• Fr. 28.06.
  • 21.00 Uhr
  • Bremen
    ·Knoops Park

Sommer in Lesmona – Bremer Freitagnacht

Klassik-Sommer-Freiluft-Vergnügen

Beginn 21 Uhr, Einlass 19 Uhr
Weitere Informationen finden Sie hier.

Das Auftaktkonzert am Freitag spielt Die Deutsche Kammer­philharmonie Bremen gemeinsam mit einem gefragten Kosmopoliten der Musikwelt. Der herausragende Violinist Ray Chen definiert das Bild des klassischen Musikers im 21. Jahrhundert neu und verkörpert es wie kein Zweiter. »Musiker sollten heute Botschafter ihrer Sache sein, auch abseits der Bühne«, erklärt der Geiger, der nicht nur mit virtuosem Ausnahmekönnen und höchster Musikalität begeistert, sondern sein weltweites Publikum zudem durch umfangreiche Social-Media-Aktivitäten teilhaben lässt und inspiriert. Damit einher gehen zahlreiche Engagements bei den namhaftesten Orchestern und Einladungen in Konzertsäle auf der ganzen Welt. Als frisch, klar und lebendig gelten die mitreißenden Interpretationen des 1989 in Taiwan geborenen und in Australien aufgewachsenen Musikers, von dem auch die internationale Presse enthusiastisch als »the one to watch« (Gramophone) schwärmt.

Programm

    • Arturo Márquez (*1950)
    • Conga del Fuego
    • Édouard Lalo (1823–1892)
    • Symphonie espagnole in d-moll op. 21: III. Intermezzo (Allegretto non troppo)
    • Édouard Lalo
    • Symphonie espagnole in d-moll op. 21: V. Rondo (Allegro)
    • Camille Saint-Saëns (1835–1921)
    • Une nuit à Lisbonne op. 63
    • Arturo Márquez
    • Danzón No. 2
    • Anna Clyne (*1980)
    • Masquerade
    • Camille Saint-Saëns
    • Introduction and Rondo Capriccioso op. 28
    • Jules Massenet (1842–1912)
    • Hérodiade - Acte III - 2ème tableau - Scène VIII: Prélude
    • Jules Massenet
    • Méditation aus ›Thaïs‹
    • Maurice Ravel (1875–1937)
    • Boléro: Tempo Di Boléro Moderato Assai

Violine

Ray Chen

Ray Chen studierte mit 15 Jahren am Curtis Institute of Music in Philadelphia, USA, und erhielt früh internationale Aufmerksamkeit. 2008 errang er beim Yehudi-Menuhin-Wettbewerb und 2009 beim Queen-Elisabeth-Wettbewerb jeweils den ersten Preis. Aufgrund seiner herausragenden musikalischen Fähigkeiten arbeitet er regelmäßig mit bedeutenden Orchestern und Dirigenten, darunter das London Philharmonic Orchestra, das Gewandhausorchester Leipzig, die Filarmonica della Scala oder das Pittsburgh Symphony Orchestra sowie Riccardo Chailly, Vladimir Jurowski, Sakari Oramo, Manfred Honeck und vielen anderen. »One to watch« – so beschreiben ihn die Fachmagazine ›The Strad‹ und ›Grammophone‹.

Seit 2017 ist Ray Chen bei Decca Classics unter Vertrag und brachte im Juni 2018 seine CD ›The Golden Age‹ heraus, als Fortsetzung seiner drei in den Medien gefeierten Alben bei Sony. Ray Chen hat als Geiger das Bild des klassischen Musikers im 21. Jahrhundert neu definiert. Seine Präsenz in den sozialen Medien macht Ray Chen zum Pionier in Bezug auf den digitalen Austausch mit dem Publikum.

Er gastiert ebenfalls bei Großereignissen wie beispielsweise dem französischen Nationalfeiertag, der Nobelpreisverleihung in Stockholm oder bei den BBC Proms. Chen spielt die ›Joachim‹-Stradivari von 1715, eine Leihgabe der Nippon Music Foundation. Dieses Instrument war einst im Besitz des berühmten ungarischen Geigers Joseph Joachim (1831-1907).

Dirigent

Joshua Weilerstein

Derzeit ist Joshua Weilerstein Künstlerischer Leiter des Orchestre de Chambre de Lausanne und darüber hinaus ein gefragter Gast-Dirigent mit einer international erfolgreichen Karriere in ganz Europa und in den USA. Dabei ist er bekannt für die Klarheit seines musikalischen Ausdrucks, seine ungezwungene Art und tiefe natürliche Musikalität. 2009 gewann der junge Dirigent beim bedeutenden Malko-Wettbewerb sowohl den Ersten Preis als auch den Publikumspreis, woraufhin ihm eine Stelle als Assistant Conductor bei den New Yorker Philharmonikern angeboten wurde. Im Juli 2017 gab Weilerstein sein Debüt bei den BBC Proms. Auch in diesem Sommer wird er zu dem berühmten Festival zurückkehren.

Neben weiteren spannenden Debüts in der Saison 2017/18 – unter anderem mit den Bamberger Symphonikern – setzt er seine Zusammenarbeit mit einigen namhaften Orchestern wie dem Oslo Philharmonic Orchestra, dem Swedish Chamber Orchestra oder dem Orchestre Philharmonique de Radio France fort. In diesem Sommer reist Joshua Weilerstein zudem erneut nach Australien, um das West Australia Symphony Orchestra und das Melbourne Symphony Orchestra zu dirigieren. Seinen großen Enthusiasmus für ein breites Repertoire – von traditionell bis zeitgenössisch – verbindet der Musiker mit dem Ehrgeiz, auch ein neues Publikum in den Konzertsaal zu locken. Weilersteins besonderes Engagement gilt daher der musikalischen Bildung und dem kontinuierlichen, lebendigen Dialog zwischen Musiker und Publikum. Als Gastgeber des erfolgreichen Klassik-Podcasts ›Sticky Notes‹ richtet er sich dabei an Musikliebhaber und Newcomer gleichermaßen.