• Sa. 16.05.
  • 19.30 Uhr
  • Bremen
    ·Zech-Tower, Hansator 20

Bremer Weltorchester

200 Jahre Philharmonische Gesellschaft

Werke von Sibelius und Beethoven

Brücken bauen mit Musik · Entstanden aus der gemeinsamen Überzeugung, dass Musik die Kraft hat, Leben in positiver Weise zu verändern, heben Die Deutsche Kammer­philharmonie Bremen und die Philharmonische Gesellschaft Bremen erstmals ein gemeinsames Projekt aus der Taufe. Das Bremer Weltorchester eröffnet jungen Menschen, die zum Teil in zutiefst von Armut geprägten Verhältnissen leben, neue Perspektiven, die ihren Lebensweg maßgeblich verändern können. Mit der Musik als universeller Sprache gelingt es den jugendlichen Orchestermitglieder aus Bremen, Tunesien, Bolivien und Peru trotz unterschiedlicher Lebenswelten eine besondere Verbindung zu schaffen. Mit Weltklasse-Unterstützung der Kammer­philharmonie setzen dabei alle Mitglieder des Weltorchesters ein kraftvolles Zeichen für Völkerverständigung und eine hoffnungsvolle Zukunft für alle Generationen. Im großen Abschlusskonzert im Bremer Zech Tower wird diese Botschaft schließlich auf berührende Weise auf großer Bühne erlebbar. Unter der Leitung des venezolanischen Dirigent Rodolfo Barráez, der die transformierende Kraft der Musik am eigenen Leib erfahren hat, und gemeinsam mit dem 20-jährigen brasilianischen Violinisten Guido Sant’Anna spielt das Bremer Weltorchester zum krönenden Abschluss der Feierlichkeiten rund um das 200. Jubiläum der Philharmonischen Gesellschaft Werke von Beethoven und Sibelius im Zech-Tower der Bremer Überseestadt.

Programm

    • Ludwig van Beethoven (1770–1827)
    • Ouvertüre zu ›Die Geschöpfe des Prometheus‹ op. 43
    • Jean Sibelius (1865–1957)
    • Violinkonzert d-Moll op. 47
    • Ludwig van Beethoven
    • Sinfonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 ›Eroica‹

Dirigent

Rodolfo Barráez

Der in Berlin lebende venezolanische Dirigent Rodolfo Barráez ist ein geborener Kommunikator, der seine Kunst mit bemerkenswerter Lebendigkeit, Sensibilität und Leidenschaft ausübt. Den Grundstein für seine Dirigentenkarriere legte er zunächst als herausragender Geiger. Nach einem Dirigierstudium in Venezuela absolvierte er seinen Master-Abschluss in Dirigieren an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin. In der Saison 2025/26 setzt er seine Amtszeit als Associate Conductor beim Singapore Symphony Orchestra und beim Simon-Bolivar-Orchester in Venezuela fort und kehrt ebenfalls als Dirigent in Residence an die Opéra de Paris zurück. Zuvor hat Rodolfo Barráez als ehemaliger Assistenzdirigent intensiv mit dem des Los Angeles Philharmonic zusammengearbeitet.

Reghelmäßig ist Rodolfo Barráez in vielen international renommierten Konzerthäusern und Festivals zu erleben. Nach seinem Europa-Debüt 2019 in der Philharmonie Berlin zählen zu seinen jüngsten Höhepunkten Debüts beim Konzerthausorchester Berlin, dem Hallé Orchestra, der Hong Kong Sinfonietta, dem Gävle Symfoniorkester und vielen weiteren. Zu den kommenden Debüts gehören Dirigate beim Melbourne Symphony Orchestra, beim New Zealand Symphony, bei der Belgrader Philharmonie und beim Athener Staatsorchester. Darüber hinaus engagiert sich der vielseitige Dirigent für die Musikausbildung und Entwicklung aufstrebender Dirigenten. Auch im Rahmen von ›El Sistema Greece‹, einem sozialen Musikprojekt in Griechenland, setzt er sich für die musikalische Bildung von Kindern und Jugendlichen ein.

