• So. 11.12.
  • 20.00 Uhr
  • Bremen
    ·Sendesaal

Legende sucht Glück

3. Hanse-Abonnement II-Konzert

Werke von Tüür, Mozart und Brahms

Vorsicht bei abgedroschenen Begriffen! Doch bei ihm darf man wirklich von einer musikalischen Legende zu Lebzeiten sprechen. Er ist Unikum und Multitalent, ein Tausendsassa! Menahem Pressler, in Magdeburg geboren, lange in den USA beheimatet, war mehr als 50 Jahre lang der führende Kopf des Beaux Arts Trio, eines der herausragendsten Kammermusikensembles im 20. Jahrhundert. Im hohen Alter intensivierte er dann seine Solokarriere, debütierte u.a. 2014 als Neunzigjähriger bei den Berliner Philharmonikern. Ständig auf der Suche nach dem »Ausdruck, der dich bezaubert«, und nach dem, was er »Glück« nennt, arbeitet Pressler nun erstmals mit der Deutschen Kammer­philharmonie Bremen zusammen. Auf dem Programm steht Mozarts beliebtes A-Dur-Klavierkonzert, das er zusammen mit Paavo Järvi bereits auch mit dem Orchestre de Paris aufgeführt hat. Mozarts Musik verkörpert für Pressler diese Suche nach »Glück«. Wenn er Mozart spielt, zeigen sich darin Presslers ganze Keckheit und Seele, seine Wachheit und sein Lernhunger, seine Verschmitztheit und Hingabe. Daneben widmet sich Paavo Järvi erneut seinem Landsmann Erkki-Sven Tüür, und er setzt seinen Brahms-Zyklus im Bremer Abonnement fort.

Programm

    • Erkki-Sven Tüür (*1959)
    • ›Lighthouse‹
    • Wolfgang Amadeus Mozart (1756–1791)
    • Klavierkonzert Nr. 23 A-Dur KV 488
    • Johannes Brahms (1833–1897)
    • Sinfonie Nr. 3 F-Dur op. 90

Dirigent

Paavo Järvi

Der estnische Dirigent und Grammy-Preisträger Paavo Järvi ist seit 2004 Künstlerischer Leiter der Deutschen Kammer­philharmonie Bremen. Einer der vielen Höhepunkte dieser Zusammenarbeit waren die weltweit von Kritikern und Publikum gefeierten Aufführungen des Beethoven-Zyklus, für die Järvi mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet wurde – darunter der Echo Klassik ›Dirigent des Jahres‹ und der renommierte Jahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik. Auf das Beethoven-Projekt folgte eine intensive Beschäftigung mit den sinfonischen Werken Schumanns und Brahms, beide Zyklen wurden ebenfalls vielfach ausgezeichnet. Ab Herbst 2021 standen die zwölf Londoner Sinfonien von Joseph Haydn im Fokus und seit 2024 die intensive Auseinandersetzung mit den Sinfonien von Franz Schubert.

Seit Beginn der Saison 2019/2020 ist Järvi Musikdirektor des Tonhalle-Orchesters Zürich. Zudem ist er Gründer und Künstlerischer Leiter des Estonian Festival Orchestras  und des Pärnu Music Festivals.

Mit der Saison 2028/29 übernimmt Järvi das Amt des Chefdirigenten und künstlerischen Beraters des London Philharmonic Orchestra.

Als Gastdirigent tritt er regelmäßig mit bedeutenden Orchestern wie dem Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam, den Berliner Philharmonikern, der Staatskapelle Dresden, den New York und Los Angeles Philharmonic und dem Chicago Symphony Orchestra. 2015 wurde er von der renommierten britischen Zeitschrift ›Gramophone‹ und der französischen Zeitschrift ›Diapason‹ zum ›Künstler des Jahres‹ ernannt, 2019 folgte der Opus Klassik als ›Dirigent des Jahres‹ und 2024 die höchste Auszeichnung des Landes Bremen, die Medaille für Kunst und Wissenschaft.

Klavier

Menahem Pressler

Menahem Pressler etablierte sich in der Welt zu einem Musiker höchsten Ranges mit einer Karriere, die mittlerweile eine Zeitspanne von beinahe sechs Jahrzehnten umspannt. Auch im Alter von 91 Jahren begeistert er weiter das Publikum weltweit als Solist und als Kammermusiker. Außerdem ist er weiter ein gefragter Lehrer.

