• Mo. 07.12.
  • 19.30 Uhr
  • Bremen
    ·Die Glocke

Große Interpreten

8. Premieren-Abonnementkonzert

Werke von Schubert und Schumann

Das musikalische Jahr 2026 schließt mit einem weiteren Meilenstein des Schubert-Projekts mit Paavo Järvi und dem längst überfälligen Wiedersehen mit einem weiteren hochkarätigen musikalischen Freund der Deutschen Kammer­philharmonie Bremen, dem norwegischen Cellisten Truls Mørk. Schuberts Ouvertüre ›Im italienischen Stil‹ D-Dur D 590 ist das Schwesterwerk der Ouvertüre D 591 in C-Dur, beide entstanden in Zusammenhang mit der Wiener Rossini-Begeisterung nach 1816 und vermutlich auch, weil Schubert einen Auftrag zu einer Oper erhoffte, von der er sich größere Bekanntheit versprach. Die Sinfonie Nr. 2 entstand ein paar Jahre früher als die Ouvertüre, das fantasievolle Werk eines 17-Jährigen auf der Suche nach einer individuellen Sprache zwischen lauter großen Vorbildern wie Haydn und Beethoven. Robert Schumanns unkonventionelles Cellokonzert sollte eigentlich den Titel ›Konzertstück‹ tragen, es entstand in einer für den Komponisten beflügelnden Phase seines Lebens innerhalb von zwei Wochen wie aus einem Guss, ohne Pausen zwischen den Sätzen.

en passant
Am 06.12.2026, 20 Uhr, bringt Ihnen Kammer­philharmonie-Bratschistin Dr. Anja Manthey im Domkapitelsaal ›en passant‹ Wissenswertes rund um das Konzertprogramm ›Große Interpreten‹ näher.

Domkapitelsaal
Domsheide 6
28195 Bremen

Eintritt frei. Der Zugang ist barrierefrei.

Wie immer, besteht auch dieses Mal wieder eine gute Chance, dabei Dirigent und/oder den Solisten im kleineren Rahmen persönlich zu erleben – zuletzt waren bei diesen Gelegenheiten unter anderem Paavo Järvi, Mao Fujita, Tarmo Peltokoski, Iiro Rantala, Antti Tikkanen und Minna Pensola, Elim Chan, Anastasia Kobekina oder Duncan Ward spontan zu Gast.

Auftakt

Zum ›Auftakt‹ am Konzertabend begrüßt Sie ebenfalls Anja Manthey: um 19 Uhr, im Kleinen Saal der Glocke.

Programm

    • Franz Schubert (1797–1828)
    • Ouvertüre für Orchester D-Dur D 590 ›Im italienischen Stil‹
    • Robert Schumann (1810–1856)
    • Cellokonzert a-Moll op. 129
    • Franz Schubert
    • Sinfonie Nr. 2 B-Dur D 125

Dirigent

Paavo Järvi

Der estnische Dirigent und Grammy-Preisträger Paavo Järvi ist seit 2004 Künstlerischer Leiter der Deutschen Kammer­philharmonie Bremen.

Einer der vielen Höhepunkte dieser Zusammenarbeit waren die weltweit von Kritikern und Publikum gefeierten Aufführungen des Beethoven-Zyklus, für die Järvi mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet wurde – darunter der Echo Klassik ›Dirigent des Jahres‹ und der renommierte Jahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik. Auf das Beethoven-Projekt folgte eine intensive Beschäftigung mit den sinfonischen Werken Schumanns und Brahms, beide Zyklen wurden ebenfalls vielfach ausgezeichnet. Ab Herbst 2021 standen die zwölf Londoner Sinfonien von Joseph Haydn im Fokus und seit 2024 die intensive Auseinandersetzung mit den Sinfonien von Franz Schubert.

Seit Beginn der Saison 2019/2020 ist Järvi  Musikdirektor des Tonhalle-Orchesters Zürich. Zudem ist er Gründer und Künstlerischer Leiter des Estonian Festival Orchestras  und des Pärnu Music Festivals.

Mit der Saison 2028/29 übernimmt Järvi das Amt des Chefdirigenten und künstlerischen Beraters des London Philharmonic Orchestra.

