• Mi. 23.09.
  • 20.00 Uhr
  • Bremen
    ·Die Glocke

– abgesagt –
Süchtig nach Musik

5. Highlight-Abonnementkonzert

Werke von Bach und Mendelssohn Bartholdy

Corona­virus/​COVID-19

Zu unserem Bedauern hat der Bremer Senat vorerst keine weiteren Lockerungen für Konzerte beschlossen. Aus diesem Grund mussten wir uns schweren Herzens entschließen, das 5. Highlight-Abonnementkonzert ›Süchtig nach Musik‹ am 23.09. in der Glocke abzusagen, da es nicht in der geplanten Größenordnung durchgeführt werden kann. Stattdessen spielt das Orchester zwei Ersatzkonzerte mit gekürztem Programm. Die Karten für die wenigen limitierten Plätze werden unter den Highlight-Abonnenten der Deutschen Kammer­philharmonie Bremen verlost, die hierzu weitere Informationen per Post erhalten. Selbstverständlich arbeiten wir weiter an Lösungen und halten Sie auch im Hinblick auf die geplanten Konzerte, etwa im Oktober mit Thomas Adès und Steven Isserlis, auf dem Laufenden.

Erstattung, Gutschein oder Spende

Für Inhaber von Abonnementkarten für bereits abgesagte Konzerte gibt es folgende Möglichkeiten: Sie können die Musikerinnen und Musiker der Deutschen Kammer­philharmonie in dieser schwierigen Zeit gerne unterstützen. Wir freuen uns sehr, wenn Sie Ihre Abonnement-Tickets für abgesagte Konzerte spenden. Sollte dies nicht für Sie infrage kommen, ist es natürlich ebenso möglich, das entstandene Guthaben in der nächsten Saison zu verrechnen oder den Betrag erstatten zu lassen.

Tickets für abgesagte Konzerte, die im freien Verkauf erworben wurden, können ebenfalls gespendet, in einen Gutschein umgewandelt oder erstattet werden. Wichtig: Ob Spende, Gutschein oder Erstattung – für die Abwicklung muss ein Ticketformular ausgefüllt werden, das unter www.kammerphilharmonie.com/erleben/tickets/rueckgabe/ zu finden ist. Für Fragen rund um die Ticketregelung steht Ihnen natürlich unser Kunden-Service per E-Mail unter info@kammerphilharmonie.com oder telefonisch unter 0421 32 19 19 gern zur Verfügung!

Programm

    • Felix Mendelssohn Bartholdy (1809–1847)
    • Konzert für Violine und Orchester e-Moll op. 64
    • Johann Sebastian Bach (1685–1750)
    • Doppelkonzert für zwei Violinen, Streicher und Basso Continuo d-Moll BWV 1043
    • Felix Mendelssohn Bartholdy
    • Sinfonie Nr. 3 a-Moll op. 56 ›Schottische‹

Dirigent

Felix Mildenberger

Feinfühlig, vielseitig und höchst musikalisch – das sind nur einige der Charakteristika, die Felix Mildenberger als Dirigent auszeichnen. Orchester schätzen an ihm die tiefe Ernsthaftigkeit im Umgang mit der Musik, seine große Musikalität, verbunden mit seinem feinen Wesen. So auch das London Symphony Orchestra, bei dem Felix Mildenberger seit seinem Gewinn des letzten Donatella Flick LSO Conducting Competition 2018 als ›Assistant Conductor‹ u.a. von Sir Simon Rattle, Francois Xaver Roth, Gianandrea Noseda tätig ist und selbst Konzerte dirigiert.

Felix Mildenberger, geboren 1990, begann seine musikalische Ausbildung in den Fächern Violine, Viola und Klavier und studierte 2011 bis 2015 Orchesterleitung in Freiburg und Wien. Seit 2014 ist er Chefdirigent und Künstlerischer Leiter des von ihm mitgegründeten Symphonieorchester Crescendo Freiburg. Zur Saison 2019/20 folgte er Paavo Järvi als ›Assistant Conductor‹ zum Tonhalle-Orchester Zürich.

