• Do. 14.10.
  • 20.00 Uhr
  • Bremen
    ·Die Glocke

Haydn in Vollendung

Werke von Joseph Haydn

Es gibt kaum etwas Lohnenderes, als sich dem sinfonischen Werk Haydns intensiv zu widmen. Das machen Paavo Järvi und Die Deutsche Kammer­philharmonie Bremen auf ihre ihnen eigene besondere Weise.

Die Verbindung von kunstvoller Konstruktion und verrückten Überraschungsmomenten ließen schon die zeitgenössischen Kritiker nach den richtigen Worten ringen, um ihre Begeisterung auszudrücken. »Der unvergleichliche Haydn«, so der ›Morning Chronicle‹, hatte für jede neue Sinfonie originelle Ideen. Der später hinzugefügte Name ›Mit dem Paukenschlag‹ (Nr. 94) erklärt sich selbst, schwieriger ist es schon mit ›London‹ (Nr. 104) – schließlich wurden alle zwölf für den Londoner Impresario Johann Peter Salomon geschrieben. Die Nr. 99 hat keinen Namen, aber man könnte sie ›Die mit den Klarinetten‹ nennen, immerhin verwendet Haydn sie hier zum ersten Mal in einer Sinfonie. Eine Uraufführung ergänzt das Konzert: Der britische Komponist Gerard McBurney arrangierte osteuropäische Volkslieder aus der Zeit des jungen Haydn, die er viele Jahre später in seinen letzten beiden Sinfonien verarbeitet hat.

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Programm

    • Joseph Haydn (1732–1809)
    • Sinfonie Nr. 94 G-Dur Hob I:94 ›Mit dem Paukenschlag‹
    • Joseph Haydn
    • Sinfonie Nr. 99 Es-Dur Hob I:99
    • Joseph Haydn
    • Oj, Jelena, Jelena! (Vier Volkslieder, verwendet von Haydn) Arr. G. McBurney
    • Joseph Haydn
    • Sinfonie Nr. 104 D-Dur Hob I:104 ›London‹

Dirigent

Paavo Järvi

Der estnische Dirigent und Grammy-Preisträger Paavo Järvi ist seit 2004 Künstlerischer Leiter der Deutschen Kammer­philharmonie Bremen, sein einziges deutsches Orchester. Ein Höhepunkt der Zusammenarbeit waren die weltweit umjubelten Konzerte mit dem von der Kritik hochgelobten BeethovenZyklus. Järvi erhielt für die Einspielungen zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem den ›Echo Klassik‹ als ›Dirigent des Jahres‹ und den renommierten ›Jahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik‹.

Im Anschluss an das Beethoven-Projekt setzte er sich mit dem Orchester ebenso erfolgreich mit dem sinfonischen Schaffen Schumanns und Brahms auseinander. Paavo Järvi ist zudem Chefdirigent des NHK Symphony Orchestra, künstlerischer Berater des Estonian National Symphony Orchestra sowie des Järvi Sommer Festivals im estnischen Pärnu und seit 2019/20 künstlerischer Leiter des Tonhalle-Orchesters Zürich. Als Gastdirigent arbeitet er regelmäßig mit Orchestern wie dem Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam, dem Philharmonia Orchestra, den Wiener und Berliner Philharmonikern, der Staatskappelle Dresden sowie dem New York Philharmonic, dem Chicago und dem Los Angeles Symphony Orchestra.

2015 wählte ihn das renommierte britische Magazin Gramophone und das französische Magazin Diapason zum ›Künstler des Jahres‹. 2019 erhielt er den ›Opus Klassik‹ als ›Dirigent des Jahres‹.

Dirigent

Paavo Järvi

Der estnische Dirigent und Grammy-Preisträger Paavo Järvi ist seit 2004 Künstlerischer Leiter der Deutschen Kammer­philharmonie Bremen, sein einziges deutsches Orchester. Ein Höhepunkt der Zusammenarbeit waren die weltweit umjubelten Konzerte mit dem von der Kritik hochgelobten BeethovenZyklus. Järvi erhielt für die Einspielungen zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem den ›Echo Klassik‹ als ›Dirigent des Jahres‹ und den renommierten ›Jahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik‹.

Im Anschluss an das Beethoven-Projekt setzte er sich mit dem Orchester ebenso erfolgreich mit dem sinfonischen Schaffen Schumanns und Brahms auseinander. Paavo Järvi ist zudem Chefdirigent des NHK Symphony Orchestra, künstlerischer Berater des Estonian National Symphony Orchestra sowie des Järvi Sommer Festivals im estnischen Pärnu und seit 2019/20 künstlerischer Leiter des Tonhalle-Orchesters Zürich. Als Gastdirigent arbeitet er regelmäßig mit Orchestern wie dem Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam, dem Philharmonia Orchestra, den Wiener und Berliner Philharmonikern, der Staatskappelle Dresden sowie dem New York Philharmonic, dem Chicago und dem Los Angeles Symphony Orchestra.

2015 wählte ihn das renommierte britische Magazin Gramophone und das französische Magazin Diapason zum ›Künstler des Jahres‹. 2019 erhielt er den ›Opus Klassik‹ als ›Dirigent des Jahres‹.