• Sa. 08.06.
  • 20.00 Uhr
  • Bremen
    ·Die Glocke

Märchen aus alten Zeiten

3. Highlight-Abonnementkonzert

Werke von Dvořák, Mozart und Watkins

Einer, der »furchtlos durch gefährliches Terrain springt« – so beschrieb die Huffington Post den jungen Hornisten Ben Goldscheider. Bei seinem Debüt mit der Deutschen Kammer­philharmonie ist der britische Rising Star dementsprechend nicht nur mit dem 4. Hornkonzert Mozarts zu erleben, sondern auch mit einer zeitgenössischen Komposition: der deutschen Erstaufführung des Hornkonzerts, das sein Landsmann Huw Watkins für ihn komponierte. Dieser hat bereits mehrfach bewiesen, auf welch raffinierte Weise er den samtig-romantischen Klang des Blasinstruments für seine fein-nuancierten Kompositionen einzusetzen vermag. Den Rahmen für diese Horn-Expedition bilden zwei Sinfonische Dichtungen, die zu den letzten Orchesterwerken Dvořaks zahlen: Von einer Gedichtsammlung des Volkskundlers und Historikers Karl Jaromir Erben inspiriert zwei faszinierende Partituren, in denen Märchenhaftes und Irreales in das menschliche Leben hereinbricht und dessen Untiefen zum Klingen bringt.

Programm

    • Antonín Dvořák (1841–1904)
    • Die Waldtaube op. 110
    • Wolfgang Amadeus Mozart (1756–1791)
    • Konzert für Horn und Orchester Nr. 4 Es-Dur KV 495
    • Huw Watkins (*1976)
    • Hornkonzert (Deutsche Erstaufführung)
    • Antonín Dvořák
    • Das goldene Spinnrad op. 109

Dirigent

Duncan Ward

Seit 2021 ist Duncan Ward Chefdirigent der Philzuid. Zu den Höhepunkten der letzten Saisons zählten unter anderem seine Dirigate bei der Eröffnungsfeier der Salzburger Festspiele mit dem Mozarteum Orchester, die live im Fernsehen übertragen wurde, sein Debüt mit der Staatskapelle Dresden oder dem Züricher Kammerorchester. Im Herbst 2022 dirigierte der Brite erstmals an der Metropolitan Opera Mozarts ›Die Zauberflöte‹. In der Spielzeit zuvor gab er sein Debüt an der Opéra national du Rhin in Straßburg mit einer Neuproduktion von ›Così fan tutte‹. In der Saison 2023/24 kehrte Duncan Ward für zwei Projekte zum London Symphony Orchestra zurück. Weitere sinfonische Höhepunkte sind unter anderem die Zusammenarbeit mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Orchestre Philharmonique du Luxembourg oder der Kammerakademie Potsdam.

Duncan Ward hat eine Leidenschaft für ein sehr breit gefächertes Repertoire und arbeitet sowohl mit Spezialisten für historische Instrumente wie das Balthasar Neumann Ensemble als auch für zeitgenössische Musik wie das Ensemble Intercontemporain zusammen. Mit der Deutschen Kammer­philharmonie Bremen ist der britische Dirigent seit Jahren eng verbunden. So leitete er das Orchester etwa im Sommer 2021 beim Schleswig-Holstein und beim Schweizer Klosters Festival. Darüber hinaus engagiert sich Ward seit seiner Jugend für viele internationale soziale Projekte, unter anderem in Indien und Südafrika. In dieser Saison wird Duncan sein Debüt am Opernhaus Zürich mit dem Sommernachtstraum geben und für Peter Grimes an die Oper Köln zurückkehren.

Horn

Ben Goldscheider

Sein Hornspiel sei eine Freude, befindet das ›BBC Music Magazine‹ und ›The Times‹ lobt Ben Goldscheider schlicht als »superb«. Der in London geborene Hornist ist mit Rezitals und Konzerten bereits in den großen Sälen in ganz Europa aufgetreten, vom Concertgebouw, über den Musikverein Wien und der Elbphilharmonie Hamburg bis zur Londoner Wigmore Hall. Im Jahr 2022 gab der Solo-Hornist sein BBC Proms Konzertdebüt mit dem City of Birmingham Symphony Orchestra unter der Leitung von Kazuki Yamada. Darüber hinaus war er als Solist etwa beim Mozarteum Orchester Salzburg, der Britten Sinfonia, dem Royal Philharmonic, der Tapiola Sinfonietta und dem Sinfonie Orchester Berlin zu Gast. Daneben ist Ben Goldscheider engagierter Kammermusiker und arbeitete unter anderem mit Daniel Barenboim, Martha Argerich, Sergei Babyan, Elena Bashkirova, Sunwook Kim und Michael Volle bei den Festivals in Verbier, Salzburg, Jerusalem, Berlin und Buenos Aires zusammen.

Goldscheider ist Mitglied des Boulez Ensemble und Solo-Hornist des West-Eastern Divan Orchestra. Im Jahr 2020 schloss der Musiker sein Studium an der Barenboim-Said Akademie in Berlin bei Radek Baborák mit Auszeichnung ab. In der Saison 2023/24 stehen mehrere Uraufführungen neuer Auftragswerke für Horn auf seinem Programm, darunter auch das Hornkonzert von Huw Watkins, das er bei seinem Debüt mit der Deutschen Kammer­philharmonie Bremen aufführt.

Dirigent

Duncan Ward

Seit 2021 ist Duncan Ward Chefdirigent der Philzuid. Zu den Höhepunkten der letzten Saisons zählten unter anderem seine Dirigate bei der Eröffnungsfeier der Salzburger Festspiele mit dem Mozarteum Orchester, die live im Fernsehen übertragen wurde, sein Debüt mit der Staatskapelle Dresden oder dem Züricher Kammerorchester. Im Herbst 2022 dirigierte der Brite erstmals an der Metropolitan Opera Mozarts ›Die Zauberflöte‹. In der Spielzeit zuvor gab er sein Debüt an der Opéra national du Rhin in Straßburg mit einer Neuproduktion von ›Così fan tutte‹. In der Saison 2023/24 kehrte Duncan Ward für zwei Projekte zum London Symphony Orchestra zurück. Weitere sinfonische Höhepunkte sind unter anderem die Zusammenarbeit mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Orchestre Philharmonique du Luxembourg oder der Kammerakademie Potsdam.

Duncan Ward hat eine Leidenschaft für ein sehr breit gefächertes Repertoire und arbeitet sowohl mit Spezialisten für historische Instrumente wie das Balthasar Neumann Ensemble als auch für zeitgenössische Musik wie das Ensemble Intercontemporain zusammen. Mit der Deutschen Kammer­philharmonie Bremen ist der britische Dirigent seit Jahren eng verbunden. So leitete er das Orchester etwa im Sommer 2021 beim Schleswig-Holstein und beim Schweizer Klosters Festival. Darüber hinaus engagiert sich Ward seit seiner Jugend für viele internationale soziale Projekte, unter anderem in Indien und Südafrika. In dieser Saison wird Duncan sein Debüt am Opernhaus Zürich mit dem Sommernachtstraum geben und für Peter Grimes an die Oper Köln zurückkehren.