Zu den Höhepunkten der Saison 2020/21 gehören seine Debüts bei der Deutschen Kammer­philharmonie Bremen, dem SWR Radio-Sinfonieorchester, dem Musikkollegium Winterthur sowie das Neujahrskonzert mit dem hr-Sinfonieorchester. Als Assistenz von Fabio Luisi gastiert er beim Danish National Symphony Orchestra in Kopenhagen. Jukka-Pekka Saraste wird er bei der Neuproduktion von Reimanns ›Lear‹ an der Bayerischen Staatsoper in München assistieren.

Violine

Julia Fischer

Von der Weltspitze der Geigenelite als Solistin und Kammermusikerin bis hin zu ihrer Rolle als künstlerische Leiterin und angesehene Professorin – Julia Fischer verkörpert künstlerische Vielseitigkeit in Perfektion. Mit ihrer außergewöhnlichen Virtuosität, ihrer musikalischen Leidenschaft und großem Facettenreichtum hat sie sich einen einzigartigen Platz unter den Musikgrößen erobert. Dabei wurde sie mit zahlreichen renommierten Auszeichnungen wie dem Bundesverdienstkreuz, dem Deutschen Kulturpreis und dem Bayerischen Maximiliansorden geehrt, die ihre Rolle als herausragende Kulturbotschafterin würdigen. Auch bei kulturübergreifenden Ereignissen ist sie gefragt, so spielte sie bei der Verleihung des Nobelpreises 2023.

Schon früh in ihrer Karriere setzte Julia Fischer mit dem ersten Preis beim internationalen Yehudi-Menuhin-Wettbewerb im Jahr 1995 einen Meilenstein. Seitdem hat sie die Bühnen dieser Welt erobert und ist bei den renommiertesten Orchestern zu Gast, wo sie mit namhaften Dirigenten zusammenarbeitet.

Als begeisterte Kammermusikerin hat Julia Fischer enge musikalische Partnerschaften geschmiedet, u. a. mit Yulianna Avdeeva, Jan Lisiecki, Daniel Müller-Schott oder ihrem eigenen Quartett mit Nils Mönkemeyer, Alexander Sitkovetsky und Benjamin Nyffenegger. Orchester wie die Academy of St. Martin in the Fields, die Kammerakademie Potsdam oder das Zürcher Kammerorchester leitet sie vom ersten Pult. Seit 2024 übernimmt sie zudem die künstlerische Leitung des Festivals »Boswiler Sommers« in der Schweiz.

Julia Fischers außergewöhnliches Talent findet auch auf zahlreichen Aufnahmen Anerkennung. Sie wurde mit wichtigen Preisen wie dem BBC Music Magazine Award, dem Gramophone Award und dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik geehrt. Seit 2017 präsentiert sie ihre Meisterwerke exklusiv im JF CLUB, ihrer eigenen Plattform, auf der sie ihre neuesten Aufnahmen exklusiv präsentiert und den Mitgliedern persönliche Einblicke in ihre Arbeit gewährt.

Nicht nur als gefeierte Geigerin tritt Julia Fischer auf, sondern nimmt auch ihre Rolle als Mentorin ernst. Mit Meisterkursen und ihrer Gründung der Kindersinfoniker öffnet sie den jüngsten Musikern die Türen in die Klassikwelt.

Julia Fischer begann ihre musikalische Ausbildung bereits im Alter von drei Jahren. Sie erhielt zunächst Geigenunterricht und kurz darauf auch Klavierunterricht von ihrer Mutter Viera Fischer. Mit neun Jahren wurde sie Jungstudentin der renommierten Geigenprofessorin Ana Chumachenco. Inzwischen hat sie deren Nachfolge als Professorin an der Hochschule für Musik und Theater München übernommen.

Auf ihrer Geige von Giovanni Battista Guadagnini aus dem Jahr 1742 und einer modernen Violine von Philipp Augustin aus dem Jahr 2018 erweckt Julia Fischer die Musik zum Leben.

Violine

Louis Vandory

Louis Vandory wurde 1999 in München geboren und bereits mit elf Jahren als Jungstudent in die Violinklasse von Prof. Sonja Korkeala an der Hochschule für Musik und Theater München aufgenommen. Er spielt außerdem Viola und studiert derzeit in der Klasse von Prof. Julia Fischer. Wichtige musikalische Impulse erhielt Vandory bei zahlreichen Meisterkursen, unter anderem bei Aaron Rosand, Donald Weilerstein, Vadim Gluzman, Ana Chumachenco und Augustin Hadelich, neben regelmäßigem Unterricht von Prof. Hatto Beyerle. Seit 2016 ist der mehrfache 1. Preisträger von Jugend musiziert zudem Stipendiat der Yehudi Menuhin – Live Music Now München.

