• Fr. 10.07.
  • 20.00 Uhr
  • Bremen
    ·Die Glocke

Missa solemnis

2. Hanse II-Abonnementkonzert

Ein Werk von Ludwig van Beethoven

Programm

    • Ludwig van Beethoven (1770–1827)
    • Missa solemnis D-Dur op. 123

Dirigent

Paavo Järvi

Der Grammy Gewinner Paavo Järvi ist einer der international gefragtesten Dirigenten. Geboren in Tallinn, Estland, studierte er Percussion und Dirigieren an der Tallinn School of Music und setzte sein Studium in den USA am Curtis Institute of Music und am Los Angeles Philharmonic Institute bei Leonard Bernstein fort.

Seit 2004 ist Paavo Järvi Künstlerischer Leiter der Deutschen Kammer­philharmonie Bremen und damit der am längsten amtierende Chef des Orchesters. Die gemeinsamen Erfolge mit dem Beethoven Sinfonien Zyklus sind außerordentlich. U.a. wurde Paavo Järvi für die CD mit den Sinfonien Nr. 2 und Nr. 6 mit dem ECHO Klassik 2010 als ›Dirigent des Jahres‹ ausgezeichnet. Im Anschluss an das Beethovenprojekt setzte sich Paavo Järvi mit der Deutschen Kammer­philharmonie Bremen ebenso erfolgreich mit dem sinfonischen Schaffen Robert Schumanns auseinander. Das japanische Mostly Classics Magazin jubelte: »Järvis Schumann wird in die Schumann-Konzertgeschichte eingehen«. Zusammen mit der Deutschen Kammer­philharmonie Bremen hat sich Paavo Järvi nun einem neuen Großprojekt zugewandt. Im Fokus stehen die vier Sinfonien des deutschen Komponisten Johannes Brahms.

Im Rahmen der alljährlichen Verleihung der renommierten Gramophone Classical Music Awards in London wurde Paavo Järvi 2015 mit der Auszeichnung ›Künstler des Jahres‹, einem der wichtigsten Klassik-Musikpreise, geehrt. Zudem wählte das renommierte französische Magazin ›Diapason d’Or‹ Järvi zum ›Künstler des Jahres‹ 2015.

Paavo Järvi ist außerdem Musikalischer Direktor beim Orchestre de Paris und Künstlerischer Berater des Estonian National Symphony Orchestra, des Pärnu Festivals und der Järvi Academy. Darüber hinaus ist er Chefdirigent des NHK Symphony Orchestra in Tokyo. Gastdirigate führen ihn regelmäßig zu führenden Orchestern wie den Berliner oder den Wiener Philharmonikern, dem Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam sowie den amerikanischen Orchestern in New York, Cleveland und Chicago.

Sopran

Christina Landshamer

Die gebürtige Münchnerin Christina Landshamer ist eine weltweit gefragte Konzert-, Opern- und Liedsängerin. Sie studierte an der Hochschule für Musik und Theater in München sowie anschließend an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart. Die gemeinsame Arbeit mit Dirigenten wie Daniel Harding, Kent Nagano, Sir Roger Norrington, Stéphane Denève oder Riccardo Chailly führt sie zu den bedeutendsten Orchestern Europas, den USA und Kanadas, wie dem Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Concertgebouw Orkest, dem Tonhalle-Orchester Zürich, dem New York Philharmonic Orchestra oder dem Montreal Symphony Orchestra.

Ihre ersten Opernerfahrungen machte die Sopranistin an der Stuttgarter Staatsoper und der Komischen Oper Berlin. Am Theater an der Wien arbeitete sie als Clarice in Haydns ›Il mondo della luna‹ mit Nikolaus Harnoncourt. Bei den Salzburger Festspielen gab sie ihren Einstand als Frasquita in ›Carmen‹ mit Simon Rattle und den Berliner Philharmonikern. In den letzten Jahren war Landshamer vielfach zu Gast in den großen Konzertsälen Europas und in den USA. Beim Pittsburgh Symphony Orchestra unter Manfred Honeck sang sie Konzerte mit Mahlers Auferstehungssymphonie, die auch für CD mitgeschnitten wurden. Ihre umfangreiche Diskographie reicht weiterhin von den Haydn-Oratorien bis zu Bizets ›Carmen‹. Mit ihrer warmen, lyrischen Sopranstimme ist Christina Landshamer darüber hinaus eine ideale Liedsängerin und war in dieser Funktion bereits u. a. bei der Schubertiade Schwarzenberg oder der Londoner Wigmore Hall zu erleben.

