• So. 06.06.
  • 20.00 Uhr

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  • Konzert online

Black Music Matters

Internationales Musikfest Hamburg

Werke von Coleman, Still, Walker, Smith und Dawson

Der amerikanische Star-Bariton Thomas Hampson setzt sich immer wieder für die Verbreitung amerikanischer Musik ein. Während aber Namen wie Aaron Copland und Charles Ives mittlerweile auch in europäischen Konzertsälen angekommen sind, blieben Komponist*innen afroamerikanischer Abstammung weitgehend unbeachtet. Wer weiß schon, dass es einen afroamerikanischen Pulitzer-Musik-Preisträger namens George Walker gibt oder dass William Grant Stills ›Afro-American Symphony‹ bis in die 50er-Jahre die meistgespielte Sinfonie eines amerikanischen Komponisten überhaupt war? Hampson präsentiert in seinem neuen Projekt Komponist*innen aus drei Generationen, die verschiedenste Facetten afroamerikanischer Kreativität zum Leuchten bringen.

Programm

    • Valerie Coleman (*1970)
    • Umoja (Anthem for Unity)
    • William Grant Still (1895–1978)
    • ›Costaso‹ daraus: Golden Days
    • William Grant Still
    • ›Highway 1‹ daraus: A Dream Wasted
    • William Grant Still
    • ›Highway 1‹ daraus: What does he know of Dreams
    • William Grant Still
    • ›Highway 1‹ daraus: Final Duet
    • George Walker (1922–2018)
    • Lyric for Strings
    • Hale Smith (1925–2009)
    • 4 Negro Spirituals
    • Hale Smith
    • There is a Balm in Gilead
    • Hale Smith
    • Traditional (Arr. Margaret Bonds): He’s Got the Whole World
    • William Dawson (1899–1990)
    • Negro Folk Symphony

Dirigent

Roderick Cox

Der in Berlin lebende amerikanische Dirigent Roderick Cox wird als Dirigent, der »den Weg ebnet« (NBC News) gelobt. Er sei ein »Wegbereiter« und »ein Dirigent, der zur Avantgarde gehören wird« (Minnesota StarTribune). Internationale Aufmerksamkeit erlangte der Gewinner des Sir Georg Solti Conducting Award 2018 der US-amerikanischen Solti Foundation durch seine jüngsten Auftritte mit dem Los Angeles Philharmonic, dem Cleveland Orchestra, der Houston Grand Opera und dem Philharmonia Orchestra (London).

Zu den Höhepunkten dieser Saison gehören seine Debüts mit dem Deutschen Symphonie-Orchester, dem Dallas Symphony Orchestra, dem Orchestre National de Montpellier und der San Francisco Opera (Il barbiere di Siviglia); außerdem kehrt er zum Detroit Symphony Orchestra, dem Aspen Music Festival Chamber Orchestra und dem Chineke! Orchestra für ein Streaming-Konzert aus der Royal Festival Hall.

Zu den jüngsten und kommenden Höhepunkten gehören Auftritte mit dem Philharmonia Orchestra, dem BBC Symphony, dem Orchestre de Paris, der Dresdner Philharmonie oder dem Cleveland Orchestra. Im Theater gab er sein Operndebüt an der Houston Grand Opera. Zu den Engagements, die aufgrund der COVID-19-Pandemie auf zukünftige Spielzeiten verschoben wurden, gehören das New York Philharmonic, das Cincinnati Orchestra, das San Antonio Symphony, das Los Angeles Chamber Orchestra und das Kristiansand Symfoniorkester.

Nach einer Zeit als Assistenzdirigent war Roderick Cox ab 2016 für drei Spielzeiten Associate Conductor des Minnesota Orchestra unter Osmo Vänskä.

