• Do. 17.09.
  • 19.30 Uhr
  • Bremen
    ·Die Glocke

Virtuose Celloklänge

2. Hanse II-Abonnementkonzert

Werke von Mazzoli, Elgar und Brahms

Selten war Die Deutsche Kammer­philharmonie Bremen in die Karriere eines jungen Musikers gleich mehrmals an entscheidender Stelle eingebunden: Aurel Dawidiuk wurde beim Tonali-Wettbewerb 2019 noch als Pianist ausgezeichnet, bei der Ritter-Preis-Verleihung 2024 bereits als Dirigent. Als solcher wird er ein anspruchsvolles Programm leiten, mit der einzigartigen Sol Gabetta als Solistin des Cellokonzerts von Edward Elgar, einem Werk von »bedeutungsschwerer Einfachheit«, dem jedoch »tiefe Weisheit und Schönheit« zugrunde liegt, wie es nach der Uraufführung 1919 hieß. Brahms tat sich schwer mit seiner 1. Sinfonie, von den ersten Plänen bis zur Uraufführung dauerte es über 20 Jahre. Die Hommage an das große Vorbild Beethoven ist an einigen Stellen unüberhörbar, ansonsten fand Brahms hier aber zu seinem ganz eigenen Stil, bis hin zum persönlichen Gruß an Clara Schumann im langsamen Satz. Missy Mazzoli gehört inzwischen zu den bekanntesten Komponistinnen der USA und erhielt 2019 einen Grammy für das beste zeitgenössische Werk. Ihre Sinfonia schrieb sie »in der Form eines Sonnensystems«.

Zum digitalen Programmheft

en passant
Am 15.09.2026, 20 Uhr, bringt Ihnen Kammer­philharmonie-Bratschistin Dr. Anja Manthey in dem Gemeindezentrum Unser Lieben Frauen ›en passant‹ Wissenswertes rund um das Konzertprogramm ›Virtuose Cello­k­länge‹ näher.

Gemeindezentrum Unser Lieben Frauen
H. H. Meier Allee 40a
28213 Bremen

Eintritt frei. Der Zugang ist barrierefrei.

Wie immer, besteht auch dieses Mal wieder eine gute Chance, dabei Dirigent und/oder den Solisten im kleineren Rahmen persönlich zu erleben – zuletzt waren bei diesen Gelegenheiten unter anderem Paavo Järvi, Mao Fujita, Tarmo Peltokoski, Iiro Rantala, Antti Tikkanen und Minna Pensola, Elim Chan, Anastasia Kobekina oder Duncan Ward spontan zu Gast.

Auftakt

Zum ›Auftakt‹ am Konzertabend begrüßt Sie ebenfalls Anja Manthey: um 19 Uhr, im Kleinen Saal der Glocke.

Programm

    • Missy Mazzoli (*1980)
    • Sinfonia (for Orbiting Spheres)
    • Edward Elgar (1857–1934)
    • Cellokonzert e-Moll op. 85
    • Johannes Brahms (1833–1897)
    • Sinfonie Nr. 1 c-Moll op. 68

Dirigent

Aurel Dawidiuk

Aurel Dawidiuk wurde im Hamburger Abendblatt als »neuer Stern am Dirigentenhimmel« bezeichnet. Mit Beginn der Saison 2026/27 wird er sein Amt als Generalmusikdirektor der Bochumer Symphoniker und Intendant des Anneliese Brost Musikforum Ruhr antreten.

Zu den Höhepunkten seiner Dirigiertätigkeiten zählen Engagements mit dem Royal Concertgebouw Orchestra, dem Bundesjugendorchester, dem Kammerorchester Basel, den Bamberger Symphonikern, der Dresdner Philharmonie, dem Royal Liverpool Philharmonic Orchestra, dem Tokyo Metropolitan Symphony Orchestra und dem China National Symphony Orchestra. In der Saison 2026/27 gibt er sein Debüt beim Orchestre de Chambre de Paris, beim Rotterdam Philharmonic Orchestra, dem Orchestra della RAI di Torino und dem Luzerner Symphonieorchester.

Dawidiuk veröffentlichte 2023 das Album B-A-C-H; ›Hommage à…‹ beim Label GENUIN in Koproduktion mit Deutschlandfunk Kultur und dem Deutschen Musikwettbewerb, eine Sammlung von Orgelmusik, die zweimal für den Opus Klassik nominiert wurde. Bereits 2022 erschien sein Debütalbum ›Liszt | B-A-C-H‹ mit Klavierstücken beider Komponisten.

