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  • 2012, Bremen, Aufnahmen zum Film ›Schumann at Pier2‹
    2012, Bremen, Aufnahmen zum Film ›Schumann at Pier2‹
  • 2009, Bonn, Aufnahmen zum Film ›Das Beethoven-Projekt‹
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  • 2003, Bremen, Marktplatz, ›Last night before the Proms‹
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  • 2002, New York, mit Daniel Harding in der Carnegie Hall
    2002, New York, mit Daniel Harding in der Carnegie Hall
  • 1995, Thomas Hengelbrock wird zum ersten Musikalischen Leiter
    1995, Thomas Hengelbrock wird zum ersten Musikalischen Leiter
  • 1991, Los Angeles, erste USA-Tournee
    1991, Los Angeles, erste USA-Tournee
  • 1980, Wyk auf Föhr, ›Kammerorchester der Jungen Deutschen Philharmonie‹
    1980, Wyk auf Föhr, ›Kammerorchester der Jungen Deutschen Philharmonie‹
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  • Bad Kissingen, Regentenbau, Max-Littmann-Saal, 20:00
    Werke von Schumann, Vieuxtemps und Brahms
    Paavo Järvi, Hilary Hahn
  • Bad Kissingen, Regentenbau, Max-Littmann-Saal, 19:00
    Werke von Schumann, Beethoven und Brahms
    Paavo Järvi, Arcadi Volodos
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Konzertkategorien Orte Komponisten Mitwirkende Künstler

 


Der Beginn: Die Junge Deutsche Philharmonie
1980. Wyk auf Föhr.
Das von Friederike Latzko und Richard Duven gegründete ›Kammerorchester der Jungen Deutschen Philharmonie‹ trifft sich zu einer ersten Probenphase im Hause des Insellehrers, dem Vater von Gründungsmitglied Hanna Nebelung – ein in den ersten drei Jahren von den Gründern selbst organisierter, basisdemokratischer Zusammenschluss von Musikstudenten entsteht. Man kommt regelmäßig zusammen, um Konzertprogramme einzustudieren und diese Konzertveranstaltern anzubieten. Vier Musiker der ersten Stunde sind auch heute noch Orchestermitglieder der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen: Ulrike Rüben, Hanna Nebelung, Friederike Latzko und Klaus Heidemann.

1983. New York.
Vielbeachteter Auftritt der Jungen Deutschen Philharmonie vor der UNO.

1984 / 1985. Österreich.
Einladung Gidon Kremers zum renommierten Kammermusikfest Lockenhaus im Burgenland.
 
Frankfurt und die ›Deutsche Kammerphilharmonie‹
1987. Frankfurt am Main.
Unterstützt von ersten Geldgebern (die Stadt Frankfurt und die Deutsche Bank) gründet sich das Orchester neu, nun in professionellem Rahmen als GbR und unter dem Namen ›Deutsche Kammerphilharmonie‹. Die Idee dahinter: ein mittelgroßes Orchester, das die Transparenz und Feinheit eines Kammerorchester-Klangs mit der Klangmacht eines Philharmonischen Orchesters verbinden kann.

Dank langfristiger Fördervereinbarungen kann die Deutsche Kammerphilharmonie in den folgenden Jahren eine erste Reihe von Abonnement-Konzerten im Mozart-Saal der Alten Oper anbieten, die sich schnell großer Beliebtheit beim Frankfurter Konzertpublikum erfreut. Auch führt das junge Orchester regelmäßig Konzerteinführungen und Workshops für das Publikum durch.

Es folgen weltweite Tourneen und Schallplattenaufnahmen, häufig mit international gefragten Solisten. Wichtig ist in dieser Phase der zweite ›Erste Gastdirigent‹ Heinrich Schiff, er gibt der künstlerischen Entwicklung des Orchesters eine klare Richtung. Prägend wirkt auch die Arbeit mit Vorreitern der historischen Aufführungspraxis wie Jaap ter Linden und Frans Brüggen sowie auf der anderen Seite mit Sándor Végh, der noch mit Pablo Casals und Wilhelm Furtwängler geinsam Kammermusik gemacht hat.

