• Do. 19.09.
  • 20.00 Uhr
  • Bremen
    ·Die Glocke

British Connection

4. Highlight-Abonnementkonzert

Werke von Schumann, Barry und Elgar

»Wenn Sie wissen wollen, wen ich für den wichtigsten lebenden Komponisten halte, so sage ich ohne zu zögern: Elgar.« Große Worte von Fritz Kreisler, dem legendären Geiger. Gemeint ist Edward William Elgar, der Großbritannien nach langer Pause endlich wieder auf die internationale musikalische Landkarte gesetzt hat. Als Komponist war Elgar Autodidakt. Sein Durchbruch gelang ihm mit den ›Enigma-Variationen‹ 1899 in London: »Die Variationen haben mir Spaß gemacht, weil ich sie mit den Spitznamen einiger besonderer Freunde überschrieben habe.« Ein Spontanwerk, ohne jeden Auftrag, das Elgar wie einen Miniaturbilderbogen entwirft. Duncan Ward ist als Brite, als Komponist und Dirigent geradezu eine Idealbesetzung, denn er ist ein
wahrer Musik-Allrounder. Mit zwölf Jahren hat Ward bereits ein Schüler-Musical komponiert, später war er der erste Dirigent in der Orchesterakademie der Berliner Philharmoniker und seit seinem ersten Auftritt 2015 ist er ein gern wiederkehrender Gast bei der Deutschen Kammer­philharmonie Bremen.

Im Rahmen dieses Projektes kommt das ›Organ Concerto‹ von Gerald Barry beim Kölner Konzert zur deutschen Erstaufführung. Hier äußert sich der Komponist zu seinem Werk.

Programm

    • Robert Schumann (1810–1856)
    • Ouvertüre, Scherzo und Finale für Orchester E-Dur op. 52
    • Gerald Barry (*1952)
    • Orgelkonzert
    • Edward Elgar (1857–1934)
    • Enigma Variations op. 36

Dirigent

Duncan Ward

In den letzten Jahren hat sich Duncan Ward als einer der spannendsten und vielseitigsten Dirigenten seiner Generation etabliert, dessen lebendige Interpretationen des klassischen Repertoires ebenso gelobt werden wie seine Interpretationen von Meisterwerken des 20. Jahrhunderts.

Duncan Ward ist seit 2021 Chefdirigent von Philzuid. Neben Konzerten in den Niederlanden kehrt er in der Saison 2026/27 zum BBC National Orchestra of Wales, zum Luzerner Sinfonieorchester, zur Osaka Philharmonic und zum Kioi Hall Chamber Orchestra zurück. Außerdem gibt er sein Debüt bei der Tampere Philharmonic, dem Orchestra della Svizzera italiana, dem Norwegian Radio Orchestra und der Warschauer Philharmonie.

Zu den Höhepunkten der vergangenen drei Spielzeiten zählen Debüts beim Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, beim WDR Sinfonieorchester und bei der NDR Radiophilharmonie sowie Wiedereinladungen zum Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, zum London Symphony Orchestra, zum Finnish Radio Symphony Orchestra, zum Gürzenich-Orchester Köln, zum Orchestre Philharmonique du Luxembourg, zum Musikkollegium Winterthur und zur Deutschen Kammer­philharmonie Bremen.

Sein Nordamerika-Debüt gab Duncan Ward 2022 an der Metropolitan Opera mit einer Aufführung von ›Die Zauberflöte‹.

Zu seinen jüngsten Opernproduktionen zählen ›Ein Mittsommernachtstraum‹ am Opernhaus Zürich, ›The Turn of the Screw‹ an der English National Opera, ›Così fan tutte ‹ an der Opéra National de Lyon, ›Tod in Venedig‹ an der Staatsoper Stuttgart, ›Peter Grimes‹ an der Oper Köln sowie ›Bluthochzeit‹ an der Oper Frankfurt.