Sopran

Leah Hawkins

Die Sopranistin Leah Hawkins stammt aus Philadelphia. Sie studierte Gesang an der Morgan State University und in Yale. Als Absolventin des Lindemann Young Artist Development Program an der Metropolitan Opera in New York trat sie in der vergangenen Saison an der Met mit großem Erfolg als ›Strawberry Woman‹ in ›Porgy und Bess‹ und ›Masha‹ in ›The Queen of Spades‹ auf. Zu ihren jüngsten Erfolgen der Saison 2020-2021 zählt etwa ihr Debüt an der Bayerischen Staatsoper, wo sie in Marina Abramovićs ›7 Tode der Maria Callas‹ die Rolle der ›Desdemona‹ innehatte.

Darüber hinaus trat die Sopranistin mit verschiedenen Orchestern auf, darunter dem National Symphony Orchestra, dem Philadelphia Orchestra, dem Colorado Symphony Orchestra oder dem Baltimore Symphony Orchestra. Auf der Konzertbühne war sie etwa mit dem Philadelphia Orchestra und ›A Space Odyssey‹ sowie am Bolschoi-Theater in Moskau in einem Konzert mit Werken von Beethoven zu sehen. Zudem war sie beim Musique et Vinau Clos Vougeot Festival in Frankreich und im Weißen Haus bei einem Konzert für den Präsidenten von Frankreich zu erleben. Mit ihrem Auftritt im Rahmen des Internationalen Musikfest Hamburg mit der Deutschen Kammer­philharmonie Bremen gibt die US-amerikanische Musikerin ein weiteres spannendes Debüt.

Sopran

Louise Toppin

Für ihre Opern-, Orchester- und Oratorienaufführungen hat Louise Toppin sowohl in den Vereinigten Staaten als auch in Europa, Südamerika, Asien, Neuseeland, Kuba, Puerto Rico und der Karibik bereits viel Beifall erhalten. Sie ist in vielen Konzertreihen aufgetreten, darunter in der Carnegie Hall, im Kennedy Center, im Hudson Theater am Broadway und im Lincoln Center. Mit dem Programm ›Gershwin on Broadway‹ tourte sie mit dem Pianisten Leon Bates und danach mit Joseph Joubert am Klavier sowie dem Bariton Robert Sims. Zu ihren öffentlich bedeutsamsten Auftritten zählt außerdem ein Konzert im US-Kapitol für den Kongress und Präsident Obama anlässlich der 150-Jahr-Feier der Ratifizierung des 13. Zusatzartikels der US-Verfassung sowie ein Konzert in Havanna, Kuba, mit dem Frauenorchester Camerata Romeu und eines zur Eröffnung des Smithsonian’s African American Heritage Museum.

Louise Toppins Diskografie umfasst insgesamt achtzehn CDs mit hauptsächlich amerikanischer Musik, darunter die Solo-CDs ›Songs of Illumination‹ (Centaur Records), und auf Albany Records ›Ah! Love, But a Day‹, ›He’ll Bring it to Pass‹, ›Witness‹ mit der Czech National Symphony, ›Heart on the Wall‹ mit der Prague Radio Symphony und ›La Saison des Fleurs‹. Die Sopranistin ist zudem Finalistin des Internationalen Wettbewerbs in München sowie Gewinnerin der regionalen Auditions der Metropolitan Opera in New York und ist Professorin für Gesang an der University of Michigan.

Tenor

Lawrence Brownlee

Bariton

Thomas Hampson

Der US-amerikanische Bariton Thomas Hampson genießt eine einzigartige internationale Karriere als Opern-, Konzert-, und Liedsänger. Er engagiert sich zudem seit langem aktiv in Forschung, Ausbildung, Musikvermittlung und -technologie. Hampson ist weltweit mit renommierten Sängern, Pianisten, Dirigenten und Orchestern in allen wichtigen Konzert- und Opernhäusern aufgetreten und ist einer der gefragtesten Gesangssolisten der Gegenwart.

