• Mi. 14.12.
  • 20.00 Uhr
  • Bremen
    ·Die ›Kammer-Philharmonie‹
    ·Gesamtschule Bremen-Ost

Entdeckungen zu zweit und zu dritt

4. Kammerkonzert

Wann ist ein Wunderkind ein Wunderkind? Wenn es über ein fotografisches Gedächtnis verfügt? Wenn es seine erste Klavierschule nach nur einem Monat abgeschlossen hat? Wenn es mit zehn Jahren alle 32 Beethoven-Klaviersonaten auswendig kann? Wenn dem so ist, war Camille Saint-Saëns ein echtes Wunderkind. Seine Pianistenkarriere erlebte viel später, mit ihrem 75. Bühnenjubiläum, ihren letzten großen Höhepunkt. Das war 1921, neun Jahre nach der Geburt von John Cage. Begonnen hatte sie 1846, drei Jahre vor Chopins Tod. Sein Klavierspiel zeichnete sich durch eine gewisse Eleganz aus, durch ein luftiges, schnörkelloses Spiel. Das prägte auch seine Kompositionen, vor allem die Werke mit Klavierbeteiligung.
Johannes Brahms und die Oboe? Als Solo-Instrument hat er sie nicht vorgesehen; zwar schrieb er ein Quintett mit Klarinetten- und ein Trio mit Horn-Beteiligung, aber nichts dergleichen für Oboe. Also, dachte sich Ulrich König, muss eine Bearbeitung her. König, bereits seit 1988 Mitglied der Deutschen Kammer­philharmonie Bremen, hat mit verschiedenen Arrangements bereits reichlich Erfahrung gesammelt, u.a. für sein Ensemble ›Das ABBArtige Quartett‹. Nun also Brahms!

Programm

    • Ludwig van Beethoven (1770–1827)
    • Andante aus Oktett op. 103, Fassung für Oboe, Fagott und Klavier (Arr. Ulrich König)
    • Johannes Brahms (1833–1897)
    • Allegro aus Sonate für Klavier und Cello op. 38, Fassung für Oboe, Fagott und Klavier (Arr. Ulrich König)
    • Camille Saint-Saëns (1835–1921)
    • Sonate für Fagott und Klavier G-Dur op. 168
    • Camille Saint-Saëns
    • Sonate für Oboe und Klavier D-Dur op. 166
    • Francis Poulenc (1899–1963)
    • Trio für Oboe, Fagott und Klavier FP 43

Klavier

Kimiko Imani

Die in Japan geborene Pianistin Kimiko Imani schloss ihr Studium bei Prof. Anatol Ugorski an der Hochschule für Musik in Detmold mit dem Konzertexamen ab.

Ihr erfolgreiches Debüt als  Solistin feierte Sie in der Suntory Hall in Tokio mit dem Tokyo Metropolitan Symphony Orchestra. Es folgen zahlreiche Konzerte mit renommierten Orchestern in Japan und Deutschland.

Als GWK Musikpreisträgerin tritt die leidenschaftliche und engagierte Kammermusikerin zudem regelmäßig bei bedeutenden Festivals und internationalen Konzertreihen in Europa und Asien auf.

Zu ihren musikalischen Partnern zählen so bedeutende Musiker wie der Fagottist Sergio Azzolini und der Oboist Maurice Bourgue. Zusammen bilden sie seit 2011 das Maurice Bourgue Trio, ein herausragendes Ensemble, das in zahlreichen internationalen Konzertsälen zu hören ist und in diesem Jahr seine erste CD eingespielt hat.

Weitere CDs veröffentlichte Sie 2008 mit dem Oboisten Pavel Sokolov und 2014 mit dem Fagottisten Marceau Lefevre.

Oboe

Ulrich König

Ulrich König war erster Preisträger beim Bundeswettbewerb ›Jugend musiziert‹ und Mitglied des RIAS-Jugendorchesters Berlin.

Sein Oboenstudium absolvierte er in Berlin, Hannover und Stuttgart. Während dieser Zeit musizierte er in der Jungen Deutschen Philharmonie und im European Union Youth Orchestra.

1988 wurde er Mitglied der Deutschen Kammer-philharmonie Bremen und gehört damit zu den ersten Bläsern, die als Gesellschafter fest in das Orchester aufgenommen wurden. Er ist auch bereits solistisch mit der Kammer­philharmonie aufgetreten und war u. a. Gast bei Gidon Kremers Lockenhaus-Musikfestival sowie beim Kammer-musikfestival ›Spannungen‹ von Lars Vogt im Kraftwerk Heimbach.

Gerne ist Ulrich König auch als Bearbeiter und Arrangeur aktiv – von klassischen Werken für die Bläsersolisten der Deutschen Kammer­philharmonie Bremen ebenso wie von Popmusik für sein Ensemble ›Das ABBArtige Quartett‹.