In Magdeburg geboren, erhielt er den Hauptteil seiner musikalischen Ausbildung in Israel. Seine künstlerische Laufbahn begann in den Vereinigten Staaten im Alter von 23 Jahren, als er den Ersten Preis beim Internationalen Debussy Klavierwettbewerb in San Francisco gewann. Dem folgte sein Debut mit dem Philadelphia Orchestra unter der Leitung von Maestro Eugene Ormandy, das ein großer Erfolg war. In der Folge kam es zu Solo-Auftritten u.a. mit dem New York Philharmonic Orchestra, dem Cleveland Orchestra, den Londoner Philharmonikern, sowie den Orchestern von Paris, Oslo und vielen anderen Städten.

Im Jahre 1955 gab Menahem Pressler als Pianist des Beaux Arts Trios sein Debut als Kammermusiker beim Berkshire Festival. Diese Zusammenarbeit machte ihn zu einem der angesehensten Kammermusiker der Welt. Mit Pressler als dem einzigen Pianisten des Trios für nahezu 55 Jahre erreichte das Beaux Art Trio »eine Klasse für sich« (New York Times). Im Jahr 2008 haben sich die drei Musiker als Trio von der Bühne verabschiedet. Aber Pressler ist weiterhin sehr aktiv, konzertiert als Solist wie auch als Kammermusiker u.a. mit Juilliard String Quartet, dem Emerson String Quartet, dem Guarneri-Quartet und dem Cleveland Quartet.

Menahem Pressler’s herausragende Leistungen wurden mit zahlreichen Auszeichnungen geehrt: Neben zahlreichen Ehrendoktorwürden erhielt er 1994 den ›Chamber Music America’s Distinguished Service Award‹, 1998 den ›Gramophone Lifetime Achievement Award‹ für sein Lebenswerk. Im Jahr 2000 wurde er an die American Academy of Arts and Sciences gewählt und erhielt 2002 die ›Gold Medal of Merit from the National Society of Arts and Letters‹. Menahem Pressler wurde sechsmal für den Grammy nominiert und er wurde mit der Ehrenurkunde des Preises der deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet.

Dirigent

Paavo Järvi

Der estnische Dirigent und Grammy-Preisträger Paavo Järvi ist seit 2004 Künstlerischer Leiter der Deutschen Kammer­philharmonie Bremen. Einer der vielen Höhepunkte dieser Zusammenarbeit waren die weltweit von Kritikern und Publikum gefeierten Aufführungen des Beethoven-Zyklus, für die Järvi mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet wurde – darunter der Echo Klassik ›Dirigent des Jahres‹ und der renommierte Jahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik. Auf das Beethoven-Projekt folgte eine intensive Beschäftigung mit den sinfonischen Werken Schumanns und Brahms, beide Zyklen wurden ebenfalls vielfach ausgezeichnet. Ab Herbst 2021 standen die zwölf Londoner Sinfonien von Joseph Haydn im Fokus und seit 2024 die intensive Auseinandersetzung mit den Sinfonien von Franz Schubert.

Seit Beginn der Saison 2019/2020 ist Järvi Musikdirektor des Tonhalle-Orchesters Zürich. Zudem ist er Gründer und Künstlerischer Leiter des Estonian Festival Orchestras  und des Pärnu Music Festivals.

Mit der Saison 2028/29 übernimmt Järvi das Amt des Chefdirigenten und künstlerischen Beraters des London Philharmonic Orchestra.

Als Gastdirigent tritt er regelmäßig mit bedeutenden Orchestern wie dem Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam, den Berliner Philharmonikern, der Staatskapelle Dresden, den New York und Los Angeles Philharmonic und dem Chicago Symphony Orchestra. 2015 wurde er von der renommierten britischen Zeitschrift ›Gramophone‹ und der französischen Zeitschrift ›Diapason‹ zum ›Künstler des Jahres‹ ernannt, 2019 folgte der Opus Klassik als ›Dirigent des Jahres‹ und 2024 die höchste Auszeichnung des Landes Bremen, die Medaille für Kunst und Wissenschaft.