Violine

Guido Sant'Anna

Im Jahr 2005 in São Paulo, Brasilien, geboren, erlangte Guido Sant’Anna 2022 internationale Anerkennung, als er den 1. Preis beim renommierten Internationalen Fritz-Kreisler-Violinwettbewerb in Wien gewann. Seither tritt der junge Violinist in bedeutenden Konzertsälen sowie bei namhaften Festivals und arbeitet mit renommierten Orchestern und Dirigenten zusammen. Auch mit der Deutschen Kammer­philharmonie Bremen trat der Shootingstar erstmals 2022 auf, als er während einer Südamerika-Tournee des Orchesters kurzfristig für Christian Tetzlaff einsprang. In der aktuellen Saison debütiert Guido Sant’Anna unter anderem mit dem Helsinki Philharmonic unter Jukka-Pekka Saraste, mit dem Iceland Symphony Orchestra in Reykjavík unter Tomáš Hanus sowie in der Isarphilharmonie München mit den Münchner Symphonikern unter Joseph Bastian in Brahms’ Doppelkonzert, gemeinsam mit dem Cellisten Jaemin Han. Im Sommer 2026 konzertiert er erstmals bei den Bregenzer Festspielen mit den Wiener Symphonikern unter Eva Ollikainen.

Daneben ist Sant’Anna auch ein gefragter Rezitalist und Kammermusiker und in dieser Rolle unter anderem beim Kissinger Sommer und beim Schleswig-Holstein Musik Festival zu erleben. Weitere Auftritte folgen in der Wigmore Hall gemeinsam mit András Schiff sowie im Brucknerhaus Linz mit Giorgi Gigashvili. Bis 2028 ist er zudem Featured Artist im Programm ›Debut im Nikolaisaal‹ in Potsdam. Für seine zahlreichen Erfolge wurde der Geiger in die ›30 Under 30‹-Liste von Forbes Brasil aufgenommen. Guido Sant’Anna spielt eine Violine von Jean-Baptiste Vuillaume aus dem Jahr 1874, eine großzügige Leihgabe des Geigenbauers Marcel Richters.

Das Projekt wird großzügig gefördert von:

Medienpartner:

Dirigent

Rodolfo Barráez

Der in Berlin lebende venezolanische Dirigent Rodolfo Barráez ist ein geborener Kommunikator, der seine Kunst mit bemerkenswerter Lebendigkeit, Sensibilität und Leidenschaft ausübt. Den Grundstein für seine Dirigentenkarriere legte er zunächst als herausragender Geiger. Nach einem Dirigierstudium in Venezuela absolvierte er seinen Master-Abschluss in Dirigieren an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin. In der Saison 2025/26 setzt er seine Amtszeit als Associate Conductor beim Singapore Symphony Orchestra und beim Simon-Bolivar-Orchester in Venezuela fort und kehrt ebenfalls als Dirigent in Residence an die Opéra de Paris zurück. Zuvor hat Rodolfo Barráez als ehemaliger Assistenzdirigent intensiv mit dem des Los Angeles Philharmonic zusammengearbeitet.

Reghelmäßig ist Rodolfo Barráez in vielen international renommierten Konzerthäusern und Festivals zu erleben. Nach seinem Europa-Debüt 2019 in der Philharmonie Berlin zählen zu seinen jüngsten Höhepunkten Debüts beim Konzerthausorchester Berlin, dem Hallé Orchestra, der Hong Kong Sinfonietta, dem Gävle Symfoniorkester und vielen weiteren. Zu den kommenden Debüts gehören Dirigate beim Melbourne Symphony Orchestra, beim New Zealand Symphony, bei der Belgrader Philharmonie und beim Athener Staatsorchester. Darüber hinaus engagiert sich der vielseitige Dirigent für die Musikausbildung und Entwicklung aufstrebender Dirigenten. Auch im Rahmen von ›El Sistema Greece‹, einem sozialen Musikprojekt in Griechenland, setzt er sich für die musikalische Bildung von Kindern und Jugendlichen ein.

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