• So. 09.03.
  • 20.00 Uhr
  • Bremen
    ·Sendesaal

Selbstporträt und Selbstfindung

1. Mini-Abonnementkonzert I

Werke von Schumann, Mozart und Brahms

Mit der Ouvertüre zur sinfonischen Dichtung ›Manfred‹ präsentiert Paavo Järvi den Bremer Abonnenten eine weitere Facette seines ›Schumann-Projekts‹ mit der Deutschen Kammer­philharmonie Bremen. In seinem ›Manfred‹ legt Robert Schumann ein Selbstporträt vor. Bereits in der Ouvertüre klingt existentielle Suche an, zwischen Freiheit und Selbstbestimmung, im Dialog mit einem anderen Lebensentwurf, der Erlösung verspricht. Die 1. Sinfonie von Johannes Brahms ist das Dokument einer Selbstfindung. Mit neuen musikalischen Formen und eigener Diktion tritt er aus dem Schatten Beethovens heraus und stößt das Tor zur Moderne auf. 

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Alina Pogostkina arbeitet seit ihrem Gewinn des Sibelius-Wettbewerbs in Helsinki im Jahr 2005 mit den führenden Orchestern und Dirigenten zusammen. Bei der Deutschen Kammer­philharmonie Bremen ist sie nun erstmals im Bremer Abonnement zu erleben.

Programm

    • Robert Schumann (1810–1856)
    • Ouvertüre zu ›Manfred‹ es-Moll op. 115
    • Wolfgang Amadeus Mozart (1756–1791)
    • Konzert für Violine und Orchester Nr. 3 G-Dur KV 216
    • Johannes Brahms (1833–1897)
    • Sinfonie Nr. 1 c-Moll op. 68

Dirigent

Paavo Järvi

Der estnische Dirigent und Grammy-Preisträger Paavo Järvi ist seit 2004 Künstlerischer

Leiter der Deutschen Kammer­philharmonie Bremen. Einer der vielen Höhepunkte dieser Zusammenarbeit waren die gefeierten, weltweit von Kritikern bejubelten Aufführungen des Beethoven-Zyklus, für die Järvi mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet wurde – darunter der ›Echo Klassik Dirigent des Jahres‹ und der renommierte ›Jahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik‹.

Auf das Beethoven-Projekt folgte eine intensive Beschäftigung mit den symphonischen

Werken Schumanns und Brahms, beide Zyklen wurden ebenfalls vielfach ausgezeichnet. Seit Herbst 2021 stehen die zwölf Londoner Sinfonien von Joseph Haydn im Fokus und seit 2024 die intensive Auseinandersetzung mit den Sinfonien von Franz Schubert.

Seit Beginn der Saison 2019/2020 ist Paavo Järvi Musikdirektor des Tonhalle-Orchesters Zürich. Er ist außerdem Gründer und künstlerischer Leiter des Estonian Festival Orchestra und des Pärnu Music Festival, das er 2011 ins Leben gerufen hat. Als Gastdirigent tritt er regelmäßig mit bedeutenden Orchestern wie dem Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam, dem Londoner Philharmonia Orchestra, den Berliner Philharmonikern, der Staatskapelle Dresden, den New York und Los Angeles Philharmonic und dem Chicago Symphony Orchestra. 2015 wurde er von der britischen Zeitschrift Gramophone und der französischen Zeitschrift Diapason zum ›Künstler des Jahres‹ ernannt. 2019 folgte der Opus Klassik als ›Dirigent des Jahres‹. Weitere Auszeichnungen umfassen einen Grammy Award für seine Aufnahme von Sibelius’ Cantatas mit dem Estnischen Nationalen Symphonieorchester und den Titel ›Commandeur de L’Ordre des Arts et des Lettres‹, verliehen vom französischen Kultusministerium. Im Jahr 2015 erhielt Paavo Järvi außerdem die Sibelius-Medaille als Anerkennung für seine Arbeit, die Musik des finnischen Komponisten einem breiteren Publikum zugänglich zu machen, und 2012 erhielt er den Hindemith-Preis für Kunst und Menschlichkeit. Als engagierter Unterstützer estnischer Kultur wurde Paavo Järvi 2013 vom Präsidenten Estlands mit dem Orden des Weißen Sterns ausgezeichnet.

