© Foto: Axel Martens
Nadja ReichVioloncello
Nadja Reich wurde zunächst in ihrer Heimatstadt Berlin als Jungstudentin an der Universität der Künste von Matias de Oliveira Pinto und später von Jens Peter Maintz unterrichtet. Bis 2019 studiert die Cellistin bei Thomas Grossenbacher an der Zürcher Hochschule der Künste. Wichtige Impulse erhielt sie durch die musikalische Begegnung mit Truls Mørk, Steven Isserlis und Alfred Brendel. Von 2012 bis 2017 war sie Stipendiatin der Musikakademie Liechtenstein. 2017 gewann sie den 1. Preis beim internationalen Suggia Wettbewerb in Porto. 2015 erhielt sie zwei Sonderpreise beim TONALi Wettbewerb in Hamburg und spielte im Rahmen einer TONALi-Tour Konzerte beim Transsiberian Art Festival in Moskau und Samara. Neben weiteren Auszeichnungen ist die Musikerin Preisträgerin des Schweizer Kiefer Hablitzel | Göhner Musikpreises 2018 sowie des Migros-Kulturprozent Studienpreises. Als leidenschaftliche Kammermusikerin trat Nadja Reich u. a. gemeinsam mit dem Doric Quartet und Midori auf. Seit Herbst 2023 ist die Cellistin Mitglied im Nerida Quartett. Im Sommer des Jahres war sie zudem auf Tour mit dem Estonian Festival Orchestra. Neben ihren zahlreichen Auftritten bei namhaften Festivals oder Rezitals, zum Beispiel bei den Gezeitenkonzerten oder einem Soloabend im Sendesaal Bremen, widmet sich Nadja Reich der Erforschung neuer Konzertformate. Dabei setzt sie sich in verschiedenen Kontexten für freie Improvisation und zeitgenössische Musik ein. Ihr Instrument, ein Filippo Fasser-Cello, ist eine großzügige Leihgabe von Sol Gabetta.