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  • Bremen, Sendesaal, 18:00
    intervall
    Stephan Schrader, Isabel Douglas, Amine Nouri
  • Bremen, Die Glocke, 20:00
    Erlebnishunger und Entdeckerlust
    Duncan Ward, Benjamin Appl
  • Köln, Philharmonie, 16:00
    Werke von Schubert, Webern und Farrenc
    Duncan Ward, Benjamin Appl
  • Bremen, Die ›Kammer-Philharmonie‹, Gesamtschule Bremen-Ost, 20:00
    Musikalische Häutungen
    Stefan Latzko, Emma Yoon, Friederike Latzko, Lynda Cortis
  • Thedinghausen, Schloss Erbhof Thedinghausen, 19:30
    Musikalische Häutungen
    Stefan Latzko, Emma Yoon, Friederike Latzko, Lynda Cortis
  • Schwerin, Schleswig-Holstein-Haus, 16:00
    Musikalische Häutungen
    Stefan Latzko, Emma Yoon, Friederike Latzko, Lynda Cortis
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Konzertkategorien Orte Komponisten Mitwirkende Künstler
schumann-projekt
Das Schumann-Projekt
Nach den Sinfonien Beethovens konzentrierten sich Paavo Järvi und Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen in ihren gemeinsamen Projekten auf das sinfonische Werk von Robert Schumann. Für die Aufnahme der 9 Beethoven-Sinfonien hatten sie sich 6 Jahre Zeit genommen. Und auch das Schumann-Projekt war wieder langfristig angelegt, um zu vergleichbar brillanten Ergebnissen zu gelangen.

Anders als bei so vielen Klassik-Aufnahmen unserer Zeit, entstehen diese Einspielungen als reine Studio-Produktionen mit größtmöglicher Sorgfalt auf der musikalischen wie auf der technischen Seite.

Auf der Suche nach dem Unerhörten

Warum tun sie das in einer Zeit, wo so viele CDs aus Kostengründen nur noch mit der heißen Nadel produziert werden? Der Grund ist, dass sich diese Weltklasse-Musiker als ›Amateure‹ im ursprünglichen Wortsinne verstehen. Sie sind Liebhaber des klassischen Repertoires. Überzeugungstäter auf der Suche nach dem Unerhörten im allzu Bekannten. Entschlossen, die Klassiker davor zu bewahren, zu Museumsstücken zu verkommen.

schumann-projekt

Diese Suche nach dem Unerhörten wird frisch genährt durch die Veröffentlichungen des emeritierten Direktors der Klinik für Neurologie und Psychiatrie-Psychotherapie an der Universität zu Köln, Prof. Dr. med. Uwe Henrik Peters. Ihm zu Folge muss zumindest die Krankengeschichte des sensiblen Rheinländers Robert Schumann neu geschrieben werden.
Die bisher für das Ende seines Lebens behauptete Mischung aus Syphilis und bipolarer Geistesstörung, die schon 1864 bei Cesare Lombroso als Musterbeispiel für die Nähe von Genie und Wahnsinn beschrieben wurde, weicht in der Betrachtung von Professor Peters der klaren Beschreibung eines Problemtrinkers, dessen mehrtägiges Alkoholdelir von seinen Ärzten missdeutet worden war. In der Folge entspinnt sich eine wahre Kriminalgeschichte um Clara Schumann, Johannes Brahms und den behandelnden Arzt Dr. Richarz, in der es um Liebe, Hass und Leidenschaft, aber auch um Aufführungsrechte, also handfeste wirtschaftliche Interessen, gegangen sein soll und die verantwortlich dafür gemacht wird, dass der geistig völlig gesunde Robert Schumann sein Lebensende in der Nervenheilanstalt fristen musste.

Natürlich ist auch diese spektakuläre Lesart nur eine von vielen, aber sicherlich eine zu berücksichtigende, wenn es darum geht, sich den Werken Robert Schumanns noch einmal gänzlich unverbraucht zu nähern.

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Der Erfolg gibt den Musikern Recht. »Empfehlung des Monats: Die beiden Sinfonien scheinen aus dem Geist des Tanzes, das heißt der kurzen Phrasierung und der präzise und differenziert akzentuierten Bewegung geradezu neu geboren zu sein.« schrieb das Magazin Fono Forum.

Und auch das britische Gramophone Magazine wählte diese Aufnahme zur CD des Monats und begründete: »The resourceful Deutsche Kammerphilharmonie Bremen is evidently manned by players who listen very closely to one another and the sound is superbly balanced. So, an unreserved recommendation.«

Jetzt erhältlich: die 2. Sinfonie von Johannes Brahms
als CD-Sonderedition
 

»Triumphal«, eine »Offenbarung«, »fabelhaft« – überall auf der Welt löst Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen mit ihrer frischen Lesart der Brahms-Werke große Begeisterung aus.

Genießen Sie Ihre Brahms-»Sternstunde« in den eigenen vier Wänden und entdecken Sie, wie lebendig der hanseatische Meister heute klingen kann!

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