Alt

Gerhild Romberger

Gerhild Romberger schloss ihre Gesangsausbildung an der Hochschule für Musik Detmold bei Professor Heiner Eckels mit dem Konzertexamen ab. Aufbauende Kurse für Liedgestaltung bei Mitsuko Shirai und Hartmut Höll ergänzten ihr Studium. Seit 2003 ist sie selbst als Professorin für Gesang an der Hochschule für Musik Detmold tätig.

Ihren künstlerischen  Schwerpunkt legt die Altistin auf den Konzertgesang. Das breite Repertoire der Sängerin umfasst dabei alle großen Alt- und Mezzo-Partien des Oratorien- und Konzertgesangs vom Barock bis zur Literatur des 20. Jahrhunderts. Ihre Arbeit mit den Wiener und Berliner Philharmonikern unter Andris Nelsons und Gustavo Dudamel, dem Los Angeles Symphony Orchestra unter Herbert Blomstedt, dem Leipziger Gewandhausorchester unter Riccardo Chailly sowie Konzerte mit Manfred Honeck waren wichtige Stationen vergangener Jahre.

Auch in der Spielzeit 2018/19 widmet sich Gerhild Romberger der Musik Mahlers: so führen sie Konzerte mit dem ›Lied von der Erde‹ nach Monte Carlo, mit Mahlers 2. Sinfonie zur Accademia Nazionale di Santa Cecilia nach Rom und zu den Berliner Philharmonikern sowie mit der 3. Sinfonie zum Stavanger Symphony Orchestra. Außerdem kehrt sie unter Kent Nagano mit Ligetis ›Requiem‹ und Mahlers 2. Sinfonie an die Elbphilharmonie zurück, bevor sie die Saison mit Dvoraks Stabat mater  und dem Maggio Musicale Fiorentino in Florenz beschließt. Ihre CD  Einspielung von Mahlers 3. Sinfoniemit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter Bernard Haitink wurde 2018 mit dem BBC Music Magazine Award als ›Recording of the year‹ ausgezeichnet.

Tenor

Christian Elsner

Bass

Franz-Josef Selig

Chor

Gaechinger Cantorey

Im Jahr 1954 von Helmuth Rilling gegründet und seit 1981 in der Trägerschaft der Internationalen Bachakademie Stuttgart, gehört die Gächinger Kantorei zu den herausragenden Konzertchören der Welt. In seiner über 60-jährigen Geschichte kann der Chor eine Vielzahl an Konzerten und Gastspielen, Hörfunk- und CD-Aufnahmen sowie weitere eindrucksvolle Referenzen vorweisen. Dazu gehört die Zusammenarbeit mit renommierten Gastdirigenten und Orchestern, darunter Masaaki Suzuki, Krzysztof Penderecki oder Sir Roger Norrington sowie die Wiener Philharmoniker, das New York Philharmonic oder die Israel Philharmonic.

In der Saison 2016/2017 erlebten die Vokal- und Instrumental-Ensembles der Bachakademie einen fundamentalen Wandel und musizieren seitdem unter dem gemeinsamen Namen ›Gaechinger Cantorey‹. Die historisierte Schreibweise vereinigt den seit Amtsantritt Hans-Christoph Rademanns (2013) als Akademieleiter Schritt für Schritt reformierten Chor mit dem neu formierten Barockorchester. Basierend auf dem historischen Fundament der Bach-Zeit und mit Wurzeln in der lebendigen Aufführungsgeschichte steht die Gaechinger Cantorey für einen ganzheitlichen musikalischen Ansatz und das ästhetische Klangideal des Barock. Heute erreicht man diese authentische Klangvorstellung durch den Einsatz von Barockinstrumenten, in barocker Aufführungspraxis versierten Spielern sowie die Besetzung eines Chors mit Sängern, die gleichermaßen den Anforderungen eines ›Ripienisten‹ (Ensemblesängers) wie eines ›Concertisten‹ (Solisten) gewachsen sind.