1988.
Mit dem Schweizer Mario Venzago gibt es erstmals einen ›ständigen ersten Gastdirigenten‹. Mit ihm vertieft sich die Kammerphilharmonie vor allem in die Werke der Zweiten Wiener Schule.

1990.

Musiker der Deutschen Kammerphilharmonie gründen die Bläsersolisten – ein festes Bläserensemble, das sich mit großem Erfolg der Bläserkammermusik widmet.

Der Cellist und Dirigent Hinrich Schiff wird ›erster Gastdirigent‹. Gemeinsam mit dem renommierten Instrumentalisten nähert sich das Orchester vermehrt dem klassischen Repertoire. Die ersten beiden CDs mit Beethoven-Sinfonien entstehen aus der Zusammenarbeit mit Heinrich Schiff.

1991. Japan und New York.
Mit Gidon Kremer geht die Deutsche Kammerphilharmonie auf ihre erste Japan-Tournee. Ebenfalls mit Gidon Kremer gibt das Orchester im Rahmen einer USA-Tournee sein Debüt in der New Yorker Carnegie Hall.
 
Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen
1992. Bremen.
Umzug des Orchesters vom Main an die Weser. In der Freien Hansestadt bietet sich die Möglichkeit, den in Frankfurt eingeschlagenen Kurs fortzusetzen. Langfristig unterstützt von der Stadt und weiterhin souverän in der Gestaltung des Spielplans, kann sich das Orchester musikalisch weiter in Richtung Weltspitze entwickeln. Nun unter dem Namen ›Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen‹ entstehen zwei Abonnement- und zwei Kammermusikreihen.

1993.
Jirí Belohlávek, Spezialist für die tschechischen Meister sowie für die Epochen der Romantik und des Impressionismus, arbeitet als ›erster Dirigent‹ mit dem Orchester zusammen.

1995.
Bremen, Knoops Park.
Geburtstunde des Open-Air-Festivals ›Sommer in Lesmona‹ der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen. Das Klassikfest im Knoops Park findet von nun an jeden Sommer statt und gewinnt schnell große Beliebtheit beim heimischen Bremer Publikum und bei internationalen Gästen.

Thomas Hengelbrock wird zum ersten ›Musikalischen Leiter‹ der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen gewählt. Mit ihm baut das Orchester seinen Erfolg weiter aus und vertieft seinen breit gefächerten stilistischen Ansatz durch das Spiel mit historischer Spieltechnik auf authentischem Instrumentarium.

Auf Tour durch die USA begeistert Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen u. a. in Tanglewood und in der legendären Hollywood Bowl ihr Publikum.

1998.
Das Orchester erobert sich einen festen Platz beim Musikfest Bremen. Hier beteiligt es sich insbesondere auch an musikalisch-theatralen Produktionen, u. a. mit Klaus Maria Brandauer.

1999.
Daniel Harding wird Musikalischer Direktor und bleibt dies bis 2003. Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen etabliert sich mit CD-Einspielungen (u. a. mit Sinfonien von Beethoven, Brahms, Saint-Saëns, Berlioz, Milhaud) und mit internationalen Konzertreisen bei Publikum, Kritik und Veranstaltern als eines der weltweit führenden Kammerorchester.

Ab diesem Jahr nimmt auch Albert Schmitt seine Tätigkeit als Geschäftsführer auf. Er verantwortet den Umbau des Orchesters zu einem Orchesterunternehmen. Als alleinige Gesellschafter der gGmbH sind die Musiker nicht nur für die künstlerische, sondern auch für die wirtschaftliche Seite verantwortlich. Mit dieser Organisationsform erwirtschaftet das Orchester eine in der Branche unübliche Eigenfinanzierungsquote (61 Prozent in 2012, heute rund 70 Prozent).

Daniel Harding erhält den ECHO Klassik als Nachwuchs-Künstler des Jahres.
 
Erfolg & Engagement
2004.
Paavo Järvi, mit dem das Orchester seit 1995 bereits mehrfach zusammengearbeitet hat, wird künstlerischer Leiter. Mit ihm etabliert sich das Orchester endgültig an der Weltspitze.