Duncan Wards Leidenschaft für ein breit gefächertes Repertoire führte zu einer Zusammenarbeit mit führenden Spezialensembles – von Les Siècles und dem Balthasar Neumann Orchestra bis hin zum Ensemble Modern und zum Ensemble intercontemporain. Im Rahmen seiner gemeinnützigen Tätigkeit in Europa und Asien studierte er zudem indische klassische Musik bei Ravi Shankar.

Orgel

Thomas Trotter

Thomas Trotter ist einer der bekanntesten britischen Musiker und ein exzellenter Orgelvirtuose. 1983 wurde er zum City Organist der Stadt Birmingham ernannt. Darüber hinaus ist er Organist an der St. Margaret’s Church in Westminster Abbey in London und Visiting Fellow für Orgelstudien am Royal Northern College of Music. Zu Beginn seiner Karriere war Trotter Orgelwissenschaftler am King’s College in Cambridge. Später setzte er sein Studium in Paris fort. Für seine bedeutenden Leistungen wurde der Instrumentalist bereits mit vielen Preisen ausgezeichnet, etwa dem Award der Royal Philharmonic Society, mit dem ›Performer of the Year Award‹ der New York City Chapter of the American Guild of Organists oder der Medaille des Royal College of Organists.

Als Solist trat der Musiker bereits mit Sir Simon Rattle, Bernard Haitink, Riccardo Chailly, Valery Gergiev, Edward Gardner, Andris Nelsons, Thomas Sondergaard und vielen weiteren namhaften Dirigenten auf. Neben seinen Auftritten in den renommiertesten europäischen Konzerthallen ist Trotter außerdem auf vielen Festivals zu Gast – von Salzburg über Edinburgh bis zu den BBC Proms in London – und spielt mit weltweit führenden Ensembles: den Wiener, den Berliner und den Londoner Philharmonikern sowie anderen bedeutenden Orchestern. Auch seine vielzähligen Einspielungen – alle erschienen bei Regent – gelten als ausgezeichnet. Für seine Liszt-Aufnahmen erhielt Thomas Trotter beispielsweise den französischen ›Grand Prix du Disque‹.

Komponist

Gerald Barry

Gerald Barry wurde 1952 in Irland geboren und studierte zunächst in Dublin, bevor er seine Studien unter anderem bei Karlheinz Stockhausen und Mauricio Kagel fortsetzte. 1979 entstanden daraufhin seine beiden radikalen Ensemblewerke ›“_______“‹ sowie ›Ø‹ für zwei Klaviere, in dem beide Klaviere gleichzeitig die identische Musik spielen. Heute umfasst Barrys Werk die ganze Bandbreite von Kammermusik bis Oper. Etliche seiner Orchesterwerke wurden von der BBC in Auftrag gegeben und bei den BBC Proms aufgeführt, darunter ›Chevaux-de-frise‹ (1988), ›No other people‹ (2013) sowie unter der Leitung von Mirga Gražinytė-Tyla ›Canada‹ (2017), welches zudem beim Tanglewood Music Festival 2019 erstmals in den USA aufgeführt wurde.

Zu Gerald Barrys Opernwerken zählt etwa ›The Triumph of Beauty and Deceit‹ von 1991, das bei den Berliner Festwochen unter der musikalischen Leitung von Thomas Adés auf die Bühne gebracht und 2013 am Badischen Staatstheater Karlsruhe neu inszeniert wurde. Barrys Oper ›Die Bitteren Tränen der Petra von Kant‹, nach dem gleichnamigen Film von Rainer Werner Fassbinder, wurde 2008 am Theater Basel erstmals in deutscher Sprache aufgeführt. Die Aufnahmen zur Oper ›The Importance of Being Earnest‹ erhielten 2016 eine Nominierung für den Grammy Award. Und in der Saison 2019/20 kommen die Opern ›The Intelligence Park‹ sowie Gerald Barrys jüngstes Opernwerk von 2016, ›Alice’s Adventures Under Ground‹, im Covent Garden zur Neuaufführung.

Dirigent

Duncan Ward

In den letzten Jahren hat sich Duncan Ward als einer der spannendsten und vielseitigsten Dirigenten seiner Generation etabliert, dessen lebendige Interpretationen des klassischen Repertoires ebenso gelobt werden wie seine Interpretationen von Meisterwerken des 20. Jahrhunderts.

