• Fr. 05.05.
  • 20.00 Uhr
  • Bremen
    ·Sendesaal

Entdeckerfreuden

3. Highlight-Abonnementkonzert

Werke von Schubert, Ruzicka und Mahler

Ob Harmoniemusiken zu Mozarts Opern, Klaviertranskriptionen von Schubert-Liedern und Wagner-O pern – das Feld für musikalische Bearbeitungen scheint unermesslich. Und immer noch gibt es Stoff für Entdeckungen. Franz Schubert hat seine großartige f-Moll-Fantasie eigentlich für Klavier zu vier Händen geschrieben. Im Original ebenso wie in der behutsamen Orchestrierung von Rolf Liebermann ist sie eine Perle des Repertoires. Ein wenig in Vergessenheit geraten sind die Arrangements, die für Arnold Schönbergs ›Verein für musikalische Privataufführungen‹ geschrieben wurden, darunter Mahlers vierte Sinfonie in der auf ein Minimum reduzierten Besetzung von Erwin Stein. Es braucht Entdecker wie Peter Ruzicka, die solche in den Katalogen verborgenen Schätze heben und sie der Öffentlichkeit präsentieren. Hinzu kommt sein neuestes Werk ›Mnemosyne‹.

Programm

    • Franz Schubert (1797–1828)
    • Fantasie f-Moll D 940 op. 103 (Bearb. Rolf Liebermann)
    • Peter Ruzicka (*1948)
    • Mnemosyne (UA)
    • Gustav Mahler (1860–1911)
    • Sinfonie Nr. 4 G-Dur für Singstimme und Kammerensemble (Bearb. Erwin Stein)

Dirigent

Peter Ruzicka

Peter Ruzicka zählt zu den festen Größen der internationalen Musikszene – als vielfach aufgeführter Komponist, als gefragter Dirigent und als Intendant, u. a. der Staatsoper Hamburg und der Hamburger Philharmoniker (1988-1997), der Salzburger Festspiele (2001-2006) und der Osterfestspiele Salzburg, die er bis 2020 leitete. Für seine Kompositionen erhielt Ruzicka zahlreiche Preise und Auszeichnungen. Namhafte Dirigenten wie Paavo Järvi, Mariss Jansons, Christian Thielemann, Giuseppe Sinopoli, Kent Nagano und viele andere haben sich für seine Musik eingesetzt. Seine Werke wurden von weltweit führenden Orchestern aufgeführt, darunter von den Berliner und Wiener Philharmonikern, dem Concertgebouw-Orchester Amsterdam, dem Philharmonia Orchestra London, dem Orchestre Philharmonique de Paris, dem New York Philharmonic Orchestra sowie allen deutschen Rundfunk- Sinfonieorchestern.

Zu den jüngsten Uraufführungen zählt etwa Ruzickas Oper ›Benjamin‹ an der Hamburgischen Staatsoper in der Saison 2018/19. In der Saison 2019/20 war Ruzicka als Composer in Residence beim Festival Grafenegg zu Gast und leitete dort die Uraufführung seines Orchesterwerks ›Furioso‹. Die Uraufführung der ›Kammersymphonie‹ erfolgte im Jahr 2021, und 2022 wurde das Auftragswerk des Tonhalle Orchesters Zürich ›Depart‹ für Viola und Orchester mit Nils Mönkemeyer uraufgeführt. Mit der Deutschen Kammer­philharmonie Bremen verbindet den vielseitigen Musiker bereits seit vielen Jahren eine spannende künstlerische Zusammenarbeit.

Sopran

Anna Prohaska (erkrankt)

Mit 20 Jahren war Anna Prohaska erstmals an der Staatsoper Unter den Linden zu hören, der sie trotz ihrer internationalen Karriere weiterhin als Ensemblemitglied verbunden bleibt. Sie fiel von Anfang an durch ihr ungemein vielfältiges Repertoire auf, von Händel-Opern bis hin zu Uraufführungen, und arbeitet hier mit Dirigenten wie Daniel Barenboim oder Sir Simon Rattle. Bald wurde sie auf viele weitere große Bühnen geholt, darunter die Mailänder Scala, das Bolshoi Theater, das Royal Opera House Covent Garden oder die Pariser Oper.

Auch in den wegweisenden Konzerthäusern weltweit ist sie gefragt. Konzerte führten sie zum Cleveland Orchestra, dem NHK Symphony Orchestra, zum London Symphony Orchestra, den Wiener und den Berliner Philharmonikern oder zum Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks. Sie sang unter Claudio Abbado, Herbert Blomstedt, Pierre Boulez, Daniel Harding, Mariss Jansons, Yannick Nézét-Séguin oder Franz Welser-Möst.

Einen besonderen Stellenwert nimmt die Alte Musik für sie ein, häufig trat sie mit Nicolaus Harnoncourt und dem Concentus Musicus auf und arbeitet regelmäßig mit der Academy of Ancient Music, dem Freiburger Barockorchester oder der Akademie für Alte Musik Berlin zusammen.

Mit ihren thematischen Liederabenden ist sie gern gesehener Gast in Liedzentren wie der Schubertiade Schwarzenberg, der Wigmore Hall London, in Wien oder Berlin.

Bei Deutsche Grammophon brachte sie bereits zahlreiche Einspielungen heraus, für die sie mit Preisen wie dem ECHO Klassik ausgezeichnet wurde. Ihr neuestes Album Serpent & Fire: Arias for Dido and Cleopatra (im Juni bei alpha erschienen) stieg gleich ganz oben in den Klassik-Charts ein.

Sopran

Sarah Maria Sun (Ersatz)

Dirigent

Peter Ruzicka

Peter Ruzicka zählt zu den festen Größen der internationalen Musikszene – als vielfach aufgeführter Komponist, als gefragter Dirigent und als Intendant, u. a. der Staatsoper Hamburg und der Hamburger Philharmoniker (1988-1997), der Salzburger Festspiele (2001-2006) und der Osterfestspiele Salzburg, die er bis 2020 leitete. Für seine Kompositionen erhielt Ruzicka zahlreiche Preise und Auszeichnungen. Namhafte Dirigenten wie Paavo Järvi, Mariss Jansons, Christian Thielemann, Giuseppe Sinopoli, Kent Nagano und viele andere haben sich für seine Musik eingesetzt. Seine Werke wurden von weltweit führenden Orchestern aufgeführt, darunter von den Berliner und Wiener Philharmonikern, dem Concertgebouw-Orchester Amsterdam, dem Philharmonia Orchestra London, dem Orchestre Philharmonique de Paris, dem New York Philharmonic Orchestra sowie allen deutschen Rundfunk- Sinfonieorchestern.

Zu den jüngsten Uraufführungen zählt etwa Ruzickas Oper ›Benjamin‹ an der Hamburgischen Staatsoper in der Saison 2018/19. In der Saison 2019/20 war Ruzicka als Composer in Residence beim Festival Grafenegg zu Gast und leitete dort die Uraufführung seines Orchesterwerks ›Furioso‹. Die Uraufführung der ›Kammersymphonie‹ erfolgte im Jahr 2021, und 2022 wurde das Auftragswerk des Tonhalle Orchesters Zürich ›Depart‹ für Viola und Orchester mit Nils Mönkemeyer uraufgeführt. Mit der Deutschen Kammer­philharmonie Bremen verbindet den vielseitigen Musiker bereits seit vielen Jahren eine spannende künstlerische Zusammenarbeit.

Sopran

Sarah Maria Sun (Ersatz)