• Sa. 27.05.
  • 20.00 Uhr
  • Bremen
    ·Sendesaal

Finnische Spielfreude

2. Hanse-Abonnement II-Konzert

Werke von Nordheim, Charles, Britten und Haydn

Erstmals verleiht Die Deutsche Kammer­philharmonie Bremen den Titel ›Artistic Best Friend‹. And the winner is: Pekka Kuusisto, der finnische Geiger, der seit seiner ersten Zusammenarbeit im Jahr 2002 eine ganz besondere Verbindung zur Deutschen Kammer­philharmonie hat. Wie die Orchestermusiker, ist er ein hingebungsvoller Musiker, dem es darum geht, jedes Werk so tief wie irgend möglich zu durchdringen. Daneben ist ihm Vielfalt besonders wichtig – Kuusisto fühlt sich auch in den unterschiedlichsten Stilen inklusive finnischer Folk Music und Jazz zuhause. Beim ersten Konzert in seiner neuen Rolle als ›Artistic Best Friend‹ wandert er souverän – rückwärts – durch die Jahrhunderte: von einem virtuosen, 1986 komponierten Violinsolo des Norwegers Arne Nordheim über die ›Unanswered Question‹, den Klassiker der Moderne von Charles Ives, bis zur spritzigen Sinfonie ›Mit dem Paukenwirbel‹ von Joseph Haydn. Im Zentrum der zweijährigen Zusammenarbeit als ›Artistic Best Friend‹ stehen Werke von Benjamin Britten. Den Auftakt markiert die Serenade für Tenor, Horn und Streicher.

Programm

    • Arne Nordheim (1931-2010)
    • Partita für Paul, daraus: V. Satz
    • Charles Ives (1874–1954)
    • The unanswered question
    • Benjamin Britten (1913–1976 )
    • Serenade für Tenor, Horn und Streicher op. 31
    • Joseph Haydn (1732–1809)
    • Sinfonie Nr. 103 Es-Dur Hob. I:103 ›Mit dem Paukenwirbel‹

Violine

Pekka Kuusisto

Der Violinist, Dirigent und Komponist Pekka Kuusisto ist weithin bekannt für seine künstlerische Freiheit und seinen frischen Zugang zum Repertoire. Er ist Künstlerischer Leiter des Norwegischen Kammerorchesters und Erster Gastdirigent sowie künstlerischer Co-Direktor des Helsinki Philharmonic Orchestras. Zudem ist er künstlerischer Partner des Mahler Chamber Orchestra und bereits seit 2017 ›Artistic Best Friend‹ der Deutschen Kammer­philharmonie Bremen. In der letzten Saison debütierte Kuusisto als Geiger bei den Berliner Philharmonikern sowie als Dirigent beim Philharmonia Orchestra und beim Göteborger Sinfonieorchester. In dieser Saison trat er u. a. mit dem Gewandhausorchester Leipzig, dem NHK Symphony Orchestra Tokyo und dem Boston Symphony Orchestra auf.

Als ein begeisterter Verfechter zeitgenössischer Musik, der selbst regelmäßig neue Werke uraufführt, und als ein begnadeter Improvisator arbeitet Pekka Kuusisto darüber hinaus mit Menschen aus dem gesamten künstlerischen Spektrum zusammen. Unbeeindruckt von konventionellen Genregrenzen umfassten seine jüngsten Projekte etwa die Zusammenarbeit mit dem Komponisten und Pianisten Hauschka und dem Schlagzeuger Samuli Kosminen, dem niederländischen Neurologen Erik Scherder, dem Pionier der elektronischen Musik Brian Crabtree und vielen weiteren. 2022 veröffentlicht Kuusisto sein erstes Album als Dirigent gemeinsam mit der Violinistin Vilde Frang und der Deutschen Kammer­philharmonie Bremen.

Tenor

Topi Lehtipuu

Topi Lehtipuu gilt als eine der größten Künstlerpersönlichkeiten Finnlands. Neben seiner Karriere als international gefragter Tenor ist er seit Ende 2015 Direktor des renommierten Helsinki Festival. Zuvor war er von 2010 bis 2015 Künstlerischer Direktor des Turku Music Festival sowie des Kammermusikfestivals Joroinen Music Days im Osten Finnlands.

Als Sänger ist Topi Lehtipuu weltweit aufgetreten und hat dabei mit Dirigenten wie Sir John Eliot Gardiner, Sir Simon Rattle, Esa-Pekka Salonen und Daniel Harding gearbeitet sowie mit den Regisseuren David Alden, Claus Guth, Christof Loy und Peter Sellars.

