• Fr. 07.06.
  • 20.00 Uhr
  • Bremen
    ·Die Glocke

Märchen aus alten Zeiten

5. Premieren-Abonnementkonzert

Werke von Dvořák, Mozart und Watkins

Einer, der »furchtlos durch gefährliches Terrain springt« – so beschrieb die Huffington Post den jungen Hornisten Ben Goldscheider. Bei seinem Debüt mit der Deutschen Kammer­philharmonie ist der britische Rising Star dementsprechend nicht nur mit dem 4. Hornkonzert Mozarts zu erleben, sondern auch mit einer zeitgenössischen Komposition: der deutschen Erstaufführung des Hornkonzerts, das sein Landsmann Huw Watkins für ihn komponierte. Dieser hat bereits mehrfach bewiesen, auf welch raffinierte Weise er den samtig-romantischen Klang des Blasinstruments für seine fein-nuancierten Kompositionen einzusetzen vermag. Den Rahmen für diese Horn-Expedition bilden zwei Sinfonische Dichtungen, die zu den letzten Orchesterwerken Dvořaks zahlen: Von einer Gedichtsammlung des Volkskundlers und Historikers Karl Jaromir Erben inspiriert zwei faszinierende Partituren, in denen Märchenhaftes und Irreales in das menschliche Leben hereinbricht und dessen Untiefen zum Klingen bringt.

Programm

    • Antonín Dvořák (1841–1904)
    • Die Waldtaube op. 110
    • Wolfgang Amadeus Mozart (1756–1791)
    • Konzert für Horn und Orchester Nr. 4 Es-Dur KV 495
    • Huw Watkins (*1976)
    • Hornkonzert (Deutsche Erstaufführung)
    • Antonín Dvořák
    • Das goldene Spinnrad op. 109

Dirigent

Duncan Ward

In den letzten Jahren hat sich Duncan Ward als einer der spannendsten und vielseitigsten Dirigenten seiner Generation etabliert, dessen lebendige Interpretationen des klassischen Repertoires ebenso gelobt werden wie seine Interpretationen von Meisterwerken des 20. Jahrhunderts.

Duncan Ward ist seit 2021 Chefdirigent von Philzuid. Neben Konzerten in den Niederlanden kehrt er in der Saison 2026/27 zum BBC National Orchestra of Wales, zum Luzerner Sinfonieorchester, zur Osaka Philharmonic und zum Kioi Hall Chamber Orchestra zurück. Außerdem gibt er sein Debüt bei der Tampere Philharmonic, dem Orchestra della Svizzera italiana, dem Norwegian Radio Orchestra und der Warschauer Philharmonie.

Zu den Höhepunkten der vergangenen drei Spielzeiten zählen Debüts beim Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, beim WDR Sinfonieorchester und bei der NDR Radiophilharmonie sowie Wiedereinladungen zum Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, zum London Symphony Orchestra, zum Finnish Radio Symphony Orchestra, zum Gürzenich-Orchester Köln, zum Orchestre Philharmonique du Luxembourg, zum Musikkollegium Winterthur und zur Deutschen Kammer­philharmonie Bremen.

Sein Nordamerika-Debüt gab Duncan Ward 2022 an der Metropolitan Opera mit einer Aufführung von ›Die Zauberflöte‹.

Zu seinen jüngsten Opernproduktionen zählen ›Ein Mittsommernachtstraum‹ am Opernhaus Zürich, ›The Turn of the Screw‹ an der English National Opera, ›Così fan tutte ‹ an der Opéra National de Lyon, ›Tod in Venedig‹ an der Staatsoper Stuttgart, ›Peter Grimes‹ an der Oper Köln sowie ›Bluthochzeit‹ an der Oper Frankfurt.

Duncan Wards Leidenschaft für ein breit gefächertes Repertoire führte zu einer Zusammenarbeit mit führenden Spezialensembles – von Les Siècles und dem Balthasar Neumann Orchestra bis hin zum Ensemble Modern und zum Ensemble intercontemporain. Im Rahmen seiner gemeinnützigen Tätigkeit in Europa und Asien studierte er zudem indische klassische Musik bei Ravi Shankar.