Der in Hannover geborene Aurel Dawidiuk studierte Klavier bei Roland Krüger und Orgel bei Martin Sander. Anschließend studierte er Dirigieren bei Johannes Schlaefli und Christoph-Mathias Mueller sowie Klavier bei Till Fellner an der Zürcher Hochschule der Künste. Zu seinen Mentoren zählen Hatto Beyerle, Gabriele Leporatti und Ulrike Adler.

Violoncello

Sol Gabetta

Die gebürtige Argentinierin wird weltweit für ihr virtuoses Cellospiel gefeiert und ist gern gesehener Gast bei nahezu allen großen internationalen Orchestern. In den vergangenen Saisons hatte sie Residenzen bei der Staatskapelle Dresden und den Bamberger Symphonikern. Das Wiener Konzerthaus widmete ihr eine eigene Porträtserie und in den USA gastierte sie regelmäßig beim Cleveland Orchestra, Chicago Symphony Orchestra mit ihrem geschätzten Kollegen Klaus Mäkelä und beim New York Philharmonic. Als leidenschaftliche Kammermusikerin führten sie Konzerte unter anderem ins Lincoln Center in New York, in die Londoner Wigmore Hall genauso wie nach Luzern, Verbier, Salzburg, Schwetzingen, zur Schubertiade Schwarzenberg und zum Beethovenfest Bonn. Für ihre außergewöhnlichen künstlerischen Leistungen wurde Sol Gabetta 2024 mit dem Schweizer Musikpreis und zuvor mit dem Europäischen Kulturpreis ausgezeichnet. 2019 erhielt sie den Opus Klassik als ›Instrumentalistin des Jahres‹. Seit 2005 lehrt sie an der Musikakademie Basel.

In der Saison 2025/26 kehrte die gefragte Cellistin als ›Focus-Künstlerin‹ zum Tonhalle-Orchester Zürich zurück – inklusive einiger Tourneekonzerte mit Paavo Järvi – und damit zu dem Orchester, bei dem sie vor 20 Jahren debütierte. Ein weiteres Herzensprojekt der Saison ist zudem ihre Hommage an die Cellovirtuosin Lise Cristiani, die im 19. Jahrhundert als eine der ersten Frauen die Cellobühne eroberte. Mit ihren historisch informierten Interpretationen lässt Sol Gabetta die bahnbrechende Pionierin wiederaufleben. In der Saison 2026/27 wird Sol Gabetta Residenzkünstlerin des Philharmonia Orchestra sein.

Dirigent

Aurel Dawidiuk

Aurel Dawidiuk wurde im Hamburger Abendblatt als »neuer Stern am Dirigentenhimmel« bezeichnet. Mit Beginn der Saison 2026/27 wird er sein Amt als Generalmusikdirektor der Bochumer Symphoniker und Intendant des Anneliese Brost Musikforum Ruhr antreten.

Zu den Höhepunkten seiner Dirigiertätigkeiten zählen Engagements mit dem Royal Concertgebouw Orchestra, dem Bundesjugendorchester, dem Kammerorchester Basel, den Bamberger Symphonikern, der Dresdner Philharmonie, dem Royal Liverpool Philharmonic Orchestra, dem Tokyo Metropolitan Symphony Orchestra und dem China National Symphony Orchestra. In der Saison 2026/27 gibt er sein Debüt beim Orchestre de Chambre de Paris, beim Rotterdam Philharmonic Orchestra, dem Orchestra della RAI di Torino und dem Luzerner Symphonieorchester.

Dawidiuk veröffentlichte 2023 das Album B-A-C-H; ›Hommage à…‹ beim Label GENUIN in Koproduktion mit Deutschlandfunk Kultur und dem Deutschen Musikwettbewerb, eine Sammlung von Orgelmusik, die zweimal für den Opus Klassik nominiert wurde. Bereits 2022 erschien sein Debütalbum ›Liszt | B-A-C-H‹ mit Klavierstücken beider Komponisten.

Der in Hannover geborene Aurel Dawidiuk studierte Klavier bei Roland Krüger und Orgel bei Martin Sander. Anschließend studierte er Dirigieren bei Johannes Schlaefli und Christoph-Mathias Mueller sowie Klavier bei Till Fellner an der Zürcher Hochschule der Künste. Zu seinen Mentoren zählen Hatto Beyerle, Gabriele Leporatti und Ulrike Adler.