Fagott

Rie Koyama

Die 1991 in Stuttgart geborene und Baden-Württemberg aufgewachsene Fagottistin entstammt einer japanischen Musikerfamilie. Ihr Studium absolvierte sie bei Prof. Akio Koyama in Trossingen und bei Prof. Dag Jensen in München. Rie Koyama spielt ihr Instrument mit einer Intensität, wie sie nur selten zu hören ist. Bis heute war die junge Musikerin bei 24 nationalen und internationalen Wettbewerben als Erstplatzierte erfolgreich, unter anderem beim The Muri Competition, dem Deutschen Musikwettbewerb, dem International Academic Oboe and Bassoon Competition in Łódź/Polen sowie dem Hochschulwettbewerb der deutschen Musikhochschulen. 2013 errang sie beim Internationalen Musikwettbewerb der ARD den 2. Preis in der Kategorie Fagott (bei Nichtvergabe des 1. Preises) sowie den Sonderpreis für die beste Interpretation der Auftragskomposition.

Rie Koyama war Stipendiatin der Jürgen Ponto-Stiftung, der Rohm Music Foundation in Japan und erhielt 2012 ein Jahresstipendium der Deutschen Stiftung Musikleben. Als Solistin ist sie bereits mit renommierten internationalen Orchestern in Europa und Asien aufgetreten und regelmäßig bei bedeutenden Musikfestivals zu Gast. Zu ihren festen Kammermusikensembles gehört das Trio Walter, das Veits-Quintett sowie das Franz Ensemble. Rie Koyama spielte zahlreiche CDs mit Solokonzerten und Kammermusik ein; die nächste Solo-CD wird mit der Deutschen Kammer­philharmonie Bremen produziert und voraussichtlich 2021 erscheinen. Seit 2015 September ist sie Solo-Fagottistin bei der Deutschen Kammer­philharmonie Bremen.

Klavier

Kimiko Imani

Die in Japan geborene Pianistin Kimiko Imani schloss ihr Studium bei Prof. Anatol Ugorski an der Hochschule für Musik in Detmold mit dem Konzertexamen ab.

Ihr erfolgreiches Debüt als  Solistin feierte Sie in der Suntory Hall in Tokio mit dem Tokyo Metropolitan Symphony Orchestra. Es folgen zahlreiche Konzerte mit renommierten Orchestern in Japan und Deutschland.

Als GWK Musikpreisträgerin tritt die leidenschaftliche und engagierte Kammermusikerin zudem regelmäßig bei bedeutenden Festivals und internationalen Konzertreihen in Europa und Asien auf.

Zu ihren musikalischen Partnern zählen so bedeutende Musiker wie der Fagottist Sergio Azzolini und der Oboist Maurice Bourgue. Zusammen bilden sie seit 2011 das Maurice Bourgue Trio, ein herausragendes Ensemble, das in zahlreichen internationalen Konzertsälen zu hören ist und in diesem Jahr seine erste CD eingespielt hat.

Weitere CDs veröffentlichte Sie 2008 mit dem Oboisten Pavel Sokolov und 2014 mit dem Fagottisten Marceau Lefevre.

Fagott

Rie Koyama

Die 1991 in Stuttgart geborene und Baden-Württemberg aufgewachsene Fagottistin entstammt einer japanischen Musikerfamilie. Ihr Studium absolvierte sie bei Prof. Akio Koyama in Trossingen und bei Prof. Dag Jensen in München. Rie Koyama spielt ihr Instrument mit einer Intensität, wie sie nur selten zu hören ist. Bis heute war die junge Musikerin bei 24 nationalen und internationalen Wettbewerben als Erstplatzierte erfolgreich, unter anderem beim The Muri Competition, dem Deutschen Musikwettbewerb, dem International Academic Oboe and Bassoon Competition in Łódź/Polen sowie dem Hochschulwettbewerb der deutschen Musikhochschulen. 2013 errang sie beim Internationalen Musikwettbewerb der ARD den 2. Preis in der Kategorie Fagott (bei Nichtvergabe des 1. Preises) sowie den Sonderpreis für die beste Interpretation der Auftragskomposition.

Rie Koyama war Stipendiatin der Jürgen Ponto-Stiftung, der Rohm Music Foundation in Japan und erhielt 2012 ein Jahresstipendium der Deutschen Stiftung Musikleben. Als Solistin ist sie bereits mit renommierten internationalen Orchestern in Europa und Asien aufgetreten und regelmäßig bei bedeutenden Musikfestivals zu Gast. Zu ihren festen Kammermusikensembles gehört das Trio Walter, das Veits-Quintett sowie das Franz Ensemble. Rie Koyama spielte zahlreiche CDs mit Solokonzerten und Kammermusik ein; die nächste Solo-CD wird mit der Deutschen Kammer­philharmonie Bremen produziert und voraussichtlich 2021 erscheinen. Seit 2015 September ist sie Solo-Fagottistin bei der Deutschen Kammer­philharmonie Bremen.