• So. 18.10.
  • 11.00 Uhr
  • Bremen
    ·Gustav-Heinemann-Bürgerhaus

– abgesagt –
Geniestreich eines Himmelsstürmers

4. Kammerkonzert

Werke von Beethoven und Enescu

Das vom Vegesacker Kito veranstaltete Kammerkonzert wird zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt. Informationen erhalten Sie direkt beim Veranstalter.

Programm

    • Ludwig van Beethoven (1770–1827)
    • Duo für Viola und Violoncello Es-Dur WoO 32 ›Duett mit zwei obligaten Augengläsern‹
    • Ludwig van Beethoven
    • Streichtrio Nr. 5 c-Moll op. 9 Nr. 3 (1796/98)
    • George Enescu (1881–1955)
    • Oktett für Streicher C-Dur op. 7

Violine

Sarah Christian

Sarah Christian möchte die Vielfalt, ehrliche Emotion und Energie der klassischen Musik ihren Zuhörern vermitteln. In ihrem künstlerischen Leben genießt sie es, alle Einflüsse zu vereinen und auf nichts verzichten zu müssen: Solistin, Konzertmeisterin der Deutschen Kammer­philharmonie Bremen, Kammermusikerin und künstlerische Leiterin einer Kammermusikreihe in ihrer Heimatstadt Augsburg. Dabei stellt sie den höchsten Anspruch an sich selbst. Ihr Fokus bei der Auseinandersetzung mit dem Notentext liegt immer auf dem Inhalt der Musik, dem sie sich stets mit großem Respekt nähert. Ihre wichtigste Lehrerin ist Antje Weithaas, bei der sie an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin studierte und deren Assistentin sie war. Als Professorin betreut Sarah Christian eine eigene Klasse an der HMDK Stuttgart.

Zu ihren größten Wettbewerbserfolgen gehört der ARD-Musikwettbewerb 2017, aus dem sie als 2. Preisträgerin hervorging (ohne Vergabe des 1. Preises). Sie gewann auch den Publikumspreis und den Sonderpreis des Münchener Kammerorchesters. Sarah Christian konzertierte in vielen Ländern Europas sowie in China, Japan, Südamerika und den USA. Als Solistin spielte sie mit Orchestern wie der Camerata Salzburg, dem Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks oder dem Auckland Philharmonia. Ihr Debüt in der Carnegie Hall mit dem Bayerischen Staatsorchester hatte Sarah Christian im März 2018. Ihre Debüt-CD (GENUIN, 2017) mit Prokofjews Sonate Nr. 1 f-Moll op. 80 und Schuberts Fantasie C-Dur wurde von der Presse hochgelobt: »Sarah Christians Solodebut ist schlichtweg fantastisch! Die Geigerin erweist sich als äußerst feinfühlige Interpretin, technisch ist sie ohnehin über allen Zweifel erhaben.« (klassik.com).

Violine

Konstanze Glander

1989 in eine musikalische Familie am Rande Berlins geboren, beginnt Konstanze Glander mit fünf Jahren das Geigenspiel. Neben dem Musizieren war während ihrer Kindheit und Jugend auch der Tanz prägend. So war sie, was den Berufswunsch Musikerin anging, lange Zeit eine ›Spätzünderin‹. Erst eine Opernproduktion mit dem Landesjugendorchester brachte den entscheidenden Umschwung.

An der Rostocker Hochschule für Musik und Theater studierte Konstanze Glander bei den Professoren Axel Wilczok und Stefan Hempel und spielte zu ihrem Abschluss das Mozart Violinkonzert mit der Norddeutschen Philharmonie Rostock. Sie war Mitglied des Gustav Mahler Jugendorchesters und widmete sich während des Studiums auch der Musik des Tangos.

Als Teil verschiedenster Ensembles sammelte Konstanze Glander wertvolle künstlerische Erfahrungen. So erhielt sie als Akademistin bei der Staatskapelle Berlin unter Daniel Barenboim Einblick in den Betrieb eines Opern-, Ballett- und Konzerthauses. Die Stilistik der Klassik und des Barocks konnte sie während eines Praktikums bei den English Baroque Soloists und dem Orchestre Révolutionnaire et Romantique in London verfeinern. Die direkte Zusammenarbeit mit John Eliot Gardiner, der Workshops und Unterrichtsstunden leitete, war dabei einmalig.

Seit Oktober 2018 ist Konstanze festes Mitglied der Deutschen Kammer­philharmonie Bremen.

Auch heute noch zählt das Tanzen zu ihrer großen Leidenschaft. Außerdem liebt sie Spaziergänge im Grünen, sowie gutes Essen und viel Zeit mit Freunden und Familie.