Horn

Ben Goldscheider

Sein Hornspiel sei eine Freude, befindet das ›BBC Music Magazine‹ und ›The Times‹ lobt Ben Goldscheider schlicht als »superb«. Der in London geborene Hornist ist mit Rezitals und Konzerten bereits in den großen Sälen in ganz Europa aufgetreten, vom Concertgebouw, über den Musikverein Wien und der Elbphilharmonie Hamburg bis zur Londoner Wigmore Hall. Im Jahr 2022 gab der Solo-Hornist sein BBC Proms Konzertdebüt mit dem City of Birmingham Symphony Orchestra unter der Leitung von Kazuki Yamada. Darüber hinaus war er als Solist etwa beim Mozarteum Orchester Salzburg, der Britten Sinfonia, dem Royal Philharmonic, der Tapiola Sinfonietta und dem Sinfonie Orchester Berlin zu Gast. Daneben ist Ben Goldscheider engagierter Kammermusiker und arbeitete unter anderem mit Daniel Barenboim, Martha Argerich, Sergei Babyan, Elena Bashkirova, Sunwook Kim und Michael Volle bei den Festivals in Verbier, Salzburg, Jerusalem, Berlin und Buenos Aires zusammen.

Goldscheider ist Mitglied des Boulez Ensemble und Solo-Hornist des West-Eastern Divan Orchestra. Im Jahr 2020 schloss der Musiker sein Studium an der Barenboim-Said Akademie in Berlin bei Radek Baborák mit Auszeichnung ab. In der Saison 2023/24 stehen mehrere Uraufführungen neuer Auftragswerke für Horn auf seinem Programm, darunter auch das Hornkonzert von Huw Watkins, das er bei seinem Debüt mit der Deutschen Kammer­philharmonie Bremen aufführt.

Dirigent

Duncan Ward

In den letzten Jahren hat sich Duncan Ward als einer der spannendsten und vielseitigsten Dirigenten seiner Generation etabliert, dessen lebendige Interpretationen des klassischen Repertoires ebenso gelobt werden wie seine Interpretationen von Meisterwerken des 20. Jahrhunderts.

Duncan Ward ist seit 2021 Chefdirigent von Philzuid. Neben Konzerten in den Niederlanden kehrt er in der Saison 2026/27 zum BBC National Orchestra of Wales, zum Luzerner Sinfonieorchester, zur Osaka Philharmonic und zum Kioi Hall Chamber Orchestra zurück. Außerdem gibt er sein Debüt bei der Tampere Philharmonic, dem Orchestra della Svizzera italiana, dem Norwegian Radio Orchestra und der Warschauer Philharmonie.

Zu den Höhepunkten der vergangenen drei Spielzeiten zählen Debüts beim Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, beim WDR Sinfonieorchester und bei der NDR Radiophilharmonie sowie Wiedereinladungen zum Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, zum London Symphony Orchestra, zum Finnish Radio Symphony Orchestra, zum Gürzenich-Orchester Köln, zum Orchestre Philharmonique du Luxembourg, zum Musikkollegium Winterthur und zur Deutschen Kammer­philharmonie Bremen.

Sein Nordamerika-Debüt gab Duncan Ward 2022 an der Metropolitan Opera mit einer Aufführung von ›Die Zauberflöte‹.

Zu seinen jüngsten Opernproduktionen zählen ›Ein Mittsommernachtstraum‹ am Opernhaus Zürich, ›The Turn of the Screw‹ an der English National Opera, ›Così fan tutte ‹ an der Opéra National de Lyon, ›Tod in Venedig‹ an der Staatsoper Stuttgart, ›Peter Grimes‹ an der Oper Köln sowie ›Bluthochzeit‹ an der Oper Frankfurt.

Duncan Wards Leidenschaft für ein breit gefächertes Repertoire führte zu einer Zusammenarbeit mit führenden Spezialensembles – von Les Siècles und dem Balthasar Neumann Orchestra bis hin zum Ensemble Modern und zum Ensemble intercontemporain. Im Rahmen seiner gemeinnützigen Tätigkeit in Europa und Asien studierte er zudem indische klassische Musik bei Ravi Shankar.