Die gebürtige Argentinierin wird weltweit für ihr virtuoses Cellospiel gefeiert und ist gern gesehener Gast bei nahezu allen großen internationalen Orchestern. In den vergangenen Saisons hatte sie Residenzen bei der Staatskapelle Dresden und den Bamberger Symphonikern. Im Wiener Konzerthaus widmete man der Cellistin eine eigene Porträtserie und auch in den USA war die gefragte Musikerin in den letzten Jahren regelmäßig zu Gast, darunter beim Cleveland Orchestra sowie Chicago Symphony Orchestra mit ihrem geschätzten Kollegen Klaus Mäkelä und beim New York Philharmonic. Beim renommiertem Lucerne Festival wurde sie als ›Artiste étoile‹ präsentiert und trat mit den Wiener Philharmonikern unter Franz Welser-Möst, dem Mahler Chamber Orchestra unter François-Xavier Roth und dem London Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Marin Alsop auf.
Als leidenschaftliche Kammermusikerin führten sie Kammermusikkonzerte unter anderem in das Lincoln Center in New York, in die Londoner Wigmore Hall und auf das Salzburger Festival, die Schwetzinger und Rheingau Musikfestivals sowie zur Schubertiade Schwarzenberg und das Beethovenfest Bonn. Für ihre außergewöhnlichen künstlerischen Leistungen, die einen bedeutenden Beitrag zum kulturellen Leben Europas geleistet haben, wurde Sol Gabetta zuletzt 2024 mit dem Schweizer Musikpreis und zuvor mit dem Europäischen Kulturpreis ausgezeichnet. Im Jahr 2019 erhielt sie den Opus Klassik als ›Instrumentalistin des Jahres‹. Seit 2005 lehrt Sol Gabetta an der Musikakademie Basel.