• Fr. 08.02.
  • 19.30 Uhr
  • Schwerin
    ·Konzertverein Schwerin

Romantisch schön

1. Kammerkonzert

Werke von Beethoven, Freiherr von Lannoy und Fuchs

Der alte Beethoven, fast ertaubt und mit brennender Intensität sich kompositorischen Fragen widmend, die vielen seiner Zeitgenossen verschlossen blieben, begann sich auf Bach zu besinnen. Mit der Großen Fuge op. 133 schuf er eine großartige Hommage, die 1817 komponierte ›kleine‹ Fuge op. 137 ist dagegen eher eine Petitesse, aber eine kostbare!

Der aus der Steiermark stammende Eduard von Lannoy (1787–1853) war ein vielseitiger Kulturmensch: Schriftsteller, Musikpädagoge, Konservatoriumsdirektor, Kulturmanager und Dirigent – und als Komponist eher eingängiger Werke hochgeschätzt. Das Autograph seines Streichquintetts wurde erst kürzlich wiederentdeckt – und erlebt nun seine Uraufführung.

Ebenfalls aus der Steiermark stammte Robert Fuchs, den man vor allem als einflussreichen Lehrer kennt: Mahler, Wolf, Schönberg, Schreker und Zemlinsky gingen allesamt durch seine Schule. Für Fuchs’ Werk setzte sich sein Freund Brahms immer wieder ein: »Ein famoser Musiker. So fein und so gewandt, so reizvoll erfunden ist alles!« Er hinterließ ein staatliches OEuvre, die Wege seiner Schüler in die Moderne ging er allerdings nicht mit, und so erscheint sein Klarinettenquintett op. 102 aus dem Jahre 1917 wie ein wehmütiger Nachklang auf eine längst vergangene Zeit: romantisch schön!

Programm

    • Ludwig van Beethoven (1770–1827)
    • Fuge für Streichquintett D-Dur op. 137
    • Heinrich Eduard Joseph Freiherr von Lannoy (1787–1853)
    • Streichquintett (UA)
    • Robert Fuchs (1847–1927)
    • Klarinettenquintett Es-Dur op. 102

Klarinette

Maximilian Krome

Maximilian Krome ist seit April 2014 Klarinettist bei der Deutschen Kammer­philharmonie Bremen. Er wurde 1988 in Höxter, Nordrhein-Westfalen geboren und studierte an der Hochschule für Musik Franz Liszt in Weimar. Sein Studium schloss er bei Prof. Martin Spangenberg im Juni 2012 mit dem künstlerischen Diplom ab. Während dieser Zeit wurde er von der Studienstiftung des Deutschen Volkes gefördert.

Er ist mehrfacher Preisträger nationaler Wettbewerbe, sowie des Tunbridge Wells International Young Concert Artists Competition in England. Als Stipendiat der Jürgen-Ponto-Stiftung und der Deutschen Stiftung Musikleben gab er Solokonzerte zur Eröffnung der Schwetzinger Mozartfestspiele, in der Essener Philharmonie, im Markgräflichen Opernhaus Bayreuth und in der Schweiz.

Der Schwerpunkt seiner Konzerttätigkeit liegt in der Mitwirkung in verschiedenen Kammermusikensembles, mit Auftritten beispielsweise beim Schleswig-Holstein Musikfestival, dem internationalen Musikfestival The Next Generation im Harenberg-Center Dortmund, in der Laeiszhalle Hamburg, der Kölner Philharmonie und auf Einladung der Academy in St.Martin-In-The-Fields in London.

Von 2012-2014 war Maximilian Krome Akademist beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks in München und spielt derzeit regelmäßig als Gast bei der Kammerakademie Potsdam, der Camerata Bern, sowie im Frankfurter Opern- und Museumsorchester.

Violine

Jörg Assmann

Jörg Assmann begann sein Studium in Münster und setzte es in Wien bei Ernst Kovacic bis zu seinem Diplomabschluss fort.
Von 1984 bis 1987 spielte er mit dem Wiener Kammerorchester und den ›Solisten des Wiener Kammerorchesters‹. Er besuchte Meisterkurse bei Yfrah Neaman und Sandor Végh sowie zahlreiche Kammermusikkurse.
Seit 1987 ist Jörg Assmann als Stimmführer der zweiten Geigen Mitglied der Deutschen Kammer­philharmonie Bremen – wobei er zwischendurch zur Abwechslung gerne auch einmal tutti bei den ersten Geigen mitspielt.

Seine vielfältigen Erfahrungen als Orchesterprofi gibt Jörg Assmann gerne weiter. Er ist Dirigent des Sinfonieorchesters der Musikschule Bremen ›Camerata instrumentale‹ und er leitet regelmäßig Kammermusikkurse für Kinder und Laien.

Violine

Konstanze Glander

1989 in eine musikalische Familie am Rande Berlins geboren, beginnt Konstanze Glander mit fünf Jahren das Geigenspiel. Neben dem Musizieren war während ihrer Kindheit und Jugend auch der Tanz prägend. So war sie, was den Berufswunsch Musikerin anging, lange Zeit eine ›Spätzünderin‹. Erst eine Opernproduktion mit dem Landesjugendorchester brachte den entscheidenden Umschwung.

