in Berlin geboren, wurde Nadja Reich zunächst als Jungstudentin an der dortigen Universität der Künste von Matias de Oliveira Pinto und später von Jens Peter Maintz unterrichtet. Seit 2013 studiert die Cellistin bei Thomas Grossenbacher an der Zürcher Hochschule der Künste. Wichtige weitere Impulse erhielt Nadja Reich durch die Begegnung mit Truls Mørk, Alfred Brendel und der japanischen Violinistin Midori. Ihre musikalischen Fähigkeiten entwickelt sie zudem durch die regelmäßige Teilnahme an Meisterkursen kontinuierlich weiter.

Von 2012 bis 2017 Nadja Reich Stipendiatin der Musikakademie Liechtenstein. 2015 erhielt sie zwei Sonderpreise beim TONALi Wettbewerb in Hamburg und spielte im Rahmen einer TONALi-Tour Schulkonzerte sowie Konzerte beim Transsiberian Art Festival in Moskau und Samara. Neben weiteren Auszeichnungen ist die Musikerin Preisträgerin des Schweizer Kiefer Hablitzel | Göhner Musikpreises 2018 sowie des Migros-Kulturprozent Studienpreises. Sie war bereits auf einigen Festivals zu erleben, etwa dem Mendelssohn on Mull (Schottland), dem Kyoto International Students‘ Festival oder dem Young Prague Festival. In der Saison 2018/19 wirkte Nadja Reich als Cellistin in der Theaterproduktion ›44 Harmonies from Apartment House 1776‹ von Christoph Marthaler am Schauspielhaus Zürich mit. Ihr Instrument, ein Filippo Fasser-Cello, ist eine großzügige Leihgabe von Sol Gabetta.