• Do. 23.03.
  • 20.00 Uhr
  • Bremen
    ·Sendesaal

Unter Freunden

2. Highlight-Abonnementkonzert

Werke von Mendelssohn Bartholdy und Schumann

Bayerns Hauptstadt erweist sich als streicherfreundlich; München bringt regelmäßig erfolgreiche Geiger hervor, etwa Julia Fischer, und hochbegabte Cellisten: Johannes Moser, Daniel Müller-Schott und, als jüngstes Beispiel, Valentin Radutiu. Früh vom Vater an die Verlockungen des Cellos herangeführt, erhält er Unterricht von den Großen seines Faches, von Clemens Hagen, Heinrich Schiff, David Geringas. Der Frühbegabte gewinnt etliche Preise, doch er überstürzt nichts. Radutiu folgt seinen eigenen künstlerischen Maßstäben. Zwar schickt die Klassikszene stets neue Wunderraketen in den weiten Talenthimmel. Doch viele verglühen schnell. Valentin Radutiu scheint dagegen gewappnet. Mit seiner Ernsthaftigkeit, mit Mut und seinem genauen Gespür dürfte er in der Musikumlaufbahn noch länger kreisen. Als Kostprobe seines Könnens präsentiert er bei seinem Debüt mit der Deutschen Kammer­philharmonie Bremen an der Seite von Dirigent Jérémie Rhorer seine Interpretation des Schumann-Konzerts. Robert Schumann, wie Mendelssohn sowohl Komponist als auch Dirigent – nicht nur eigener Werke –, war mit seinem Leipziger Kollegen gut befreundet.

Programm

    • Felix Mendelssohn Bartholdy (1809–1847)
    • Ouvertüre zu ›Die schöne Melusine‹ op. 32
    • Robert Schumann (1810–1856)
    • Cellokonzert a-Moll op. 129
    • Felix Mendelssohn Bartholdy
    • Sinfonie Nr. 5 D-Dur op. 107 ›Reformation‹

Dirigent

Jérémie Rhorer

Jérémie Rhorer ist einer der vielseitigsten und intellektuell anspruchsvollsten Dirigenten seiner Generation. Als Gründer und Musikalischer Leiter des Orchesters Le Cercle de l’Harmonie setzt der Franzose die Tradition des Künstler-Innovators fort und lotet das Repertoire des 18. und 19. Jahrhunderts mit historischen Instrumenten aus. Zudem ist er ein angesehener Komponist und Träger des Prix Pierre Cardin. Während mehr als zehn Jahren hat Jérémie Rhorer eine enge Beziehung zum Théâtre des Champs-Elysées in Paris aufgebaut, wo er eine breite Palette von Standard-, selten aufgeführten und zeitgenössischen Opern dirigiert hat. Darüber hinaus dirigierte Rhorer bedeutende internationale Orchester wie das Montreal Symphony Orchestra, das Gewandhausorchester, das Orchestre de Paris oder die Tschechische Philharmonie.

Als gefragter Operndirigent hat er auch Produktionen an der Wiener und der Bayerischen Staatsoper, dem Teatro Real in Madrid und dem Teatro dell’Opera di Roma geleitet und ist regelmäßig bei den renommierten Festivals Europas eingeladen. Höhepunkte der aktuellen Saison sind unter anderem seine Debüts beim Orchestre Philharmonique de Bordeaux-Aquitaine sowie am Opernhaus Zürich mit einer Neuproduktion der seltenen Oper ›Barkouff‹ von Offenbach. In den letzten Jahren haben Rhorer und Le Cercle de l’Harmonie eine innovative Residenz am Grand Théâtre de Provence in Aix-en-Provence mit einem Bildungsprogramm für neues Publikum initiiert. Seit Jahren ist Jérémie Rhorer regelmäßiger Gast der Deutschen Kammer­philharmonie Bremen. Gemeinsam arbeiten sie derzeit an einem speziellen Tschaikowsky-Zyklus, der in diesem und in den kommenden Jahren auf Tournee in Deutschland und Europa präsentiert wird.

