Die gebürtige Argentinierin wird weltweit für ihr virtuoses Cellospiel gefeiert und ist gern gesehener Gast bei nahezu allen großen internationalen Orchestern. In den vergangenen Saisons hatte sie Residenzen bei der Staatskapelle Dresden und den Bamberger Symphonikern. Das Wiener Konzerthaus widmete ihr eine eigene Porträtserie und in den USA gastierte sie regelmäßig beim Cleveland Orchestra, Chicago Symphony Orchestra mit ihrem geschätzten Kollegen Klaus Mäkelä und beim New York Philharmonic. Als leidenschaftliche Kammermusikerin führten sie Konzerte unter anderem ins Lincoln Center in New York, in die Londoner Wigmore Hall genauso wie nach Luzern, Verbier, Salzburg, Schwetzingen, zur Schubertiade Schwarzenberg und zum Beethovenfest Bonn. Für ihre außergewöhnlichen künstlerischen Leistungen wurde Sol Gabetta 2024 mit dem Schweizer Musikpreis und zuvor mit dem Europäischen Kulturpreis ausgezeichnet. 2019 erhielt sie den Opus Klassik als ›Instrumentalistin des Jahres‹. Seit 2005 lehrt sie an der Musikakademie Basel.
In der Saison 2025/26 kehrte die gefragte Cellistin als ›Focus-Künstlerin‹ zum Tonhalle-Orchester Zürich zurück – inklusive einiger Tourneekonzerte mit Paavo Järvi – und damit zu dem Orchester, bei dem sie vor 20 Jahren debütierte. Ein weiteres Herzensprojekt der Saison ist zudem ihre Hommage an die Cellovirtuosin Lise Cristiani, die im 19. Jahrhundert als eine der ersten Frauen die Cellobühne eroberte. Mit ihren historisch informierten Interpretationen lässt Sol Gabetta die bahnbrechende Pionierin wiederaufleben. In der Saison 2026/27 wird Sol Gabetta Residenzkünstlerin des Philharmonia Orchestra sein.