• Mo. 07.12.
  • 19.30 Uhr
  • Bremen
    ·Die Glocke

Große Interpreten

8. Premieren-Abonnementkonzert

Werke von Schubert und Schumann

Das musikalische Jahr 2026 schließt mit einem weiteren Meilenstein des Schubert-Projekts mit Paavo Järvi und dem längst überfälligen Wiedersehen mit einem weiteren hochkarätigen musikalischen Freund der Deutschen Kammer­philharmonie Bremen, dem norwegischen Cellisten Truls Mørk. Schuberts Ouvertüre ›Im italienischen Stil‹ D-Dur D 590 ist das Schwesterwerk der Ouvertüre D 591 in C-Dur, beide entstanden in Zusammenhang mit der Wiener Rossini-Begeisterung nach 1816 und vermutlich auch, weil Schubert einen Auftrag zu einer Oper erhoffte, von der er sich größere Bekanntheit versprach. Die Sinfonie Nr. 2 entstand ein paar Jahre früher als die Ouvertüre, das fantasievolle Werk eines 17-Jährigen auf der Suche nach einer individuellen Sprache zwischen lauter großen Vorbildern wie Haydn und Beethoven. Robert Schumanns unkonventionelles Cellokonzert sollte eigentlich den Titel ›Konzertstück‹ tragen, es entstand in einer für den Komponisten beflügelnden Phase seines Lebens innerhalb von zwei Wochen wie aus einem Guss, ohne Pausen zwischen den Sätzen.

Programm

    • Franz Schubert (1797–1828)
    • Ouvertüre für Orchester D-Dur D 590 ›Im italienischen Stil‹
    • Robert Schumann (1810–1856)
    • Cellokonzert a-Moll op. 129
    • Franz Schubert
    • Sinfonie Nr. 2 B-Dur D 125

Dirigent

Paavo Järvi

Der estnische Dirigent und Grammy-Preisträger Paavo Järvi ist seit 2004 Künstlerischer Leiter der Deutschen Kammer­philharmonie Bremen. Einer der vielen Höhepunkte dieser Zusammenarbeit waren die weltweit von Kritikern und Publikum gefeierten Aufführungen des Beethoven-Zyklus, für die Järvi mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet wurde – darunter der Echo Klassik ›Dirigent des Jahres‹ und der renommierte Jahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik. Auf das Beethoven-Projekt folgte eine intensive Beschäftigung mit den sinfonischen Werken Schumanns und Brahms, beide Zyklen wurden ebenfalls vielfach ausgezeichnet. Ab Herbst 2021 standen die zwölf Londoner Sinfonien von Joseph Haydn im Fokus und seit 2024 die intensive Auseinandersetzung mit den Sinfonien von Franz Schubert.

Seit Beginn der Saison 2019/2020 ist Järvi Musikdirektor des Tonhalle-Orchesters Zürich. Zudem ist er Gründer und Künstlerischer Leiter des Estonian Festival Orchestras  und des Pärnu Music Festivals.

Mit der Saison 2028/29 übernimmt Järvi das Amt des Chefdirigenten und künstlerischen Beraters des London Philharmonic Orchestra.

Als Gastdirigent tritt er regelmäßig mit bedeutenden Orchestern wie dem Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam, den Berliner Philharmonikern, der Staatskapelle Dresden, den New York und Los Angeles Philharmonic und dem Chicago Symphony Orchestra. 2015 wurde er von der renommierten britischen Zeitschrift ›Gramophone‹ und der französischen Zeitschrift ›Diapason‹ zum ›Künstler des Jahres‹ ernannt, 2019 folgte der Opus Klassik als ›Dirigent des Jahres‹ und 2024 die höchste Auszeichnung des Landes Bremen, die Medaille für Kunst und Wissenschaft.