Violine

Alma Micke

Ihren ersten Geigenunterricht erhielt Alma Micke, 1995 in Hamburg geboren, im Alter von fünf Jahren bei Cornelia Gottesleben. Ab 2006 setzte sie diesen bei Thomas Mittelberger fort und war zudem bis 2011 Stipendiatin der Herrmann-Kauffmann-Stiftung sowie bis 2014 der Kammermusikinitiative Hamburg. Ab 2011 studierte Alma Micke als Jungstudentin bei Prof. Elisabeth Weber an der Musikhochschule Lübeck. 2014 nahm sie ein Violinstudium an der Hochschule für Musik Theater und Medien Hannover bei Prof. Elisabeth Kufferath auf. Dort absolvierte die Musikerin 2018 außerdem einen Meisterkurs bei Günter Pichler.

Seit 2010 ist die Violinistin Mitglied des Auerbach-Quartetts. Im Jahr 2012 wurde das Ensemble in die Stiftung ›Yehudi Menuhin Live Music Now‹ aufgenommen, welche junge hochbegabte Musikerinnen und Musiker fördert. Ebenfalls 2012 erhielt Alma Micke den ›Young ClassX‹-Solistenpreis sowie diverse Preise und Sonderpreise im Rahmen des Wettbewerbs ›Jugend musiziert‹. Vielfältige Orchestererfahrung sammelte sie als Konzertmeisterin im Felix-Mendelssohn-Jugendsinfonieorchester in Hamburg, beim Bundesjugendorchester, der Jungen Norddeutschen Philharmonie, als Mitglied des NDR-Jugendsinfonierorchesters sowie als Praktikantin der NDR Radiophilharmonie Hannover.

Violine

Emma Yoon

Emma Yoon, in Südkorea geboren, lernte mit fünf Jahren in Neuseeland das Geigenspiel. Während ihrer Schulzeit war sie Jungstudentin bei Stephen Larsen an der Pettman Junior Academy, bevor sie an der University of Canterbury (NZ) ihren Bachelor of Music erhielt. 2016 schloss sie an der Hochschule für Musik, Theater und Medien in Hannover als Studentin von Frau Professor Kufferath mit einem Master of Music ab und qualifizierte sich für die weiterführende Solo-Klasse. Emma Yoon ist Gewinnerin nationaler Wettbewerbe in Neuseeland und war Stipendiatin des ROSL Arts/Pettman Scholarship. Sie hat an zahlreichen Meisterkursen teilgenommen und gab solistisch wie auch kammermusikalisch Konzerte in Europa, den USA und Neuseeland. 2015/16 spielte sie als Praktikantin in der NDR Radiophilharmonie.

Viola

Yuko Hara

Yuko Hara (*1987 in New York) studierte an der Tokyo University of the Arts sowie am Konservatorium in Genf und an der Musik-Akademie Basel. Sie ist Preisträgerin des Lionel Tertis International Viola Competition und des Tokyo Musikwettbewerbs. Als Solistin trat sie mit dem Japan Philharmonic Orchestra auf und spielte u.a. beim NHK Symphony Orchestra in Tokyo, dem Orchester des Opernhauses Zürich (Mitglied der Orchester-Akademie von 2012-2014) und mit der Barockbratsche beim Orchestra La Scintilla in Zürich. Sie ist eine begeisterte Kammermusikerin, spielt regelmäßig in Streichquartetten und gewann den 3. Preis beim Internationalen Osaka Kammermusikwettbewerb. Seit 2016 ist sie Bratschistin des Ardeo Quartette in Paris.

Viola

Sebastian Steinhilber

Im Jahr 1990 geboren, begann Sebastian Steinhilber als Achtjähriger mit dem Violinspiel, wechselte aber schon bald zur Viola. Seine ersten Orchestererfahrungen sammelte er in der Jungen Sinfonie Reutlingen und im Landesjugendorchester Baden-Württemberg und ab 2010 im Bundesjugendorchester. Während seines Studiums war Sebastian Steinhilber über mehrere Jahre Mitglied in der Jungen Deutschen Philharmonie und erhielt so tiefe Einblicke in das Orchesterspiel. Von 2014 bis 2016 absolvierte er die Joseph-Keilberth-Orchesterakademie der Bamberger Symphoniker und konnte seine professionellen Erfahrungen so noch weiter vertiefen.