Violoncello

Valentin Radutiu

Der 1986 in München geborene Cellist Valentin Radutiu erlernte das Cellospiel von seinem Vater und studierte in Salzburg, Wien und Berlin bei Clemens Hagen, Heinrich Schiff und David Geringas.

Von der Süddeutschen Zeitung für seinen »aufregend eigenen, energiereichen, in der Höhe berückend singenden, in den tiefen Registern stets klar konturierten, männlichen Ton« als »eine der großen Cellobegabungen unserer Zeit« gerühmt, zählt Valentin Radutiu zu den aufstrebenden Cellisten seiner Generation.

Valentin Radutiu ist Preisträger nationaler und internationaler Wettbewerbe, wie dem Wettbewerb ›Jugend musiziert‹ oder dem Dotzauer Wettbewerb in Dresden. Er ist zudem 1. Preisträger des Internationalen Karl Davidov Wettbewerbes in Riga. 2011 wurde er mit dem Musikpreis der Deutschen Wirtschaft geehrt, einem der wichtigsten Nachwuchspreise für junge Musiker in Deutschland. 2012 gewann Valentin Radutiu den 2. Preis beim Internationalen Enescu-Wettbewerb in Bukarest.

Valentin Radutiu konzertierte u.a. mit der Camerata Salzburg, dem Symphonieorchester des MDR, dem Radio-Sinfonieorchester Bukarest. Er trat in den bekannten Konzertsälen in München, Berlin, Hong Kong, Bukarest, Riga sowie bei zahlreichen namhaften Festivals auf.

Radutiu spielt ein Violoncello von Francesco Ruggieri (Cremona, 1685).

Dirigent

Jérémie Rhorer

Jérémie Rhorer ist einer der vielseitigsten und intellektuell anspruchsvollsten Dirigenten seiner Generation. Als Gründer und Musikalischer Leiter des Orchesters Le Cercle de l’Harmonie setzt der Franzose die Tradition des Künstler-Innovators fort und lotet das Repertoire des 18. und 19. Jahrhunderts mit historischen Instrumenten aus. Zudem ist er ein angesehener Komponist und Träger des Prix Pierre Cardin. Während mehr als zehn Jahren hat Jérémie Rhorer eine enge Beziehung zum Théâtre des Champs-Elysées in Paris aufgebaut, wo er eine breite Palette von Standard-, selten aufgeführten und zeitgenössischen Opern dirigiert hat. Darüber hinaus dirigierte Rhorer bedeutende internationale Orchester wie das Montreal Symphony Orchestra, das Gewandhausorchester, das Orchestre de Paris oder die Tschechische Philharmonie.

Als gefragter Operndirigent hat er auch Produktionen an der Wiener und der Bayerischen Staatsoper, dem Teatro Real in Madrid und dem Teatro dell’Opera di Roma geleitet und ist regelmäßig bei den renommierten Festivals Europas eingeladen. Höhepunkte der aktuellen Saison sind unter anderem seine Debüts beim Orchestre Philharmonique de Bordeaux-Aquitaine sowie am Opernhaus Zürich mit einer Neuproduktion der seltenen Oper ›Barkouff‹ von Offenbach. In den letzten Jahren haben Rhorer und Le Cercle de l’Harmonie eine innovative Residenz am Grand Théâtre de Provence in Aix-en-Provence mit einem Bildungsprogramm für neues Publikum initiiert. Seit Jahren ist Jérémie Rhorer regelmäßiger Gast der Deutschen Kammer­philharmonie Bremen. Gemeinsam arbeiten sie derzeit an einem speziellen Tschaikowsky-Zyklus, der in diesem und in den kommenden Jahren auf Tournee in Deutschland und Europa präsentiert wird.