An der Rostocker Hochschule für Musik und Theater studierte Konstanze Glander bei den Professoren Axel Wilczok und Stefan Hempel und spielte zu ihrem Abschluss das Mozart Violinkonzert mit der Norddeutschen Philharmonie Rostock. Sie war Mitglied des Gustav Mahler Jugendorchesters und widmete sich während des Studiums auch der Musik des Tangos.

Als Teil verschiedenster Ensembles sammelte Konstanze Glander wertvolle künstlerische Erfahrungen. So erhielt sie als Akademistin bei der Staatskapelle Berlin unter Daniel Barenboim Einblick in den Betrieb eines Opern-, Ballett- und Konzerthauses. Die Stilistik der Klassik und des Barocks konnte sie während eines Praktikums bei den English Baroque Soloists und dem Orchestre Révolutionnaire et Romantique in London verfeinern. Die direkte Zusammenarbeit mit John Eliot Gardiner, der Workshops und Unterrichtsstunden leitete, war dabei einmalig.

Seit Oktober 2018 ist Konstanze festes Mitglied der Deutschen Kammer­philharmonie Bremen.

Auch heute noch zählt das Tanzen zu ihrer großen Leidenschaft. Außerdem liebt sie Spaziergänge im Grünen, sowie gutes Essen und viel Zeit mit Freunden und Familie.

Viola

Tomohiro Arita

Tomohiro Arita stammt aus Osaka, Japan. Schon im frühen Kindesalter erlernte er die Geige und entdeckte mit 15 Jahren die Bratsche für sich. Sein Studium absolvierte er an einer der angesehensten Hochschulen Japans, der Tokyo University of the Arts. 2014 gelangte er beim ›Cecil Aronowitz International Viola Competition‹ in Birmingham in die Finalrunde. Beim ›Salzburg Mozart International Chamber Music Competition‹ in Tokio errang er den 2. Platz. Tomohiro Arita spielte u.a. beim Geidai Philharmonia, dem Birmingham Conservatoire String Orchestra und trat bei verschiedenen Festivals wie dem berühmten Schweizer Verbier Festival in Luzern oder dem ›Le pont Music Festival‹ in Japan auf.

Viola

Jürgen Winkler

Jürgen Winkler ist begeisterter Go Spieler. Diese Leidenschaft hat eine Neigung für die traditionelle Kultur Japans in ihm geweckt, so dass er musikalisch wie privat sich besonders auf die Reisen nach Japan freut.

Zusätzlich zu der erfüllenden musikalischen Arbeit bei der Deutschen Kammer­philharmonie Bremen ist Jürgen Winkler auch an den außermusikalischen, unternehmerischen Aspekten interessiert. So hat er sich über viele Jahre im Orchestervorstand engagiert und war für die Realisierung der Vinylausgabe des Beethoven-Sinfonien-Zyklus mit Paavo Järvi hauptsächlich verantwortlich.

Für einen heutigen Orchesterprofi extrem ungewöhnlich, kam Jürgen Winkler 1982 von der Jungen Deutschen Philharmonie zur Deutschen Kammer­philharmonie Bremen, als er noch Mathematik, Biologie und Geographie in Tübingen studierte. Anschließend wechselte er das Fach und studierte Bratsche bei Serge Collot und Emile Cantor.

Verschiedene Meisterkurse und intensiver Quartettunterricht beim Melos Quartett und dem LaSalle Quartett rundeten seine musikalische Ausbildung ab.

Neben der Tätigkeit in seinem Orchester gilt seine musikalische Leidenschaft der Kammermusik und der Mitwirkung in Ensembles für Alte Musik.

Violoncello

Marc Froncoux

Der Belgier Marc Froncoux studierte bei Edmond Baert am Brüsseler Konservatorium und an der Musikhochschule Detmold bei Prof. Andre Navarra. Er war Preisträger zahlreicher Wettbewerbe, wie des Internationalen Wettbewerbs ›Premio Vittorio Gui‹ in Florenz. Nach seinem Studium erhielt Marc Froncoux einen Lehrauftrag als Dozent in der Solistenklasse von Prof. Edmond Baert in Brüssel und spielte als Solo-Cellist an der Oper im italienischen Lucca.

Seit 1998 ist Marc Froncoux Solo-Cellist der Deutschen Kammer­philharmonie Bremen. In seiner norddeutschen Wahlheimat leitet er das Oldenburger Kammerorchester und engagiert sich regelmäßig in Kammermusikkursen für Laien.

Mit der Deutschen Kammer­philharmonie Bremen ist er international in den Konzertsälen vieler Metropolen zu Gast. Er ist einer der Stimmführer im Orchester und wirkt regelmäßig in der Kammerkonzertreihe des Orchesters mit.

