• So. 09.07.
  • 19.00 Uhr
  • Bad Kissingen
    ·Regentenbau
    ·Max-Littmann-Saal

Ein Sommernachtstraum

Kissinger Sommer

Programm

    • Felix Mendelssohn Bartholdy (1809–1847)
    • Ein Sommernachtstraum op. 61

Dirigent

Paavo Järvi

Der estnische Dirigent und Grammy-Preisträger Paavo Järvi ist seit 2004 Künstlerischer

Leiter der Deutschen Kammer­philharmonie Bremen. Einer der vielen Höhepunkte dieser Zusammenarbeit waren die gefeierten, weltweit von Kritikern bejubelten Aufführungen des Beethoven-Zyklus, für die Järvi mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet wurde – darunter der ›Echo Klassik Dirigent des Jahres‹ und der renommierte ›Jahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik‹.

Auf das Beethoven-Projekt folgte eine intensive Beschäftigung mit den symphonischen

Werken Schumanns und Brahms, beide Zyklen wurden ebenfalls vielfach ausgezeichnet. Seit Herbst 2021 stehen die zwölf Londoner Sinfonien von Joseph Haydn im Fokus und seit 2024 die intensive Auseinandersetzung mit den Sinfonien von Franz Schubert.

Seit Beginn der Saison 2019/2020 ist Paavo Järvi Musikdirektor des Tonhalle-Orchesters Zürich. Er ist außerdem Gründer und künstlerischer Leiter des Estonian Festival Orchestra und des Pärnu Music Festival, das er 2011 ins Leben gerufen hat. Als Gastdirigent tritt er regelmäßig mit bedeutenden Orchestern wie dem Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam, dem Londoner Philharmonia Orchestra, den Berliner Philharmonikern, der Staatskapelle Dresden, den New York und Los Angeles Philharmonic und dem Chicago Symphony Orchestra. 2015 wurde er von der britischen Zeitschrift Gramophone und der französischen Zeitschrift Diapason zum ›Künstler des Jahres‹ ernannt. 2019 folgte der Opus Klassik als ›Dirigent des Jahres‹. Weitere Auszeichnungen umfassen einen Grammy Award für seine Aufnahme von Sibelius’ Cantatas mit dem Estnischen Nationalen Symphonieorchester und den Titel ›Commandeur de L’Ordre des Arts et des Lettres‹, verliehen vom französischen Kultusministerium. Im Jahr 2015 erhielt Paavo Järvi außerdem die Sibelius-Medaille als Anerkennung für seine Arbeit, die Musik des finnischen Komponisten einem breiteren Publikum zugänglich zu machen, und 2012 erhielt er den Hindemith-Preis für Kunst und Menschlichkeit. Als engagierter Unterstützer estnischer Kultur wurde Paavo Järvi 2013 vom Präsidenten Estlands mit dem Orden des Weißen Sterns ausgezeichnet.

Sopran

Christina Landshamer

Christina Landshamer ist eine vielseitige Künstlerin, die mit ihrem unterschiedlichsten Repertoire sowohl als Konzert-, Opern- als auch als Liedsängerin weltweit gefragt ist. Ihre Zusammenarbeit mit namhaften Dirigenten wie Herbert Blomstedt, Manfred Honeck, Alan Gilbert, Marek Janowski und vielen anderen führt sie regelmäßig zu international bedeutenden Orchestern – von den Berliner Philharmonikern über das Concertgebouw Orkest Amsterdam bis zum Orchestre de Paris. In den USA und Kanada gastierte die Sopranistin u. a. beim New York Philharmonic Orchestra sowie beim Pittsburgh und beim Montreal Symphony Orchestra.

Opernengagements hatte Christina Landshamer bereits an der Komischen Oper Berlin, am Theater an der Wien unter Nikolaus Harnoncourt und unter Sir Simon Rattle bei den Salzburger Festspielen. An der Nationaloper Amsterdam sang sie die ›Pamina‹ in Simon McBurneys ›Zauberflöte‹, an der Bayerischen Staatsoper die ›Woglinde‹ in Wagners ›Rheingold‹ unter Kirill Petrenko. Darüber hinaus war sie in einer spektakulären La-Fura-dels-Baus-Inszenierung von Haydns ›Schöpfung‹ in Paris sowie beim Mostly Mozart Festival in New York zu erleben. Mit ihrer warmen, lyrischen Sopranstimme ist Christina Landshamer auch als Liedsängerin gern gesehener Gast: bei der Schubertiade Schwarzenberg ebenso wie in London, New York oder Tokio. Über 50 CD- und DVD-Einspielungen dokumentieren die künstlerische Arbeit Landshamers, die 2021 einem Ruf als Professorin für Gesang an die Hochschule für Musik Trossingen folgte.

