• Do. 14.12.
  • 20.00 Uhr
  • Bremen
    ·Sendesaal

Sehnsucht nach Russland

5. Highlight-Abonnementkonzert

Werke von Wagner, Prokofjew und Brahms

»Ich muss mich wieder in die Atmosphäre meines Vaterlandes einleben«, schrieb Sergej Prokofjew, »ich muss wieder richtige Winter erleben und einen Frühling, der von einem Augenblick zum anderen ausbricht.« Die Sehnsucht nach Russland hatte ihn schon länger umgetrieben. Besonders heftig keimte sie auf, als sich Prokofjew noch in Paris aufhielt und für Konzerte durch verschiedene Länder reiste. Dieser Spagat zwischen Weltbürgertum und Heimweh hat sich nirgends so sehr niedergeschlagen wie in seinem zweiten Violinkonzert von 1935. Viktoria Mullova zählt seit vielen Jahren zu den besonders herzlich willkommenen Solisten bei der Deutschen Kammer­philharmonie Bremen. Nach fast vierjähriger Pause kehrt sie wieder zurück – mit eben jenem zweiten Violinkonzert von Prokofjew.

Programm

    • Richard Wagner (1813–1883)
    • Siegfried WWV 86C, daraus: Waldweben
    • Sergej Prokofjew (1891–1953)
    • Konzert für Violine und Orchester Nr. 2 g-Moll op. 63
    • Johannes Brahms (1833–1897)
    • Sinfonie Nr. 4 e-Moll op. 98

Dirigent

Paavo Järvi

Der estnische Dirigent und Grammy-Preisträger Paavo Järvi ist seit 2004 Künstlerischer Leiter der Deutschen Kammer­philharmonie Bremen.

Einer der vielen Höhepunkte dieser Zusammenarbeit waren die weltweit von Kritikern und Publikum gefeierten Aufführungen des Beethoven-Zyklus, für die Järvi mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet wurde – darunter der Echo Klassik ›Dirigent des Jahres‹ und der renommierte Jahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik. Auf das Beethoven-Projekt folgte eine intensive Beschäftigung mit den sinfonischen Werken Schumanns und Brahms, beide Zyklen wurden ebenfalls vielfach ausgezeichnet. Ab Herbst 2021 standen die zwölf Londoner Sinfonien von Joseph Haydn im Fokus und seit 2024 die intensive Auseinandersetzung mit den Sinfonien von Franz Schubert.

Seit Beginn der Saison 2019/2020 ist Järvi  Musikdirektor des Tonhalle-Orchesters Zürich. Zudem ist er Gründer und Künstlerischer Leiter des Estonian Festival Orchestras  und des Pärnu Music Festivals.

Mit der Saison 2028/29 übernimmt Järvi das Amt des Chefdirigenten und künstlerischen Beraters des London Philharmonic Orchestra.

Als Gastdirigent tritt er regelmäßig mit bedeutenden Orchestern wie dem Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam, den Berliner Philharmonikern, der Staatskapelle Dresden, den New York und Los Angeles Philharmonic und dem Chicago Symphony Orchestra. 2015 wurde er von der renommierten britischen Zeitschrift ›Gramophone‹ und der französischen Zeitschrift ›Diapason‹ zum ›Künstler des Jahres‹ ernannt, 2019 folgte der Opus Klassik als ›Dirigent des Jahres‹ und 2024 die höchste Auszeichnung des Landes Bremen, die Medaille für Kunst und Wissenschaft.

Violine

Viktoria Mullova

Viktoria Mullova wurde 1959 in der Sowjetunion geboren. Bereits mit vier Jahren fing sie an, Geige zu spielen. Später studierte sie an der Zentralen Musikschule Moskau und am Moskauer Konservatorium. Mit 20 Jahren erlangte Mullova erstmals internationale Aufmerksamkeit: Beim Sibelius Wettbewerb 1980 in Helsinki belegte sie den Ersten Platz. 1982 erhielt sie die Goldmedaille beim bedeutenden Tschaikowski-Wettbewerb. Ein Jahr später floh die Ausnahme-Violinistin in den Westen. Seither ist Viktoria Mullova als Solistin mit zahlreichen Orchestern und Dirigenten von Weltrang aufgetreten und regelmäßig bei renommierten Festivals zu Gast.

Heute ist die Musikerin weltweit bekannt für ihre herausragenden Bachinterpretationen und ihre außerordentliche Vielseitigkeit. Ihr Interesse gilt der ganzen musikalischen Bandbreite – vom barocken Repertoire bis hin zu aktuellen Entwicklungen, mit denen sie sich intensiv auseinandersetzt. Mit dieser großen Vielfalt begeistert die gebürtige Russin an führenden Musikzentren, unter anderem dem Londoner Southbank Centre, dem Wiener Konzerthaus oder dem Pariser Auditorium du Louvre. Unlängst führte sie eine Tournee mit der Geneva Camerata durch Asien, sie spielte mit den Bamberger Symphonikern in Spanien und aktuell steht eine Konzerttournee mit der Deutschen Kammer­philharmonie Bremen auf dem Programm. Viktoria Mullova verfügt außerdem über eine umfangreiche Diskografie und erhielt für ihre Einspielungen zahlreiche wichtige Auszeichnungen. Ihr Instrument ist die Stradivari-Violine ›Jules Falk‹ 1723 oder wahlweise eine Geige von Guadagnini.

Dirigent

Paavo Järvi

Der estnische Dirigent und Grammy-Preisträger Paavo Järvi ist seit 2004 Künstlerischer Leiter der Deutschen Kammer­philharmonie Bremen.

Einer der vielen Höhepunkte dieser Zusammenarbeit waren die weltweit von Kritikern und Publikum gefeierten Aufführungen des Beethoven-Zyklus, für die Järvi mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet wurde – darunter der Echo Klassik ›Dirigent des Jahres‹ und der renommierte Jahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik. Auf das Beethoven-Projekt folgte eine intensive Beschäftigung mit den sinfonischen Werken Schumanns und Brahms, beide Zyklen wurden ebenfalls vielfach ausgezeichnet. Ab Herbst 2021 standen die zwölf Londoner Sinfonien von Joseph Haydn im Fokus und seit 2024 die intensive Auseinandersetzung mit den Sinfonien von Franz Schubert.

Seit Beginn der Saison 2019/2020 ist Järvi  Musikdirektor des Tonhalle-Orchesters Zürich. Zudem ist er Gründer und Künstlerischer Leiter des Estonian Festival Orchestras  und des Pärnu Music Festivals.

Mit der Saison 2028/29 übernimmt Järvi das Amt des Chefdirigenten und künstlerischen Beraters des London Philharmonic Orchestra.

Als Gastdirigent tritt er regelmäßig mit bedeutenden Orchestern wie dem Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam, den Berliner Philharmonikern, der Staatskapelle Dresden, den New York und Los Angeles Philharmonic und dem Chicago Symphony Orchestra. 2015 wurde er von der renommierten britischen Zeitschrift ›Gramophone‹ und der französischen Zeitschrift ›Diapason‹ zum ›Künstler des Jahres‹ ernannt, 2019 folgte der Opus Klassik als ›Dirigent des Jahres‹ und 2024 die höchste Auszeichnung des Landes Bremen, die Medaille für Kunst und Wissenschaft.