Violine

Alina Pogostkina

Seit sie im Dezember 2005 als erste Deutsche den 9. Internationalen Sibelius Wettbewerb in Helsinki gewann, ist Alina Pogostkina Gast bei den großen Orchestern weltweit.Zahlreiche Rundfunk- und Fernsehproduktionen dokumentieren Alina Pogostkinas künstlerische Karriere. Hier zeigt sich auch ihre Leidenschaft für zeitgenössische Musik.

Alina Pogostkina ist regelmäßig Gast bei international renommierten Musikfestivals wie den Schwetzinger Festspielen, den Festivals in Schleswig-Holstein, Bergen sowie beim Beethovenfest Bonn, den Salzburger Festspielen, dem Edinburgh International Festival, den Dresdner Musikfestspielen sowie in Lockenhaus.

Alina Pogostkina wurde in St. Petersburg geboren und kam 1992 nach Deutschland. Sie wurde anfangs von ihrem Vater ausgebildet und studierte dann bei Antje Weithaas an der Hochschule für Musik ›Hanns Eisler‹ in Berlin. Alina Pogostkina spielt auf der ›Sasserno‹ von Antonio Stradivari (1717), die ihr von der Nippon Foundation zur Verfügung gestellt wird.

Dirigent

Paavo Järvi

Der estnische Dirigent und Grammy-Preisträger Paavo Järvi ist seit 2004 Künstlerischer

Leiter der Deutschen Kammer­philharmonie Bremen. Einer der vielen Höhepunkte dieser Zusammenarbeit waren die gefeierten, weltweit von Kritikern bejubelten Aufführungen des Beethoven-Zyklus, für die Järvi mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet wurde – darunter der ›Echo Klassik Dirigent des Jahres‹ und der renommierte ›Jahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik‹.

Auf das Beethoven-Projekt folgte eine intensive Beschäftigung mit den symphonischen

Werken Schumanns und Brahms, beide Zyklen wurden ebenfalls vielfach ausgezeichnet. Seit Herbst 2021 stehen die zwölf Londoner Sinfonien von Joseph Haydn im Fokus und seit 2024 die intensive Auseinandersetzung mit den Sinfonien von Franz Schubert.

Seit Beginn der Saison 2019/2020 ist Paavo Järvi Musikdirektor des Tonhalle-Orchesters Zürich. Er ist außerdem Gründer und künstlerischer Leiter des Estonian Festival Orchestra und des Pärnu Music Festival, das er 2011 ins Leben gerufen hat. Als Gastdirigent tritt er regelmäßig mit bedeutenden Orchestern wie dem Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam, dem Londoner Philharmonia Orchestra, den Berliner Philharmonikern, der Staatskapelle Dresden, den New York und Los Angeles Philharmonic und dem Chicago Symphony Orchestra. 2015 wurde er von der britischen Zeitschrift Gramophone und der französischen Zeitschrift Diapason zum ›Künstler des Jahres‹ ernannt. 2019 folgte der Opus Klassik als ›Dirigent des Jahres‹. Weitere Auszeichnungen umfassen einen Grammy Award für seine Aufnahme von Sibelius’ Cantatas mit dem Estnischen Nationalen Symphonieorchester und den Titel ›Commandeur de L’Ordre des Arts et des Lettres‹, verliehen vom französischen Kultusministerium. Im Jahr 2015 erhielt Paavo Järvi außerdem die Sibelius-Medaille als Anerkennung für seine Arbeit, die Musik des finnischen Komponisten einem breiteren Publikum zugänglich zu machen, und 2012 erhielt er den Hindemith-Preis für Kunst und Menschlichkeit. Als engagierter Unterstützer estnischer Kultur wurde Paavo Järvi 2013 vom Präsidenten Estlands mit dem Orden des Weißen Sterns ausgezeichnet.