• Di. 09.04.
  • 20.00 Uhr
  • Bremen
    ·Die Glocke

Aufbruch und Meisterschaft

4. Premieren-Abonnementkonzert

Werke von Schubert und Brahms

Es ist Musik eines Jugendlichen, komponiert mit dem Selbstbewusstsein eines Eroberers, der sich zutraut, den höchsten Gipfel der Instrumentalmusik zu erklimmen. Schubert war 16 bzw. 18 Jahre alt, als er seine ersten beiden Sinfonien schrieb – Werke, die den Geist Haydns und Mozarts atmen, dabei aber von einem eigenen Reichtum der Erfindung und zugleich einer großen inneren Einheit sind. Erkannt wurde das erst spät. Selbst Brahms, der sich der Veröffentlichung von Schuberts Oeuvre in einer Gesamtausgabe angenommen hatte, wollte dessen frühe Sinfonien darin nicht mehr als dokumentiert wissen. Paavo Järvi und die Deutsche Kammer­philharmonie – nicht erst durch die Gesamteinspielung der vier Sinfonien Traumpartner in Sachen Brahms – kontrastieren Schuberts sinfonische Aufbruche mit der Meisterschaft des Hamburgers, dem am sonnigen Wörthersee mit seinem Violinkonzert eine ungewöhnliche Symbiose von Soloinstrument und Orchester gelang. Den enormen Herausforderungen der Partitur stellt sich die schottische Geigerin Nicola Benedetti, die es dafür erneut nach Bremen zieht.

Leider musste Nicola Benedetti ihre Teilnahme an unseren Konzerten in Bremen, Hamburg und Heidelberg absagen, da sie ihr erstes Kind erwartet. Wir wünschen ihr und ihrer Familie alles Gute. Wir danken Veronika Eberle für ihre Bereitschaft, die Konzerte zu übernehmen. Das Programm bleibt unverändert.

Programm

    • Franz Schubert (1797–1828)
    • Sinfonie Nr. 1 D-Dur D 82
    • Johannes Brahms (1833–1897)
    • Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 77
    • Franz Schubert
    • Sinfonie Nr. 2 B-Dur D 125

Dirigent

Paavo Järvi

Der estnische Dirigent und Grammy-Preisträger Paavo Järvi ist seit 2004 Künstlerischer

Leiter der Deutschen Kammer­philharmonie Bremen. Einer der vielen Höhepunkte dieser Zusammenarbeit waren die gefeierten, weltweit von Kritikern bejubelten Aufführungen des Beethoven-Zyklus, für die Järvi mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet wurde – darunter der ›Echo Klassik Dirigent des Jahres‹ und der renommierte ›Jahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik‹.

Auf das Beethoven-Projekt folgte eine intensive Beschäftigung mit den symphonischen

Werken Schumanns und Brahms, beide Zyklen wurden ebenfalls vielfach ausgezeichnet. Seit Herbst 2021 stehen die zwölf Londoner Sinfonien von Joseph Haydn im Fokus und seit 2024 die intensive Auseinandersetzung mit den Sinfonien von Franz Schubert.

Seit Beginn der Saison 2019/2020 ist Paavo Järvi Musikdirektor des Tonhalle-Orchesters Zürich. Er ist außerdem Gründer und künstlerischer Leiter des Estonian Festival Orchestra und des Pärnu Music Festival, das er 2011 ins Leben gerufen hat. Als Gastdirigent tritt er regelmäßig mit bedeutenden Orchestern wie dem Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam, dem Londoner Philharmonia Orchestra, den Berliner Philharmonikern, der Staatskapelle Dresden, den New York und Los Angeles Philharmonic und dem Chicago Symphony Orchestra. 2015 wurde er von der britischen Zeitschrift Gramophone und der französischen Zeitschrift Diapason zum ›Künstler des Jahres‹ ernannt. 2019 folgte der Opus Klassik als ›Dirigent des Jahres‹. Weitere Auszeichnungen umfassen einen Grammy Award für seine Aufnahme von Sibelius’ Cantatas mit dem Estnischen Nationalen Symphonieorchester und den Titel ›Commandeur de L’Ordre des Arts et des Lettres‹, verliehen vom französischen Kultusministerium. Im Jahr 2015 erhielt Paavo Järvi außerdem die Sibelius-Medaille als Anerkennung für seine Arbeit, die Musik des finnischen Komponisten einem breiteren Publikum zugänglich zu machen, und 2012 erhielt er den Hindemith-Preis für Kunst und Menschlichkeit. Als engagierter Unterstützer estnischer Kultur wurde Paavo Järvi 2013 vom Präsidenten Estlands mit dem Orden des Weißen Sterns ausgezeichnet.

