• Mi. 26.04.
  • 20.00 Uhr
  • Bremen
    ·Die ›Kammer-Philharmonie‹
    ·Gesamtschule Bremen-Ost

Romantik trifft russischen Jazz

3. Kammerkonzert

Werke von Schubert, Ries, Karg-Elert und Kapustin

Vom menschlichen Leben in all seinen Facetten wusste Franz Schubert auf geniale und zutiefst berührende Weise zu singen. Immer wieder ragen seine Lieder oder Liedhaftes aber auch in seine Instrumentalwerke hinein: Sei es in den Variationen für Flöte und Klavier über jenes Lied aus der ›Schönen Müllerin‹, mit dem der unglückliche Müller seinen Abschied nimmt, oder sei es im As-Dur-Impromptu mit seinem lyrischen Hauptthema.

Insbesondere Schuberts ›Erlkönig‹ reizte spätere Generationen dagegen zu Bearbeitungen, wie Bernhard Cossmann, der 1890 eine Transkription für sein Instrument – das Violoncello – schuf. Im ›Erlkönig‹-Jahr 1815 komponierte Ferdinand Ries – Klavierschüler und enger Vertrauter Beethovens und selbst Schöpfer eines umfangreichen Œuvres – sein Flöten-Trio Es-Dur, das das virtuose Zusammenspiel der drei Instrumente in den Vordergrund rückt.

Mit jazzigen Rhythmen und Klängen von Nikolai Kapustin stellt das Konzert dagegen einen Künstler vor, der bereits in den 50er Jahren als Jazz-Pianist, Arrangeur und Komponist sein Moskauer Publikum begeisterte und doch erst zu Beginn des neuen Jahrtausends wirklich entdeckt wurde: äußerst vitale, hochvirtuose, mitreißende Musik!

Programm

    • Ferdinand Ries (1784–1838)
    • Trio für Flöte, Violoncello und Klavier Es-Dur op. 63
    • Franz Schubert (1797–1828)
    • Introduktion und Variationen über ›Trockne Blumen‹ für Flöte und Klavier op . posth. 160 D 802
    • Sigfrid Karg-Elert (1877–1933)
    • Sinfonische Kanzone op. 114
    • Franz Schubert
    • Impromptu As-Dur op. posth. 142
    • Nicolai Kapustin (*1932)
    • Trio für Flöte, Violoncello und Klavier op. 86

Flöte

Bettina Wild

Von ihrem Geburtsort Münster zog Bettina Wild für das Querflötenstudium nach Wien, wo sie ihre Diplomprüfung ›mit Auszeichnung‹ absolvierte und mit dem ›Würdigungspreis des österreichischen Ministeriums für besondere künstlerische Leistungen‹ ausgezeichnet wurde. Anschließend war sie Mitglied der Orchesterakademie der Berliner Philharmoniker. Nach einer kurzen Anstellung in Münster ist sie seit 1993 Soloflötistin der Deutschen Kammer­philharmonie Bremen.

Daneben hatte sie von 1997 bis 2018 einen Lehrauftrag an der Hochschule für Künste Bremen und ist als Dozentin von Meisterkursen am Orchesterzentrum Dortmund und an der Musikhochschule Lübeck tätig.

Violoncello

Marc Froncoux

Der Belgier Marc Froncoux studierte bei Edmond Baert am Brüsseler Konservatorium und an der Musikhochschule Detmold bei Prof. Andre Navarra. Er war Preisträger zahlreicher Wettbewerbe, wie des Internationalen Wettbewerbs ›Premio Vittorio Gui‹ in Florenz. Nach seinem Studium erhielt Marc Froncoux einen Lehrauftrag als Dozent in der Solistenklasse von Prof. Edmond Baert in Brüssel und spielte als Solo-Cellist an der Oper im italienischen Lucca.

Seit 1998 ist Marc Froncoux Solo-Cellist der Deutschen Kammer­philharmonie Bremen. In seiner norddeutschen Wahlheimat leitet er das Oldenburger Kammerorchester und engagiert sich regelmäßig in Kammermusikkursen für Laien.

