• Do. 02.03.
  • 20.00 Uhr
  • Bremen
    ·Sendesaal

Heutige Romantik

3. Premieren-Abonnementkonzert

Werke von Dvořák, Pintscher und Mendelssohn Bartholdy

Die Karrieren der beiden Künstler dieses Abends sind ebenso eng mit der Neuen Musik wie mit den Klassikern des Repertoires verbunden. Nun widmen sich Pianist Pierre-Laurent Aimard und Matthias Pintscher gemeinsam dem – zu Unrecht – viel zu wenig bekannten Klavierkonzert von Antonín Dvořák. Zudem erklingt die Dritte von  Mendelssohn. Es ist immer wieder faszinierend, mit welcher Hingabe und detailreichen Kenntnis diese Spezialisten der Neuen Musik sich den Klassikern widmen und welch ebenso überraschende wie mitreißende Interpretationen dabei entstehen. Die Deutsche Kammer­philharmonie Bremen wird als ›Orchestra in Residence‹ mit diesem Programm in der neuen Elbphilharmonie in Hamburg debütieren. Dazu gehört dann auch ein Werk aus der Feder des Dirigenten Matthias Pintscher, der in der Eröffnungssaison als ›Composer in Residence‹ des neuen Konzertsaales amtiert. Wie passend!

Programm

    • Antonín Dvořák (1841–1904)
    • Klavierkonzert g-Moll op. 33
    • Matthias Pintscher (*1971)
    • Ex Nihilo
    • Felix Mendelssohn Bartholdy (1809–1847)
    • Sinfonie Nr. 3 a-Moll op. 56 ›Schottische‹

Dirigent

Matthias Pintscher

Matthias Pintscher ist einer der führenden Komponisten der Gegenwart. Seine Werke werden regelmäßig von den großen Sinfonieorchestern auf der ganzen Welt aufgeführt. 2021 standen seine Kompositionen im Mittelpunkt des Suntory Hall Summer Festivals mit dem Tokyo Symphony Orchestra. Zudem feierte ›neharot‹ seine Weltpremiere, ein gemeinsames Auftragswerk unter anderem der Staatskapelle Dresden, die ihn zum Capell-Compositeur ernannt hat. In der Saison 2016/17 war Pintscher der erste Composer in Residence der Elbphilharmonie Hamburg. Diese Position hatte er auch bei den Salzburger Festspielen und dem Lucerne Festival inne. In den vergangenen zehn Jahren war Pintscher Musikdirektor des Ensemble Intercontemporain, des legendären von Pierre Boulez gegründeten Pariser Ensembles für zeitgenössische Musik. Seit 2014 ist Pintscher auch Professor an der Julliard School.

Matthias Pintscher ist ebenso gefragter Gastdirigent und leitete mehrere Opernproduktionen an der Berliner Staatsoper (Wagners ›Lohengrin‹ und ›Der fliegende Holländer‹), an der Wiener Staatsoper (Olga Neuwirths ›Orlando‹) und am Théatre du Châtelet in Paris. In der Saison 2023/24 ist er im vierten Jahr Creative Partner beim Cincinnati Symphony Orchestra, wo er ein neues Werk von Inti Figgis-Vizueta sowie ein immersives Videokonzert von Olivier Messiaens ›Des Canyons aux étoiles‹ dirigieren wird. Darüber hinaus ist Pintscher als Dirigent mit der Jungen Deutschen Philharmonie, wo er ebenfalls Composer in Residence ist, auf einer Tournee. Als Gastdirigent kehrt er zudem zum Milano Musica: Orchestra Sinfonica Nazionale della RAI, dem Orchestre de Chambre de Paris, NDR Elbphilharmonie Orchester Hamburg, Indianapolis Symphony, Milwaukee Symphony, Barcelona Symphony, Lahti Symphony, Orchestra Filarmonica della Scala und dem Boulez Ensemble Berlin sowie für Beat Furrers ›Violetter Schnee‹ an die Berliner Staatsoper zurück. Im Herbst 2024 tritt der Dirigent und Komponist seine neue Stelle als Chef-Dirigent des Kansas City Symphony Orchestras an. Mit der Deutschen Kammer­philharmonie Bremen verbindet Matthias Pintscher bereits eine lange Zusammenarbeit.

Klavier

Pierre-Laurent Aimard

Pierre-Laurent Aimard wurde 1957 in Lyon geboren und studierte am Pariser Konservatorium bei Yvonne Loriod sowie in London bei Maria Curcio. 1973 war er im Alter von 16 Jahren Gewinner des Messiaen-Wettbewerbs. Drei Jahre später wurde er von Pierre Boulez als Solo-Pianist des Ensemble Intercontemporain verpflichtet.