Zurzeit studiert Sebastian Steinhilber bei Prof. Tatjana Masurenko an der Hochschule für Musik und Theater ›Felix Mendelssohn Bartholdy‹ Leipzig. Zuvor schloss er sein Bachelorstudium erfolgreich bei Prof. Roland Glassl an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main ab. Meisterkurse bei Lehrern und Lehrerinnen wie Hartmut Rohde, Atar Arad, Garth Knox und Francoise Gneri zählen zu seinen weiteren Inspirationsquellen. Seit März 2019 ist Sebastian Steinhilber Akademist des dritten Jahrgangs der Deutschen Kammer­philharmonie Bremen.

Violoncello

Tristan Cornut

Tristan Cornut, geboren in Paris, erhielt seinen ersten Cellounterricht bei Annie Cochet. Er studierte am Pariser Konservatorium bei Roland Pidoux und an den Musikhochschulen Stuttgart und Freiburg bei Jean-Guihen Queyras.

Er wurde bei verschiedenen internationalen Wettbewerben ausgezeichnet, u.a. beim Lutoslawski-Wettbewerb, dem Domnick-Wettbewerb, dem Gaspar Cassado Wettbewerb und dem ARD-Musikwettbewerb.

Als Kammermusiker musizierte er an der Seite von Antonio Meneses, Salvatore Accardo, Bruno Giuranna und Miguel da Silva und er ist Preisträger der Kammermusik-Wettbewerbe von Melbourne und Trondheim. Tristan Cornut trat als Solist u.a. mit dem Stuttgarter Kammerorchester, dem Münchner Kammerorchester, dem Ensemble Resonanz, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und dem Philharmonischen Orchester Tokyo auf.

Seit 2012 ist er als Stimmführer Mitglied der Deutschen Kammer­philharmonie Bremen.

Violoncello

Nadja Reich

In Berlin geboren, wurde Nadja Reich zunächst als Jungstudentin an der dortigen Universität der Künste von Matias de Oliveira Pinto und später von Jens Peter Maintz unterrichtet. Seit 2013 studiert die Cellistin bei Thomas Grossenbacher an der Zürcher Hochschule der Künste. Wichtige weitere Impulse erhielt Nadja Reich durch die Begegnung mit Truls Mørk, Alfred Brendel und der japanischen Violinistin Midori. Ihre musikalischen Fähigkeiten entwickelt sie zudem durch die regelmäßige Teilnahme an Meisterkursen kontinuierlich weiter.

Von 2012 bis 2017 Nadja Reich Stipendiatin der Musikakademie Liechtenstein. 2015 erhielt sie zwei Sonderpreise beim TONALi Wettbewerb in Hamburg und spielte im Rahmen einer TONALi-Tour Schulkonzerte sowie Konzerte beim Transsiberian Art Festival in Moskau und Samara. Neben weiteren Auszeichnungen ist die Musikerin Preisträgerin des Schweizer Kiefer Hablitzel | Göhner Musikpreises 2018 sowie des Migros-Kulturprozent Studienpreises. Sie war bereits auf einigen Festivals zu erleben, etwa dem Mendelssohn on Mull (Schottland), dem Kyoto International Students‘ Festival oder dem Young Prague Festival. In der Saison 2018/19 wirkte Nadja Reich als Cellistin in der Theaterproduktion ›44 Harmonies from Apartment House 1776‹ von Christoph Marthaler am Schauspielhaus Zürich mit. Ihr Instrument, ein Filippo Fasser-Cello, ist eine großzügige Leihgabe von Sol Gabetta.

Violine

Sarah Christian

Sarah Christian möchte die Vielfalt, ehrliche Emotion und Energie der klassischen Musik ihren Zuhörern vermitteln. In ihrem künstlerischen Leben genießt sie es, alle Einflüsse zu vereinen und auf nichts verzichten zu müssen: Solistin, Konzertmeisterin der Deutschen Kammer­philharmonie Bremen, Kammermusikerin und künstlerische Leiterin einer Kammermusikreihe in ihrer Heimatstadt Augsburg. Dabei stellt sie den höchsten Anspruch an sich selbst. Ihr Fokus bei der Auseinandersetzung mit dem Notentext liegt immer auf dem Inhalt der Musik, dem sie sich stets mit großem Respekt nähert. Ihre wichtigste Lehrerin ist Antje Weithaas, bei der sie an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin studierte und deren Assistentin sie war. Als Professorin betreut Sarah Christian eine eigene Klasse an der HMDK Stuttgart.