Mit der 2003 gegründeten Hampsong Foundation setzt er sich durch das Medium der Liedkunst für interkulturellen Dialog und Verständigung ein und wurde in die Amerikanische Akademie der Künste und Wissenschaften aufgenommen. Hampson zählt zu den führenden Interpreten des deutschen romantischen Liedes und wurde durch sein gefeiertes, in Kooperation mit der Library of Congress entstandenes Liedprojekt ›Song of America‹ als ›Botschafter des amerikanischen Liedes‹ bekannt. Hampson ist Gründer und künstlerischer Leiter der im Rahmen des Heidelberger Frühlings stattfindenden Lied Akademie, in der er Meisterkurse gibt.

Der in Spokane (Washington, USA) aufgewachsene Hampson wurde mehrfach für seine künstlerische Arbeit ausgezeichnet. Einspielungen seiner umfangreichen Diskografie erhielten einen Grammy, einen Edison Award und eine den Grand Prix du Disque. Hochschulen wie die Manhattan School of Music oder das San Francisco Conservatory verliehen ihm die Ehrendoktorwürde; außerdem ist er Ehrenmitglied der Royal Academy of Music in London und Honorarprofessor an der Fakultät für Philosophie der Universität Heidelberg.

Hampson führt den Titel eines Kammersängers der Wiener Staatsoper, ist ›Commandeur des Arts et des Lettres‹ und besitzt das Österreichische Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst. 2011 wurde er zum vierten Mal innerhalb von 20 Jahren mit dem ECHO Klassik-Preis als ›Sänger des Jahres‹ geehrt und erhielt den berühmten Concertgebouw-Preis. Hampson wurde unlängst von der Metropolitan Opera Guild mit dem ›Met Mastersinger‹ ausgezeichnet. Er wurde zudem in die Hall of Fame des britischen Klassikmagazins Gramophone aufgenommen.und mit dem ersten ›Venetian Heritage Award‹ geehrt.

Dirigent

Roderick Cox

Der in Berlin lebende amerikanische Dirigent Roderick Cox wird als Dirigent, der »den Weg ebnet« (NBC News) gelobt. Er sei ein »Wegbereiter« und »ein Dirigent, der zur Avantgarde gehören wird« (Minnesota StarTribune). Internationale Aufmerksamkeit erlangte der Gewinner des Sir Georg Solti Conducting Award 2018 der US-amerikanischen Solti Foundation durch seine jüngsten Auftritte mit dem Los Angeles Philharmonic, dem Cleveland Orchestra, der Houston Grand Opera und dem Philharmonia Orchestra (London).

Zu den Höhepunkten dieser Saison gehören seine Debüts mit dem Deutschen Symphonie-Orchester, dem Dallas Symphony Orchestra, dem Orchestre National de Montpellier und der San Francisco Opera (Il barbiere di Siviglia); außerdem kehrt er zum Detroit Symphony Orchestra, dem Aspen Music Festival Chamber Orchestra und dem Chineke! Orchestra für ein Streaming-Konzert aus der Royal Festival Hall.

Zu den jüngsten und kommenden Höhepunkten gehören Auftritte mit dem Philharmonia Orchestra, dem BBC Symphony, dem Orchestre de Paris, der Dresdner Philharmonie oder dem Cleveland Orchestra. Im Theater gab er sein Operndebüt an der Houston Grand Opera. Zu den Engagements, die aufgrund der COVID-19-Pandemie auf zukünftige Spielzeiten verschoben wurden, gehören das New York Philharmonic, das Cincinnati Orchestra, das San Antonio Symphony, das Los Angeles Chamber Orchestra und das Kristiansand Symfoniorkester.

Nach einer Zeit als Assistenzdirigent war Roderick Cox ab 2016 für drei Spielzeiten Associate Conductor des Minnesota Orchestra unter Osmo Vänskä.

