• Mi. 16.01.
  • 20.00 Uhr
  • Spanien
    ·Santa Cruz de Tenerife
    ·Auditorio de Tenerife Adan Martín

Werke von Beethoven und Mozart

Programm

    • Ludwig van Beethoven (1770–1827)
    • Ouvertüre zum Trauerspiel ›Coriolan‹ c-Moll op. 62
    • Wolfgang Amadeus Mozart (1756–1791)
    • Klarinettenkonzert A-Dur KV 622
    • Wolfgang Amadeus Mozart
    • Sinfonie Nr. 41 C-Dur KV 551 ›Jupiter‹

Klarinette

Sabine Meyer

Erfolgreiche Solistin bei mehr als dreihundert internationalen Orchestern sowie Konzerte, Rundfunk- und Fernsehauftritte in allen Musikzentren Europas, in Brasilien, Israel, Kanada, China und Australien, in Japan und in den USA – Sabine Meyer gehört fraglos zu den weltweit renommiertesten Solistinnen überhaupt. Begonnen hat die Karriere der gebürtigen Crailsheimerin zunächst als Mitglied des Sinfonieorchesters des Bayerischen Rundfunks. Es folgte ein Engagement als Solo-Klarinettistin bei den Berliner Philharmonikern und bald darauf zahlreiche Engagements bei den führenden Orchestern der Welt, u. a. bei den Wiener Philharmonikern, dem Chicago Symphony Orchestra, dem London Philharmonic Orchestra oder dem NHK Symphony Orchestra Tokyo. Seit 1993 ist die Klarinettistin Professorin an der Hochschule für Musik in Lübeck.

Darüber hinaus ist Sabine Meyer eine leidenschaftliche Kammermusikerin und arbeitet hier mit Künstlerinnen und Künstlern wie Juliane Banse, Martin Helmchen, Daniel Hope, Nils Mönkemeyer, dem Hagen Quartett, dem Modigliani Quartett sowie dem Schumann Quartett. 1983 gründete sie mit ihrem Ehemann Reiner Wehle und ihrem Bruder Wolfgang Meyer das Trio di Clarone. In zahlreichen Aufnahmen ist außerdem Meyers umfangreiches Repertoire dokumentiert, das von der Vorklassik bis zu zeitgenössischen Kompositionen reicht. Die gefeierte Musikerin wurde allein achtmal mit dem Echo Klassik ausgezeichnet, ist Trägerin des Bundesverdienstkreuzes und weiterer wichtiger Auszeichnungen. Im Sommer 2018 war Sabine Meyer Porträtkünstlerin des Schleswig-Holstein Musik Festivals.

Dirigent

David Afkham

Seit 2014 ist David Afkham Chefdirigent des Spanischen Nationalorchesters und zudem gefragter Gastdirigent bei den renommiertesten Orchestern, Konzert- und Opernhäusern weltweit. 1983 in Freiburg geboren und aufgewachsen, nahm er im Alter von sechs Jahren Klavier- und Violinunterricht. Als 15-Jähriger begann Afkham sein Studium an der dortigen Hochschule für Musik in den Fächern Klavier, Musiktheorie und Dirigieren. Seinen Abschluss erwarb er an der Hochschule für Musik Franz Liszt in Weimar. Neben zahlreichen weiteren Auszeichnungen ist Afkham erster Preisträger des ›Bernard Haitink Fund for Young Talent‹ und assistierte Bernhard Haitink daraufhin bei einer Reihe von Großprojekten mit dem Chicago Symphony Orchestra, dem Concertgebouworkest und dem London Symphony Orchestra.

David Afkham hat zudem regelmäßig Auftritte im Musikverein Wien, realisiert Projekte mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, dem Orchestre National de France, dem Cleveland Orchestra, der Los Angeles Philharmonic und beim Mostly Mozart Festival New York. Als Operndirigent ist er in der Saison 2018/19 mit Humperdincks ›Hänsel und Gretel‹ an der Frankfurter Oper oder Wagners ›Der fliegende Holländer‹ an der Stuttgarter Oper zu erleben. Darüber hinaus debütiert der Dirigent u. a. mit dem Philadelphia Orchestra, dem Montreal Symphony und kehrt zu Ensembles wie dem Chicago Symphony Orchestra, den Münchner Philharmonikern, den Wiener Symphonikern (Bregenz Festival) oder dem NHK Symphony ebenso zurück wie zur Deutschen Kammer­philharmonie Bremen.