• Fr. 20.01.
  • 20.00 Uhr
  • Bremen
    ·Sendesaal

Debüt einer Brückenbauerin

1. Highlight-Abonnementkonzert

Werke von Takemitsu, Strawinski und Brahms

Eigentlich wollte sie Kontrabass spielen, so wie Vater und Schwester. Aber ein Bass passte nicht mehr ins Auto, und daher wählte sie, ein paar Nummern kleiner, die Geige. Inzwischen ist Vilde Frang in die Phalanx der international erfolgreichen Geigerinnen aufgestiegen, mit dem klaren Ziel vor Augen: »Ich möchte mit meinem Instrument Brücken bauen.« In Bremen gibt sie nun ihr Debüt mit dem Violinkonzert von Igor Strawinski – ein Werk, das nicht so recht geschrieben werden wollte. Denn Strawinski sah sich als Nicht-Geiger und reagierte auf die entsprechende Offerte anfangs sehr zögerlich.
Skrupel hatte auch Johannes Brahms, der lange um seine erste Sinfonie rang. Als er endlich am Ziel schien, war er immer noch nicht glücklich. Nach der erfolgreichen Uraufführung 1876 stülpte Brahms den langsamen Satz noch einmal komplett um. Nun wird Die Deutsche Kammer­philharmonie Bremen dieses Werk im Rahmen ihres Brahms-Schwerpunktes präsentieren.

Programm

    • Tōru Takemitsu (1930–1996)
    • Requiem für Streichorchester
    • Igor Strawinsky (1882–1971)
    • Violinkonzert D-Dur
    • Johannes Brahms (1833–1897)
    • Sinfonie Nr. 1 c-Moll op. 68

Dirigent

Paavo Järvi

Der estnische Dirigent und Grammy-Preisträger Paavo Järvi ist seit 2004 Künstlerischer Leiter der Deutschen Kammer­philharmonie Bremen. Einer der vielen Höhepunkte dieser Zusammenarbeit waren die weltweit von Kritikern und Publikum gefeierten Aufführungen des Beethoven-Zyklus, für die Järvi mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet wurde – darunter der Echo Klassik ›Dirigent des Jahres‹ und der renommierte Jahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik. Auf das Beethoven-Projekt folgte eine intensive Beschäftigung mit den sinfonischen Werken Schumanns und Brahms, beide Zyklen wurden ebenfalls vielfach ausgezeichnet. Ab Herbst 2021 standen die zwölf Londoner Sinfonien von Joseph Haydn im Fokus und seit 2024 die intensive Auseinandersetzung mit den Sinfonien von Franz Schubert.

Seit Beginn der Saison 2019/2020 ist Järvi Musikdirektor des Tonhalle-Orchesters Zürich. Zudem ist er Gründer und Künstlerischer Leiter des Estonian Festival Orchestras  und des Pärnu Music Festivals.

Mit der Saison 2028/29 übernimmt Järvi das Amt des Chefdirigenten und künstlerischen Beraters des London Philharmonic Orchestra.

Als Gastdirigent tritt er regelmäßig mit bedeutenden Orchestern wie dem Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam, den Berliner Philharmonikern, der Staatskapelle Dresden, den New York und Los Angeles Philharmonic und dem Chicago Symphony Orchestra. 2015 wurde er von der renommierten britischen Zeitschrift ›Gramophone‹ und der französischen Zeitschrift ›Diapason‹ zum ›Künstler des Jahres‹ ernannt, 2019 folgte der Opus Klassik als ›Dirigent des Jahres‹ und 2024 die höchste Auszeichnung des Landes Bremen, die Medaille für Kunst und Wissenschaft.

Violine

Vilde Frang

In Norwegen geboren, zählt Vilde Frang zu den führenden jungen Musikerinnen ihres Fachs. Schon früh führten ihre profunde Musikalität und ihre außergewöhnliche und individuelle Künstlerschaft zu internationalen renommierten Orchestern. Bereits mit zwölf Jahren engagierte sie Mariss Jansons für ihr Debüt mit dem Oslo Philharmonic Orchestra. Im Jahr 2012 wurde sie einstimmig mit dem ›Young Artists Award‹ der Credit Suisse ausgezeichnet, was ihren ersten Auftritt mit den Wiener Philharmonikern unter Bernard Haitink beim Lucerne Festival zur Folge hatte. Bis heute ist die Geigerin regelmäßig bei Orchestern wie dem San Francisco Symphony Orchestra, den Berliner Philharmonikern, dem London Symphony Orchestra und dem Gewandhausorchester Leipzig zu Gast und arbeitet mit namhaften Dirigenten wie Sir Simon Rattle, Bernard Haitink, Herbert Blomstedt und Esa-Pekka Salonen.

Als begeisterte Kammermusikerin ist Vilde Frang zudem beim Rheingau Musikfestival, dem Kammermusikfest Lockenhaus, dem George Enescu Festival in Rumänien, den Salzburger Festspielen und dem Prague Spring Music Festival zu hören. Auch mit der Deutschen Kammer­philharmonie Bremen stand die Norwegerin bereits mehrfach auf der Bühne, zuletzt 2019 in der Bremer Glocke und in der Hamburger Elbphilharmonie.

Vilde Frang ist als Exklusivkünstlerin bei Warner Classics unter Vertrag. Ihre Aufnahmen erhielten diverse Auszeichnungen, darunter Gramophone, Deutscher Schallplattenpreis, Grand Prix du Disque und Diapason d’Or. Die Künstlerin musiziert auf einer Geige von Jean-Baptiste Vuillaume von 1866.

Dirigent

Paavo Järvi

Der estnische Dirigent und Grammy-Preisträger Paavo Järvi ist seit 2004 Künstlerischer Leiter der Deutschen Kammer­philharmonie Bremen. Einer der vielen Höhepunkte dieser Zusammenarbeit waren die weltweit von Kritikern und Publikum gefeierten Aufführungen des Beethoven-Zyklus, für die Järvi mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet wurde – darunter der Echo Klassik ›Dirigent des Jahres‹ und der renommierte Jahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik. Auf das Beethoven-Projekt folgte eine intensive Beschäftigung mit den sinfonischen Werken Schumanns und Brahms, beide Zyklen wurden ebenfalls vielfach ausgezeichnet. Ab Herbst 2021 standen die zwölf Londoner Sinfonien von Joseph Haydn im Fokus und seit 2024 die intensive Auseinandersetzung mit den Sinfonien von Franz Schubert.

Seit Beginn der Saison 2019/2020 ist Järvi Musikdirektor des Tonhalle-Orchesters Zürich. Zudem ist er Gründer und Künstlerischer Leiter des Estonian Festival Orchestras  und des Pärnu Music Festivals.

Mit der Saison 2028/29 übernimmt Järvi das Amt des Chefdirigenten und künstlerischen Beraters des London Philharmonic Orchestra.

Als Gastdirigent tritt er regelmäßig mit bedeutenden Orchestern wie dem Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam, den Berliner Philharmonikern, der Staatskapelle Dresden, den New York und Los Angeles Philharmonic und dem Chicago Symphony Orchestra. 2015 wurde er von der renommierten britischen Zeitschrift ›Gramophone‹ und der französischen Zeitschrift ›Diapason‹ zum ›Künstler des Jahres‹ ernannt, 2019 folgte der Opus Klassik als ›Dirigent des Jahres‹ und 2024 die höchste Auszeichnung des Landes Bremen, die Medaille für Kunst und Wissenschaft.