• Di. 29.06.
  • 20.00 Uhr
  • Bremen
    ·Die Glocke

Lust am Experiment

Werke von Beethoven und Schubert

Paavo Järvi und Die Deutsche Kammer­philharmonie Bremen haben mit Schuberts Sinfonien immer wieder wunderbare Erfahrungen gemacht, sei es in der Kölner Philharmonie oder im Goldenen Saal des Musikvereins. Es hat eine gewisse Tradition, dass ›die Große in C-Dur‹ von der Kritik als Meisterwerk gerühmt wird, ebenso wie die ›Unvollendete‹. Die ersten sechs dagegen werden gerne in ihrer Gesamtheit als »Jugendwerke auf dem Weg zur großen Sinfonie« abgetan. Faszinierend ist es aber dabei zuzuhören, wie Schubert nach dem gründlichen Studium seiner großen Vorbilder Haydn und Mozart seine ganz eigenen Ideen zur Sinfonie nach und nach entwickelt. Obwohl er die überlieferte Sonatensatzform beibehält, wird sie mit großer Lust am Ausprobieren immer wieder frisch und neu interpretiert.
Auch Beethovens Ouvertüren sind auf jeweils eigene Art experimentell: Die zu ›Coriolan‹ kommt ohne das Schauspiel aus, ist also sozusagen das erste Stück sinfonischer Programmmusik, und die zu ›Prometheus‹ gehörte zu Beethovens erstem und einzigem Ausflug in die Welt des Balletts.

Programm

    • Ludwig van Beethoven (1770–1827)
    • Ouvertüre zum Trauerspiel ›Coriolan‹ c-Moll op. 62
    • Ludwig van Beethoven
    • ›Die Geschöpfe des Prometheus‹ op. 43, daraus: Ouvertüre
    • Franz Schubert (1797–1828)
    • Sinfonie Nr. 3 D-Dur D 200
    • Franz Schubert
    • Sinfonie Nr. 1 D-Dur D 82

Dirigent

Paavo Järvi

Der Grammy Gewinner Paavo Järvi ist einer der international gefragtesten Dirigenten. Geboren in Tallinn, Estland, studierte er Percussion und Dirigieren an der Tallinn School of Music und setzte sein Studium in den USA am Curtis Institute of Music und am Los Angeles Philharmonic Institute bei Leonard Bernstein fort.

Seit 2004 ist Paavo Järvi Künstlerischer Leiter der Deutschen Kammer­philharmonie Bremen und damit der am längsten amtierende Chef des Orchesters. Die gemeinsamen Erfolge mit dem Beethoven Sinfonien Zyklus sind außerordentlich. U.a. wurde Paavo Järvi für die CD mit den Sinfonien Nr. 2 und Nr. 6 mit dem ECHO Klassik 2010 als ›Dirigent des Jahres‹ ausgezeichnet. Im Anschluss an das Beethovenprojekt setzte sich Paavo Järvi mit der Deutschen Kammer­philharmonie Bremen ebenso erfolgreich mit dem sinfonischen Schaffen Robert Schumanns auseinander. Das japanische Mostly Classics Magazin jubelte: »Järvis Schumann wird in die Schumann-Konzertgeschichte eingehen«. Zusammen mit der Deutschen Kammer­philharmonie Bremen hat sich Paavo Järvi nun einem neuen Großprojekt zugewandt. Im Fokus stehen die vier Sinfonien des deutschen Komponisten Johannes Brahms.

Im Rahmen der alljährlichen Verleihung der renommierten Gramophone Classical Music Awards in London wurde Paavo Järvi 2015 mit der Auszeichnung ›Künstler des Jahres‹, einem der wichtigsten Klassik-Musikpreise, geehrt. Zudem wählte das renommierte französische Magazin ›Diapason d’Or‹ Järvi zum ›Künstler des Jahres‹ 2015.

Paavo Järvi ist außerdem Musikalischer Direktor beim Orchestre de Paris und Künstlerischer Berater des Estonian National Symphony Orchestra, des Pärnu Festivals und der Järvi Academy. Darüber hinaus ist er Chefdirigent des NHK Symphony Orchestra in Tokyo. Gastdirigate führen ihn regelmäßig zu führenden Orchestern wie den Berliner oder den Wiener Philharmonikern, dem Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam sowie den amerikanischen Orchestern in New York, Cleveland und Chicago.

Dirigent

Paavo Järvi

Der Grammy Gewinner Paavo Järvi ist einer der international gefragtesten Dirigenten. Geboren in Tallinn, Estland, studierte er Percussion und Dirigieren an der Tallinn School of Music und setzte sein Studium in den USA am Curtis Institute of Music und am Los Angeles Philharmonic Institute bei Leonard Bernstein fort.

Seit 2004 ist Paavo Järvi Künstlerischer Leiter der Deutschen Kammer­philharmonie Bremen und damit der am längsten amtierende Chef des Orchesters. Die gemeinsamen Erfolge mit dem Beethoven Sinfonien Zyklus sind außerordentlich. U.a. wurde Paavo Järvi für die CD mit den Sinfonien Nr. 2 und Nr. 6 mit dem ECHO Klassik 2010 als ›Dirigent des Jahres‹ ausgezeichnet. Im Anschluss an das Beethovenprojekt setzte sich Paavo Järvi mit der Deutschen Kammer­philharmonie Bremen ebenso erfolgreich mit dem sinfonischen Schaffen Robert Schumanns auseinander. Das japanische Mostly Classics Magazin jubelte: »Järvis Schumann wird in die Schumann-Konzertgeschichte eingehen«. Zusammen mit der Deutschen Kammer­philharmonie Bremen hat sich Paavo Järvi nun einem neuen Großprojekt zugewandt. Im Fokus stehen die vier Sinfonien des deutschen Komponisten Johannes Brahms.

Im Rahmen der alljährlichen Verleihung der renommierten Gramophone Classical Music Awards in London wurde Paavo Järvi 2015 mit der Auszeichnung ›Künstler des Jahres‹, einem der wichtigsten Klassik-Musikpreise, geehrt. Zudem wählte das renommierte französische Magazin ›Diapason d’Or‹ Järvi zum ›Künstler des Jahres‹ 2015.

Paavo Järvi ist außerdem Musikalischer Direktor beim Orchestre de Paris und Künstlerischer Berater des Estonian National Symphony Orchestra, des Pärnu Festivals und der Järvi Academy. Darüber hinaus ist er Chefdirigent des NHK Symphony Orchestra in Tokyo. Gastdirigate führen ihn regelmäßig zu führenden Orchestern wie den Berliner oder den Wiener Philharmonikern, dem Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam sowie den amerikanischen Orchestern in New York, Cleveland und Chicago.