• Di. 28.01.
  • 20.00 Uhr
  • Bremen
    ·Die ›Kammer-Philharmonie‹
    ·Gesamtschule Bremen-Ost

Kleine Besetzung, große Kunst

1. Kammerkonzert

Werke von Beethoven und Brahms

Programm

    • Ludwig van Beethoven (1770–1827)
    • Klaviertrio c-Moll op. 1 Nr. 3
    • Johannes Brahms (1833–1897)
    • Violinsonate G-Dur op. 78
    • Johannes Brahms
    • Klavierquartett Nr. 1 g-Moll op. 25

Klavier

Artem Yasynskyy

Artem Yasynskyy wurde 1988 in der Ukraine in eine Musikerfamilie geboren. Im Alter von sieben Jahren wurde er als Schüler von Albina Oryshchuk an der Schule für begabte Kinder in Donetsk aufgenommen und gab mit acht Jahren sein erstes öffentliches Konzert. Er schloss sein Studium an der Staatlichen Musikakademie Prokofjew in Donezk mit Auszeichnung ab.

Ab 2010 setzte Yasynskyy sein Klavierstudium an der Hochschule für Künste in Bremen bei Professor Patrick O’Byrne fort. Während seines Studiums wurde er von der Keyboard Charitable Trust, der Clavarte Foundation und der Deutschen Stiftung Musikleben unterstützt.

Yasynskyy ist Träger zahlreicher Auszeichnungen und Gewinner vieler Wettbewerbe. Die Goldmedaille bei der Cincinnati World Piano Competition ebnete ihm den Weg zu seinem Debüt in der Carnegie Hall. Ein weiterer Erfolg beim internationalen Theodor-Leschetizky-Wettbewerb führte zu seiner ersten kommerziellen CD-Aufnahme mit Werken von Józef Hofmann, erschienen bei Grand Piano. Seine zweite CD mit Werken von Domenico Scarlatti wurde im Januar 2018 bei Naxos veröffentlicht. Weitere Preise erhielt er beim Internationalen Honens-Klavierwettbewerb in Calgary, beim Gian-Battista-Viotti-Wettbewerb in Vercelli oder beim Sendai International Musik Wettbewerb.

Internationale Konzertauftritte führten Yasynskyy durch Länder wie die Ukraine, Deutschland, die USA, Spanien, Südkorea oder Japan sowie auf Festivals, darunter das Honens-Festival, die Husumer Festspiele, das Paderewski-Festival und die Gina-Bachauer Konzertserien.

Violine

Stefan Latzko

Stefan Latzkos Weg führte vom Bayerischen Landesjugendorchester über die Musikhochschulen München, Würzburg und Hannover bis zu einem Stipendium an der Juilliard School of Music in New York. Den Abschluss mit Auszeichnung und das Konzertexamen absolvierte er an der Robert-Schumann-Hochschule in Düsseldorf bei Prof.Rosa Fain.

Das Orchesterspiel ist bis heute seine Leidenschaft. Maßgeblich geprägt wurde es durch seine Mitgliedschaft in der Jungen Deutschen Philharmonie. Anschließend war er auch Mitglied im ›Kammerorchester der Jungen Deutschen Philharmonie‹. Von dort aus kam er 1989 zur Deutschen Kammer­philharmonie, die damals noch in Frankfurt residierte.

Neben dem Orchesterspiel ist Stefan Latzko ein begeisterter Kammermusiker, gründete er doch sein erstes festes Streichquartett schon während des Studiums.

Heute tritt er auch regelmäßig als Solist auf und gibt seine Erfahrungen als Lehrbeauftragter für Violine an der Hochschule für Künste Bremen sowie als Coach des Landesjugendorchesters Bremen weiter.

Viola

Jürgen Winkler

Jürgen Winkler ist begeisterter Go Spieler. Diese Leidenschaft hat eine Neigung für die traditionelle Kultur Japans in ihm geweckt, so dass er musikalisch wie privat sich besonders auf die Reisen nach Japan freut.

Zusätzlich zu der erfüllenden musikalischen Arbeit bei der Deutschen Kammer­philharmonie Bremen ist Jürgen Winkler auch an den außermusikalischen, unternehmerischen Aspekten interessiert. So hat er sich über viele Jahre im Orchestervorstand engagiert und war für die Realisierung der Vinylausgabe des Beethoven-Sinfonien-Zyklus mit Paavo Järvi hauptsächlich verantwortlich.

Für einen heutigen Orchesterprofi extrem ungewöhnlich, kam Jürgen Winkler 1982 von der Jungen Deutschen Philharmonie zur Deutschen Kammer­philharmonie Bremen, als er noch Mathematik, Biologie und Geographie in Tübingen studierte. Anschließend wechselte er das Fach und studierte Bratsche bei Serge Collot und Emile Cantor.

Verschiedene Meisterkurse und intensiver Quartettunterricht beim Melos Quartett und dem LaSalle Quartett rundeten seine musikalische Ausbildung ab.

Neben der Tätigkeit in seinem Orchester gilt seine musikalische Leidenschaft der Kammermusik und der Mitwirkung in Ensembles für Alte Musik.

