• Sa. 09.05.
  • 19.30 Uhr
  • Bremen
    ·Die Glocke

Wiedersehen mit Christian Tetzlaff

2. Hanse I-Abonnementkonzert

Werke von Lindberg, Mendelssohn Bartholdy und Brahms

Sowohl Jukka-Pekka Saraste als auch Christian Tetzlaff sind der Deutschen Kammer­philharmonie Bremen seit langen Jahren verbunden. Nach vielen gemeinsamen Unternehmungen mit dem finnischen Dirigenten in der Anfangszeit des Orchesters hat es tatsächlich über 20 Jahre gedauert, bis es gelang, die Verbindung wieder aufzunehmen! Umso schöner, dass auch Christian Tetzlaff an die Weser zurückkehrt, um das Mendelssohn-Violinkonzert zu spielen. Heute zweifellos eins der beliebtesten romantischen Konzerte, brachte es schon bei seiner Uraufführung durch verschiedene Neuerungen das Publikum zum Staunen. Brahms’ populäre 2. Sinfonie entstand während seines Sommerurlaubs am Wörthersee 1877 und gilt als eines seiner heitersten, freundlichsten Werke, die laut Eduard Hanslick »wie die Sonne erwärmend auf Kenner und Laien« scheine. Das Konzert beginnt mit Magnus Lindbergs ›Jubilees‹, die zunächst als Klavierstücke für Pierre Boulez’ 75. Geburtstag entstanden und seine Auseinandersetzung mit der kurzen Form dokumentieren – mit »vager Verwandtschaft« zu Debussy und Chopin.

Programm

    • Magnus Lindberg (*1958)
    • Jubilees
    • Felix Mendelssohn Bartholdy (1809–1847)
    • Violinkonzert e-Moll op. 64
    • Johannes Brahms (1833–1897)
    • Sinfonie Nr. 2 D-Dur op. 73

Dirigent

Jukka-Pekka Saraste

Violine

Christian Tetzlaff

Christian Tetzlaff ist seit Jahren einer der gefragtesten Geiger und spannendsten Musiker der Klassikwelt. Seine Konzerte werden oft zu einer existenziellen Erfahrung für Interpret und Publikum gleichermaßen, altvertraute Stücke erscheinen plötzlich in völlig neuem Licht. Dabei pflegt Christian Tetzlaff ein ungewöhnlich breites Repertoire, lenkt den Blick auch immer wieder auf vergessene Meisterwerke und engagiert sich zugleich für gehaltvolle zeitgenössische Kompositionen. Tetzlaff konzertiert regelmäßig mit den bedeutendsten Orchestern unserer Zeit, darunter den Wiener und New Yorker Philharmonikern, dem Concertgebouworkest und allen großen Londoner Orchestern. Er war Artist in Residence bei den Berliner Philharmonikern und ist in der Saison 2022/2032 Residenzkünstler des London Symphony Orchestra.

In der Vergangenheit arbeitete der Geiger mit legendären Maestri wie Sergiu Celibidache, Bernard Haitink, Lorin Maazel und Kurt Masur sowie in jüngerer Zeit mit Paavo Järvi, Barbara Hannigan, Andris Nelsons oder Sir Simon Rattle, um nur einige zu nennen. Für seine CD-Aufnahmen hat Christian Tetzlaff zahlreiche Preise erhalten, darunter 2018 den Jahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik, den Diapason d’or sowie 2017 den Midem Classical Award. Bereits 1994 gründete Christian Tetzlaff mit seiner Schwester Tanja gemeinsam sein eigenes Streichquartett und bis heute liegt ihm die Kammermusik ebenso am Herzen wie seine Arbeit als Solist. Mit der Deutschen Kammer­philharmonie Bremen verbindet den außergewöhnlichen Musiker seit Jahren eine enge Freundschaft.

Dirigent

Jukka-Pekka Saraste