• Sa. 16.01.
  • 20.00 Uhr
  • Bremen
    ·Die Glocke

Lebende Legende

Werke von Schubert und Berwald

Seine Vitalität, Eleganz und ein Musizieren, das seine beseelte Intensität stets aus der strengen Analyse der Partituren gewinnt, machen bis heute jedes seiner Konzerte zu einem Ereignis. Nach der großartigen Interpretation von Beethovens ›Missa solemnis‹ im Jahre 2012 kehrt der mittlerweile 93-jährige schwedische Maestro Herbert Blomstedt ans Pult der Deutschen Kammer­philharmonie Bremen zurück.

Schubert war noch keine 20 Jahre alt, als er aus einem spontanen Impuls heraus mit seiner 3. Sinfonie eine lichtdurchflutete Musik voller tänzerischer Leichtigkeit und Wienerischem Musikantentum schuf. Ein Jahr vor Schubert wurde Berwald in Stockholm geboren. Sich als Komponist durchzusetzen, fiel ihm trotz guter Vernetzung in die Musikszenen von Berlin und Wien schwer, sodass er auch als Orthopäde tätig war sowie ein Sägewerk und eine Glasbläserei leitete. Nicht zuletzt Herbert Blomstedt ist es zu verdanken, dass heute klar ist: Berwald hinterließ ein höchst originelles, von einer feinen Klassizität geprägtes OEuvre.

Zur Klassik Cloud

Programm

    • Franz Schubert (1797–1828)
    • Sinfonie Nr. 3 D-Dur D 200
    • Franz Adolf Berwald (1796 - 1868)
    • Sinfonie Nr. 4 Es-Dur (Sinfonie naïve)

Dirigent

Herbert Blomstedt

Nobel, charmant, uneitel, bescheiden – im Grunde vertrat Herbert Blomstedt schon immer jenen Künstlertyp, dessen fachliche Kompetenz und natürliche Autorität allen äußerlichen Nachdruck überflüssig macht. Sein Wirken als Dirigent ist untrennbar verknüpft mit seinem religiösen und menschlichen Ethos. Entsprechend verbinden sich in seinen Interpretationen große Partiturgenauigkeit und analytische Präzision mit einer Beseeltheit, die die Musik zu pulsierendem Leben erweckt. So hat er sich in den langen Jahren seiner Karriere den uneingeschränkten Respekt der musikalischen Welt erworben.

In Uppsala, New York, Darmstadt und Basel ausgebildet, gab der schwedische Dirigent 1954 sein Debüt mit dem Stockholmer Philharmonischen Orchester. Es folgten Positionen als Chefdirigent beim Oslo Philharmonic Orchestra, beim Dänischen Nationalen Symphonieorchester, beim Schwedischen Radio-Sinfonieorchester und bei der Staatskapelle Dresden. Anschließend wirkte er als Music Director des San Francisco Symphony Orchestra, war Chefdirigent des NDR Sinfonieorchesters und Gewandhauskapellmeister beim Gewandhausorchester Leipzig. Seine ehemaligen Orchester in San Francisco, Leipzig, Kopenhagen, Stockholm und Dresden ernannten ihn zum Ehrendirigenten, ebenso wie die Bamberger Symphoniker und das NHK Symphony Orchestra in Tokio.

Mit über neunzig Jahren steht Herbert Blomstedt nach wie vor mit enormer Präsenz, voller Elan und künstlerischem Tatendrang am Pult aller führenden internationalen Orchester.

Dirigent

Herbert Blomstedt

Nobel, charmant, uneitel, bescheiden – im Grunde vertrat Herbert Blomstedt schon immer jenen Künstlertyp, dessen fachliche Kompetenz und natürliche Autorität allen äußerlichen Nachdruck überflüssig macht. Sein Wirken als Dirigent ist untrennbar verknüpft mit seinem religiösen und menschlichen Ethos. Entsprechend verbinden sich in seinen Interpretationen große Partiturgenauigkeit und analytische Präzision mit einer Beseeltheit, die die Musik zu pulsierendem Leben erweckt. So hat er sich in den langen Jahren seiner Karriere den uneingeschränkten Respekt der musikalischen Welt erworben.

In Uppsala, New York, Darmstadt und Basel ausgebildet, gab der schwedische Dirigent 1954 sein Debüt mit dem Stockholmer Philharmonischen Orchester. Es folgten Positionen als Chefdirigent beim Oslo Philharmonic Orchestra, beim Dänischen Nationalen Symphonieorchester, beim Schwedischen Radio-Sinfonieorchester und bei der Staatskapelle Dresden. Anschließend wirkte er als Music Director des San Francisco Symphony Orchestra, war Chefdirigent des NDR Sinfonieorchesters und Gewandhauskapellmeister beim Gewandhausorchester Leipzig. Seine ehemaligen Orchester in San Francisco, Leipzig, Kopenhagen, Stockholm und Dresden ernannten ihn zum Ehrendirigenten, ebenso wie die Bamberger Symphoniker und das NHK Symphony Orchestra in Tokio.

Mit über neunzig Jahren steht Herbert Blomstedt nach wie vor mit enormer Präsenz, voller Elan und künstlerischem Tatendrang am Pult aller führenden internationalen Orchester.