Sopran

Louise Toppin

Für ihre Opern-, Orchester- und Oratorienaufführungen hat Louise Toppin sowohl in den Vereinigten Staaten als auch in Europa, Südamerika, Asien, Neuseeland, Kuba, Puerto Rico und der Karibik bereits viel Beifall erhalten. Sie ist in vielen Konzertreihen aufgetreten, darunter in der Carnegie Hall, im Kennedy Center, im Hudson Theater am Broadway und im Lincoln Center. Mit dem Programm ›Gershwin on Broadway‹ tourte sie mit dem Pianisten Leon Bates und danach mit Joseph Joubert am Klavier sowie dem Bariton Robert Sims. Zu ihren öffentlich bedeutsamsten Auftritten zählt außerdem ein Konzert im US-Kapitol für den Kongress und Präsident Obama anlässlich der 150-Jahr-Feier der Ratifizierung des 13. Zusatzartikels der US-Verfassung sowie ein Konzert in Havanna, Kuba, mit dem Frauenorchester Camerata Romeu und eines zur Eröffnung des Smithsonian’s African American Heritage Museum.

Louise Toppins Diskografie umfasst insgesamt achtzehn CDs mit hauptsächlich amerikanischer Musik, darunter die Solo-CDs ›Songs of Illumination‹ (Centaur Records), und auf Albany Records ›Ah! Love, But a Day‹, ›He’ll Bring it to Pass‹, ›Witness‹ mit der Czech National Symphony, ›Heart on the Wall‹ mit der Prague Radio Symphony und ›La Saison des Fleurs‹. Die Sopranistin ist zudem Finalistin des Internationalen Wettbewerbs in München sowie Gewinnerin der regionalen Auditions der Metropolitan Opera in New York und ist Professorin für Gesang an der University of Michigan.

Bariton

Thomas Hampson

Der US-amerikanische Bariton Thomas Hampson genießt eine einzigartige internationale Karriere als Opern-, Konzert-, und Liedsänger. Er engagiert sich zudem seit langem aktiv in Forschung, Ausbildung, Musikvermittlung und -technologie. Hampson ist weltweit mit renommierten Sängern, Pianisten, Dirigenten und Orchestern in allen wichtigen Konzert- und Opernhäusern aufgetreten und ist einer der gefragtesten Gesangssolisten der Gegenwart.

Mit der 2003 gegründeten Hampsong Foundation setzt er sich durch das Medium der Liedkunst für interkulturellen Dialog und Verständigung ein und wurde in die Amerikanische Akademie der Künste und Wissenschaften aufgenommen. Hampson zählt zu den führenden Interpreten des deutschen romantischen Liedes und wurde durch sein gefeiertes, in Kooperation mit der Library of Congress entstandenes Liedprojekt ›Song of America‹ als ›Botschafter des amerikanischen Liedes‹ bekannt. Hampson ist Gründer und künstlerischer Leiter der im Rahmen des Heidelberger Frühlings stattfindenden Lied Akademie, in der er Meisterkurse gibt.

Der in Spokane (Washington, USA) aufgewachsene Hampson wurde mehrfach für seine künstlerische Arbeit ausgezeichnet. Einspielungen seiner umfangreichen Diskografie erhielten einen Grammy, einen Edison Award und eine den Grand Prix du Disque. Hochschulen wie die Manhattan School of Music oder das San Francisco Conservatory verliehen ihm die Ehrendoktorwürde; außerdem ist er Ehrenmitglied der Royal Academy of Music in London und Honorarprofessor an der Fakultät für Philosophie der Universität Heidelberg.

Hampson führt den Titel eines Kammersängers der Wiener Staatsoper, ist ›Commandeur des Arts et des Lettres‹ und besitzt das Österreichische Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst. 2011 wurde er zum vierten Mal innerhalb von 20 Jahren mit dem ECHO Klassik-Preis als ›Sänger des Jahres‹ geehrt und erhielt den berühmten Concertgebouw-Preis. Hampson wurde unlängst von der Metropolitan Opera Guild mit dem ›Met Mastersinger‹ ausgezeichnet. Er wurde zudem in die Hall of Fame des britischen Klassikmagazins Gramophone aufgenommen.und mit dem ersten ›Venetian Heritage Award‹ geehrt.