• Sa. 12.03.
  • 20.00 Uhr
  • Bremen
    ·Sendesaal

Wiedersehen mit Premiere

2. Premieren-Abonnement

Werke von Ligeti, Previn und Mendelssohn Bartholdy

Es ist vierzig Jahre her: Ein damals noch recht junger Geiger wird von einem der größten Pianisten zum musikalischen Pas de deux eingeladen. Inzwischen zählt die Einspielung der Bach-Sonaten mit Glenn Gould und Geiger Jaime Laredo zu den Klassikern der Aufnahmegeschichte. Mehr als fünf Jahrzehnte währt inzwischen die erfolgreiche Karriere des bolivianischen Geigers, Bratschers und Dirigenten Jaime Laredo, der vor rund 20 Jahren erstmals mit der Deutschen Kammer­philharmonie Bremen aufgetreten ist – open air in der Hollywood Bowl, im Rahmen der ersten großen US-Tournee des damals frisch in Bremen sesshaft gewordenen Orchesters. Nun kommt es zum längst fälligen Wiedersehen und das mit einer mehrfachen Premiere. Sharon Robinson und Joshua Weilerstein geben ihr Debüt bei der Kammer­philharmonie, und auch das Programm verrät mit einer deutschen Erstaufführung den Mut zu neuen Wegen. Das Doppelkonzert von André Previn wurde 2014 vom Cincinnati Symphony Orchestra unter der Leitung von Louis Langrée – auch bei der Kammer­philharmonie bestens bekannt – uraufgeführt. Langrée ist als Musical Director in Cincinatti Nachfolger von Paavo Järvi, der das Orchester zehn Jahre geleitet hat.

Programm

    • György Ligeti (1923–2006)
    • Concert Românesc
    • André Previn (*1929)
    • Doppelkonzert für Violine, Violoncello und Orchester (Deutsche Erstaufführung)
    • Felix Mendelssohn Bartholdy (1809–1847)
    • Sinfonie Nr. 4 A-Dur op. 90 ›Italienische‹

Dirigent

Joshua Weilerstein

Derzeit ist Joshua Weilerstein Künstlerischer Leiter des Orchestre de Chambre de Lausanne, gerade wurde sein Vertrag bis zum Ende der Saison 2020/21 verlängert. Als gefragter Gast-Dirigent pflegt er enge musikalische Freundschaften mit Orchestern in Europa und den USA wie dem NDR Radiophilharmonie Orchester, dem BBC Symphony und dem New York Philharmonic Orchestra. Weilerstein ist bekannt für die Klarheit seines musikalischen Ausdrucks, seine ungezwungene Art und seine tiefe natürliche Musikalität.

In der Saison 2019/20 kehrt Weilerstein zu Orchestern wie dem Philharmonique de Radio France, dem Tonhalle Orchester Zürich und dem London Philharmonic zurück. Zu Beginn der Saison führt er das Orchestre de Chambre de Lausanne auf eine Deutschland-Tournee und debütiert mit dem Chamber Orchestra of Europe und dem BBC National Orchestra of Wales.

Während seiner Zeit als Assistant Conductor beim New York Philharmonic Orchestra Weilerstein aktiv an den Young People´s Concerts beteiligt. Im August 2018 dirigierte er ›The Sound of an Orchestra‹. Das eigens für die BBC Proms konzipierte Programm wurde von Leonard Bernsteins Fernsehpräsentationen in New York inspiriert und als »… eine berauschende musikalische Reise durch drei Jahrhunderte Orchestermusik, um den Klang eines Orchesters zu untersuchen.« (Bachtrack) beschrieben.

Weilerstein, ein Verfechter der einfachen Kommunikation zwischen Bühne und Publikum begrüßt Diskussionen über alle Aspekte der klassischen Musik, der Programmgestaltung und das Erlebnis der Konzertbesuche.

Violine

Jaime Laredo

Seit mehr als sechs Jahrzehnten begeistert Jaime Laredo das Publikum weltweit als Solist, Dirigent, Pädagoge und Kammermusiker. Bereits mit elf Jahren gab er sein Debüt beim San Francisco Symphony Orchestra und im Alter von 17 Jahren gewann er den renommierten Queen Elisabeth Wettbewerb in Belgien.

Seit 1999 ist er Musikdirektor des Vermont Symphony Orchestra und seit einer Saison außerdem Erster Dirigent des Westchester Philharmonic Orchestra. In seiner Karriere als Dirigent und Solist hat er u.a. mit dem Chicago Symphony Orchestra, dem Boston Symphony Orchestra, dem New York Philharmonic Orchestra, dem London Symphony, BBC Symphony und dem Royal Philharmonic Orchestra musiziert.

Fünfzehn Jahre lang war er Geiger im Klavierquartett gemeinsam mit dem Pianisten Emanuel Ax, dem Geiger Isaac Stern und dem Cellisten Yo-Yo Ma. Er hat beinahe  100 CDs eingespielt, wurde u.a. mir dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet und sieben mal für den Grammy nominiert.