Sopran

Katharina Konradi

Die deutsche Sopranistin Katharina Konradi gab im Oktober 2016 ihr erfolgreiches Rollendebüt als Pamina in ›Die Zauberflöte‹ am Hessischen Staatstheater Wiesbaden. Sie gewann den diesjährigen Preis des Deutschen Musikwettbewerbs in Bonn und erhielt außerdem den Sonderpreis der Walter und Charlotte Hamel Stiftung für ihre hervorragende Leistung in der Kategorie Gesang.

Seit der Spielzeit 2015/16 gehört die Sopranistin zum Ensemble des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden. Zu Ihren wichtigen Partien zählen Juliette (›Der Graf von Luxemburg‹), Gretel (›Hänsel und Gretel‹), Pamina (›Die Zauberflöte‹), Woglinde (›Rheingold‹) und einige mehr.

Die ersten beruflichen Schritte machte Katharina Konradi im Sommer 2013 an der Kammeroper München. In der Spielzeit 2014/2015 debütierte sie am Theater Hof als Anne Frank in der Monooper ›Das Tagebuch der Anne Frank‹ von Grigori Frid. Katharina Konradi ist Preisträgerin des Bundeswettbewerbs ›Jugend Musiziert‹. Mit ihrer Klavierpartnerin Mayuko Obuchi gewann sie 2015 den 1. Preis des Kulturkreises Gasteig München in der Wertung ›Lied-Duo‹. Zusammen konzertierten sie als Preisträger der Sommerakademie Mozarteum 2015 im Rahmen der Salzburger Festspiele.

Katharina Konradi ist Stipendiatin der Paul-Hindemith-Gesellschaft Berlin, der Yehudi Menuhin Stiftung ›Live Music Now‹ München und zählt zu den Stipendiaten der Studienstiftung des deutschen Volkes. Geboren in Bischkek, Kirgisistan, begann Katharina Konradi in 2009 ihre Gesangsausbildung bei Julie Kaufmann an der Universität der Künste Berlin, wo sie zeitgleich zeitgenössisches Lied bei Axel Bauni und Liedgestaltung bei Eric Schneider studierte. Ihr Masterstudium in Liedgestaltung schloss sie im Sommer 2016 bei Christiane Iven, Donald Sulzen und Fritz Schwinghammer an der Hochschule für Musik und Theater München ab.

Sprecherin

Katja Riemann

Chor

Tütarlastekoor Ellerhein

Tallinns Kinderchor, Vorgänger des Mädchenchors Ellerhein, wurde 1952 von Professor Heino Kaljuste (1925-1989) gegründet, der den Chor bis zu seinem Tod leitete und weiterentwickelte. Von 1989 bis 2012 übernahm Tiia-Ester Loitme die Leitung, die bereits seit 1970 als zweite Dirigentin mit dem Chor gearbeitet hatte. Beim 100. Estnischen Gesangsfestival im Jahre 1969 wurde der Mädchenchor in Ellerhein umbenannt. Neben der Konzerttätigkeit erhalten alle Sängerinnen Unterricht in Gesang, Solfeggio und Harmonielehre. Der Chor arbeitet mit der sogenannten Kodály-Methode beim Einstudieren von neuen Repertoires.

Im Juni 2012 feierte der Mädchenchor Ellerhein 60-jähriges Bestehen mit einem umjubelten Konzert im Estonia Concert Hall. Seit 2012 obliegt die künstlerische Leitung Ingrid Kõrvits. Das Repertoire umfasst klassische sowie zeitgenössische Chormusik bedeutsamer Komponisten aus aller Welt.

Der Mädchenchor Ellerhein wurde international bereits vielfach ausgezeichnet: 2012 belegte er den zweiten Platz (Gold) beim internationalen Chorwettbewerb ›Ave Verum‹ im österreichischen Baden. 2013 wurde Ingrid Kõrvits als ›Beste Dirigentin‹ beim internationalen Chorwettbewerb ›Tallinn 2013‹ ausgezeichnet, während der Chor den zweiten Platz in der Kategorie ›Jugendchor‹ belegte. Beim 31. internationalen Chorwettbewerb von Cantonigros in Spanien, ebenfalls 2013, gewann Ellerhein den dritten Preis in der Kategorie ›Weiblicher Chor‹ sowie den zweiten Preis in der Kategorie ›Folk‹.