Violine

Veronika Eberle

Für ihr außergewöhnliches Talent, ihre musikalische Reife und Souveränität wird die in Donauwörth geborene Violinistin weltweit geschätzt. Bereits 2006 erhielt Veronika Eberle im Alter von 16 Jahren internationale Aufmerksamkeit, als Sir Simon Rattle sie bei den Salzburger Osterfestspielen im vollbesetzten Salzburger Festspielhaus in einer Aufführung des Beethoven-Konzerts mit den Berliner Philharmonikern vorstellte. Seitdem arbeitet sie mit nahezu allen namhaften Orchestern, vom Royal Concertgebouw Orchestra bis zum New York Philharmonic, und bedeutenden Dirigenten wie Bernard Haitink, Kent Nagano, Paavo Järvi oder Sir Roger Norrington zusammen. Zu ihren jüngsten Konzerthöhepunkten zählen etwa Auftritte mit dem Swedish Radio Symphony Orchestra, dem Chamber Orchestra of Europe und eine Tournee mit dem London Symphony Orchestra. Zu ihren jüngsten Kammermusikprojekten gehören Auftritte beim Gstaad Menuhin Festival mit Sol Gabetta und Antoine Tamestit sowie die Schubertiade mit Steven Isserlis und Connie Shih.

In dieser Saison debütiert die Violinistin unter anderem beim Budapest Festival Orchestra unter Iván Fischer und dem Detroit Symphony Orchestra unter der Leitung von David Afkham. Darüber hinaus kehrt Veronika Eberle als Artist in Residence zur Londoner Wigmore Hall zurück und tritt mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter Sir Simon Rattle auf. Veronika Eberle spielt die Stradivari-Violine ›Dragonetti‹ von 1700, eine großzügige Leihgabe der Nippon Music Foundation, sowie die von der Reinhold Würth Musikstiftung gGmbH zur Verfügung gestellte Stradivari ›Ries‹ von 1693.

Dirigent

Paavo Järvi

Der estnische Dirigent und Grammy-Preisträger Paavo Järvi ist seit 2004 Künstlerischer

Leiter der Deutschen Kammer­philharmonie Bremen. Einer der vielen Höhepunkte dieser Zusammenarbeit waren die gefeierten, weltweit von Kritikern bejubelten Aufführungen des Beethoven-Zyklus, für die Järvi mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet wurde – darunter der ›Echo Klassik Dirigent des Jahres‹ und der renommierte ›Jahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik‹.

Auf das Beethoven-Projekt folgte eine intensive Beschäftigung mit den symphonischen

Werken Schumanns und Brahms, beide Zyklen wurden ebenfalls vielfach ausgezeichnet. Seit Herbst 2021 stehen die zwölf Londoner Sinfonien von Joseph Haydn im Fokus und seit 2024 die intensive Auseinandersetzung mit den Sinfonien von Franz Schubert.

Seit Beginn der Saison 2019/2020 ist Paavo Järvi Musikdirektor des Tonhalle-Orchesters Zürich. Er ist außerdem Gründer und künstlerischer Leiter des Estonian Festival Orchestra und des Pärnu Music Festival, das er 2011 ins Leben gerufen hat. Als Gastdirigent tritt er regelmäßig mit bedeutenden Orchestern wie dem Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam, dem Londoner Philharmonia Orchestra, den Berliner Philharmonikern, der Staatskapelle Dresden, den New York und Los Angeles Philharmonic und dem Chicago Symphony Orchestra. 2015 wurde er von der britischen Zeitschrift Gramophone und der französischen Zeitschrift Diapason zum ›Künstler des Jahres‹ ernannt. 2019 folgte der Opus Klassik als ›Dirigent des Jahres‹. Weitere Auszeichnungen umfassen einen Grammy Award für seine Aufnahme von Sibelius’ Cantatas mit dem Estnischen Nationalen Symphonieorchester und den Titel ›Commandeur de L’Ordre des Arts et des Lettres‹, verliehen vom französischen Kultusministerium. Im Jahr 2015 erhielt Paavo Järvi außerdem die Sibelius-Medaille als Anerkennung für seine Arbeit, die Musik des finnischen Komponisten einem breiteren Publikum zugänglich zu machen, und 2012 erhielt er den Hindemith-Preis für Kunst und Menschlichkeit. Als engagierter Unterstützer estnischer Kultur wurde Paavo Järvi 2013 vom Präsidenten Estlands mit dem Orden des Weißen Sterns ausgezeichnet.