In kammermusikalischen Besetzungen konzertiert er auf beiden Instrumenten regelmäßig mit Künstlern wie Julia Fischer, Nils Mönkemeyer sowie dem Goldmund Quartett. Im Herbst 2019 leitete Vandory als Konzertmeister das Orchester der Münchner Kammeroper in einer CD-Produktion mit Daniel Behle. Als Solist trat Vandory zuletzt unter anderem mit den Münchner Symphonikern, den Europamusicale Festival-Strings und dem Prager Kammerorchester auf. 2018 debütierte er mit der Dresdner Philharmonie unter der Leitung von Michael Sanderling. Im Jahr 2019 trat er gemeinsam mit Julia Fischer und der Kammerakademie Potsdam unter anderem im Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie auf.

Dirigent

Felix Mildenberger

Feinfühlig, vielseitig und höchst musikalisch – das sind nur einige der Charakteristika, die Felix Mildenberger als Dirigent auszeichnen. Orchester schätzen an ihm die tiefe Ernsthaftigkeit im Umgang mit der Musik, seine große Musikalität, verbunden mit seinem feinen Wesen. So auch das London Symphony Orchestra, bei dem Felix Mildenberger seit seinem Gewinn des letzten Donatella Flick LSO Conducting Competition 2018 als ›Assistant Conductor‹ u.a. von Sir Simon Rattle, Francois Xaver Roth, Gianandrea Noseda tätig ist und selbst Konzerte dirigiert.

Felix Mildenberger, geboren 1990, begann seine musikalische Ausbildung in den Fächern Violine, Viola und Klavier und studierte 2011 bis 2015 Orchesterleitung in Freiburg und Wien. Seit 2014 ist er Chefdirigent und Künstlerischer Leiter des von ihm mitgegründeten Symphonieorchester Crescendo Freiburg. Zur Saison 2019/20 folgte er Paavo Järvi als ›Assistant Conductor‹ zum Tonhalle-Orchester Zürich.

Zu den Höhepunkten der Saison 2020/21 gehören seine Debüts bei der Deutschen Kammer­philharmonie Bremen, dem SWR Radio-Sinfonieorchester, dem Musikkollegium Winterthur sowie das Neujahrskonzert mit dem hr-Sinfonieorchester. Als Assistenz von Fabio Luisi gastiert er beim Danish National Symphony Orchestra in Kopenhagen. Jukka-Pekka Saraste wird er bei der Neuproduktion von Reimanns ›Lear‹ an der Bayerischen Staatsoper in München assistieren.

Violine

Louis Vandory

Louis Vandory wurde 1999 in München geboren und bereits mit elf Jahren als Jungstudent in die Violinklasse von Prof. Sonja Korkeala an der Hochschule für Musik und Theater München aufgenommen. Er spielt außerdem Viola und studiert derzeit in der Klasse von Prof. Julia Fischer. Wichtige musikalische Impulse erhielt Vandory bei zahlreichen Meisterkursen, unter anderem bei Aaron Rosand, Donald Weilerstein, Vadim Gluzman, Ana Chumachenco und Augustin Hadelich, neben regelmäßigem Unterricht von Prof. Hatto Beyerle. Seit 2016 ist der mehrfache 1. Preisträger von Jugend musiziert zudem Stipendiat der Yehudi Menuhin – Live Music Now München.

In kammermusikalischen Besetzungen konzertiert er auf beiden Instrumenten regelmäßig mit Künstlern wie Julia Fischer, Nils Mönkemeyer sowie dem Goldmund Quartett. Im Herbst 2019 leitete Vandory als Konzertmeister das Orchester der Münchner Kammeroper in einer CD-Produktion mit Daniel Behle. Als Solist trat Vandory zuletzt unter anderem mit den Münchner Symphonikern, den Europamusicale Festival-Strings und dem Prager Kammerorchester auf. 2018 debütierte er mit der Dresdner Philharmonie unter der Leitung von Michael Sanderling. Im Jahr 2019 trat er gemeinsam mit Julia Fischer und der Kammerakademie Potsdam unter anderem im Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie auf.