Mit der Deutschen Kammer­philharmonie Bremen ist er international in den Konzertsälen vieler Metropolen zu Gast. Er ist einer der Stimmführer im Orchester und wirkt regelmäßig in der Kammerkonzertreihe des Orchesters mit.

In seiner Freizeit sucht Marc Froncoux Ausgleich in der Natur. Mit regelmäßigem Laufen trainiert er für seine Trecking-Touren im Himalaya. So verbindet er sportliche Aktivität mit der Suche nach innerer Ruhe.

Klavier

Clemens Rave

Im Jahr 1960 in Ramsdorf geboren, studierte Clemens Rave bei Gregor Weichert, Vitaly Margulis, Peter Feuchtwanger und Renate Kretschmar-Fischer. Nach Conrad Hansen wurde außerdem Sergiu Celebidache einer seiner wichtigsten Mentoren. Neben seiner umfangreichen internationalen Konzerttätigkeit in Europa, Asien und Amerika ist Clemens Rave Professor für Klavier an der Musikhochschule Münster. Zudem leitet der Pianist Kurse in Griechenland, Frankreich, Korea und in den Niederlanden.

Clemens Rave hat zahlreiche Uraufführungen, darunter Werke von Michael Denhoff, Jo Kondo, Walter Zimmermann, Winfried Michel und Katarzyna Brochocka, auf die Bühne gebracht. Zudem hat er mit Komponisten wie Helmut Lachenmann und Edison Denisov sowie den Dirigenten Kent Nagano, Paavo Järvi und Daniel Harding zusammengearbeitet. Er wirkte er an zahlreichen Rundfunk- und CD-Aufnahmen mit, spielte etwa das Klavierwerk von Jehan Alain ein und mit der Deutschen Kammer­philharmonie Bremen Werke von Richard Strauss. Zuletzt führte Clemens Rave den Beethoven-Sonatenzyklus und sämtliche Mozart-Sonaten auf.

Flöte

Bettina Wild

Von ihrem Geburtsort Münster zog Bettina Wild für das Querflötenstudium nach Wien, wo sie ihre Diplomprüfung ›mit Auszeichnung‹ absolvierte und mit dem ›Würdigungspreis des österreichischen Ministeriums für besondere künstlerische Leistungen‹ ausgezeichnet wurde. Anschließend war sie Mitglied der Orchesterakademie der Berliner Philharmoniker. Nach einer kurzen Anstellung in Münster ist sie seit 1993 Soloflötistin der Deutschen Kammer­philharmonie Bremen.

Daneben hatte sie von 1997 bis 2018 einen Lehrauftrag an der Hochschule für Künste Bremen und ist als Dozentin von Meisterkursen am Orchesterzentrum Dortmund und an der Musikhochschule Lübeck tätig.

Klavier

Clemens Rave

Im Jahr 1960 in Ramsdorf geboren, studierte Clemens Rave bei Gregor Weichert, Vitaly Margulis, Peter Feuchtwanger und Renate Kretschmar-Fischer. Nach Conrad Hansen wurde außerdem Sergiu Celebidache einer seiner wichtigsten Mentoren. Neben seiner umfangreichen internationalen Konzerttätigkeit in Europa, Asien und Amerika ist Clemens Rave Professor für Klavier an der Musikhochschule Münster. Zudem leitet der Pianist Kurse in Griechenland, Frankreich, Korea und in den Niederlanden.

Clemens Rave hat zahlreiche Uraufführungen, darunter Werke von Michael Denhoff, Jo Kondo, Walter Zimmermann, Winfried Michel und Katarzyna Brochocka, auf die Bühne gebracht. Zudem hat er mit Komponisten wie Helmut Lachenmann und Edison Denisov sowie den Dirigenten Kent Nagano, Paavo Järvi und Daniel Harding zusammengearbeitet. Er wirkte er an zahlreichen Rundfunk- und CD-Aufnahmen mit, spielte etwa das Klavierwerk von Jehan Alain ein und mit der Deutschen Kammer­philharmonie Bremen Werke von Richard Strauss. Zuletzt führte Clemens Rave den Beethoven-Sonatenzyklus und sämtliche Mozart-Sonaten auf.