Deutscher Kammerchor

Den Deutschen Kammerchor gründeten vor 15 Jahren Berufssängerinnen und -sänger mit dem Ziel, ihren großen Erfahrungsschatz als ensemblebegeisterte Chorsänger und versierte Solisten in einen vokalen Klangkörper einzubringen. Sowohl die Resonanz beim Publikum und in den Medien als auch die Einladung des Chores von namhaften Dirigenten (u.a. Marcus Creed, Heinz Holliger) und Orchestern (Ensemble Modern, Kammerorchester Basel) auf die wichtigsten Konzertpodien Europas dokumentieren dieses Engagement eindrucksvoll. Die Offenheit des Deutschen Kammerchores für jede Musik auf Spitzenniveau zeigt sich an der Vielfalt seiner künstlerischen Kooperationen, zuletzt mit dem Pianisten Sir Andras Schiff beim Schleswig-Holstein Musik Festival.

Seine Konzerte führten das Ensemble unter anderem in das Festspielhaus Baden-Baden, das Leipziger Gewandhaus, das Concertgebouw Amsterdam und den Großen Musikvereinssaal in Wien. Auf Einladung des Bundespräsidenten gestaltete der Deutsche Kammerchor eines der traditionellen Adventskonzerte in Schloss Bellevue und im Rahmen eines Staatsbesuches ein Chorkonzert in der Hagia Eirene in Istanbul.

Einspielungen und Rundfunkaufnahmen belegen die große Leistungsfähigkeit des Chores. Die Kritiker namhafter deutscher Tageszeitungen schätzen die »außerordentliche Homogenität und Flexibilität des Ensembles, die Leichtigkeit, Flüssigkeit, Differenzierung und Transparenz sowie die Virtuosität des Vortrags«.

Dirigent

Paavo Järvi

Der estnische Dirigent und Grammy-Preisträger Paavo Järvi ist seit 2004 Künstlerischer

Leiter der Deutschen Kammer­philharmonie Bremen. Einer der vielen Höhepunkte dieser Zusammenarbeit waren die gefeierten, weltweit von Kritikern bejubelten Aufführungen des Beethoven-Zyklus, für die Järvi mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet wurde – darunter der ›Echo Klassik Dirigent des Jahres‹ und der renommierte ›Jahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik‹.

Auf das Beethoven-Projekt folgte eine intensive Beschäftigung mit den symphonischen

Werken Schumanns und Brahms, beide Zyklen wurden ebenfalls vielfach ausgezeichnet. Seit Herbst 2021 stehen die zwölf Londoner Sinfonien von Joseph Haydn im Fokus und seit 2024 die intensive Auseinandersetzung mit den Sinfonien von Franz Schubert.

Seit Beginn der Saison 2019/2020 ist Paavo Järvi Musikdirektor des Tonhalle-Orchesters Zürich. Er ist außerdem Gründer und künstlerischer Leiter des Estonian Festival Orchestra und des Pärnu Music Festival, das er 2011 ins Leben gerufen hat. Als Gastdirigent tritt er regelmäßig mit bedeutenden Orchestern wie dem Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam, dem Londoner Philharmonia Orchestra, den Berliner Philharmonikern, der Staatskapelle Dresden, den New York und Los Angeles Philharmonic und dem Chicago Symphony Orchestra. 2015 wurde er von der britischen Zeitschrift Gramophone und der französischen Zeitschrift Diapason zum ›Künstler des Jahres‹ ernannt. 2019 folgte der Opus Klassik als ›Dirigent des Jahres‹. Weitere Auszeichnungen umfassen einen Grammy Award für seine Aufnahme von Sibelius’ Cantatas mit dem Estnischen Nationalen Symphonieorchester und den Titel ›Commandeur de L’Ordre des Arts et des Lettres‹, verliehen vom französischen Kultusministerium. Im Jahr 2015 erhielt Paavo Järvi außerdem die Sibelius-Medaille als Anerkennung für seine Arbeit, die Musik des finnischen Komponisten einem breiteren Publikum zugänglich zu machen, und 2012 erhielt er den Hindemith-Preis für Kunst und Menschlichkeit. Als engagierter Unterstützer estnischer Kultur wurde Paavo Järvi 2013 vom Präsidenten Estlands mit dem Orden des Weißen Sterns ausgezeichnet.