Zu ihren größten Wettbewerbserfolgen gehört der ARD-Musikwettbewerb 2017, aus dem sie als 2. Preisträgerin hervorging (ohne Vergabe des 1. Preises). Sie gewann auch den Publikumspreis und den Sonderpreis des Münchener Kammerorchesters. Sarah Christian konzertierte in vielen Ländern Europas sowie in China, Japan, Südamerika und den USA. Als Solistin spielte sie mit Orchestern wie der Camerata Salzburg, dem Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks oder dem Auckland Philharmonia. Ihr Debüt in der Carnegie Hall mit dem Bayerischen Staatsorchester hatte Sarah Christian im März 2018. Ihre Debüt-CD (GENUIN, 2017) mit Prokofjews Sonate Nr. 1 f-Moll op. 80 und Schuberts Fantasie C-Dur wurde von der Presse hochgelobt: »Sarah Christians Solodebut ist schlichtweg fantastisch! Die Geigerin erweist sich als äußerst feinfühlige Interpretin, technisch ist sie ohnehin über allen Zweifel erhaben.« (klassik.com).

Violine

Alma Micke

Ihren ersten Geigenunterricht erhielt Alma Micke, 1995 in Hamburg geboren, im Alter von fünf Jahren bei Cornelia Gottesleben. Ab 2006 setzte sie diesen bei Thomas Mittelberger fort und war zudem bis 2011 Stipendiatin der Herrmann-Kauffmann-Stiftung sowie bis 2014 der Kammermusikinitiative Hamburg. Ab 2011 studierte Alma Micke als Jungstudentin bei Prof. Elisabeth Weber an der Musikhochschule Lübeck. 2014 nahm sie ein Violinstudium an der Hochschule für Musik Theater und Medien Hannover bei Prof. Elisabeth Kufferath auf. Dort absolvierte die Musikerin 2018 außerdem einen Meisterkurs bei Günter Pichler.

Seit 2010 ist die Violinistin Mitglied des Auerbach-Quartetts. Im Jahr 2012 wurde das Ensemble in die Stiftung ›Yehudi Menuhin Live Music Now‹ aufgenommen, welche junge hochbegabte Musikerinnen und Musiker fördert. Ebenfalls 2012 erhielt Alma Micke den ›Young ClassX‹-Solistenpreis sowie diverse Preise und Sonderpreise im Rahmen des Wettbewerbs ›Jugend musiziert‹. Vielfältige Orchestererfahrung sammelte sie als Konzertmeisterin im Felix-Mendelssohn-Jugendsinfonieorchester in Hamburg, beim Bundesjugendorchester, der Jungen Norddeutschen Philharmonie, als Mitglied des NDR-Jugendsinfonierorchesters sowie als Praktikantin der NDR Radiophilharmonie Hannover.

Viola

Yuko Hara

Yuko Hara (*1987 in New York) studierte an der Tokyo University of the Arts sowie am Konservatorium in Genf und an der Musik-Akademie Basel. Sie ist Preisträgerin des Lionel Tertis International Viola Competition und des Tokyo Musikwettbewerbs. Als Solistin trat sie mit dem Japan Philharmonic Orchestra auf und spielte u.a. beim NHK Symphony Orchestra in Tokyo, dem Orchester des Opernhauses Zürich (Mitglied der Orchester-Akademie von 2012-2014) und mit der Barockbratsche beim Orchestra La Scintilla in Zürich. Sie ist eine begeisterte Kammermusikerin, spielt regelmäßig in Streichquartetten und gewann den 3. Preis beim Internationalen Osaka Kammermusikwettbewerb. Seit 2016 ist sie Bratschistin des Ardeo Quartette in Paris.

Violoncello

Tristan Cornut

Tristan Cornut, geboren in Paris, erhielt seinen ersten Cellounterricht bei Annie Cochet. Er studierte am Pariser Konservatorium bei Roland Pidoux und an den Musikhochschulen Stuttgart und Freiburg bei Jean-Guihen Queyras.

Er wurde bei verschiedenen internationalen Wettbewerben ausgezeichnet, u.a. beim Lutoslawski-Wettbewerb, dem Domnick-Wettbewerb, dem Gaspar Cassado Wettbewerb und dem ARD-Musikwettbewerb.

Als Kammermusiker musizierte er an der Seite von Antonio Meneses, Salvatore Accardo, Bruno Giuranna und Miguel da Silva und er ist Preisträger der Kammermusik-Wettbewerbe von Melbourne und Trondheim. Tristan Cornut trat als Solist u.a. mit dem Stuttgarter Kammerorchester, dem Münchner Kammerorchester, dem Ensemble Resonanz, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und dem Philharmonischen Orchester Tokyo auf.

Seit 2012 ist er als Stimmführer Mitglied der Deutschen Kammer­philharmonie Bremen.