• Fr. 29.05.
  • 19.30 Uhr
  • Bremen
    ·Die Glocke

Hauptsache Tschaikowsky

3. Highlight-Abonnementkonzert

Werke von Brahms und Tschaikowsky

Das Bonner Multitalent Fabian Müller, Pianist, Dirigent und Komponist, hat sowohl mit Paavo Järvi als auch mit Tarmo Peltokoski und der Deutschen Kammer­philharmonie Bremen bereits erfolgreiche Konzerte gegeben und kehrt für eine längere Konzertperiode nach Bremen zurück. Zwei Abende stellen Tschaikowsky in den Fokus, als Auftakt der Fortsetzung des gemeinsamen Tschaikowsky-Projekts mit Jérémie Rhorer, mit dem es im Anschluss eine Skandinavien-Tournee geben wird. Da für diese Konzertreise verschiedene Programme im Gepäck sind, kann diesmal eine größere Auswahl auch in Bremen gespielt werden – vielleicht eine gute Gelegenheit, in den unterschiedlichen Abonnements, mehr als eine Tschaikowsky-Sinfonie zu hören? Sowohl die 3. Als auch die tragische 4. Sinfonie erklingen in zwei Konzerten, dazu das monumentale 2. Klavierkonzert von Johannes Brahms und Tschaikowskys beliebtes 1. Klavierkonzert, vielleicht das berühmteste Werk dieser Gattung überhaupt.

Programm

    • Johannes Brahms (1833–1897)
    • Klavierkonzert Nr. 2 B-Dur op. 83
    • Peter Iljitsch Tschaikowsky (1840–1893)
    • Sinfonie Nr. 4 f-Moll op. 36

Dirigent

Jérémie Rhorer

Mit seinen unwiderstehlichen Mozart-Interpretationen eroberte Jérémie Rhorer vor fast zwanzig Jahren die internationale Musikszene. Seither bewegt sich der französische Dirigent und Komponist erfolgreich zwischen Oper und Sinfonik. Bereits als Kind musizierte Rhorer auf hohem Niveau, studierte schließlich Dirigieren bei Emil Tchakarov, dem renommierten Assistenten Karajans, und fand über das Kompositionsstudium bei Thierry Escaich endgültig zu seiner künstlerischen Berufung.

Mit dem von ihm im Jahr 2005 gegründeten und bis heute geleiteten Le Cercle de l’Harmonie zählt Rhorer zu den Pionieren der historisch informierten Aufführungspraxis für das klassische und romantische Repertoire. Das Ensemble erschließt dabei den Weg von Haydn und Mozart über Beethoven, Schumann und Brahms bis zu Bruckner sowie von Gluck und Berlioz bis Verdi und Wagner – stets mit dem Ziel, Klangfarben und Theatralik im Sinne des Werks neu zu beleben. Daneben führen Gastengagements den Dirigenten regelmäßig zu renommierten Orchestern weltweit sowie an die bedeutenden Opernhäuser und Festivals Europas, darunter in Wien, Amsterdam, Zürich, Brüssel, Salzburg, Berlin und Madrid. 2025 wurde Jérémie Rhorer vom französischen Kulturministerium zum Offizier des Ordens für Kunst und Literatur ernannt. Mit der Deutschen Kammer­philharmonie Bremen arbeitet der gefragte Dirigent seit vielen Jahren eng zusammen. Im Mittelpunkt der aktuellen Zusammenarbeit stehen Werke von Peter Iljitsch Tschaikowsky.

Klavier

Fabian Müller

Der im Jahr 1990 geboren Fabian Müller ist einer der bemerkenswertesten Pianisten seiner Generation. Im Jahr 2017 sorgte er für großes Aufsehen beim Internationalen ARD-Musikwettbewerb in München, bei dem er gleich sensationelle fünf Preise erhielt. Seither entwickelt der Pianist eine Konzerttätigkeit auf hohem internationalem Niveau, debütierte etwa im Jahr darauf mit dem Bayerischen Staatsorchester in der New Yorker Carnegie Hall und trat erstmals in der Elbphilharmonie auf. Inzwischen gastiert er regelmäßig in den großen Konzerthäusern, bei Festivals und mit renommierten Orchestern. In der vergangenen Saison gab der Pianist erstmals Rezitals in der Londoner Wigmore Hall und in der Laeiszhalle im Rahmen der prestigeträchtigen Hamburger Meisterpianisten-Reihe. Auf Einladung von Daniel Barenboim führte er zudem – verteilt auf acht Abende – sämtliche Klaviersonaten Beethovens im Berliner Pierre Boulez Saal auf.

Als begeisterter Kammermusiker musiziert Fabian Müller unter anderem mit Benjamin Appl, Bomsori Kim, Maximilian Hornung, Julia Hagen, Igor Levit und Pierre-Laurent Aimard und dem Schumann Quartett, um nur einige zu nennen. Eine exklusive Zusammenarbeit verbindet den Pianisten zudem mit dem Label Berlin Classics. Im Jahr 2022 erschien sein Album mit den drei letzten Sonaten Schuberts. Gemeinsam mit dem Oboisten Albrecht Mayer und der Deutschen Kammer­philharmonie Bremen spielte er außerdem ein Mozart-Album ein. Darüber hinaus engagiert sich Fabian Müller für die Musikvermittlung. Als Festival-Pianist beim unter anderem mit dem Echo Klassik ausgezeichneten Education Projekt des Klavier-Festivals Ruhr arbeitet er jedes Jahr mit über 300 Kindern zusammen, die sich auf schöpferische Weise mit moderner Musik auseinandersetzen.

Dirigent

Jérémie Rhorer

Mit seinen unwiderstehlichen Mozart-Interpretationen eroberte Jérémie Rhorer vor fast zwanzig Jahren die internationale Musikszene. Seither bewegt sich der französische Dirigent und Komponist erfolgreich zwischen Oper und Sinfonik. Bereits als Kind musizierte Rhorer auf hohem Niveau, studierte schließlich Dirigieren bei Emil Tchakarov, dem renommierten Assistenten Karajans, und fand über das Kompositionsstudium bei Thierry Escaich endgültig zu seiner künstlerischen Berufung.

Mit dem von ihm im Jahr 2005 gegründeten und bis heute geleiteten Le Cercle de l’Harmonie zählt Rhorer zu den Pionieren der historisch informierten Aufführungspraxis für das klassische und romantische Repertoire. Das Ensemble erschließt dabei den Weg von Haydn und Mozart über Beethoven, Schumann und Brahms bis zu Bruckner sowie von Gluck und Berlioz bis Verdi und Wagner – stets mit dem Ziel, Klangfarben und Theatralik im Sinne des Werks neu zu beleben. Daneben führen Gastengagements den Dirigenten regelmäßig zu renommierten Orchestern weltweit sowie an die bedeutenden Opernhäuser und Festivals Europas, darunter in Wien, Amsterdam, Zürich, Brüssel, Salzburg, Berlin und Madrid. 2025 wurde Jérémie Rhorer vom französischen Kulturministerium zum Offizier des Ordens für Kunst und Literatur ernannt. Mit der Deutschen Kammer­philharmonie Bremen arbeitet der gefragte Dirigent seit vielen Jahren eng zusammen. Im Mittelpunkt der aktuellen Zusammenarbeit stehen Werke von Peter Iljitsch Tschaikowsky.