Violoncello

Sharon Robinson

Die Cellistin Sharon Robinson ist Gewinnerin des Avery Fisher Recital Award, des Piatigorsky Memorial Award, des Pro Musicis Award, und sie war für einen Grammy nominiert. Somit gilt sie als eine der weltweit herausragenden Musikerinnen unserer Zeit. Ob als Kammermusikerin, Solistin oder im international renommierten Kalichstein-Laredo-Robinson Trio – immer wieder spüren Publikum und Kritiker, was der Indianapolis Star mit den Worten »Eine Cellistin mit einer Seele wie Caruso« beschrieben hat. Sharon Robinson teilt ihre Zeit auf in Solo-Engagements, Unterrichten, gemeinsame Auftritte mit ihrem Ehemann, dem Geiger und Dirigenten Laredo, sowie in Konzertreisen mit den Kalichstein-Laredo-Robinson Trio.

In der Saison 2014/15 hat sie gemeinsam mit Jaime Laredo das Doppelkonzert für Violine, Violoncello und Orchester von André Previn’s uraufgeführt – zusammen mit den Orchestern in Austin, Cincinnati, Detroit, Kansas City und Toronto. Bei ihrem Debüt mit der Deutschen Kammer­philharmonie Bremen folgt nun die Deutsche Erstaufführung dieses Werks. Als Solistin hat sie bereits mit dem Philadelphia orchestra, dem Los Angeles Philharmonic Orchestra, dem Boston Symphony Orchestra, dem London Symphony Orchestra und dem Tonhalle Orchestra Zürich musiziert.

Seit 2012 unterrichtet sie Violoncello und Kammermusik am Cleveland Institute of Music.

Dirigent

Joshua Weilerstein

Derzeit ist Joshua Weilerstein Künstlerischer Leiter des Orchestre de Chambre de Lausanne, gerade wurde sein Vertrag bis zum Ende der Saison 2020/21 verlängert. Als gefragter Gast-Dirigent pflegt er enge musikalische Freundschaften mit Orchestern in Europa und den USA wie dem NDR Radiophilharmonie Orchester, dem BBC Symphony und dem New York Philharmonic Orchestra. Weilerstein ist bekannt für die Klarheit seines musikalischen Ausdrucks, seine ungezwungene Art und seine tiefe natürliche Musikalität.

In der Saison 2019/20 kehrt Weilerstein zu Orchestern wie dem Philharmonique de Radio France, dem Tonhalle Orchester Zürich und dem London Philharmonic zurück. Zu Beginn der Saison führt er das Orchestre de Chambre de Lausanne auf eine Deutschland-Tournee und debütiert mit dem Chamber Orchestra of Europe und dem BBC National Orchestra of Wales.

Während seiner Zeit als Assistant Conductor beim New York Philharmonic Orchestra Weilerstein aktiv an den Young People´s Concerts beteiligt. Im August 2018 dirigierte er ›The Sound of an Orchestra‹. Das eigens für die BBC Proms konzipierte Programm wurde von Leonard Bernsteins Fernsehpräsentationen in New York inspiriert und als »… eine berauschende musikalische Reise durch drei Jahrhunderte Orchestermusik, um den Klang eines Orchesters zu untersuchen.« (Bachtrack) beschrieben.

Weilerstein, ein Verfechter der einfachen Kommunikation zwischen Bühne und Publikum begrüßt Diskussionen über alle Aspekte der klassischen Musik, der Programmgestaltung und das Erlebnis der Konzertbesuche.

Violoncello

Sharon Robinson

Die Cellistin Sharon Robinson ist Gewinnerin des Avery Fisher Recital Award, des Piatigorsky Memorial Award, des Pro Musicis Award, und sie war für einen Grammy nominiert. Somit gilt sie als eine der weltweit herausragenden Musikerinnen unserer Zeit. Ob als Kammermusikerin, Solistin oder im international renommierten Kalichstein-Laredo-Robinson Trio – immer wieder spüren Publikum und Kritiker, was der Indianapolis Star mit den Worten »Eine Cellistin mit einer Seele wie Caruso« beschrieben hat. Sharon Robinson teilt ihre Zeit auf in Solo-Engagements, Unterrichten, gemeinsame Auftritte mit ihrem Ehemann, dem Geiger und Dirigenten Laredo, sowie in Konzertreisen mit den Kalichstein-Laredo-Robinson Trio.

In der Saison 2014/15 hat sie gemeinsam mit Jaime Laredo das Doppelkonzert für Violine, Violoncello und Orchester von André Previn’s uraufgeführt – zusammen mit den Orchestern in Austin, Cincinnati, Detroit, Kansas City und Toronto. Bei ihrem Debüt mit der Deutschen Kammer­philharmonie Bremen folgt nun die Deutsche Erstaufführung dieses Werks. Als Solistin hat sie bereits mit dem Philadelphia orchestra, dem Los Angeles Philharmonic Orchestra, dem Boston Symphony Orchestra, dem London Symphony Orchestra und dem Tonhalle Orchestra Zürich musiziert.

Seit 2012 unterrichtet sie Violoncello und Kammermusik am Cleveland Institute of Music.