Er gastiert regelmäßig in Berlin, Glyndebourne, London, Paris, Salzburg und Wien und hat an zahlreichen, teils für den Grammy nominierten CD- und DVD-Aufnahmen mitgewirkt.

Topi Lehtipuu hat Klavier, Violine, Chordirigieren und Gesang an der Sibelius Academy in Helsinki studiert. Nach dem Studium wurde er Mitglied des Finnish Radio Chamber Choir. Seine Solokarriere begann mit der Rolle des Albert in Benjamin Brittens Oper Albert Herring an der Finnish National Opera.

Horn

Elke Schulze Höckelmann

Elke Schulze-Höckelmann war Bundespreisträgerin im Wettbewerb ›Jugend musiziert‹ und Jungstudentin an der Musikhochschule Münster. Später studierte sie in Köln und Oslo und musizierte im European Community Youth Orchestra. Aber vielleicht hinterließ die Mitwirkung »im basisdemokratischen Schülerblas-orchester des Gymnasiums« die entscheidendere Prägung, um sich später bei der Deutschen Kammer­philharmonie Bremen am wohlsten zu fühlen.
Um das herauszufinden, war sie zuvor Mitglied im Staatsorchester Kassel, bei der Württembergischen Philharmonie Reutlingen und der Philharmonia Hungarica Marl. Seit 1993 ist sie Solohornistin der Deutschen Kammer­philharmonie Bremen. Wenn nicht hier, dann musiziert sie auch gerne auf dem historischen Horn in verschiedenen Ensembles für Alte Musik.

Violine

Pekka Kuusisto

Der Violinist, Dirigent und Komponist Pekka Kuusisto ist weithin bekannt für seine künstlerische Freiheit und seinen frischen Zugang zum Repertoire. Er ist Künstlerischer Leiter des Norwegischen Kammerorchesters und Erster Gastdirigent sowie künstlerischer Co-Direktor des Helsinki Philharmonic Orchestras. Zudem ist er künstlerischer Partner des Mahler Chamber Orchestra und bereits seit 2017 ›Artistic Best Friend‹ der Deutschen Kammer­philharmonie Bremen. In der letzten Saison debütierte Kuusisto als Geiger bei den Berliner Philharmonikern sowie als Dirigent beim Philharmonia Orchestra und beim Göteborger Sinfonieorchester. In dieser Saison trat er u. a. mit dem Gewandhausorchester Leipzig, dem NHK Symphony Orchestra Tokyo und dem Boston Symphony Orchestra auf.

Als ein begeisterter Verfechter zeitgenössischer Musik, der selbst regelmäßig neue Werke uraufführt, und als ein begnadeter Improvisator arbeitet Pekka Kuusisto darüber hinaus mit Menschen aus dem gesamten künstlerischen Spektrum zusammen. Unbeeindruckt von konventionellen Genregrenzen umfassten seine jüngsten Projekte etwa die Zusammenarbeit mit dem Komponisten und Pianisten Hauschka und dem Schlagzeuger Samuli Kosminen, dem niederländischen Neurologen Erik Scherder, dem Pionier der elektronischen Musik Brian Crabtree und vielen weiteren. 2022 veröffentlicht Kuusisto sein erstes Album als Dirigent gemeinsam mit der Violinistin Vilde Frang und der Deutschen Kammer­philharmonie Bremen.

Horn

Elke Schulze Höckelmann

Elke Schulze-Höckelmann war Bundespreisträgerin im Wettbewerb ›Jugend musiziert‹ und Jungstudentin an der Musikhochschule Münster. Später studierte sie in Köln und Oslo und musizierte im European Community Youth Orchestra. Aber vielleicht hinterließ die Mitwirkung »im basisdemokratischen Schülerblas-orchester des Gymnasiums« die entscheidendere Prägung, um sich später bei der Deutschen Kammer­philharmonie Bremen am wohlsten zu fühlen.
Um das herauszufinden, war sie zuvor Mitglied im Staatsorchester Kassel, bei der Württembergischen Philharmonie Reutlingen und der Philharmonia Hungarica Marl. Seit 1993 ist sie Solohornistin der Deutschen Kammer­philharmonie Bremen. Wenn nicht hier, dann musiziert sie auch gerne auf dem historischen Horn in verschiedenen Ensembles für Alte Musik.