Als Gastdirigent tritt er regelmäßig mit bedeutenden Orchestern wie dem Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam, den Berliner Philharmonikern, der Staatskapelle Dresden, den New York und Los Angeles Philharmonic und dem Chicago Symphony Orchestra. 2015 wurde er von der renommierten britischen Zeitschrift ›Gramophone‹ und der französischen Zeitschrift ›Diapason‹ zum ›Künstler des Jahres‹ ernannt, 2019 folgte der Opus Klassik als ›Dirigent des Jahres‹ und 2024 die höchste Auszeichnung des Landes Bremen, die Medaille für Kunst und Wissenschaft.

Violoncello

Truls Mørk

Truls Mørk zählt zu den herausragenden Cellisten unserer Zeit. Seine musikalische Ausbildung erhielt er zunächst von seinem Vater, anschließend bei Frans Helmerson, Heinrich Schiff und Natalia Schakowskaya. Internationale Aufmerksamkeit erlangte er früh durch Erfolge bei bedeutenden Wettbewerben, darunter den Tschaikowsky-Wettbewerb in Moskau und den Naumburg-Wettbewerb in New York. Mit seiner leidenschaftlichen, von Integrität und Eleganz geprägten Musikalität spielt Truls Mørk regelmäßig mit den bedeutendsten Orchestern weltweit, darunter mit den Berliner und Wiener Philharmonikern, dem Orchestre de Paris, dem London Philharmonic Orchestra sowie den führenden Orchestern in Nordamerika. Dabei arbeitet er mit renommierten Dirigenten wie Esa-Pekka Salonen, Sir Simon Rattle, Gustavo Dudamel, Kent Nagano und Yannick Nézet-Séguin zusammen.

Im Herbst 2025 eröffnete der Cellist die Saison der Dresdner Philharmonie unter Tabita Berglund und ist außerdem bei Orchestern in Berlin, Rotterdam, Oslo, Paris, Göteborg, Bamberg und in weiteren europäischen Musikzentren zu Gast. Als engagierter Interpret zeitgenössischer Musik hat der Norweger bereits mehr als 30 Uraufführungen gespielt und zahlreiche bedeutende Cellokonzerte zur Erstaufführung gebracht. Seine beeindruckende Diskografie bei führenden Labels, darunter Virgin Classics, EMI und Deutsche Grammophon, umfasst zudem zentrale Werke des Cello-Repertoires und wurde vielfach mit internationalen Preisen wie dem Grammy, dem Gramophone Award, dem Midem Classical Award und dem Echo Klassik ausgezeichnet.

Dirigent

Paavo Järvi

Der estnische Dirigent und Grammy-Preisträger Paavo Järvi ist seit 2004 Künstlerischer Leiter der Deutschen Kammer­philharmonie Bremen.

Einer der vielen Höhepunkte dieser Zusammenarbeit waren die weltweit von Kritikern und Publikum gefeierten Aufführungen des Beethoven-Zyklus, für die Järvi mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet wurde – darunter der Echo Klassik ›Dirigent des Jahres‹ und der renommierte Jahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik. Auf das Beethoven-Projekt folgte eine intensive Beschäftigung mit den sinfonischen Werken Schumanns und Brahms, beide Zyklen wurden ebenfalls vielfach ausgezeichnet. Ab Herbst 2021 standen die zwölf Londoner Sinfonien von Joseph Haydn im Fokus und seit 2024 die intensive Auseinandersetzung mit den Sinfonien von Franz Schubert.

Seit Beginn der Saison 2019/2020 ist Järvi  Musikdirektor des Tonhalle-Orchesters Zürich. Zudem ist er Gründer und Künstlerischer Leiter des Estonian Festival Orchestras  und des Pärnu Music Festivals.

Mit der Saison 2028/29 übernimmt Järvi das Amt des Chefdirigenten und künstlerischen Beraters des London Philharmonic Orchestra.

Als Gastdirigent tritt er regelmäßig mit bedeutenden Orchestern wie dem Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam, den Berliner Philharmonikern, der Staatskapelle Dresden, den New York und Los Angeles Philharmonic und dem Chicago Symphony Orchestra. 2015 wurde er von der renommierten britischen Zeitschrift ›Gramophone‹ und der französischen Zeitschrift ›Diapason‹ zum ›Künstler des Jahres‹ ernannt, 2019 folgte der Opus Klassik als ›Dirigent des Jahres‹ und 2024 die höchste Auszeichnung des Landes Bremen, die Medaille für Kunst und Wissenschaft.