Erster Schwerpunkt der gemeinsamen Arbeit ist das Beethoven-Projekt – die Aufführung sämtlicher Sinfonien Ludwig van Beethovens sowie deren Aufzeichnung in höchster Klangqualität.

Mit Paavo Järvi und anderen international gefragten Gastdirigenten und -solisten ist die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen weltweit auf Festivals und Konzertpodien zu Gast.

2005. Bonn.
Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen wird ›orchestra in residence‹ des internationalen Beethovenfestes Bonn und bleibt es über zehn Jahre.

2006. Yokohama.
Erste Aufführung des kompletten Beethoven-Zyklus innerhalb von drei Tagen. Bis 2010 bejubeln Konzertbesucher weitere Gesamt-Aufführungen in Lanaudière (Kanada), Strasbourg, Paris, Salzburg, Bonn, Warschau und Sao Paulo.

2007. Bremen, Osterholz-Tenever.
Im April bezieht Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen neue Probenräume in der Gesamtschule Bremen-Ost. Die einfach aber zweckmäßig ausgebauten Räume bieten nicht nur sehr gute Bedingungen für Orchesterproben, sondern ermöglichen auch die Musikaufzeichnungen in besonders hochauflösender SACD-Qualität. Zwei der später mit einem ECHO Klassik aufgezeichneten CDs werden hier aufgenommen.

In Bremens Stadtteil mit den größten sozialen Herausforderungen entwickelt sich schnell eine enge Zusammenarbeit zwischen Orchester, Schule und Stadtteilbewohnern. Aus persönlichen Begegnungen zwischen Musikern, Lehrern, Schülern und Anwohnern entstehen im vielfach preisgekrönten ›Zukunftslabor‹ nachhaltige musikalisch-soziale Projekte wie die Bühnenshow ›Melodie des Lebens‹ und die jährliche ›Stadtteil-Oper‹. Erklärtes Ziel dieses sozialen Engagements ist es, Schülern und Stadtteilbewohnern zu helfen, neue Zukunftsperspektiven zu gewinnen. Noch im selben Jahr gibt es dafür den Zukunftsaward 2007 für ›Musik als Entwicklungsmotor einzelner Menschen, aber auch als Motor der Entwicklung von Gemeinschaften, wie dem Orchester, der Schule und dem Stadtteil‹.

Ebenfalls in diesem Jahr wird Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen mit dem renommierten Jahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet.

2008.
Das Orchester erhält den Sonderpreis des ›Deutschen Gründerpreises‹ – einen Unternehmerpreis, der von ZDF, Stern, Porsche und den Sparkassen für besondere unternehmerische Leistungen vergeben wird.

2009.
Gleich drei weitere CD-Produktionen werden mit dem ECHO Klassik ausgezeichnet.
 
Die vierte Dekade
2010. Hamburg.
Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen wird Residenzorchester der Elbphilharmonie Konzerte. Mittlerweile hält das Orchester den Titel im sechsten Jahr.

Die Deutsche Welle produziert alle neun Beethoven-Sinfonien für DVD und eine vielfach ausgezeichnete Musikdokumentation zum ›Beethoven-Projekt‹.

Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen wird für ihre herausragenden Musikeinspielungen als erstes Orchester überhaupt mit dem renommieren Ehrenpreis der Deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet.

Für sein soziales Engagement an der Gesamtschule Bremen-Ost erhält das Orchester den Bremer Stadtmusikantenpreis. 

2011.
Unter der Leitung von Paavo Järvi macht sich das Orchester an die Erarbeitung einer Neuinterpretation der Sinfonien Robert Schumanns. Das Schumann-Projekt wird zu einem weiteren Schwerpunkt der musikalischen Zusammenarbeit. Noch im selben Jahr erscheint die erste CD mit den Sinfonien Nr. 3 & 1.

Als beispielhafte Initiative zeichnet die Stiftung ›die schwelle‹ die Stadtteil-Oper der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen mit dem 5. Internationalen Bremer Friedenspreis aus.