Dirigent

Paavo Järvi

Der Grammy Gewinner Paavo Järvi ist einer der international gefragtesten Dirigenten. Geboren in Tallinn, Estland, studierte er Percussion und Dirigieren an der Tallinn School of Music und setzte sein Studium in den USA am Curtis Institute of Music und am Los Angeles Philharmonic Institute bei Leonard Bernstein fort.

Seit 2004 ist Paavo Järvi Künstlerischer Leiter der Deutschen Kammer­philharmonie Bremen und damit der am längsten amtierende Chef des Orchesters. Die gemeinsamen Erfolge mit dem Beethoven Sinfonien Zyklus sind außerordentlich. U.a. wurde Paavo Järvi für die CD mit den Sinfonien Nr. 2 und Nr. 6 mit dem ECHO Klassik 2010 als ›Dirigent des Jahres‹ ausgezeichnet. Im Anschluss an das Beethovenprojekt setzte sich Paavo Järvi mit der Deutschen Kammer­philharmonie Bremen ebenso erfolgreich mit dem sinfonischen Schaffen Robert Schumanns auseinander. Das japanische Mostly Classics Magazin jubelte: »Järvis Schumann wird in die Schumann-Konzertgeschichte eingehen«. Zusammen mit der Deutschen Kammer­philharmonie Bremen hat sich Paavo Järvi nun einem neuen Großprojekt zugewandt. Im Fokus stehen die vier Sinfonien des deutschen Komponisten Johannes Brahms.

Im Rahmen der alljährlichen Verleihung der renommierten Gramophone Classical Music Awards in London wurde Paavo Järvi 2015 mit der Auszeichnung ›Künstler des Jahres‹, einem der wichtigsten Klassik-Musikpreise, geehrt. Zudem wählte das renommierte französische Magazin ›Diapason d’Or‹ Järvi zum ›Künstler des Jahres‹ 2015.

Paavo Järvi ist außerdem Musikalischer Direktor beim Orchestre de Paris und Künstlerischer Berater des Estonian National Symphony Orchestra, des Pärnu Festivals und der Järvi Academy. Darüber hinaus ist er Chefdirigent des NHK Symphony Orchestra in Tokyo. Gastdirigate führen ihn regelmäßig zu führenden Orchestern wie den Berliner oder den Wiener Philharmonikern, dem Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam sowie den amerikanischen Orchestern in New York, Cleveland und Chicago.

Alt

Gerhild Romberger

Gerhild Romberger schloss ihre Gesangsausbildung an der Hochschule für Musik Detmold bei Professor Heiner Eckels mit dem Konzertexamen ab. Aufbauende Kurse für Liedgestaltung bei Mitsuko Shirai und Hartmut Höll ergänzten ihr Studium. Seit 2003 ist sie selbst als Professorin für Gesang an der Hochschule für Musik Detmold tätig.

Ihren künstlerischen  Schwerpunkt legt die Altistin auf den Konzertgesang. Das breite Repertoire der Sängerin umfasst dabei alle großen Alt- und Mezzo-Partien des Oratorien- und Konzertgesangs vom Barock bis zur Literatur des 20. Jahrhunderts. Ihre Arbeit mit den Wiener und Berliner Philharmonikern unter Andris Nelsons und Gustavo Dudamel, dem Los Angeles Symphony Orchestra unter Herbert Blomstedt, dem Leipziger Gewandhausorchester unter Riccardo Chailly sowie Konzerte mit Manfred Honeck waren wichtige Stationen vergangener Jahre.

Auch in der Spielzeit 2018/19 widmet sich Gerhild Romberger der Musik Mahlers: so führen sie Konzerte mit dem ›Lied von der Erde‹ nach Monte Carlo, mit Mahlers 2. Sinfonie zur Accademia Nazionale di Santa Cecilia nach Rom und zu den Berliner Philharmonikern sowie mit der 3. Sinfonie zum Stavanger Symphony Orchestra. Außerdem kehrt sie unter Kent Nagano mit Ligetis ›Requiem‹ und Mahlers 2. Sinfonie an die Elbphilharmonie zurück, bevor sie die Saison mit Dvoraks Stabat mater  und dem Maggio Musicale Fiorentino in Florenz beschließt. Ihre CD  Einspielung von Mahlers 3. Sinfoniemit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter Bernard Haitink wurde 2018 mit dem BBC Music Magazine Award als ›Recording of the year‹ ausgezeichnet.

Bass

Franz-Josef Selig