In seiner Freizeit sucht Marc Froncoux Ausgleich in der Natur. Mit regelmäßigem Laufen trainiert er für seine Trecking-Touren im Himalaya. So verbindet er sportliche Aktivität mit der Suche nach innerer Ruhe.

Klarinette

Maximilian Krome

Maximilian Krome ist seit April 2014 Klarinettist bei der Deutschen Kammer­philharmonie Bremen. Er wurde 1988 in Höxter, Nordrhein-Westfalen geboren und studierte an der Hochschule für Musik Franz Liszt in Weimar. Sein Studium schloss er bei Prof. Martin Spangenberg im Juni 2012 mit dem künstlerischen Diplom ab. Während dieser Zeit wurde er von der Studienstiftung des Deutschen Volkes gefördert.

Er ist mehrfacher Preisträger nationaler Wettbewerbe, sowie des Tunbridge Wells International Young Concert Artists Competition in England. Als Stipendiat der Jürgen-Ponto-Stiftung und der Deutschen Stiftung Musikleben gab er Solokonzerte zur Eröffnung der Schwetzinger Mozartfestspiele, in der Essener Philharmonie, im Markgräflichen Opernhaus Bayreuth und in der Schweiz.

Der Schwerpunkt seiner Konzerttätigkeit liegt in der Mitwirkung in verschiedenen Kammermusikensembles, mit Auftritten beispielsweise beim Schleswig-Holstein Musikfestival, dem internationalen Musikfestival The Next Generation im Harenberg-Center Dortmund, in der Laeiszhalle Hamburg, der Kölner Philharmonie und auf Einladung der Academy in St.Martin-In-The-Fields in London.

Von 2012-2014 war Maximilian Krome Akademist beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks in München und spielt derzeit regelmäßig als Gast bei der Kammerakademie Potsdam, der Camerata Bern, sowie im Frankfurter Opern- und Museumsorchester.

Violine

Konstanze Glander

1989 in eine musikalische Familie am Rande Berlins geboren, beginnt Konstanze Glander mit fünf Jahren das Geigenspiel. Neben dem Musizieren war während ihrer Kindheit und Jugend auch der Tanz prägend. So war sie, was den Berufswunsch Musikerin anging, lange Zeit eine ›Spätzünderin‹. Erst eine Opernproduktion mit dem Landesjugendorchester brachte den entscheidenden Umschwung.

An der Rostocker Hochschule für Musik und Theater studierte Konstanze Glander bei den Professoren Axel Wilczok und Stefan Hempel und spielte zu ihrem Abschluss das Mozart Violinkonzert mit der Norddeutschen Philharmonie Rostock. Sie war Mitglied des Gustav Mahler Jugendorchesters und widmete sich während des Studiums auch der Musik des Tangos.

Als Teil verschiedenster Ensembles sammelte Konstanze Glander wertvolle künstlerische Erfahrungen. So erhielt sie als Akademistin bei der Staatskapelle Berlin unter Daniel Barenboim Einblick in den Betrieb eines Opern-, Ballett- und Konzerthauses. Die Stilistik der Klassik und des Barocks konnte sie während eines Praktikums bei den English Baroque Soloists und dem Orchestre Révolutionnaire et Romantique in London verfeinern. Die direkte Zusammenarbeit mit John Eliot Gardiner, der Workshops und Unterrichtsstunden leitete, war dabei einmalig.

Seit Oktober 2018 ist Konstanze festes Mitglied der Deutschen Kammer­philharmonie Bremen.

Auch heute noch zählt das Tanzen zu ihrer großen Leidenschaft. Außerdem liebt sie Spaziergänge im Grünen, sowie gutes Essen und viel Zeit mit Freunden und Familie.

Viola

Jürgen Winkler

Jürgen Winkler ist begeisterter Go Spieler. Diese Leidenschaft hat eine Neigung für die traditionelle Kultur Japans in ihm geweckt, so dass er musikalisch wie privat sich besonders auf die Reisen nach Japan freut.

Zusätzlich zu der erfüllenden musikalischen Arbeit bei der Deutschen Kammer­philharmonie Bremen ist Jürgen Winkler auch an den außermusikalischen, unternehmerischen Aspekten interessiert. So hat er sich über viele Jahre im Orchestervorstand engagiert und war für die Realisierung der Vinylausgabe des Beethoven-Sinfonien-Zyklus mit Paavo Järvi hauptsächlich verantwortlich.

Für einen heutigen Orchesterprofi extrem ungewöhnlich, kam Jürgen Winkler 1982 von der Jungen Deutschen Philharmonie zur Deutschen Kammer­philharmonie Bremen, als er noch Mathematik, Biologie und Geographie in Tübingen studierte. Anschließend wechselte er das Fach und studierte Bratsche bei Serge Collot und Emile Cantor.

Verschiedene Meisterkurse und intensiver Quartettunterricht beim Melos Quartett und dem LaSalle Quartett rundeten seine musikalische Ausbildung ab.

Neben der Tätigkeit in seinem Orchester gilt seine musikalische Leidenschaft der Kammermusik und der Mitwirkung in Ensembles für Alte Musik.