Duncan Ward ist seit 2021 Chefdirigent von Philzuid. Neben Konzerten in den Niederlanden kehrt er in der Saison 2026/27 zum BBC National Orchestra of Wales, zum Luzerner Sinfonieorchester, zur Osaka Philharmonic und zum Kioi Hall Chamber Orchestra zurück. Außerdem gibt er sein Debüt bei der Tampere Philharmonic, dem Orchestra della Svizzera italiana, dem Norwegian Radio Orchestra und der Warschauer Philharmonie.

Zu den Höhepunkten der vergangenen drei Spielzeiten zählen Debüts beim Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, beim WDR Sinfonieorchester und bei der NDR Radiophilharmonie sowie Wiedereinladungen zum Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, zum London Symphony Orchestra, zum Finnish Radio Symphony Orchestra, zum Gürzenich-Orchester Köln, zum Orchestre Philharmonique du Luxembourg, zum Musikkollegium Winterthur und zur Deutschen Kammer­philharmonie Bremen.

Sein Nordamerika-Debüt gab Duncan Ward 2022 an der Metropolitan Opera mit einer Aufführung von ›Die Zauberflöte‹.

Zu seinen jüngsten Opernproduktionen zählen ›Ein Mittsommernachtstraum‹ am Opernhaus Zürich, ›The Turn of the Screw‹ an der English National Opera, ›Così fan tutte ‹ an der Opéra National de Lyon, ›Tod in Venedig‹ an der Staatsoper Stuttgart, ›Peter Grimes‹ an der Oper Köln sowie ›Bluthochzeit‹ an der Oper Frankfurt.

Duncan Wards Leidenschaft für ein breit gefächertes Repertoire führte zu einer Zusammenarbeit mit führenden Spezialensembles – von Les Siècles und dem Balthasar Neumann Orchestra bis hin zum Ensemble Modern und zum Ensemble intercontemporain. Im Rahmen seiner gemeinnützigen Tätigkeit in Europa und Asien studierte er zudem indische klassische Musik bei Ravi Shankar.

Komponist

Gerald Barry

Gerald Barry wurde 1952 in Irland geboren und studierte zunächst in Dublin, bevor er seine Studien unter anderem bei Karlheinz Stockhausen und Mauricio Kagel fortsetzte. 1979 entstanden daraufhin seine beiden radikalen Ensemblewerke ›“_______“‹ sowie ›Ø‹ für zwei Klaviere, in dem beide Klaviere gleichzeitig die identische Musik spielen. Heute umfasst Barrys Werk die ganze Bandbreite von Kammermusik bis Oper. Etliche seiner Orchesterwerke wurden von der BBC in Auftrag gegeben und bei den BBC Proms aufgeführt, darunter ›Chevaux-de-frise‹ (1988), ›No other people‹ (2013) sowie unter der Leitung von Mirga Gražinytė-Tyla ›Canada‹ (2017), welches zudem beim Tanglewood Music Festival 2019 erstmals in den USA aufgeführt wurde.

Zu Gerald Barrys Opernwerken zählt etwa ›The Triumph of Beauty and Deceit‹ von 1991, das bei den Berliner Festwochen unter der musikalischen Leitung von Thomas Adés auf die Bühne gebracht und 2013 am Badischen Staatstheater Karlsruhe neu inszeniert wurde. Barrys Oper ›Die Bitteren Tränen der Petra von Kant‹, nach dem gleichnamigen Film von Rainer Werner Fassbinder, wurde 2008 am Theater Basel erstmals in deutscher Sprache aufgeführt. Die Aufnahmen zur Oper ›The Importance of Being Earnest‹ erhielten 2016 eine Nominierung für den Grammy Award. Und in der Saison 2019/20 kommen die Opern ›The Intelligence Park‹ sowie Gerald Barrys jüngstes Opernwerk von 2016, ›Alice’s Adventures Under Ground‹, im Covent Garden zur Neuaufführung.