Sopran

Katharina Konradi

Die deutsche Sopranistin Katharina Konradi gab im Oktober 2016 ihr erfolgreiches Rollendebüt als Pamina in ›Die Zauberflöte‹ am Hessischen Staatstheater Wiesbaden. Sie gewann den diesjährigen Preis des Deutschen Musikwettbewerbs in Bonn und erhielt außerdem den Sonderpreis der Walter und Charlotte Hamel Stiftung für ihre hervorragende Leistung in der Kategorie Gesang.

Seit der Spielzeit 2015/16 gehört die Sopranistin zum Ensemble des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden. Zu Ihren wichtigen Partien zählen Juliette (›Der Graf von Luxemburg‹), Gretel (›Hänsel und Gretel‹), Pamina (›Die Zauberflöte‹), Woglinde (›Rheingold‹) und einige mehr.

Die ersten beruflichen Schritte machte Katharina Konradi im Sommer 2013 an der Kammeroper München. In der Spielzeit 2014/2015 debütierte sie am Theater Hof als Anne Frank in der Monooper ›Das Tagebuch der Anne Frank‹ von Grigori Frid. Katharina Konradi ist Preisträgerin des Bundeswettbewerbs ›Jugend Musiziert‹. Mit ihrer Klavierpartnerin Mayuko Obuchi gewann sie 2015 den 1. Preis des Kulturkreises Gasteig München in der Wertung ›Lied-Duo‹. Zusammen konzertierten sie als Preisträger der Sommerakademie Mozarteum 2015 im Rahmen der Salzburger Festspiele.

Katharina Konradi ist Stipendiatin der Paul-Hindemith-Gesellschaft Berlin, der Yehudi Menuhin Stiftung ›Live Music Now‹ München und zählt zu den Stipendiaten der Studienstiftung des deutschen Volkes. Geboren in Bischkek, Kirgisistan, begann Katharina Konradi in 2009 ihre Gesangsausbildung bei Julie Kaufmann an der Universität der Künste Berlin, wo sie zeitgleich zeitgenössisches Lied bei Axel Bauni und Liedgestaltung bei Eric Schneider studierte. Ihr Masterstudium in Liedgestaltung schloss sie im Sommer 2016 bei Christiane Iven, Donald Sulzen und Fritz Schwinghammer an der Hochschule für Musik und Theater München ab.

Chor

Tütarlastekoor Ellerhein

Tallinns Kinderchor, Vorgänger des Mädchenchors Ellerhein, wurde 1952 von Professor Heino Kaljuste (1925-1989) gegründet, der den Chor bis zu seinem Tod leitete und weiterentwickelte. Von 1989 bis 2012 übernahm Tiia-Ester Loitme die Leitung, die bereits seit 1970 als zweite Dirigentin mit dem Chor gearbeitet hatte. Beim 100. Estnischen Gesangsfestival im Jahre 1969 wurde der Mädchenchor in Ellerhein umbenannt. Neben der Konzerttätigkeit erhalten alle Sängerinnen Unterricht in Gesang, Solfeggio und Harmonielehre. Der Chor arbeitet mit der sogenannten Kodály-Methode beim Einstudieren von neuen Repertoires.

Im Juni 2012 feierte der Mädchenchor Ellerhein 60-jähriges Bestehen mit einem umjubelten Konzert im Estonia Concert Hall. Seit 2012 obliegt die künstlerische Leitung Ingrid Kõrvits. Das Repertoire umfasst klassische sowie zeitgenössische Chormusik bedeutsamer Komponisten aus aller Welt.

Der Mädchenchor Ellerhein wurde international bereits vielfach ausgezeichnet: 2012 belegte er den zweiten Platz (Gold) beim internationalen Chorwettbewerb ›Ave Verum‹ im österreichischen Baden. 2013 wurde Ingrid Kõrvits als ›Beste Dirigentin‹ beim internationalen Chorwettbewerb ›Tallinn 2013‹ ausgezeichnet, während der Chor den zweiten Platz in der Kategorie ›Jugendchor‹ belegte. Beim 31. internationalen Chorwettbewerb von Cantonigros in Spanien, ebenfalls 2013, gewann Ellerhein den dritten Preis in der Kategorie ›Weiblicher Chor‹ sowie den zweiten Preis in der Kategorie ›Folk‹.