2012.
Die Deutsche Welle produziert in einem ehemaligen Werftgebäude im Bremer Hafen alle vier Schumann-Sinfonien für DVD und mit ›Schumann at Pier 2‹ die zweite filmische Musikdokumentation über Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen.

Das ›Zunkunftslabor‹ der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen erhält den ECHO Klassik für seine Nachwuchsarbeit.

Die Schumann-Sinfonien werden beim Beethovenfest Warschau sowie im Konzerthaus Wien zyklisch aufgeführt.

Im Oktober erscheint die zweite CD des Schumann-Zyklus mit der 2. Sinfonie und Ouvertüren.

2013.

Mit dem Vision Award, dem »Nobelpreis für soziales Unternehmertum«, erhält Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen eine weitere Auszeichnung für ›Pionierleistungen für eine Lernkultur der Potenzialentfaltung‹.

Für die ›Melodie des Lebens‹ erhält Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen die Auszeichnung des Jahres 2012 der start Jugend Kunst Stiftung.

2014.
Im Mai erscheint die dritte CD des Schuman-Projektes mit der Sinfonie Nr. 4 und dem Konzertstück für Hörner.

Im Juni folgt Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen einer Einladung des Bundespräsidenten Joachim Gauck und spielt unter dem Dirigat von Paavo Järvi in Schloss Bellevue.

Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen ergänzt den Beethoven-Zyklus um die Ouvertüren. Die CD erscheint im Oktober bei RCA.

»In Anerkennung ihrer künstlerischen Arbeit, ihrer vorbildlichen Stadtteil- und Jugendprojekte sowie in Würdigung ihrer Unternehmenskultur« wird Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen im November mit dem ›Würth-Preis der Jeunesse Musicales Deutschland‹ geehrt.

Die CD-Einspielung von Louis Spohrs Oratorium ›Die letzten Dinge‹ mit der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen und dem Kammerchor Stuttgart unter der Leitung von Frieder Bernius wird mit dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet.

2015.
Die französische Musikzeitschrift Diapason zeichnet die Einspielung der 4. Sinfonie von Robert Schumann der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen mit dem Diapason d´Or aus.

Rio de Janeiro, Buenos Aires, São Paulo, Lima – im Frühjahr steht eine Rundreise durch Südamerika mit dem umjubelten Pekka Kuusisto als Solist und Konzertmeister auf dem Reiseplan.

Im Juni erhält die Einspielung der Beethoven Ouvertüren der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen und Paavo Järvi den Diapason d’Or.

Erste Aufführungen des gesamten Sinfonien-Zyklus von Johannes Brahms in St. Petersburg und beim Rheingau Musik Festival in Wiesbaden. Auf CD erscheint ein Sampler mit Highlights aus den bisherigen Zyklen Beethoven und Schumann sowie Neueinspielungen der Ungarischen Tänze Nr. 1, 3 & 10 von Johannes Brahms.

Paavo Järvi wird in London mit einem der wichtigsten Klassik-Musikpreise, dem Gramophone Classical Music Award, als ›Künstler des Jahres‹ ausgezeichnet.

Anlässlich eines Pressetermins geben der Kissinger Oberbürgermeister Kay Blankenburg und der künftige Intendant des Kissingers Sommers bekannt: Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen wird ab 2017 Festivalorchester des Kissinger Sommers.

Offizieller Auftakt des Brahms-Projektes der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen und Paavo Järvi mit Konzerten in Bremen, Berlin, Hamburg, Wien, Amsterdam, Paris und Baden-Baden.
 

Jetzt erhältlich: alle neun Sinfonien Ludwig van Beethovens in einer Box
 

»Atemberaubend«, »grandios« oder schlicht »ein Wunder« – mit ihren sensationellen Beethoven-Interpretationen katapultierte sich Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen an die Weltspitze der klassischen Musik.

Mit der Bremer Sonderedition, die alle neun Beethoven-Sinfonien in einer Geschenk-Box vereint, genießen Sie musikalische Weltklasse ›made in Bremen‹ auch zu Hause.

Die neun Beethoven Sinfonien auf 5 CDs in einer Box
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