Violoncello

Jakob Nierenz

Jakob Nierenz ist in Lüneburg geboren und aufgewachsen. Er absolvierte seinen Bachelor an der Hochschule für Künste Bremen und erhielt seinen Master an der Rice University in Houston, Texas. Derzeit ist er stellvertretender Solocellist der Lübecker Philharmoniker. Nierenz´ größte Motivation als Musiker ist es, durch die Musik Beziehungen zu Menschen aufzubauen. Diese Erfahrung festigte sich während seiner Projekte und Tourneen mit Jugendorchestern. Seine zahlreichen Besuche des Tanglewood Music Festivals in Massachussettes, USA bestätigten ihn einmal mehr in seinem Wunsch, als Orchester- und Kammermusiker zu leben.

Den wohl bisher größten Einfluss hatten die Jahre, in denen Nierenz in der jungen norddeutschen philharmonie (jnp) spielte, einem komplett selbstverwalteten Orchester mit großer Eigenständigkeit. Er war Mitglied des Besetzungsteams und rekrutierte Musiker für ein neues Kammerorchester-Projekt, das schließlich 2015 zur Gründung des preisgekrönten ensemble reflektor führte. Er ist Solocellist und war 2019 im künstlerischen Planungsteam des ersten ›ultraBACH‹-Festivals des Kammerorchesters in Lüneburg.

2016/2017 war Jakob Nierenz als Solocellist beim Houstoner Ensemble für zeitgenössische Musik ›Loop38‹. Ein Höhepunkt dieser Saison war eine Aufführung Georg Friedrich Haas` ›In Vain‹ in der Rothko Chapel. Ein weiterer bedeutender Moment seines musikalischen Werdegangs war ein Auftritt mit Nicole Mitchell’s ›Black Earth Ensemble‹ 2018 in Mannheim. Diese Zusammenarbeit weckte sein Interesse für freie Improvisation, die seitdem eine wichtige Rolle in seiner musikalischen Entwicklung spielt.
Mit seinen Freunden des OvAnima Trio und des Rothko String Quartets widmet er sich regelmäßig der Kammermusik.

Klavier

Artem Yasynskyy

Artem Yasynskyy wurde 1988 in der Ukraine in eine Musikerfamilie geboren. Im Alter von sieben Jahren wurde er als Schüler von Albina Oryshchuk an der Schule für begabte Kinder in Donetsk aufgenommen und gab mit acht Jahren sein erstes öffentliches Konzert. Er schloss sein Studium an der Staatlichen Musikakademie Prokofjew in Donezk mit Auszeichnung ab.

Ab 2010 setzte Yasynskyy sein Klavierstudium an der Hochschule für Künste in Bremen bei Professor Patrick O’Byrne fort. Während seines Studiums wurde er von der Keyboard Charitable Trust, der Clavarte Foundation und der Deutschen Stiftung Musikleben unterstützt.

Yasynskyy ist Träger zahlreicher Auszeichnungen und Gewinner vieler Wettbewerbe. Die Goldmedaille bei der Cincinnati World Piano Competition ebnete ihm den Weg zu seinem Debüt in der Carnegie Hall. Ein weiterer Erfolg beim internationalen Theodor-Leschetizky-Wettbewerb führte zu seiner ersten kommerziellen CD-Aufnahme mit Werken von Józef Hofmann, erschienen bei Grand Piano. Seine zweite CD mit Werken von Domenico Scarlatti wurde im Januar 2018 bei Naxos veröffentlicht. Weitere Preise erhielt er beim Internationalen Honens-Klavierwettbewerb in Calgary, beim Gian-Battista-Viotti-Wettbewerb in Vercelli oder beim Sendai International Musik Wettbewerb.

Internationale Konzertauftritte führten Yasynskyy durch Länder wie die Ukraine, Deutschland, die USA, Spanien, Südkorea oder Japan sowie auf Festivals, darunter das Honens-Festival, die Husumer Festspiele, das Paderewski-Festival und die Gina-Bachauer Konzertserien.

Viola

Jürgen Winkler

Jürgen Winkler ist begeisterter Go Spieler. Diese Leidenschaft hat eine Neigung für die traditionelle Kultur Japans in ihm geweckt, so dass er musikalisch wie privat sich besonders auf die Reisen nach Japan freut.

Zusätzlich zu der erfüllenden musikalischen Arbeit bei der Deutschen Kammer­philharmonie Bremen ist Jürgen Winkler auch an den außermusikalischen, unternehmerischen Aspekten interessiert. So hat er sich über viele Jahre im Orchestervorstand engagiert und war für die Realisierung der Vinylausgabe des Beethoven-Sinfonien-Zyklus mit Paavo Järvi hauptsächlich verantwortlich.

Für einen heutigen Orchesterprofi extrem ungewöhnlich, kam Jürgen Winkler 1982 von der Jungen Deutschen Philharmonie zur Deutschen Kammer­philharmonie Bremen, als er noch Mathematik, Biologie und Geographie in Tübingen studierte. Anschließend wechselte er das Fach und studierte Bratsche bei Serge Collot und Emile Cantor.

Verschiedene Meisterkurse und intensiver Quartettunterricht beim Melos Quartett und dem LaSalle Quartett rundeten seine musikalische Ausbildung ab.

Neben der Tätigkeit in seinem Orchester gilt seine musikalische Leidenschaft der Kammermusik und der Mitwirkung in Ensembles für Alte Musik.