahren mit dem Violinunterricht. Er studierte am Institut Escola Artístic Oriol Martorell in Barcelona, wo er 2019 mit Auszeichnung abschloss. Im selben Jahr begann er sein Studium bei Marianne Piketty am Conservatoire National Supérieur de Musique et de Danse de Lyon (CNSMD).

Im Jahr 2021 vertiefte er seine kammermusikalische Ausbildung im Streichquartett am Conservatoire Régional de Paris, bevor er 2024 sein Studium am CNSMD in Lyon mit Bestnote und Auszeichnung abschloss. Ebenfalls 2024 nahm Biel Ricart Gélinas am Programm ›Artist Diploma Concertmaster‹ an der Accademia Stauffer in Italien teil. Zudem wurde er an der Musikakademie Liechtenstein aufgenommen, wo er an Intensivkursen bei Ingolf Turban teilnimmt. Derzeit absolviert er einen Master of Performance an der Musik-Akademie Basel bei Barbara Doll.

Orchestererfahrung sammelte Biel Ricart Gélinas unter anderem beim Orchestre National de Lyon, beim Ensemble Matheus, beim Orchestre National d’Auvergne sowie beim Budapest Festival Orchestra. Er war Mitglied des Vivancos Quartetts, mit dem er mehrere Preise in Spanien gewann, und gehört zum Musikerpool von Musethica International. Außerdem war er Mitglied des Pacific Music Festival, des Nationalen Jugendorchesters von Katalonien, des Festival Pablo Casals sowie des European Union Youth Orchestra und trat mehrfach als Solist mit dem Orchester des CNSMD auf.

Viola

Friederike Latzko

Friederike Latzko besuchte bereits während ihrer Schulzeit als Jungstudentin die Musikhochschule Köln und bekam dort intensivsten Kammermusikunterricht beim Amadeus-Quartett. Nach dem Abitur wechselte sie an die Hochschule der Künste in Berlin und sammelte dort in allen großen West-Berliner Orchestern weitere Ensemble-Erfahrung. Sie war Stipendiatin des DAAD, der Herbert von Karajan-Stiftung, Lehrbeauftragte, Dozentin beim Bundesjugendorchester und der Jungen Deutschen Philharmonie sowie Kammermusikpartnerin namhafter Solisten.

1980 gründete sie mit befreundeten Studenten Die Deutsche Kammer­philharmonie Bremen – damals zunächst unter dem Namen ›Kammerorchester der Jungen Deutschen Philharmonie‹, ab 1987 in Frankfurt dann ›Deutsche Kammer­philharmonie‹. Hier ist sie seit nunmehr über 30 Jahren Solobratschistin und engagierte Musikpädagogin.

Mit Mark Scheibe kreierte sie die ›Melodie des Lebens‹ und mit Rodrigo Blumenstock, Stefan Latzko und Gunther Schwiddessen das Orchesterprojekt ›Sinfonia Concertante‹, in dem Mitglieder der Deutschen Kammer­philharmonie Bremen gemeinsam mit engagierten Amateuren musizieren.

Violoncello

Hanna Daub

Hanna Daub erhielt ihren ersten Cellounterricht im Alter von neun Jahren bei Barbara Rieger an der Musikschule Tübingen. Im Jahr 2019 wurde sie als Jungstudentin in die Klasse von Tristan Cornut an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart aufgenommen. Dort absolvierte sie ihr Bachelorstudium, welches sie 2025 erfolgreich abschloss. Derzeit setzt sie ihre künstlerische Ausbildung im Masterstudium bei Jean-Guihen Queyras an der Hochschule für Musik Freiburg fort.

Weitere prägende künstlerische Impulse erhielt sie an der Stauffer Akademie Cremona in der Klasse von Frans Helmerson. Zudem studierte sie im Rahmen eines Erasmus-Semesters am Conservatoire de Paris bei Raphaël Pidoux und besuchte Meisterkurse bei renommierten Cellisten wie David Geringas, Gary Hoffman und Wolfgang Emanuel Schmidt. Orchestererfahrung sammelte die Cellistin bereits als Mitglied des European Union Youth Orchestra sowie des Gustav Mahler Jugendorchesters. Darüber hinaus war sie Akademistin beim Orchestre Philharmonique de Radio France im Rahmen ihres Sommerfestivals in Montpellier. Hanna Daub spielt ein Violoncello von Claude-Augustin Miremont, welches ihr von der Landessammlung Baden-Württemberg als Leihgabe zur Verfügung gestellt wird.

