• Mi. 14.01.
  • 19.30 Uhr
  • Bremen
    ·Die Glocke

Meisterhafter Klavierzauber

1. Premieren-Abonnementkonzert

Werke von Brahms und Mendelssohn Bartholdy

Wenn die legendäre Elisabeth Leonskaja ihren 80. Geburtstag feiert, ist mehr als nur ein einziges Konzert angebracht – die ganze Saison 25/26 ist weltweit eine große Geburtstagsfeier! Die Deutsche Kammer­philharmonie Bremen ist stolz darauf, einen Teil dieser Feier zu gestalten, zumal sie bereits seit 20 Jahren eine künstlerische Freundschaft mit dieser Ausnahmepianistin verbindet. Ein würdiges Werk für diesen Anlass ist Brahms’ gewaltiges 1. Klavierkonzert, das dem Komponisten nicht wenig Kopfschmerzen bereitet hatte, bevor er damit »mehr als« zufrieden war. Als Kontrast zum schwermütigen 1. Teil des Abends erklingt in der zweiten Hälfte die heitere ›Italienische‹ Sinfonie. Das Orchester und sein Principal Guest Conductor Tarmo Peltokoski machen damit ihre erste gemeinsame Mendelssohn-Erfahrung. Der unternehmungslustige junge Komponist verarbeitete die Erlebnisse seiner zweijährigen Bildungsreise in den Süden zu einem schwungvollen, melodienseligen Stück mit Erinnerungen an Mondscheinnächte und Tarantella.

Programm

    • Johannes Brahms (1833–1897)
    • Klavierkonzert Nr. 1 d-Moll op. 15
    • Felix Mendelssohn Bartholdy (1809–1847)
    • Sinfonie Nr. 4 A-Dur op. 90 ›Italienische‹

Dirigent

Tarmo Peltokoski

Eine »Jahrhundertbegabung« schrieb der Tagesspiegel über Tarmo Peltokoski. Im Januar 2022 wurde er von der Deutschen Kammer­philharmonie Bremen zum ›Principal Guest Conductor‹ gekürt und ist damit der erste Dirigent, der diese Position in der Geschichte des Orchesters innehat. Im Mai 2022 wurde er zum musikalischen und künstlerischen Leiter des Lettischen Nationalen Sinfonieorchesters ernannt. Daraufhin wurde ihm die Position des Principal Guest Conductor des Rotterdams Philharmonisch Orkest übertragen. Seit der Saison 2025/26 ist der finnische Dirigent Musikdirektor des Orchestre National du Capitole de Toulouse. Ab der Saison 2026/27 wird Peltokoski Musikdirektor des Hong Kong Philharmonic Orchestra, nachdem er 2025/26 als designierter Musikdirektor tätig war. Darüber hinaus beginnt Peltokoski in der Saison 2025/26 seine dreijährige Residenz als ›Exklusivkünstler‹ im Konzerthaus Dortmund.

Peltokoski dirigierte bereits renommierte Orchester weltweit, darunter Orchestre Philharmonique de Radio France, Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia und Los Angeles Philharmonic. Seinen ersten kompletten ›Ring des Nibelungen‹ dirigierte er mit 22 Jahren beim Eurajoki Bel Canto Festival. Zu seinen kommenden Wagner-Opernproduktionen zählen ›Tristan und Isolde‹ (Niederländische Nationaloper), sein Debüt an der Deutschen Oper Berlin mit ›Parsifal‹ und ›Lohengrin‹ mit dem Lettischen Nationalen Sinfonieorchester.

2023 erhielt er den OPUS Klassik für seine Aufnahme mit der Deutschen Kammer­philharmonie Bremen. Im Oktober desselben Jahres unterschrieb er einen Exklusivvertrag mit der Deutschen Grammophon; im Mai 2024 erschien das Debütalbum.

Klavier

Elisabeth Leonskaja

Elisabeth Leonskaja gehört seit Jahrzehnten zu den gefeiertsten Pianistinnen unserer Zeit. Im Jahr 1978 verließ die in Tbiflis geborene Pianistin die Sowjetunion in Richtung Österreich und feierte mit einem umjubelten Konzert bei den Salzburger Festspielen den Auftakt zu ihrer großen Karriere. Seither tritt sie als Solistin weltweit mit den führenden Orchestern und Dirigenten auf und gibt Solo-Rezitals in allen großen Konzertsälen Europas. Mit der Deutschen Kammer­philharmonie Bremen pflegt sie seit vielen Jahren eine enge künstlerische Beziehung.

Leonskajas frühe musikalische Entwicklung war insbesondere von der Zusammenarbeit mit Sviatoslav Richter geprägt, ihrem Mentor, mit dem sie bis zu seinem Tod im Jahr 1997 freundschaftlich verbunden war. Eine langjährige musikalische Freundschaft verband sie außerdem mit dem Alban Berg Quartett. Die gemeinsamen Einspielungen gelten als legendär. Neben den zahlreichen Preisen, die sie für ihre umfangreiche Diskografie erhielt, wurde die Pianistin im Jahr 2020 mit dem International Classical Music Award (ICMA) für ihr Lebenswerk ausgezeichnet. Zuletzt erhielt sie 2024 in London die Wigmore Hall Medal.  Ihr jüngstes Solo-Album ist der zweiten Wiener Schule gewidmet. Im Jahr 2025 veröffentlichte sie Beethovens 5. Klavierkonzert ›Emperor‹.

Dirigent

Tarmo Peltokoski

Eine »Jahrhundertbegabung« schrieb der Tagesspiegel über Tarmo Peltokoski. Im Januar 2022 wurde er von der Deutschen Kammer­philharmonie Bremen zum ›Principal Guest Conductor‹ gekürt und ist damit der erste Dirigent, der diese Position in der Geschichte des Orchesters innehat. Im Mai 2022 wurde er zum musikalischen und künstlerischen Leiter des Lettischen Nationalen Sinfonieorchesters ernannt. Daraufhin wurde ihm die Position des Principal Guest Conductor des Rotterdams Philharmonisch Orkest übertragen. Seit der Saison 2025/26 ist der finnische Dirigent Musikdirektor des Orchestre National du Capitole de Toulouse. Ab der Saison 2026/27 wird Peltokoski Musikdirektor des Hong Kong Philharmonic Orchestra, nachdem er 2025/26 als designierter Musikdirektor tätig war. Darüber hinaus beginnt Peltokoski in der Saison 2025/26 seine dreijährige Residenz als ›Exklusivkünstler‹ im Konzerthaus Dortmund.

Peltokoski dirigierte bereits renommierte Orchester weltweit, darunter Orchestre Philharmonique de Radio France, Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia und Los Angeles Philharmonic. Seinen ersten kompletten ›Ring des Nibelungen‹ dirigierte er mit 22 Jahren beim Eurajoki Bel Canto Festival. Zu seinen kommenden Wagner-Opernproduktionen zählen ›Tristan und Isolde‹ (Niederländische Nationaloper), sein Debüt an der Deutschen Oper Berlin mit ›Parsifal‹ und ›Lohengrin‹ mit dem Lettischen Nationalen Sinfonieorchester.

2023 erhielt er den OPUS Klassik für seine Aufnahme mit der Deutschen Kammer­philharmonie Bremen. Im Oktober desselben Jahres unterschrieb er einen Exklusivvertrag mit der Deutschen Grammophon; im Mai 2024 erschien das Debütalbum.