Violoncello

Truls Mørk

Truls Mørk ist ein international gefeierter Künstler, dessen Spiel Intensität und Anmut vereint und der weltweit mit den renommiertesten Orchestern auftritt, darunter dem Orchestre de Paris, den Berliner, Münchner und den Wiener Philharmonikern, dem Concertgebouworkest, Gewandhausorchester Leipzig genauso wie mit dem New York Philharmonic, dem Philadelphia und Cleveland Orchestra sowie vielen weiteren. Dabei arbeitet der norwegische Cellist mit namhaften Dirigenten wie Esa-Pekka Salonen, David Zinman, Manfred Honeck, Gustavo Dudamel, Sir Simon Rattle, Kent Nagano, Yannick Nézet-Séguin und Christoph Eschenbach.

Als großer Verfechter zeitgenössischer Musik hat Truls Mørk bisher mehr als 30 Uraufführungen auf die Bühne gebracht, so etwa das Cellokonzert von Esa-Pekka Salonen unter dessen Leitung in der Royal Festival Hall, im Lincoln Center und beim Festival d’Aix en Provence. Weitere uraufgeführte Werke sind unter anderem Einojuhani Rautavaaras ›Towards the Horizon‹ mit dem BBC Symphony Orchestra unter John Storgårds, Pavel Haas’ Cellokonzert mit den Wiener Philharmonikern oder Krzysztof Pendereckis Konzert für drei Violoncelli mit dem NHK Symphony Orchestra. Darüber hinaus hat Truls Mørk viele der großen Cellowerke für Labels wie Virgin Classics, EMI oder die Deutsche Grammophon aufgenommen und dafür etliche internationale Preise gewonnen, darunter einen Grammy und den Echo Klassik. In der Saison 2022/23 gibt der Violoncellist neben seinem Engagement bei der Deutschen Kammer­philharmonie Bremen außerdem Konzerte mit dem Sinfonieorchester Berlin unter Vladimir Jurowski sowie dem Royal Philharmonic und Vasily Petrenko.

Dirigent

Paavo Järvi

Der estnische Dirigent und Grammy-Preisträger Paavo Järvi ist seit 2004 Künstlerischer Leiter der Deutschen Kammer­philharmonie Bremen. Einer der vielen Höhepunkte dieser Zusammenarbeit waren die weltweit von Kritikern und Publikum gefeierten Aufführungen des Beethoven-Zyklus, für die Järvi mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet wurde – darunter der Echo Klassik ›Dirigent des Jahres‹ und der renommierte Jahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik. Auf das Beethoven-Projekt folgte eine intensive Beschäftigung mit den sinfonischen Werken Schumanns und Brahms, beide Zyklen wurden ebenfalls vielfach ausgezeichnet. Ab Herbst 2021 standen die zwölf Londoner Sinfonien von Joseph Haydn im Fokus und seit 2024 die intensive Auseinandersetzung mit den Sinfonien von Franz Schubert.

Seit Beginn der Saison 2019/2020 ist Järvi Musikdirektor des Tonhalle-Orchesters Zürich. Zudem ist er Gründer und Künstlerischer Leiter des Estonian Festival Orchestras  und des Pärnu Music Festivals.

Mit der Saison 2028/29 übernimmt Järvi das Amt des Chefdirigenten und künstlerischen Beraters des London Philharmonic Orchestra.

Als Gastdirigent tritt er regelmäßig mit bedeutenden Orchestern wie dem Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam, den Berliner Philharmonikern, der Staatskapelle Dresden, den New York und Los Angeles Philharmonic und dem Chicago Symphony Orchestra. 2015 wurde er von der renommierten britischen Zeitschrift ›Gramophone‹ und der französischen Zeitschrift ›Diapason‹ zum ›Künstler des Jahres‹ ernannt, 2019 folgte der Opus Klassik als ›Dirigent des Jahres‹ und 2024 die höchste Auszeichnung des Landes Bremen, die Medaille für Kunst und Wissenschaft.