Kontrabass

Mara Reiter

Im Jahr 2003 in Saarbrücken geboren, erhielt Mara Reiter ihren ersten Geigenunterricht im Alter von sechs Jahren, bevor Sie sich mit elf Jahren entschied, auf Kontrabass umzusteigen. Frühe Impulse erhielt sie im Bundesjugendorchester. Zudem gewann sie mehrere Preise beim Bundeswettbewerb Jugend musiziert. Ihr Bachelorstudium begann sie 2023 bei Bodo Paradžik in Freiburg. Seit Sommer 2025 setzt sie es bei Pablo Santa Cruz in Berlin und in Hannover fort. Weitere künstlerische Impulse erhielt die Kontrabassistin in Meisterkursen von Dorin Marc, Nabil Shehata, Edicson Ruiz und Christine Hoock.

Bisherige Orchestererfahrungen sammelte Mara Reiter unter anderem beim Gustav Mahler Jugendorchester, dem European Union Youth Orchestra sowie im Rahmen eines Praktikums beim Philharmonischen Orchester Freiburg. Neben dem klassischen Kontrabass spielt sie gerne Jazz und entdeckt auch andere Musikgenres. Darüber hinaus erlebt sie Musik fast ebenso gern durch das Tanzen wie durch das Spielen und Zuhören.

Schlagwerk

Gautier Olive

Gautier Olive wurde 2001 in Toulouse im Süden Frankreichs geboren und erhielt im Alter von sechs Jahren seinen ersten Schlagzeugunterricht. Bereits während seiner frühen musikalischen Ausbildung entwickelte er ein großes Interesse an Kammermusik- und Orchesterprojekten und wirkte regelmäßig in verschiedenen Ensembles mit. Im Jahr 2017 gewann er mit dem Ensemble des Konservatoriums den 1. Preis bei der französischen Brass-Band-Meisterschaft. Nach seinem Abschluss wurde er 2021 in den Bachelor-Studiengang in der Klasse von Johannes Fischer an der Musikhochschule Lübeck aufgenommen.

Seitdem spezialisiert sich Gautier Olive auf Instrumente des Orchester-Schlagzeugrepertoires, wirkte bereits bei Projekten verschiedener Jugendorchester mit, darunter der Jungen Deutschen Philharmonie und dem Jungen Philharmonischen Orchester Niedersachsen, und nahm an zahlreichen Meisterkursen bei renommierten Schlagzeugern wie Wieland Welzel, Tom Greenleaves, Domenico Melchiorre und Jean-Baptiste Leclère teil. Im Jahr 2022 nahm er sowohl als Solist als auch mit einem Kammermusikensemble bei der 13. Ausgabe der Malaysian Composers Concert Series in Kuala Lumpur teil. In der Spielzeit 2024/25 war Gautier Olive Akademist beim Philharmonischen Orchester der Hansestadt Lübeck, mit dem er regelmäßige Auftritte hat, genauso wie mit dem Theater Kiel, dem Mecklenburgischen Staatstheater und den Würth Philharmonikern.

Klarinette

Hana Lee

Geboren in Seoul, Südkorea, begann Hana Lee im Alter von neun Jahren mit dem Instrumentalunterricht und entwickelte schon früh eine große Leidenschaft für Musik. Während ihrer Ausbildung in Südkorea wurde sie bei zahlreichen nationalen Wettbewerben ausgezeichnet. Eine prägende Erfahrung war die Teilnahme an einer Masterclass von Thomas Lindhorst in Seoul, bei der sie ihren heutigen Professor kennenlernte. Diese Begegnung inspirierte sie dazu, ihr Studium in Deutschland fortzusetzen. Heute studiert Hana Lee an der Hochschule für Musik Detmold, wo sie ihr Masterstudium erfolgreich abgeschlossen hat und derzeit im Konzertexamen-Studiengang ihre künstlerische Entwicklung weiter vertieft.

Im Jahr 2024 gewann die Klarinettistin gemeinsam mit ihrem Quartett den Interpretationswettbewerb des Alumnivereins der Hochschule für Musik Detmold und trat anschließend im Rahmen des Preisträgerkonzerts mit dem Ensemble auf. Seit 2026 ist Hana Lee außerdem Akademistin der Mahler Chamber Orchestra Academy. Im Rahmen dieser Tätigkeit trat sie bereits in bedeutenden Konzertsälen wie der Philharmonie Essen, dem Konzerthaus Dortmund und der Kölner Philharmonie auf.

Fagott

Woo Ah Kim

Woo Ah Kim wurde 1999 in Seoul, Südkorea, geboren. An der Seoul National University erlangte sie ihren Bachelor-Abschluss und studiert derzeit im Masterstudiengang an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover. Zudem ist sie Stipendiatin der Yehudi Menuhin Stiftung. Bereits während ihrer Ausbildung in Südkorea gewann sie zahlreiche erste Preise bei Wettbewerben und wurde darüber hinaus beim Internationalen Wettbewerb für Auslandseinsätze durch den Deutschen Musikrat ausgezeichnet.

