• Mi. 13.09.
  • 20.00 Uhr
  • Bremen
    ·Sendesaal

Mit Ausdauer, Charme und Begeisterung

3. Hanse-Abonnement I-Konzert

Werke von Ginastera, Beethoven, Strawinski und Prokofjew

Die Begeisterung ging von älteren Herren aus. Im elterlichen Plattenschrank, daheim in Mexiko, standen sie traulich nebeneinander, Karajan und Kleiber, Bernstein und Celibidache – sie faszinierten so sehr, dass Alondra de la Parra irgendwann beschloss, selbst Dirigentin zu werden. Mit Ausdauer und Begeisterung, mit Charme, Hartnäckigkeit und ihrem Gespür für Rhythmus hat sie sich einen internationalen Namen gemacht – ab 2017 wird sie Chefdirigentin beim Queensland Symphony Orchestra in Australien. Nach ihrem umjubelten, feurigen Debüt bei der Deutschen Kammer­philharmonie Bremen beim ›Sommer in Lesmona‹ 2016 wurden sogleich weitere gemeinsame Pläne  geschmiedet. Wie schon in Knoops Park zeigt sich Alondra de la Parra auch im Abonnement in der Glocke äußerst vielseitig – mediterran, russisch und klassisch. Sie leitet dabei das Kammer­philharmonie-Debüt des Pianisten und sehr erfolgreichen Alfred Brendel-Schülers Paul Lewis, dem in Beethovens viertem Klavierkonzert die ersten Takte ganz allein gehören.

Programm

    • Alberto Ginastera (1916-1983)
    • Variaciones concertantes op. 23
    • Ludwig van Beethoven (1770–1827)
    • Klavierkonzert Nr. 4 G-Dur op. 58
    • Igor Strawinsky (1882–1971)
    • Pulcinella-Suite (Neufassung)
    • Sergej Prokofjew (1891–1953)
    • Sinfonie Nr. 1 D-Dur op. 25 ›Symphonie Classique‹

Dirigentin

Alondra de la Parra

Die mexikanische Dirigentin Alondra de la Parra wurde international durch ihre mitreißenden Konzerte und ihr Engagement für die Musik lateinamerikanischer Komponisten bekannt. Sie ist offizielle Kulturbotschafterin ihrer Heimat Mexiko und hat bisher über Hundert der weltweit renommiertesten Orchester dirigiert, darunter das Orchestre de Paris, das London Philharmonic Orchestra, die Bamberger Symphoniker und das Tonhalle-Orchester Zürich. Von 2017 bis 2019 war Alondra de la Parra darüber hinaus Generalmusikdirektorin des Queensland Symphony Orchestra und damit die erste Chefdirigentin eines australischen Orchesters überhaupt.

Einem breiteren Publikum bekannt wurde die Dirigentin zudem durch verschiedene Konzertübertragungen oder Fernsehauftritte, etwa durch das Web- und TV-Format ›Musica Maestra‹ der Deutschen Welle, in dem Alondra de la Parra als Protagonistin und Reporterin in Erscheinung tritt. In der Saison 2019/20 wurde das von ihr dirigierte Konzert mit der Staatskapelle Dresden in der Frauenkirche vom ZDF übertragen, ebenso wie ihre gefeierte Rückkehr zum Orchestre de Paris, die live über den Fernsehsender Arte mitverfolgt werden konnte. Weitere Highlights der letzten Saisons waren etwa die Weltpremiere der neuen Produktion T.H.A.M.O.S bei der Mozartwoche Salzburg zusammen mit der Camerata Salzburg und dem Theaterkollektiv La Fura dels Baus um Carlus Padrissa sowie ihr Debüt beim Festival de Pâques in Aix-en-Provence. Mit der Deutschen Kammer­philharmonie verbindet die Künstlerin seit Jahren eine enge und regelmäßige Zusammenarbeit.

Klavier

Paul Lewis

Paul Lewis zählt zu den herausragenden Pianisten seiner Generation. Er tritt regelmäßig mit den weltweit führenden Orchestern auf, darunter das Boston Symphony Orchestra, das Chicago Symphony Orchestra, das London Symphony Orchestra, das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, das NHK Symphony Orchestra, New York Philharmonic und das Royal Concertgebouw Orchestra. Er arbeitete mit Dirigenten wie Sir Colin Davis, Christoph von Dohnányi, Bernard Haitink, Marek Janowski, Paavo Järvi, Andris Nelsons und Wolfgang Sawallisch zusammen und gastiert in Konzertsälen wie der Royal Festival Hall in London, der New Yorker Carnegie Hall, dem Musikverein und Konzerthaus Wien sowie dem Théâtre
des Champs-Élysées in Paris.

Der britische Pianist gastiert bei renommierten Festivals wie dem Lucerne Festival, dem Mostly Mozart Festival New York, dem Tanglewood-Festival, der Schubertiade, den Salzburger Festspielen, dem Rheingau Musik Festival und bei den Londoner
BBC Proms. Paul Lewis erhielt zahlreiche Preise, darunter den Royal Philharmonic Society’s ›Instrumentalist of the Year‹, zwei ›Edison Awards‹, drei ›Gramophone Awards‹, den ›Diapason d’Or de l’Année‹ und den ›Preis der Deutschen Schallplattenkritik‹. Die Universität Southampton verlieh ihm 2009 die Ehrendoktorwürde.

Gemeinsam mit seiner Frau, der norwegischen Cellistin Bjørg Lewis, ist Paul Lewis künstlerischer Leiter des Kammermusikfestivals ›Midsummer Music Festival‹ im englischen Buckinghamshire.

Dirigentin

Alondra de la Parra

Die mexikanische Dirigentin Alondra de la Parra wurde international durch ihre mitreißenden Konzerte und ihr Engagement für die Musik lateinamerikanischer Komponisten bekannt. Sie ist offizielle Kulturbotschafterin ihrer Heimat Mexiko und hat bisher über Hundert der weltweit renommiertesten Orchester dirigiert, darunter das Orchestre de Paris, das London Philharmonic Orchestra, die Bamberger Symphoniker und das Tonhalle-Orchester Zürich. Von 2017 bis 2019 war Alondra de la Parra darüber hinaus Generalmusikdirektorin des Queensland Symphony Orchestra und damit die erste Chefdirigentin eines australischen Orchesters überhaupt.

Einem breiteren Publikum bekannt wurde die Dirigentin zudem durch verschiedene Konzertübertragungen oder Fernsehauftritte, etwa durch das Web- und TV-Format ›Musica Maestra‹ der Deutschen Welle, in dem Alondra de la Parra als Protagonistin und Reporterin in Erscheinung tritt. In der Saison 2019/20 wurde das von ihr dirigierte Konzert mit der Staatskapelle Dresden in der Frauenkirche vom ZDF übertragen, ebenso wie ihre gefeierte Rückkehr zum Orchestre de Paris, die live über den Fernsehsender Arte mitverfolgt werden konnte. Weitere Highlights der letzten Saisons waren etwa die Weltpremiere der neuen Produktion T.H.A.M.O.S bei der Mozartwoche Salzburg zusammen mit der Camerata Salzburg und dem Theaterkollektiv La Fura dels Baus um Carlus Padrissa sowie ihr Debüt beim Festival de Pâques in Aix-en-Provence. Mit der Deutschen Kammer­philharmonie verbindet die Künstlerin seit Jahren eine enge und regelmäßige Zusammenarbeit.