• Fr. 05.07.
  • 20.00 Uhr

  • ·Ingolstadt
    ·Stadttheater Ingolstadt

Werke von Schumann und Tschaikowsky

Audi Sommerkonzerte

Programm

    • Robert Schumann (1810–1856)
    • Ouvertüre zu ›Genoveva‹ op. 81
    • Peter Iljitsch Tschaikowsky (1840–1893)
    • Violinkonzert D-Dur op. 35
    • Robert Schumann
    • Sinfonie Nr. 2 C-Dur op. 61

Violine

Lisa Batiashvili

Die Violinistin Lisa Batiashvili wird vom Publikum, von Kollegen und der Kritik gleichermaßen für ihre Virtuosität und ihr »tiefgründiges Einfühlungsvermögen« (Financial Times) gerühmt. Die vielfach ausgezeichnete Musikerin hat enge Beziehungen zu einigen der weltbesten Orchester, Dirigenten und Solisten aufgebaut. Von 2019 bis 2021 ist Batiashvili künstlerische Leiterin der Audi Sommerkonzerte in Ingolstadt.

Zu den Höhepunkten der Saison 2018/2019 gehören die Konzerte mit den Berliner Philharmonikern, dem Royal Stockholm Philharmonic Orchestra, dem Boston, Chicago und BBC Symphony Orchestra, sowie die Tourneen mit dem Philadelphia Orchestra, der Camerata Salzburg, der Accademia Nazionale di Santa Cecilia und im Trio mit Gautier Capuçon und Jean-Yves Thibaudet. Außerdem begeistert die Violinistin als Artist in Residence bei der Münchner Konzertdirektion Hörtnagel.

Als Exklusivkünstlerin der Deutschen Grammophon veröffentlichte Lisa Batiashvili zuletzt das Album ›Visions of Prokofiev‹ mit dem Chamber Orchestra of Europe unter Yannick Nézet-Séguin, das mit dem Opus Klassik Award 2018 ausgezeichnet und für die Gramophon Awards 2018 nominiert wurde. Frühere Aufnahmen umfassen u.a. die Violinkonzerte von Tschaikowski und Sibelius mit der Staatskapelle Berlin unter Daniel Barenboim.

Durch ihr Studium bei Ana Chumachenco und Mark Lubotsky fand Lisa Batiashvili bereits im Alter von 16 Jahren internationale Anerkennung als jüngste Teilnehmerin beim Sibelius Wettbewerb. Die Violinistin wurde 2015 von Musical America zur Instrumentalistin des Jahres ernannt, wurde als Gramophone’s Künstler des Jahres 2017 nominiert, und erhielt 2018 die Ehrendoktorwürde der Sibelius-Akademie der University of Arts in Helsinki.

Lisa Batiashvili spielt eine Joseph Guarneri ›del Gesu‹ Violine aus dem Jahre 1739, eine großzügige Leihgabe eines privaten Sammlers.

Dirigent

Paavo Järvi

Der Grammy Gewinner Paavo Järvi ist einer der international gefragtesten Dirigenten. Geboren in Tallinn, Estland, studierte er Percussion und Dirigieren an der Tallinn School of Music und setzte sein Studium in den USA am Curtis Institute of Music und am Los Angeles Philharmonic Institute bei Leonard Bernstein fort.

Seit 2004 ist Paavo Järvi Künstlerischer Leiter der Deutschen Kammer­philharmonie Bremen und damit der am längsten amtierende Chef des Orchesters. Die gemeinsamen Erfolge mit dem Beethoven Sinfonien Zyklus sind außerordentlich. U.a. wurde Paavo Järvi für die CD mit den Sinfonien Nr. 2 und Nr. 6 mit dem ECHO Klassik 2010 als ›Dirigent des Jahres‹ ausgezeichnet. Im Anschluss an das Beethovenprojekt setzte sich Paavo Järvi mit der Deutschen Kammer­philharmonie Bremen ebenso erfolgreich mit dem sinfonischen Schaffen Robert Schumanns auseinander. Das japanische Mostly Classics Magazin jubelte: »Järvis Schumann wird in die Schumann-Konzertgeschichte eingehen«. Zusammen mit der Deutschen Kammer­philharmonie Bremen hat sich Paavo Järvi nun einem neuen Großprojekt zugewandt. Im Fokus stehen die vier Sinfonien des deutschen Komponisten Johannes Brahms.

Im Rahmen der alljährlichen Verleihung der renommierten Gramophone Classical Music Awards in London wurde Paavo Järvi 2015 mit der Auszeichnung ›Künstler des Jahres‹, einem der wichtigsten Klassik-Musikpreise, geehrt. Zudem wählte das renommierte französische Magazin ›Diapason d’Or‹ Järvi zum ›Künstler des Jahres‹ 2015.

Paavo Järvi ist außerdem Musikalischer Direktor beim Orchestre de Paris und Künstlerischer Berater des Estonian National Symphony Orchestra, des Pärnu Festivals und der Järvi Academy. Darüber hinaus ist er Chefdirigent des NHK Symphony Orchestra in Tokyo. Gastdirigate führen ihn regelmäßig zu führenden Orchestern wie den Berliner oder den Wiener Philharmonikern, dem Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam sowie den amerikanischen Orchestern in New York, Cleveland und Chicago.