Im Rahmen der Kumho Young Artist Concert Series gab Woo Ah Kim ein Solorezital. Außerdem konzertierte sie mit dem Busan Philharmonic Orchestra. Als Gastmusikerin wirkte sie unter anderem beim Tongyeong Festival Orchestra, dem Gyeonggi Philharmonic Orchestra, dem Gangnam Symphony Orchestra, dem Gwangju Philharmonic Orchestra, dem Hwaum Chamber Orchestra sowie beim Korean Chamber Orchestra mit und nahm an Festivals wie dem Jeonju International Chamber Music Festival, dem Seocho Chamber Music Festival und dem Verbier Festival teil. Neben ihrer Position als Akademistin bei der Deutschen Kammer­philharmonie Bremen ist die Fagottistin zudem Mitglied des Verbier Festival Chamber Orchestra, der Jungen Deutschen Philharmonie, des TIMF Ensemble Seoul sowie Solofagottistin im Ditto Orchestra, im Seoul Youth Orchestra und im Orchestra Ensemble Seoul.

Violine

Rebecca Tillmanns

Im Jahr 2003 in Frankfurt am Main geboren, begann Rebecca Tillmanns im Alter von sechs Jahren Geige zu spielen. In Frankfurt absolvierte sie auch ihr Jungstudium und den ersten Teil ihres Bachelor-Studiums in der Klasse von Ulrich Edelmann. 2023 wechselte sie an die Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover zu Elisabeth Kufferath, wo sie zurzeit im Bachelor studiert. Darüber hinaus wurde Rebecca Tillmanns u.a. von Midori, Ingolf Turban, Michael Sanderling, Oliver Wille und Maria Egelhof unterrichtet. Seit 2024 ist die Violinistin zudem Stipendiatin der Studienstiftung des Deutschen Volkes.

Als begeisterte Orchestermusikerin sammelte Rebecca Tillmanns bereits erste Erfahrungen im Bundesjugendorchester, sie war Stimmführerin im Gustav Mahler Jugendorchester, spielte als Akademistin in der Spielzeit 2025/26 in der NDR Radiophilharmonie und tourte als Gast mit der Staatskapelle Dresden nach Südkorea. Rebecca Tillmanns spielt eine Jacobs-Geige aus dem Jahr 1699, eine Leihgabe der Deutschen Musikinstrumentenstiftung.

Viola

Friederike Latzko

Friederike Latzko besuchte bereits während ihrer Schulzeit als Jungstudentin die Musikhochschule Köln und bekam dort intensivsten Kammermusikunterricht beim Amadeus-Quartett. Nach dem Abitur wechselte sie an die Hochschule der Künste in Berlin und sammelte dort in allen großen West-Berliner Orchestern weitere Ensemble-Erfahrung. Sie war Stipendiatin des DAAD, der Herbert von Karajan-Stiftung, Lehrbeauftragte, Dozentin beim Bundesjugendorchester und der Jungen Deutschen Philharmonie sowie Kammermusikpartnerin namhafter Solisten.

1980 gründete sie mit befreundeten Studenten Die Deutsche Kammer­philharmonie Bremen – damals zunächst unter dem Namen ›Kammerorchester der Jungen Deutschen Philharmonie‹, ab 1987 in Frankfurt dann ›Deutsche Kammer­philharmonie‹. Hier ist sie seit nunmehr über 30 Jahren Solobratschistin und engagierte Musikpädagogin.

Mit Mark Scheibe kreierte sie die ›Melodie des Lebens‹ und mit Rodrigo Blumenstock, Stefan Latzko und Gunther Schwiddessen das Orchesterprojekt ›Sinfonia Concertante‹, in dem Mitglieder der Deutschen Kammer­philharmonie Bremen gemeinsam mit engagierten Amateuren musizieren.

Kontrabass

Mara Reiter

Im Jahr 2003 in Saarbrücken geboren, erhielt Mara Reiter ihren ersten Geigenunterricht im Alter von sechs Jahren, bevor Sie sich mit elf Jahren entschied, auf Kontrabass umzusteigen. Frühe Impulse erhielt sie im Bundesjugendorchester. Zudem gewann sie mehrere Preise beim Bundeswettbewerb Jugend musiziert. Ihr Bachelorstudium begann sie 2023 bei Bodo Paradžik in Freiburg. Seit Sommer 2025 setzt sie es bei Pablo Santa Cruz in Berlin und in Hannover fort. Weitere künstlerische Impulse erhielt die Kontrabassistin in Meisterkursen von Dorin Marc, Nabil Shehata, Edicson Ruiz und Christine Hoock.

Bisherige Orchestererfahrungen sammelte Mara Reiter unter anderem beim Gustav Mahler Jugendorchester, dem European Union Youth Orchestra sowie im Rahmen eines Praktikums beim Philharmonischen Orchester Freiburg. Neben dem klassischen Kontrabass spielt sie gerne Jazz und entdeckt auch andere Musikgenres. Darüber hinaus erlebt sie Musik fast ebenso gern durch das Tanzen wie durch das Spielen und Zuhören.