Er musiziert mit den bedeutendsten Orchestern unter Dirigenten wie Esa-Pekka Salonen, Sir Simon Rattle und Riccardo Chailly. Als Pianist, musikalischer Leiter und Programmgestalter wurde er als ›Artist in Residence‹ von der Carnegie Hall und dem Lincoln Center New York eingeladen sowie neben anderen vom Konzerthaus Wien und der Berliner Philharmonie. Aimard ist außerdem Künstlerischer Leiter des renommierten Aldeburgh Festivals.

Er hat sehr eng mit zahlreichen der führenden zeitgenössischen Komponisten wie György Kurtag, Pierre Boulez, Elliott Carter und vielen anderen zusammen gearbeitet. Carters letztes Werk ›Epigrams‹ für Klaviertrio wurde für Pierre-Laurent Aimard geschrieben und beim Aldeburgh Festival 2013 uraufgeführt. Eine sehr lange Verbindung hatte er zu György Ligeti, dessen gesamtes Klavierwerk er aufgenommen hat.

Er hat 2005 den ›Royal Philharmonic Society’s Instrumentalist Award‹ erhalten und wurde von Musical America 2007 zum ›Instrumentalisten des Jahres‹ ernannt. Für ein online-Projekt des Klavierfestival Ruhr hat er umfangreiches Material zur Aufführungspraxis und zum Unterrichten der Klaviermusik Ligetis bereit gestellt.

Pierre-Laurent Aimard hat viele sehr erfolgreiche CDs veröffentlicht, darunter Bach’s ›Kunst der Fuge‹, die mit dem ›Diapason d’Or‹ und dem ›Choc du Monde de la Musique‹ ausgezeichnet wurde. Er erhielt außerdem den Echo Klassik, einen Grammy Award (2005) und den Ehrenpreis des Preises der deutschen Schallplattenkritik im Jahr 2009.

Dirigent

Matthias Pintscher

Matthias Pintscher ist einer der führenden Komponisten der Gegenwart. Seine Werke werden regelmäßig von den großen Sinfonieorchestern auf der ganzen Welt aufgeführt. 2021 standen seine Kompositionen im Mittelpunkt des Suntory Hall Summer Festivals mit dem Tokyo Symphony Orchestra. Zudem feierte ›neharot‹ seine Weltpremiere, ein gemeinsames Auftragswerk unter anderem der Staatskapelle Dresden, die ihn zum Capell-Compositeur ernannt hat. In der Saison 2016/17 war Pintscher der erste Composer in Residence der Elbphilharmonie Hamburg. Diese Position hatte er auch bei den Salzburger Festspielen und dem Lucerne Festival inne. In den vergangenen zehn Jahren war Pintscher Musikdirektor des Ensemble Intercontemporain, des legendären von Pierre Boulez gegründeten Pariser Ensembles für zeitgenössische Musik. Seit 2014 ist Pintscher auch Professor an der Julliard School.

Matthias Pintscher ist ebenso gefragter Gastdirigent und leitete mehrere Opernproduktionen an der Berliner Staatsoper (Wagners ›Lohengrin‹ und ›Der fliegende Holländer‹), an der Wiener Staatsoper (Olga Neuwirths ›Orlando‹) und am Théatre du Châtelet in Paris. In der Saison 2023/24 ist er im vierten Jahr Creative Partner beim Cincinnati Symphony Orchestra, wo er ein neues Werk von Inti Figgis-Vizueta sowie ein immersives Videokonzert von Olivier Messiaens ›Des Canyons aux étoiles‹ dirigieren wird. Darüber hinaus ist Pintscher als Dirigent mit der Jungen Deutschen Philharmonie, wo er ebenfalls Composer in Residence ist, auf einer Tournee. Als Gastdirigent kehrt er zudem zum Milano Musica: Orchestra Sinfonica Nazionale della RAI, dem Orchestre de Chambre de Paris, NDR Elbphilharmonie Orchester Hamburg, Indianapolis Symphony, Milwaukee Symphony, Barcelona Symphony, Lahti Symphony, Orchestra Filarmonica della Scala und dem Boulez Ensemble Berlin sowie für Beat Furrers ›Violetter Schnee‹ an die Berliner Staatsoper zurück. Im Herbst 2024 tritt der Dirigent und Komponist seine neue Stelle als Chef-Dirigent des Kansas City Symphony Orchestras an. Mit der Deutschen Kammer­philharmonie Bremen verbindet Matthias Pintscher bereits eine lange Zusammenarbeit.