• Do. 11.04.
  • 20.00 Uhr
  • Bremen
    ·Die Glocke

Aufbruch und Meisterschaft

2. Highlight-Abonnementkonzert

Werke von Schubert und Brahms

Es ist Musik eines Jugendlichen, komponiert mit dem Selbstbewusstsein eines Eroberers, der sich zutraut, den höchsten Gipfel der Instrumentalmusik zu erklimmen. Schubert war 16 bzw. 18 Jahre alt, als er seine ersten beiden Sinfonien schrieb – Werke, die den Geist Haydns und Mozarts atmen, dabei aber von einem eigenen Reichtum der Erfindung und zugleich einer großen inneren Einheit sind. Erkannt wurde das erst spät. Selbst Brahms, der sich der Veröffentlichung von Schuberts Oeuvre in einer Gesamtausgabe angenommen hatte, wollte dessen frühe Sinfonien darin nicht mehr als dokumentiert wissen. Paavo Järvi und die Deutsche Kammer­philharmonie – nicht erst durch die Gesamteinspielung der vier Sinfonien Traumpartner in Sachen Brahms – kontrastieren Schuberts sinfonische Aufbruche mit der Meisterschaft des Hamburgers, dem am sonnigen Wörthersee mit seinem Violinkonzert eine ungewöhnliche Symbiose von Soloinstrument und Orchester gelang. Den enormen Herausforderungen der Partitur stellt sich die schottische Geigerin Nicola Benedetti, die es dafür erneut nach Bremen zieht.

Programm

    • Franz Schubert (1797–1828)
    • Sinfonie Nr. 1 D-Dur D 82
    • Johannes Brahms (1833–1897)
    • Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 77
    • Franz Schubert
    • Sinfonie Nr. 2 B-Dur D 125

Dirigent

Paavo Järvi

Der estnische Dirigent und Grammy-Preisträger Paavo Järvi ist seit 2004 Künstlerischer Leiter der Deutschen Kammer­philharmonie Bremen, sein einziges deutsches Orchester. Ein Höhepunkt der Zusammenarbeit waren die weltweit umjubelten Konzerte mit dem von der Kritik hochgelobten BeethovenZyklus. Järvi erhielt für die Einspielungen zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem den ›Echo Klassik‹ als ›Dirigent des Jahres‹ und den renommierten ›Jahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik‹.

Im Anschluss an das Beethoven-Projekt setzte er sich mit dem Orchester ebenso erfolgreich mit dem sinfonischen Schaffen Schumanns und Brahms auseinander. Paavo Järvi ist zudem Chefdirigent des NHK Symphony Orchestra, künstlerischer Berater des Estonian National Symphony Orchestra sowie des Järvi Sommer Festivals im estnischen Pärnu und seit 2019/20 künstlerischer Leiter des Tonhalle-Orchesters Zürich. Als Gastdirigent arbeitet er regelmäßig mit Orchestern wie dem Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam, dem Philharmonia Orchestra, den Wiener und Berliner Philharmonikern, der Staatskappelle Dresden sowie dem New York Philharmonic, dem Chicago und dem Los Angeles Symphony Orchestra.

2015 wählte ihn das renommierte britische Magazin Gramophone und das französische Magazin Diapason zum ›Künstler des Jahres‹. 2019 erhielt er den ›Opus Klassik‹ als ›Dirigent des Jahres‹.

Violine

Nicola Benedetti

Dirigent

Paavo Järvi

Der estnische Dirigent und Grammy-Preisträger Paavo Järvi ist seit 2004 Künstlerischer Leiter der Deutschen Kammer­philharmonie Bremen, sein einziges deutsches Orchester. Ein Höhepunkt der Zusammenarbeit waren die weltweit umjubelten Konzerte mit dem von der Kritik hochgelobten BeethovenZyklus. Järvi erhielt für die Einspielungen zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem den ›Echo Klassik‹ als ›Dirigent des Jahres‹ und den renommierten ›Jahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik‹.

Im Anschluss an das Beethoven-Projekt setzte er sich mit dem Orchester ebenso erfolgreich mit dem sinfonischen Schaffen Schumanns und Brahms auseinander. Paavo Järvi ist zudem Chefdirigent des NHK Symphony Orchestra, künstlerischer Berater des Estonian National Symphony Orchestra sowie des Järvi Sommer Festivals im estnischen Pärnu und seit 2019/20 künstlerischer Leiter des Tonhalle-Orchesters Zürich. Als Gastdirigent arbeitet er regelmäßig mit Orchestern wie dem Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam, dem Philharmonia Orchestra, den Wiener und Berliner Philharmonikern, der Staatskappelle Dresden sowie dem New York Philharmonic, dem Chicago und dem Los Angeles Symphony Orchestra.

2015 wählte ihn das renommierte britische Magazin Gramophone und das französische Magazin Diapason zum ›Künstler des Jahres‹. 2019 erhielt er den ›Opus Klassik‹ als ›Dirigent des Jahres‹.